Leserstimmen zu
Die Tochter der Hexe

Paula Brackston

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Hexen – Faszination und Schrecken zu gleich. Auch Paula Brackston nimmt sich dieses Themas an und erzählt uns eine außergewöhnliche und nicht weniger spannende Geschichte. Elisabeth Hawksmith ist eine Hexe und unglaubliche 384 Jahre alt. Sie liebt es, Menschen mit ihrer Gabe helfen zu können – und wenn dies einen hohen Preis hat. Seit sie die Magie befähigen kann, ist sie auf der Flucht, denn eine böse Macht ist hinter ihr her und zwingt sie immer wieder zur Flucht. Die auf zwei Zeitebenen erzählte Story ermöglicht uns nicht nur einen interessanten und unglaublich bildlich beschriebenen Einblick in den Alltag der Magierin, sondern lässt uns durch die Zeit reisen. Neben der Frühen Neuzeit, in der nicht nur die Witterung und die Pest das Leben der Menschen erschwerte, sondern auch der Aberglaube, erleben wir außerdem zwei spannende Episoden, einmal London 1888 und das andere Mal Frankreich 1917. Mir gefiel, wie die Autorin Bess in das Zeitgeschehen eingewoben hat. Von Seite zu Seite wird man tiefer hineingezogen in eine Geschichte voller Magie, Gefühle, Hass und Gefahren. Ich konnte mich der Faszination, die dieser Roman auf mich ausübte, kaum entziehen, sodass ich das Buch tatsächlich an einem Tag verschlungen habe. Auch wenn ich zugeben muss, dass mich das Cover nicht wirklich anspricht, bin ich froh, dass ich mich nicht von der Optik hab abhalten lassen, denn mir wäre eine intelligente, vielschichtige und abwechslungsreiche Story, in der Fiktion mit historischen Fakten vermischt wurde, entgangen.

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Zu Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten in das Buch zu kommen. Das lag nicht an der Geschichte, die war gleich schon spannend ohne Ende. Hey, richtig guter Beginn für ein Buch. Meine Probleme hatte ich mich dem Schreibstil, der abgehackt und wenig flüssig rüber kam. Mehr wie eine Aufzählung verschiedenster Dinge, die man so beobachten kann und die passieren. Eigentlich sehr interessant, aber schöner wäre es gewesen, wenn die einzelnen Sätze einen smoothen Fließtext ergeben hätten. Man merkt dann wie die Autorin an ihrer Geschichte wächst und sich verbessert, denn recht schnell wird ihr Erzählstil richtig gut – auch der Tagebuchstil hat mir richtig gut gefallen. Und dann… Bäm.. Hat mich die Story umgehauen. Als dann mehr über die Vergangenheit der Protagonistin Bess enthüllt wird und ich erfuhr wie sie zur Hexe wurde, war ich richtig begeistert von „Die Tochter der Hexe“! Sie berichtet von der Tragödie mit der sie zu kämpfen hatte, damals im 17. Jahrhundert, als ihre Familie mit der Pest und der Hexenverfolgung zu kämpfen hatte. Richtig nice finde ich, dass ich so viel über die damalige Lebensart und die Gesellschaft erfahren habe. Ich liebe es, Hintergrundinformationen über die Zeit zu bekommen über die ich lese und P. J. Brackston hat das richtig gut hinbekommen und die damalige Zeit, nicht nur das 17 Jahrhundert sondern auch das 19. Jahrhundert, in all ihren bunten und grauen Seiten fantastisch rübergebracht. *Applaus an dieser Stelle* Sie verflicht eigene Ideen gekonnt mit zeitlichen Fakten, gibt diesen aber ihren eigenen Touch und hext uns eine tolle Geschichte. ZB. Greift sie den Londoner Mörder Jack the Ripper auf und nennt einen Namen der vielen geläufig ist und sogar Stoff für einige Songs bietet: Mary Jane Kelly. Man springt beim Lesen immer wieder in der Zeit und begleitet Bess so durch ihre 384 Lebensjahre. Alte Fettel? Bess? Nein! Obwohl sie sich im ersten Kapitel hauptsächlich für ihren Garten interessiert und sich ansonsten von der Zivilisation fernhält, ist unsere Prota gescheit, witzig und ihre Gedankengänge sind sehr interessant. Bess war mir nicht nur sympathisch, sondern hat mir auch hart leidgetan. Denn sie versucht einfach nur ein Leben ohne Angst zuführen (wovor hat sie Angst?, fragt ihr euch? Findet es heraus ;) ) und scheitert immer wieder daran. Denn nicht nur die Hexenverfolgung lässt sie nicht los, auch Krankheiten, Verlust jagen sie und grausame Morde geschehen um sie herum. Sehr emotional und zermürbend ist die Zeit des ersten Weltkrieges, den wir Live und in Farbe direkt an der Front miterleben „dürfe“. Jippi… Nicht. Die Autorin versteht es, mit Worten und Metaphern die Grausamkeit erschreckend echt rüber zu bringen und mehr als einmal ist mir ein kalter Schauer den Rücken hinab gelaufen. Natürlich hat das Buch auch einige sehr schöne Momente und ist nicht nur düster und grausam. Immer wieder gibt es Lichtblicke. *a silver lining 4 Bess* Going through the motions, Leute. Ich sags euch. „Die Tochter der Hexe“ hat mich emotional total gepackt, zum Lachen, aber auch zum Weinen gebracht. Manchmal wurde ich sogar richtig Aggro und wütend (Ja, ich bin ein sehr emotionaler Mensch :D), aber so etwas macht für mich eine gute Geschichte aus. Und trotz des schwachen Anfangs (Nur der Schreibstil), konnte ich das Buch irgendwann einfach nicht mehr weg legen und musste wissen, wie es für die arme Bess weiter geht. Das Cover finde ich auch echt großartig gewählt. Es vermittelt diese düstere Epoche der Hexenverbrennung absolut und mit der schwarzen Katze verbinde ich direkt die Hexenthematik. „Die Tochter der Hexe“ von Paula Brackston lohnt sich für Fans von historischer Literatur, für die Fantasyfans (Seit ihr daaa?) und auch für die, die gerne eine soften Krimi lesen möchten. Ich vergebe 4 ½ Sterne an „Die Tochter der Hexe“ und empfehle das Buch klar weiter! XOXO eure verhexte Leini

