Leserstimmen zu
Mörderinnen

Veikko Bartel

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Hardcover
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Veikko Bartel ist als Strafverteidiger tätig und hat so schon die verschiedensten Mandanten verteidigt. Unter ihnen auch Frauen, ja Mörderinnen. In diesem Buch erzählt er die vier spektakulärsten Fälle. Bücher rund um das Thema „Mord und Totschlag“, um Gerichtsprozesse und ähnliche Themen ziehen mich immer wieder magisch an. Nachdem ich von „Mörderinnen“ schon einiges gehört und gesehen hatte, wollte ich das Buch auch unbedingt lesen. Das habe ich nun getan. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, das Buch liest sich angenehm, gut verständlich. Für mich kamen keine wirklichen Fremdwörter oder Fachbegriffe vor, alles gut zu verstehen, ich hatte keine Schwierigkeiten beim Lesen. Die einzelnen Fälle schildert Veikko Bartel sehr klar und sachlich und die Schicksale bewegen durchaus. So blickt man dank seiner Schilderungen auch hinter die Fassade der Menschen und erfährt, was sie bewogen hat, so zu handeln. Man merkt, wie der Autor hier alles sachlich schildert und eben familiäres erläutert und nicht einfach pauschal urteilt. Das hat mir gut gefallen. Natürlich sind die begangenen Straftaten nicht wirklich zu entschuldigen, kennt man, aber die Hintergründe so hat man doch einen anderen Blick auf die Taten. Man sollte also nicht direkt urteilen, sondern sich auch manchmal näher mit den Beweggründen befassen. Inhaltlich beginnt das Buch mit dem Fall einer Kindsmörderin, was wahrlich harter Tobak ist. Hier muss wohl jeder Mensch bei den Schilderungen tief Luft holen, denn was passiert ist, ist heftig. Da der Autor hier aber nichts unnötig in die Länge zieht bzw. endlos ausformuliert, sondern auch hier sachlich und klar schildert, ist es „lesbar“. (Bei einem Thriller hätte man das Ganze wohl noch drei Seiten länger geschildert, das möchte ich damit ausdrücken. Hier ist das nämlich nicht der Fall und das ist auch gut so und in Ordnung.) Für mich ein interessantes und durchaus lesenswertes Buch, welches mal wieder aufgezeigt hat, dass es immer verschiedene Sichtweisen gibt, dass man manche menschlichen Beweggründe überhaupt nicht einmal erahnen kann. Von mir gibt es für dieses spannende und gut verständlich geschriebene Buch, das ich recht schnell gelesen hatte, 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Mörderinnen

Von: Mara

20.04.2019

Meinung Veikko Bartel schreibt sehr nüchtern. Dennoch konnte ich dem Ablauf dieses Buches leicht folgen. Es wird in 5 Abschnitte eingeteilt. Der erste Abschnitt ist das Vorwort. Es wurde zwar etwas länger gehalten, da Bartel uns aufzeigt, worum es eigentlich in diesem Buch geht. Die anderen 4 Abschnitte sind die Geschichten von 4 Frauen. Ich finde die Geschichten der Frauen wurden sehr gut gewählt. Man erhält einen Einblick der Täter, aber auch der Opfer. Warum und weshalb sie diese Taten verübt haben, was ihre Argumentationen waren und wie es schlussendlich ausgegangen ist. Man bildet sich zu Beginn der Geschichten bereits seine eigene Meinung, wirft diese aber nach einigen Seiten bei Haufen, da man die Hintergründe erst später aufgezeigt bekommt. Zb die Kindsmörderin: Eine Frau die ein Baby kocht, eine abscheuliche Tat, eine nicht zu verzeihende Tat, aber warum hat sie es gemacht? Ist sie so eine bestialische Person? Oder steckt doch mehr dahinter, als man zu Beginn vermutet? Veikko Bartel fesselt einen regelrecht mit seinen Geschichten. Man muss aber nicht das Buch auf einmal lesen, da alle unabhängig voneinander sind, also auch für Zwischendurch gut geeignet. Fazit Ein Buch, welches mich zum Staunen gebracht hat. Wie Frauen sein können. Was Frauen zu solchen Taten bewegt. Wie die Hintergründe sind. Ein absolutes Muss. Lest es und bildet eure eigene Meinung zum Buch, aber vor allem zu den Frauen und deren Hintergründen. Absolute Empfehlung von mir und dieses wird nicht das letzte Buch von Veikko Bartel sein

