Leserstimmen zu
Wie du mir

Amy Gentry

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"Wie du mir" ist mein erstes Buch, dass ich von der Autorin Amy Gentry gelesen habe. Die Thematik finde ich mega interessant, da sie auch aktuelle Themen auffässt. Heutzutage haben es immer noch einige Frauen schwer, sich in Männerberufen zu behaupten und anerkannt zu werden. Demnach war für mich klar, dass ich das Buch von Amy Gentry unbedingt lesen muss. Hinzu kommt selbstverständlich, dass es ein Thriller ist. Ich liebe Thriller. Für mich steht fest, das auf jeder Seite eine gewisse Spannung herrscht und ich somit, das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Für meine Verhältnisse habe ich das Buch mit kanpp 416 Leseseiten sehr schnell durchgelesen gehabt. Gefallen hat mir sehr gut, dass die Autorin alles sehr detailliert umschrieben hat. Man hat als Leser direkt das Gefühl mitten drin zu sein. Von meiner Seite aus eine absolute Leseempfehlung. Einen Stern abzug gibt es, da ich 1,2 Handlungsentscheidungen der Protagonistin nicht soo 100% nachvollziehen konnte. Aber auch das ist Geschmackssache :-)

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INHALT: Die junge Comedian Dana Diaz begegnet nach einem missglückten Auftritt der IT-Spezialistin Amanda. Als Frauen in typischen Männerberufen klagen sie sich ihr Leid, denn beide sahen sich in der Vergangenheit häufig mit sexuellen Belästigungen oder Übergriffen konfrontiert. Lange haben sie dies einfach erduldet, jetzt wollen sie selbst für Gerechtigkeit sorgen. Sie schließen einen Pakt: Jede soll sich an den Gewalttätern der anderen rächen. Nach kurzer Zeit übertrumpfen sich die beiden Frauen in ihren Rachespielen, geraten in eine Spirale aus Gewalt, Betrug und Täuschung. Bis sich Dana irgendwann fragt, ob sie ihrer neuen Freundin eigentlich wirklich blind vertrauen kann. Und was, wenn nicht? Wäre es dann für einen Absprung aus dem teuflischen Spiel nicht schon viel zu spät…? MEINUNG: Mit Good as Gone konnte mich Amy Gentry letztes Jahr überzeugen und daher war für mich klar, dass ich auch den neuen Roman von ihr lesen möchte. Dana und Amanda lernen sich zufällig in einer Bar kennen und stellen fest, dass es in ihrer beider Vergangenheit Vorfälle von sexueller Nötigung und Missbrauch gab. Den beiden Frauen wird klar, dass die Täter damit einfach durchgekommen sind und sich ihr Leben auf traumatischste Weise für immer verändert hat. Beide beschließen sich an diesen Männern zu rächen. Ihr Rachespiel läuft recht schnell aus dem Ruder und der vermeintliche Pakt in Frage gestellt als Dana aus der Sache raus will. Wie du mir bringt endlich auch mal ein paar anderen Motive in das Thriller Genre, in dem sich Frauen für sexuelle Übergriffe/ Nötigungen/ Missbrauch rächen. Grundsätzlich bietet die Geschichte viel Gesprächsbedarf, denn natürlich ist Selbstjustiz keine Lösung in einem funktionierenden Rechtstaat, wo Täter zur Verantwortung gezogen werden müssen. Dagegen steht natürlich die Scham der Frau und auch das Trauma, was durch eine Bestrafung natürlich meistens trotzdem vorhanden ist und das Leben einer Frau für immer verändern bzw. zerstören kann. Das Manko an dem vermeintlichen Thriller ist, dass die Spannung recht verhalten ist, zumindest ungefähr 50% des Buches. Ich habe mich hier nicht wirklich gelangweilt, aber ein Pager Turner Gefühl stellte sich eben auch nicht ein. Der Nervenkitzel fängt an als der Bruch zwischen Dana und Amanda erfolgt und dem Leser nun bereits klar ist, wozu beide Frauen im Zweifel fähig sind und damit beginnt so ein bisschen ein Katz-und-Maus-Spiel. Dana vertraut auch gerne mal den falschen Personen. Sie ist nicht unbedingt naiv, aber sie vertraut gerne auf langjährige Beziehungen und stellt diese kaum infrage. Den Schluss fand ich in Ordnung, aber für das persönliche Gerechtigkeitsempfinden sicherlich auch fragwürdig. Man muss hier selbst entscheiden, wem man eine Strafe gönnt und wer davonkommen sollte. FAZIT: Wie du mir hat mir von der Thematik her gut gefallen. Feministische Themen in einem Thriller kommen nicht oft vor. Das Buch lädt durchaus noch zu einer nachträglichen Diskussion ein. Spannung war in Ordnung, aber ich würde nicht von einem Page Turner sprechen. Bin gespannt auf das nächste Woche Buch der Autorin! Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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Last Woman Standing