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Die Tochter der Hexe von Paula Brackston

Von: Mary Lancaster

22.07.2019

Elizabeth Hawksmith zieht nach Matravers, ein ruhiges Dorf, um neu anzufangen. Als Heilerin stellt sie Kräutermischungen, Öle und vieles mehr her, um es auf den Markt zu verkaufen. Obwohl Eliza den Kontakt zu anderen Menschen, aus guten Gründen meidet, tritt plötzlich ein Mädchen in ihr einsames Leben, das sich für ihre Künste und ihre Vergangenheit interessiert. Es stellt sich heraus, dass Elizabeth eine unsterbliche Hexe ist, die mit ihren 384 Jahren quasi schon mehrere Leben geführt hat. Allerdings ist sie dabei ständig auf der Flucht... Dieser Fantasyroman handelt von Liebe, dunkler Magie, Macht und führt uns gleichzeitig in düstere Zeiten der Vergangenheit. Ich glaube, dass der Roman nicht für jeden etwas ist, denn er ist teilweise sehr brutal und fast durchgängig von einer negativen Atmosphäre geprägt. Der Anfang des Buches ist sehr langweilig, weil man erst das momentane Leben von Elizabeth kennenlernt. Keine Sorge, die Geschichte wird in ihrem Verlauf zunehmend spannender. Der Roman ist nämlich als Tagebuch der Hexe anzusehen und daher auch nach Daten eingeteilt. Immer, wenn die Hexe aus ihrer Vergangenheit erzählt wechselt die Erzählperspektive von der Ich-Erzählform in die Personale aus der Sicht Elizas. Dieser Wechsel beeinträchtigt den Lesefluss jedoch nicht. Ein schöner Nebeneffekt der Erzählungen aus der Vergangenheit war für mich, dass man irgendwie einen emotionalen Bezug zu tatsächlichen geschichtlichen Ereignissen entwickelt. Die Protagonistin ist eine liebenswerte Figur und mir hat besonders gut gefallen, dass sie eine moderne und starke Frauenrolle vertritt. Ich bin wirklich begeistert von dem Roman, denn er enthält viele spannende Plottwists und konnte mich richtig in die Vergangenheit zurückversetzen. Dazu trägt wesentlich auch der anschauliche Schreibstil der Autorin bei. Deshalb möchte ich 4 von 5 Sternen vergeben. Zum Ende des Buches möchte ich nichts verraten, aber meiner Meinung nach gibt es kaum Anreiz dazu den zweiten Band auch zu lesen, denn es bleiben nur wenige Fragen unbeantwortet. Trotzdem werde ich die Fortsetztung auch lesen, sobald diese auf deutsch erscheint, weil ich gespannt bin, wie die Autorin an den ersten Band anknüpft. Außerdem hoffe ich noch mehr aus Elizabeths Vergangenheit, die mich so fesselte, zu erfahren.