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Da ích ein absoluter True Crime Fan bin, mußte ich das Buch von Veikko Bartel unbedingt lesen. Ich finde es immer wieder erschreckend wozu Menschen fähig sein können und wodurch Menschen wirklich zum Mörder werden können. "So unterschiedlich die Fälle, so verschieden meine Mantanten in Alter, Motiven, Lebensläufe waren, auf welchem Wege sie wem das Leben nahmen - eine Erkenntnis ist allumfassend. Jeder Mensch kann töten. Und er wird es tun, kommt er nur an eine ganz bestimmte Grenze ( Seite 12) In "Mörderinnen" lesen wir von 4 verschiedenen Frauen, die zu Mörderinnen werden. Veikko berichtet von einer Frau, die direkt nach der Geburt ihr Baby tötet, von einer Ehefrau, die ihren Mann ersticht, von einer BDSM Geschichte der etwas härteren Art und von einer Frau, die ihren Mann vergiftet. Die Geschichten sind wahnsinnig spannend erzählt. Durch eine Rückblende "Was bisher geschah" wird der Fall lebendig. Alle Personen kommen in den einzelnen Fällen nochmal zu Wort und durch das persönliche erzählen der Mörderinnen, kann man das Buch nicht mehr zur Seite legen. Absolute Empfehlung von mir und ich freue mich schon auf Veikko Bartels neuem Buch, dass bereits erschienen ist und diesmal um " Mörder" geht.

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In dem Buch Mörderinnen von Veikko Bartel fragt sich der Strafverteidiger, warum Menschen töten. Vor Gericht hat er eine ganze Reihe Frauen verteidigt, jetzt erzählt er die vier spektakulärsten Fälle - Die Kindsmörderin, die Gattenmörderin, die Sadistin und die Giftmörderin. Dabei gibt er tiefe Einblicke in seelische Abgründe und biografische Tragödien. Er zeigt, dass die Realität spannender ist als jeder Krimi. Das Cover ist einfach, aber wirkungsvoll. Der Titel passt dazu. Das Buch beginnt mit einem Vorwort über Mord und die Hintergründe. Man findet gut ins Buch. Weiterhin werden in dem Buch vier wahre Fälle geschildert, bei denen man sehr viel über die Hintergründe und die Vergangenheit der Täter erfährt. Die Täter, besser gesagt Täterinnen stehen hier eindeutig im Vordergrund. Am Ende der Fälle erfährt man noch das Urteil, also welche Strafe sie bekommen haben. Die Fälle sind sehr unterschiedlich, die Mörderinnen ebenso. Das Buch ist wahrlich nichts für Zartbesaitete. Beim Lesen denkt man sich schon, krass, zu was Menschen im Stande sind. Das Buch ist wirklich spannend, obwohl man eigentlich von vorneherein schon weiß, dass sie Mörderinnen sind, aber man will eben die Hintergründe wissen und wie es zur Tat gekommen ist. Ein Buch, das ich so noch nie gelesen habe, das aber unheimlich interessant ist, wenn auch wirklich brutal.

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"So unterschiedlich die Fälle, so verschieden meine Mandanten in Alter, Motiven, Lebensläufen waren, auf welchem Wege sie wem das Leben nahmen - eine Erkenntnis ist allumfassend: Jeder Mensch kann töten. Und er wird es tun, kommt er nur an eine ganz bestimmte Grenze." (Seite 12) In ‚Mörderinnen‘ erzählt der Strafverteidiger Veikko Bartel von vier Fällen, in denen Frauen zu Mörderinnen wurden. Er berichtet von einer Frau, die direkt nach der Geburt ihr Kind tötet, von einer Ehefrau, die ihren Mann ersticht, von einer BDSM-Geschichte der etwas härteren Art und von einer Frau, die ihren Mann vergiftet. Bartel beschreibt sehr plastisch, wie die jeweilige Person zur Mörderin wurde, wie genau sie vorging, welche Umstände zum Tötungsdelikt geführt haben, welche Konsequenzen die Tat hatte, wie die Verhandlung ablief. So ist man als Leser beinahe Zeuge des Falles, kann genau beobachten und sich eine eigene Meinung zum Fall bilden. Bartel erzählt von wirklich schrecklichen Verbrechen, wobei die detailreiche und nüchterne Erzählweise das Grauen noch erhöht. Gefallen hat mir allerdings, mit wie viel Empathie und Neugier Bartel vorgeht, wie er eine komplexe Geschichte erzählt, in der man sowohl mit den Täterinnen als auch mit den Opfern sympathisieren kann. Bisweilen empfand ich die Schilderungen kaum noch erträglich, so explizit und so genau beschreibt Bartel das Vorgehen und die Verletzungen. Nichtsdestotrotz empfand ich ‚Mörderinnen‘ als sehr unterhaltsam und als sehr flüssig geschrieben. Psychologisch kratzt das Buch allerdings nur an der Oberfläche, und ich hätte mir weiterführende Ausführungen gewünscht. Trotzdem warte ich gespannt auf das neue Buch von Bartel, das gerade erschienen ist und in dem er sich männlichen Tätern widmet. Veikko Bartel: Mörderinnen. Fälle aus der Praxis eines Strafverteidigers. Mosaik Verlag, 2018, 233 Seiten; 18 Euro.