Von: milkysilvermoon

09.07.2019

In ihrer alten Heimatstadt Austin (Texas) versucht Dana Diaz (28), als Komikerin Fuß zu fassen. Doch der Funke will beim Publikum nicht überspringen. Nach einem Auftritt, der ziemlich in die Hose gegangen ist, wird sie von der IT-Spezialistin Amanda Dorn angesprochen. Als Frauen in typischen Männerberufen klagen sich die Comedian mit lateinamerikanischen Wurzeln und die Programmiererin gegenseitig ihr Leid. Beide waren in der Vergangenheit Opfer von sexuellen Belästigungen und Übergriffen. Das haben sie sich lange gefallen lassen, doch das soll sich ändern. Dana und Amanda schließen einen Pakt: Jede soll sich an den Gewalttätern der jeweils anderen rächen. Damit allerdings beginnt ein Spiel, das noch weitaus gefährlicher ist, als Dana zunächst vermutet… „Wie du mir: So ich dir“ ist ein Thriller von Amy Gentry. Meine Meinung: Der Thriller besteht aus 26 Kapiteln mit einer angenehmen Länge. Erzählt wird in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Dana. Der Aufbau wirkt gut durchdacht. Der Schreibstil ist anschaulich und – dank viel wörtlicher Rede – recht lebhaft. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht schwer. Die Handlung nimmt allerdings nur sehr langsam Fahrt auf und konnte mich in den ersten Kapiteln noch nicht fesseln. Mit den Protagonisten kann ich mich nicht identifizieren. Nicht immer ist das Verhalten für mich nachvollziehbar. Allerdings finde ich besonders Dana nicht unsympathisch. Ihre Gedanken- und Gefühlswelt werden sehr gut deutlich. Der Autorin gelingt es, die wahren Beweggründe und Ziele der Hauptcharaktere lange im Verborgenen zu lassen, was den Reiz der Geschichte steigert und für eine etwas unheimliche Grundstimmung sorgt. In dem mehr als 400 Seiten umfassenden Thriller wird erst Stück für Stück Spannung aufgebaut, was den ersten Teil des Buches etwas langatmig macht. Das ändert sich im weiteren Verlauf. Später kann die Geschichte mit Wendungen und unerwarteten Ereignissen überraschen. Eine Stärke des Thrillers ist seine besondere Thematik. Gut gefallen hat mir, dass die Autorin die aktuelle „Me too“-Debatte aufgreift und literarisch verarbeitet. Sexuelle Belästigung, körperliche und verbale Übergriffe, Sexismus, Diskriminierung und ähnliche Dinge werden nicht verharmlost, sondern in den Mittelpunkt gerückt. Die Botschaft ist klar: Keine Frau sollte so etwas einfach hinnehmen (müssen). Zwar sind die im Buch beschriebenen Reaktionen darauf sicherlich extrem und nicht zur Nachahmung empfohlen. Dennoch bietet der Thriller neben dem Unterhaltungswert wichtige Denkimpulse und liefert einen Beitrag zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit diesen Themen. Die reduzierte, aber auch raffinierte Gestaltung der broschierten Ausgabe, bei der sich der Titel auf Vorder- und Rückseite des Buches erstreckt, empfinde ich als sehr gelungen. Der deutsche Titel weicht zwar stark vom amerikanischen Original („Last Woman Standing“) ab, ist aber ebenfalls treffend gewählt. Mein Fazit: Meinen hohen Erwartungen wurde „Wie du mir: So ich dir“ von Amy Gentry wegen des zu gemächlichen Starts zwar nicht in Gänze gerecht. Fans von Spannungsliteratur kann der Thriller dennoch unterhaltsame Lesestunden bereiten.