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"Alle paar Jahre eine neue Heimat suchen. Niemanden an sich heranlassen. Das ist für Bess Alltag. Doch als es ein hartnäckiges, junges Mädchen immer wieder zu ihr zieht erzählt Bess ihr tatsächlich die Wahrheit über ihr Leben und ihre Fähigkeiten..." Ich muss sagen, dass ich mich wirklich auf das Buch gefreut habe. Das Thema schien interessant und auch die ersten paar Seiten erwiesen sich als wirklich packend. Man konnte sofort mit Bess mitfühlen und auch als man sich dann mit ihr in der Gegewart befand war man noch interessiert an der Geschichte, die sie zu erzählen hatte. Leider wurde es von da an etwas langatmig. Auch wenn ich weiß, dass man einige Zeit braucht um die Personen und den Plot zu etablieren wurde es schließlich wirklich schwer für mich weiterzulesen. Mir fehlte die Motivation, was schade war, da ich die Geschichte an sich sehr interessant fand. Ich konnte mich allerdings nur schwer motivieren, da das Buch mit über 500 Seiten doch eher zu den Längeren gehört und es mich nicht mehr so schnell packen konnte. Gegen Mitte des Buches wurde es besser und es war einfacher, weiter zu lesen, weil man ja doch wissen möchte, wie alles am Ende ausgeht. Trotzdem könnte ich es auch verstehen, wenn man das Buch innerhalb der ersten 100 Seiten abgebrochen hätte. Alleine von der Story und den Charakteren kann ich das Buch jedoch nur empfehlen. Wenn man sich erst mal durch die ersten 100/200 Seiten gekämpft hat dann lohnt es sich wirklich!

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Tja was soll ich sagen, ach ja, erst einmal danke an das Bloggerportal für mein Belegexemplar. Wer möchte schon ewig leben? Um ehrlich zu sein, habe ich mir das schon das ein oder andere mal gewünscht. In diesem Roman begleiten wir Bess durch eben ihr nahezu ewiges Leben als Hexe. Es geht durch Jahrhunderte, sowie durch Weltereignisse bis hin ins Jahr 2007. Vorneweg kann ich sagen ein absolut klasse Buch, das mich gepackt hat. Ich muss mit diesem Satz beginnen, denn ich möchte euch das Buch empfehlen und ich hoffe ihr glaubt mir, dass es sich um eine tolle Geschichte und ein super Hexenbuch handelt. Ich bin froh, dass es ein Rezensionsexemplar war. Der Anfang war durchaus sehr zäh und eher langweilig. Ich war wirklich ein wenig enttäuscht und wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich vielleicht sogar abgebrochen. Jetzt bin ich sehr froh, es nicht getan zu haben. Ich habe mir mehr Aktion gewünscht, Hexenverfolgung, brennende Scheiterhaufen, mordlüsterner Mob und Klerus. Jedoch beginnt das Buch mit den Gedanken einer etwas abgedrehten Kräuterfrau, heute würde man sagen, einer Bio-Hippie-Tante. Das wäre jetzt auch schon der einzige Kritikpunkt den ich hätte. Für meinen Geschmack hätte die Autorin, von Beginn an mehr Spannung rein bringen können, mehr Aktion eben. Es gilt einige Seiten durchzuhalten, bis es kribbelig wird. Hat man diesen Punkt erreicht wird es ein richtig tolles Hexenbuch. Weiße Magie, schwarze Magie alles dabei. Elisabeth (Bess) wird einem schnell sympathisch. Ihre Flucht vor der Vergangenheit für an den Klingen von Jack the Ripper und den Wirren des ersten Weltkriegs vorbei. Oft durchlief mich ein Schaudern. Der Autorin ist es wirklich gelungen diese Szenarien sehr real und authentisch zu beschreiben, ein großes Lob an dieser Stelle. Die Autorin hat einen leichten Schreibstil, sobald der Spannungsbogen beginnt, fliegt man nur so durch die Seiten. Das Beschreiben von Hexenfesten , Kräutern und deren Heilwirkung, sowie Ritualen der weißen Magie sind die kleinen Details, die dieses Buch zu einem tollen Hexen Roman werden lassen. Also Hexenschwestern, ab auf die Besen und hin zum nächsten Buchladen. Ein tolles, lesenswertes Buch!