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Zum Cover: Ich bin ja ein kleines „Cover-Opfer“ ich liebe schlichte und einfach Cover, lieber weniger als mehr, gilt für mich bei diesen. Dieses Buch erfüllt meinen Geschmack daher zu 100 Prozent. Es passt einfach perfekt zum Thema finde ich. Zum Inhalt: Ich habe selten solch eine gute Einleitung gelesen, sie trifft vieles auf den Punkt. Da stehen Dinge drinnen, die ich mir auch oft denke bzw. die ich oft sage, wenn Personen mich fragen wie ich mit „Kriminellen“ zusammen arbeiten kann… Ich will hier nicht zu viel verraten, aber Veikko Bartel hat hier wirklich eine sehr, sehr gute Einleitung gezaubert! Mit sehr wichtigem Inhalt. Die vier Fälle: Hier hat es für mich von Fall zu Fall etwas nachgelassen. Der erste Fall hat mich emotional noch sehr gepackt, ab dann war es zwar sehr interessant und teilweise auch wirklich erschreckend, aber an den ersten sind die anderen dann nicht mehr so ganz ran gekommen, zumindest für mich. Was aber nicht heißen soll, dass die anderen schlecht gewesen sind, ganz im Gegenteil, der angenehme Schreibstil hat sich gehalten und wurde nie trocken oder langweilig. Man hat nie das Gefühl bekommen, man würde einen trockenen „Tatsachenbericht“ lesen, sondern eher Erzählungen, Geschichten. Die erschreckendsten Geschichten schreibt am Ende doch das Leben. Ich kann das Buch für alle die sich für das Genre „True-Crime“ interessieren, wärmsten empfehlen. Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sterne, weil es mich im gesamten sehr überzeugt hat und ich jetzt schon gespannt auf das nächste Buch von Veikko Bartel bin.

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Schon alleine das Cover und der Titel trägt zum "Sofort-Lesen" bei. Es ist kein Krimi, den man vielleicht sonst kennt. Ich habe solche Art von Krimi noch nie gelesen. Die einzelnen Kurzgeschichten sind so packend und spannend, dass man das Buch so schnell nicht wieder zur Seite lesen mag. Als ich am Ende des Buches angekommen war, war ich schon etwas traurig aber freue mich umso mehr auf das neue Buch des Autors. Der Schreibstil ist sehr flüssig geschrieben und noch dazu spannend. Klare Empfehlung!

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Ich war selten von einem Buch so überrascht, wie von diesem. Ja, mich interessieren Kriminalfälle schon immer und der Blick in die reale Welt ist noch einmal interessanter, als die (von mir ebenfalls geliebten) Krimi-Serien und -Bücher. Daher war es auch kaum verwunderlich, dass mich „Mörderinnen“ sofort ansprach. Aber dass es mich so in seinen Bann ziehen würde – DAS hatte ich nicht erwartet. Ich habe das Buch tatsächlich, abgesehen von kurzen Schlaf-, Ess- und Uni-Pausen, nicht aus der Hand legen können und in einem Rutsch durchgelesen. Aber der Reihe nach! Veikko Bartel ist Strafverteidiger. In „Mörderinnen“ erzählt er von vier Fällen, in denen jeweils Frauen zur Mörderin wurden: Die Frau, die ihr Baby tötet und kocht. Die Frau, die nach Jahrzehnten der glücklichen Ehe auf ihren Mann einsticht. Die Frau, die ihren Mann vergiftet hat. Und jene Frau, die trotz unschuldiger Fassade der Inbegriff des Sadismus sein muss. In seinem Buch beantwortet Bartel eine Frage, die ich mir schon so verdammt oft gestellt habe: Wie können die das? Einen Mörder, einen Schuldigen verteidigen? Wie kann man damit umgehen? Wie das mit dem eigenen Gewissen, der eigenen Moral vereinbaren? Veikko Bartel hat mir diese Frage nicht nur beantwortet, sondern vielmehr habe ich nun ein tiefgreifendes Verständnis für den Beruf des Strafverteidigers. Und damit hat der Autor meiner Meinung nach bereits eine gehörige Leistung vollbracht. Besonders mitgenommen hat mich der Fall jener Frau, die ihr Baby tötete. Beachtlicher finde ich hierbei , wie es Bartel gelingt den Fall so darzulegen, dass man zu Beginn am liebsten selbst den Hals der Dame hätte umdrehen wollen, am Ende der „Verteidigung“ jedoch tiefes Verständnis hegt und das gefällte Urteil deutlich zu hart getroffen empfindet. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber eines hat mir Bartel – nicht nur im kriminalistischen, sondern vielmehr auch im alltäglichen Leben – klar gemacht: Man darf niemals urteilen, ohne auch die Vorgeschichte, das Warum, zu hinterfragen. Nein, der Mord eines Babies kann nicht gerechtfertigt werden – ganz klar. Aber wie es dazu kam, macht den Unterschied zwischen „Das Monster“ und „Die verzweifelte und liebende Ehefrau und Mutter“. Insgesamt ein herausragend spannendes und interessantes Buch über die Abgründe der menschlichen Psyche und geschrieben durch einen Menschen, der nicht nur das Zeug zum Anwalt, sondern auch zum Autor hat. Ich freue mich schon sehr, dass bald Veikko Bartels zweites Buch erscheinen wird: am 04. März erscheint „Mörder“. Selbstverständlich werde ich euch auch von diesem Buch berichten!

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