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Rezension

Von: Nati88

28.04.2019

Ich hab schon ein weiteres Buch von ihr, gelesen was ich ein bisschen besser fand wie dieses Buch. Der Schreibstil fand ich sehr leserlich und gut geschrieben, Spannung hatte es auch, wie es finde erst ab 250 Seiten die Seiten vorher fand ich ein bisschen langatmig aber sonst recht gut geschrieben. Zu den Charakteren hatte ich nicht wirklich Beziehung gefunden was ich sehr schade gefunden habe. Es hat mir recht spass gemacht es zu lesen, sonst kann ich es empfehlen es zu lesen auch wenn die Spannung erst spät eintrifft nach meine Meinung. Ist ein Rezensionsexemplar Dankeschön an @randomhouse wie auch an @c.bertelsmann .Bertelsmann für die Bereitstellung des Buches.

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Inhalt: Die junge Comedian Dana Diaz begegnet nach einem missglückten Auftritt der IT-Spezialistin Amanda. Als Frauen in typischen Männerberufen klagen sie sich ihr Leid, denn beide sahen sich in der Vergangenheit häufig mit sexuellen Belästigungen oder Übergriffen konfrontiert. Lange haben sie dies einfach erduldet, jetzt wollen sie selbst für Gerechtigkeit sorgen. Sie schließen einen Pakt: Jede soll sich an den Gewalttätern der anderen rächen. Nach kurzer Zeit übertrumpfen sich die beiden Frauen in ihren Rachespielen, geraten in eine Spirale aus Gewalt, Betrug und Täuschung. Bis sich Dana irgendwann fragt, ob sie ihrer neuen Freundin eigentlich wirklich blind vertrauen kann. Und was, wenn nicht? Wäre es dann für einen Absprung aus dem teuflischen Spiel nicht schon viel zu spät…? Meine Meinung: Dieser Thriller arbeitet mit Emotionen in ihrer pursten Form. Sehr tief lässt die Autorin in die Psychen ihrer Charaktere blicken und offenbart ebendiese rohe Gewalt, die sich in Rache, Wut und Hass entlädt. Auf mich hat das sehr roh, fast schon animalisch gewirkt. Ich denke hier wird mit der Idee gespielt: Wann ist das Maß voll? Dana wird eine Möglichkeit geboten alle ihrer aufgestauten Wut Platz zu machen und sie nutzt diese bereitwillig ohne allzu viele Fragen zu stellen. In einer Welt, in der fast täglich eine #metoo Geschichte aufgedeckt wird nicht unvorstellbar, dass jemand in die Selbstjustiz getrieben wird. Eine fesselnde, aber auch provokante Geschichte, die viele unerwartete Wendungen auf Lager hat.