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Die Tochter der Hexe Die Tochter der Hexe ist die Geschichte der dreihundertvierundachzig Jahre alten Elizabeth Anne Hacksmith. Ihre Geschichte voll Magie, Liebe und Verlust. Eine Geschichte, die zeigt, wie aus Ungewissheit Angst entstehen kann und wie tödlich diese Angst sein kann. Elisabeth, auch Bess genannt, erzählt in diesem Buch, was es bedeutet eine Hexe zu sein, was es bedeutet ewig zu leben. Der Titel, das Cover sowie der Klappentext brüllten mich förmlich an „lies mich“ Die einfache Schreibweise und die Tagebuchform haben mich sofort in den Bann gezogen, sodass ich relativ schnell durch die ersten Seiten geflogen bin. Ich liebe Bücher, die auf zwei Zeitebenen geschrieben sind, was auch hier der Fall ist. Einmal erzählt Bess von ihrem Leben als Hexe in der Vergangenheit und welche Schicksalsschläge sie miterleben musste. Die zweite Zeitebene ist die Gegenwart, in der sie sich wieder einmal ein neues Leben in einem anderen Ort aufbauen muss. Denn als unsterbliche Hexe, die nie altert darf und kann man nicht ewig an einem Ort bleiben. Sie kann niemanden vertrauen, da Hexen nirgendwo akzeptiert sind und hingerichtet werden. Auch Elisabeth ist eine gejagte Hexe, und erlebt eine spannende aber auch sehr gefährliche Reise durch die letzten Jahrhunderte. Eine Reise voll dunkler Magie, leidenschaftlicher Liebe und den Kampf gegen das ewige Böse. Ihre Schicksalsschläge sind sehr gut und bis ins Detail beschrieben, sodass ich mich sehr schnell in Bess hineinversetzen konnte und zeitweise sehr mitgelitten habe. Allerdings gibt es zwischendurch ein Paar Längen, die sehr zäh waren, sodass mir das Lesen schwer gefallen ist und ich teilweise mit den Gedanken wo anders war und ich die Seite noch mal lesen musste um nicht den Faden zu verlieren. Alles in allem aber ein sehr guter Roman, für den ich eine absolute Leseempfehlung geben kann. Ich hoffe sehr auf einen zweiten Teil.

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Grossartig!

