Wie du mir

So ich dir
Thriller

(6)
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Zwei Frauen im Rachefieber ...

Die junge Comedian Dana Diaz begegnet nach einem missglückten Auftritt der IT-Spezialistin Amanda. Als Frauen in typischen Männerberufen klagen sie sich ihr Leid, denn beide sahen sich in der Vergangenheit häufig mit sexuellen Belästigungen oder Übergriffen konfrontiert. Lange haben sie dies einfach erduldet, jetzt wollen sie selbst für Gerechtigkeit sorgen. Sie schließen einen Pakt: Jede soll sich an den Gewalttätern der anderen rächen. Nach kurzer Zeit übertrumpfen sich die beiden Frauen in ihren Rachespielen, geraten in eine Spirale aus Gewalt, Betrug und Täuschung. Bis sich Dana irgendwann fragt, ob sie ihrer neuen Freundin eigentlich wirklich blind vertrauen kann. Und was, wenn nicht? Wäre es dann für einen Absprung aus dem teuflischen Spiel nicht schon viel zu spät…?

»Ein Buch, das den Nerv einer Zeit trifft, in der die ›MeToo‹-Debatte unsere Gesellschaft verändert. Gentrys packende Art zu schreiben, lässt einen das Buch nicht weglegen. Zumal die Geschichte immer überraschendere Wendungen nimmt.«

Passauer Neue Presse (27. April 2019)

Aus dem Englischen von Astrid Arz
Originaltitel: Last Woman Standing
Originalverlag: Houghton Mifflin Harcourt, New York 2019
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23626-7
Erschienen am  25. Februar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Thriller mit wichtiger Thematik

Von: eulenmatz liest

12.08.2019

INHALT: Die junge Comedian Dana Diaz begegnet nach einem missglückten Auftritt der IT-Spezialistin Amanda. Als Frauen in typischen Männerberufen klagen sie sich ihr Leid, denn beide sahen sich in der Vergangenheit häufig mit sexuellen Belästigungen oder Übergriffen konfrontiert. Lange haben sie dies einfach erduldet, jetzt wollen sie selbst für Gerechtigkeit sorgen. Sie schließen einen Pakt: Jede soll sich an den Gewalttätern der anderen rächen. Nach kurzer Zeit übertrumpfen sich die beiden Frauen in ihren Rachespielen, geraten in eine Spirale aus Gewalt, Betrug und Täuschung. Bis sich Dana irgendwann fragt, ob sie ihrer neuen Freundin eigentlich wirklich blind vertrauen kann. Und was, wenn nicht? Wäre es dann für einen Absprung aus dem teuflischen Spiel nicht schon viel zu spät…? MEINUNG: Mit Good as Gone konnte mich Amy Gentry letztes Jahr überzeugen und daher war für mich klar, dass ich auch den neuen Roman von ihr lesen möchte. Dana und Amanda lernen sich zufällig in einer Bar kennen und stellen fest, dass es in ihrer beider Vergangenheit Vorfälle von sexueller Nötigung und Missbrauch gab. Den beiden Frauen wird klar, dass die Täter damit einfach durchgekommen sind und sich ihr Leben auf traumatischste Weise für immer verändert hat. Beide beschließen sich an diesen Männern zu rächen. Ihr Rachespiel läuft recht schnell aus dem Ruder und der vermeintliche Pakt in Frage gestellt als Dana aus der Sache raus will. Wie du mir bringt endlich auch mal ein paar anderen Motive in das Thriller Genre, in dem sich Frauen für sexuelle Übergriffe/ Nötigungen/ Missbrauch rächen. Grundsätzlich bietet die Geschichte viel Gesprächsbedarf, denn natürlich ist Selbstjustiz keine Lösung in einem funktionierenden Rechtstaat, wo Täter zur Verantwortung gezogen werden müssen. Dagegen steht natürlich die Scham der Frau und auch das Trauma, was durch eine Bestrafung natürlich meistens trotzdem vorhanden ist und das Leben einer Frau für immer verändern bzw. zerstören kann. Das Manko an dem vermeintlichen Thriller ist, dass die Spannung recht verhalten ist, zumindest ungefähr 50% des Buches. Ich habe mich hier nicht wirklich gelangweilt, aber ein Pager Turner Gefühl stellte sich eben auch nicht ein. Der Nervenkitzel fängt an als der Bruch zwischen Dana und Amanda erfolgt und dem Leser nun bereits klar ist, wozu beide Frauen im Zweifel fähig sind und damit beginnt so ein bisschen ein Katz-und-Maus-Spiel. Dana vertraut auch gerne mal den falschen Personen. Sie ist nicht unbedingt naiv, aber sie vertraut gerne auf langjährige Beziehungen und stellt diese kaum infrage. Den Schluss fand ich in Ordnung, aber für das persönliche Gerechtigkeitsempfinden sicherlich auch fragwürdig. Man muss hier selbst entscheiden, wem man eine Strafe gönnt und wer davonkommen sollte. FAZIT: Wie du mir hat mir von der Thematik her gut gefallen. Feministische Themen in einem Thriller kommen nicht oft vor. Das Buch lädt durchaus noch zu einer nachträglichen Diskussion ein. Spannung war in Ordnung, aber ich würde nicht von einem Page Turner sprechen. Bin gespannt auf das nächste Woche Buch der Autorin! Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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Last Woman Standing