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Der Klappentext hört sich spannend an, und der Plot hat mich neugierig gemacht. Wer hat nicht selbst schon einmal Rachegelüste gehabt oder sie gar umgesetzt. Die meisten Menschen haben aber nicht die Gelegenheit oder den Mut, es tatsächlich durchzuziehen. Umso mehr machte es mich neugierig, darüber zu lesen, wie hinterhältig Amanda und Dana ihre Rache Realität werden lassen. Der Anfang der Geschichte beschreibt das Leben von Dana und wie schwer es für sie bisher war, ihr Leben auf die Reihe zu kriegen. Der Text plätschert so dahin, bis Dana bereits nach wenigen Kapiteln auf Amanda trifft und die Handlung langsam aber stetig an Fahrt aufnimmt. "Also", sagte sie und klopfte aufgeregt ihre Fingerspitzen gegeneinander. "Bist du bereit?" "Wozu?" "Du bist dran." (Zitat Seite 81) Dana ist eine authentische Figur, die einem schnell ans Herz wächst. Nach ihrem beschriebenen Werdegang, kann man gut nachzuvollziehen, warum sie für Amandas Rachepakt so empfänglich ist. Sie nimmt für den Leser schnell die Opferrolle ein. Über Amanda jedoch erfährt der Leser erst später mehr, als die Geschichte eine tragische Wendung nimmt, und Dana erkennt, dass sie vielleicht doch keine so gute Freundin ist, wie sie dachte. Lange Zeit war mir als Leser nicht klar, ob Amanda auch nur ein weiteres Opfer oder eine Täterin ist. "Na, jedenfalls hat sie mir erzählt, was für eine treue Freundin du bist. Etwa bei deinem Schulfreund Jason. Das ist er doch auf deinem Abschlussball-Foto, nicht? Und ich hab ihr erzählt, ich weiß, dass ich mich immer auf dich verlassen kann, wenn ich was brauche. Ganz besonders, wenn du mir etwas schuldig bist." (Zitat Seite 312) Der Schreibstil ist flüssig, und nach anfänglichen Schwierigkeiten, in die Geschichte zu kommen, packte mich schon bald das kalte Grauen, als ich begriff, welche Richtung das Buch aufnahm. Die Autorin schafft es mit vielen geschickten Plots die Spannung konstant hochzuhalten, und man fiebert bis zum Ende mit, ob Dana das alles unversehrt übersteht. Der Schluss hat mich nochmal sehr schockiert und stellte meine Vorstellung von Gut und Böse auf den Kopf. Der Epilog war dann jedoch für meinen Geschmack etwas zu ausschweifend, auch wenn die Autorin hier wahrscheinlich nur noch einmal zusätzlich auf die tragische Realität dieses aktuellen Themas aufmerksam machen wollte. Persönliches Fazit: Nach einem holprigen Start entwickelt sich das Buch zu einem gelungenen Thriller mit aktuellem Thema und vielen Plottwists. © Rezension, 2019, Daniela

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Spannend und unterhaltsam

Von: Mariasbücherbox aus Steinbach-Hallenberg

06.03.2019

Das Cover des Buches spricht mich sehr an. Ich liebe einfach schwarze Bücher mit einer hervorstechenden Schrift. Genau das ist bei diesem Cover gegeben und trifft damit genau meinen Geschmack. Zudem gibt der Titel einen Hinweis auf ein wesentliches Hauptthema in dem Buch: Rache… In Amy Gentrys neuen Roman geht es um Dana, eine junge Comedian, die nicht nur mit alltäglichen Belästigungen in ihrem Berufsfeld, sondern auch mit prägenden Ereignissen aus ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat. Als sie Bekanntschaft mit Amanda macht, schließen sich die beiden Frauen zusammen, um sich gegenseitig an ihren „Peinigern“ zu rächen. Eine Frage, die sich dabei unweigerlich stellt: wie weit werden die beiden dieses Spiel treiben? Der Schreibstil der Autorin ist sehr dynamisch und flüssig. Ich habe mich sehr gut zwischen den Seiten des Buches zurechtgefunden und konnte auch das Setting durch bildhafte Beschreibungen leicht nachempfinden. Zudem fand ich, dass die Autorin nur selten einen Tick zu lange an einer Stelle im Buch stehen geblieben ist. Die Handlung wurde stetig vorangetrieben. Dana Diaz ist für mich eine gespaltene Person. Auf der einen Seite stellt sie sich jeden Tag einer Herausforderung, wenn sie die Bühne betritt um Leute zum Lachen zu bringen. Auf der anderen Seite tut sie viel zu viele Dinge einfach als „Geschehen“ ab. Sei es die lästigen, anzüglichen Zwischenrufe während ihrer Arbeit oder allgemeine Belästigungen in ihrer Berufsgruppe. Ihr Verhalten wirft allerdings viele wichtige Fragen auf, die sich durch das ganze Buch ziehen. Wo fängt Belästigung an? Wie gehen Opfer damit um und was kann man dagegen unternehmen? Amanda scheint ihr in dieser Situation gerade recht zu kommen. Sie ist eine taffe Persönlichkeit mit manipulativem Charakter. Scheint am Anfang noch eine Art Freundschaft zwischen den beiden zu existieren, wendet sich das ganze später zu einer psychotischen Beziehung, als Dana Amandas wahre Absichten durchschaut. Der Handlungsverlauf des Buches war bis auf wenige Ausnahmen für mich stimmig und ich hatte mich dadurch gut unterhalten gefühlt. Nur einige wenige Stellen konnten mich nicht vollkommen überzeugen. Überwiegend hat mir das Buch jedoch sehr gut gefallen und ich kann es interessierten Lesern gerne empfehlen.

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