Von: JenJen

19.06.2019

🔥ᏒꂅᏃꂅՈᏕᎥ☻Ո🔥(Werbung) Danke nochmals an @heyne.verlag und @bloggerportal für das Rezensionsexemplar 🤗 •• Inhalt: Bathcomb, England, im Jahr 1628. Fassungslos muss die junge Bess Hawksmith mit ansehen, wie ihre Mutter als Hexe hingerichtet wird. Doch damit nicht genug, die Hexenjäger sind auch hinter ihr selbst her. Verzweifelt vertraut sich Bess dem geheimnisvollen Gideon Masters an, von dem man hinter vorgehaltener Hand munkelt, er sei ein Schwarzmagier. Und tatsächlich zwingt Gideon Bess zu einem dunklen Pakt ... Dorset im Jahr 2007: Bess hat sich in der ruhigen Ortschaft Matravers ein neues Leben aufgebaut. Dank ihrer Kräutermischungen und homöopathischen Heilkünste ist sie bei den Einheimischen hoch angesehen. Keiner ahnt, dass die freundliche, attraktive Frau in Wahrheit eine unsterbliche Hexe ist. Bis Bess eines Tages von den finsteren Mächten ihrer Vergangenheit eingeholt wird. ••• •• Meine Meinung: Der Leser liest die Geschichte um Bess in einer Tagebuchform was mir persönlich sehr gut gefällt. Der Schreibstil ist flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten. Die Verschiedenen Epochen/Zeitsprünge haben mir sehr gut gefallen und mich gefesselt. Die geschichtlichen Anteile haben mich überhaupt nicht gestört, ich fand sie eher interessant. Allgemein war mir Bess als Protagonistin sehr sympathisch und ich habe jedesmal mit ihr mitgelitten. Mir hat das Buch wirklich mega gut gefallen und ich hätte gerne noch viel, viel mehr aus ihrem Leben erfahren. Von mir bekommt das Buch definitiv 5/5 ⭐️ ••

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Nachdem ich einige vielversprechende Bücher leider abbrechen musste, weil sie mich partout nicht fesseln konnten, griff ich frustriert und ohne jegliche Erwartung zum Buch „Die Tochter der Hexe“ von Paula Brackston. Und ich las und las und las und war mehr als begeistert von dieser fabelhaften Geschichte, die ich euch sehr ans Herz legen möchte! Elizabeth Anne Hawksmith ist 384 Jahre alt, unsterblich und erzählt uns in diesem Buch ihre unfassbar magische Geschichte. Aufgewachsen im Mittelalter zur Zeit der Pest (genauer gesagt in Bathcomb, 1628) hat sie natürlich viel zu erzählen und das tut sie auch, aber ohne zu langweilen. Bess ist zu Beginn der Geschichte gerade ins englische Matraves gezogen, um sich ein neues Leben aufzutauen. Dort lebt sie abgeschieden am Rande eines Waldes. Ihr Geld verdient sie mit dem Verkauf von allerlei Kräuter-Hexen-Sachen wie Ölen und Tinkturen und kommt so ganz gut zurecht. Dann begegnet ihr ein junges Mädchen Tegan, mit dem sie sich nach langem Sträuen anfreundet. Tegan erinnert Bess an ihre geliebte, kleine Schwester, die sie damals an die Pest verloren hat. Und Bess fast nach all den Jahren endlich Vertrauen zu einem Menschen und erzählt Tegan ihre ganze Geschichte, die für uns Leser dann im Jahr 1628 beginnt. Paula Brackston hat eine sehr vielschichtige und magische Geschichte geschrieben, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Ich hatte keinerlei Anlaufschwierigkeiten, denn ich wollte unbedingt wissen, was es mit der geheimnisvollen Bess auf sich hat. Und so begab ich mich gemeinsam mit Tegan und Bess auf eine magische Reise voll dunkler Hexerei, einer leidenschaftlichen Liebe und dem allseits bekannten Kampf von gut gegen böse. Mein Lieblingssatz: »Später ging ich in mein Wäldchen und entzündete dort eine Kerze, um die Geister und Feen des Waldlandes zu rufen. Ich habe sie eingeladen, sich mir zu zeigen, und ihnen versichert, dass sie bei mir willkommen sind, dass ich ihnen nicht ihr rechtmäßiges Zuhause nehmen werde. In ihrem Wald bin ich nur Gast und solange ich hier bin, werde ich Umsicht und Respekt walten lassen.« (gelesen auf Seite 20/21) Fazit: Eine absolutes Lese-Highlight von mir nach vielen frustrierenden Neuerscheinungen, die nie gehalten haben, was sie versprochen haben. Aber „Die Tochter der Hexe“ hat das wieder wettgemacht und mein Learning daraus: Mich nicht mehr durch langweilige Bücher zu quälen – auch nicht den Autoren zuliebe! Denn Lesezeit ist kostbar! Unbedingte und absolute Lese-Empfehlung von mir! Ein Must-read für alle, die sich von Hexen wie magisch angezogen fühlen ;-)!

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