Von: milkysilvermoon

09.07.2019

In ihrer alten Heimatstadt Austin (Texas) versucht Dana Diaz (28), als Komikerin Fuß zu fassen. Doch der Funke will beim Publikum nicht überspringen. Nach einem Auftritt, der ziemlich in die Hose gegangen ist, wird sie von der IT-Spezialistin Amanda Dorn angesprochen. Als Frauen in typischen Männerberufen klagen sich die Comedian mit lateinamerikanischen Wurzeln und die Programmiererin gegenseitig ihr Leid. Beide waren in der Vergangenheit Opfer von sexuellen Belästigungen und Übergriffen. Das haben sie sich lange gefallen lassen, doch das soll sich ändern. Dana und Amanda schließen einen Pakt: Jede soll sich an den Gewalttätern der jeweils anderen rächen. Damit allerdings beginnt ein Spiel, das noch weitaus gefährlicher ist, als Dana zunächst vermutet… „Wie du mir: So ich dir“ ist ein Thriller von Amy Gentry. Meine Meinung: Der Thriller besteht aus 26 Kapiteln mit einer angenehmen Länge. Erzählt wird in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Dana. Der Aufbau wirkt gut durchdacht. Der Schreibstil ist anschaulich und – dank viel wörtlicher Rede – recht lebhaft. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht schwer. Die Handlung nimmt allerdings nur sehr langsam Fahrt auf und konnte mich in den ersten Kapiteln noch nicht fesseln. Mit den Protagonisten kann ich mich nicht identifizieren. Nicht immer ist das Verhalten für mich nachvollziehbar. Allerdings finde ich besonders Dana nicht unsympathisch. Ihre Gedanken- und Gefühlswelt werden sehr gut deutlich. Der Autorin gelingt es, die wahren Beweggründe und Ziele der Hauptcharaktere lange im Verborgenen zu lassen, was den Reiz der Geschichte steigert und für eine etwas unheimliche Grundstimmung sorgt. In dem mehr als 400 Seiten umfassenden Thriller wird erst Stück für Stück Spannung aufgebaut, was den ersten Teil des Buches etwas langatmig macht. Das ändert sich im weiteren Verlauf. Später kann die Geschichte mit Wendungen und unerwarteten Ereignissen überraschen. Eine Stärke des Thrillers ist seine besondere Thematik. Gut gefallen hat mir, dass die Autorin die aktuelle „Me too“-Debatte aufgreift und literarisch verarbeitet. Sexuelle Belästigung, körperliche und verbale Übergriffe, Sexismus, Diskriminierung und ähnliche Dinge werden nicht verharmlost, sondern in den Mittelpunkt gerückt. Die Botschaft ist klar: Keine Frau sollte so etwas einfach hinnehmen (müssen). Zwar sind die im Buch beschriebenen Reaktionen darauf sicherlich extrem und nicht zur Nachahmung empfohlen. Dennoch bietet der Thriller neben dem Unterhaltungswert wichtige Denkimpulse und liefert einen Beitrag zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit diesen Themen. Die reduzierte, aber auch raffinierte Gestaltung der broschierten Ausgabe, bei der sich der Titel auf Vorder- und Rückseite des Buches erstreckt, empfinde ich als sehr gelungen. Der deutsche Titel weicht zwar stark vom amerikanischen Original („Last Woman Standing“) ab, ist aber ebenfalls treffend gewählt. Mein Fazit: Meinen hohen Erwartungen wurde „Wie du mir: So ich dir“ von Amy Gentry wegen des zu gemächlichen Starts zwar nicht in Gänze gerecht. Fans von Spannungsliteratur kann der Thriller dennoch unterhaltsame Lesestunden bereiten.

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Vita

Amy Gentry ist freie Literaturkritikerin und unterrichtet in Austin, Texas, englische Literatur an einer High School. Außerdem engagierte sie sich mehrere Jahre lang als Ehrenamtliche in einer Organisation für Opfer sexueller Gewalt. Ihr Debüt "Good as Gone" wurde zu einem internationalen Bestseller und erschien in über 20 Ländern. Ihr zweiter Thriller "Wie du mir" erschien Anfang 2019 und erhielt ebenfalls international große Beachtung. Amy Gentry lebt mit ihrer Familie in Austin.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Ein fesselnder Thriller voller überraschender Wendungen, die den Leser bis zur letzten Seite in Atem halten.«

Karin Slaughter

»Amy Gentry hat neben tiefen psychologischen Einsichten in ihre Charaktere auch noch ein paar unerwartete Wendungen auf Lager. Tolles Debüt.«

Brigitte über »Good as Gone«

»›Wie du mir. So ich dir‹ ist ein erschütternder messerscharfer Thriller, seine Themen – metoo, Gewalt und die Frage, wie weit Frauen in ihrer Wut gehen – sind brandaktuell, aber gleichzeitig auch zeitlos. Mit jeder neuen Wendung wird der Leser atemlos und verstört bis zur allerletzten Seiten hin- und hergetrieben.«

Megan Abbott, Autorin von »Zeit der Unschuld«

»Amy Gentry schreibt lebendig, packend und höchst realistisch. Ihre Darstellung zwischenmenschlicher Beziehungen wirkt wie direkt aus den #MeToo-Schlagzeilen der Medien entnommen. Ein faszinierender Thriller für alle Fans von Paula Hawkins.«

Booklist

»Ein provozierender Thriller! Gentry schreibt sehr gekonnt über Geschlechterbeziehung, Gewalt und Rache.«

Publishers Weekly

»Gentrys zweiter Thriller wird vom Zorn der beiden Heldinnen getrieben, die sich an den Männern rächen. Das Tempo des Romans zieht immer mehr an, bis zur fiesen Auflösung. Die Kombination von Hightech-Elementen mit denen eines traditionellen Rache-Thriller wird bei allen Lesern gut ankommen, die selber die Wut der Rechtschaffenen in sich tragen.«

Kirkus Reviews

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