Leserstimmen zu
Die Tochter der Hexe

Paula Brackston

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"Alle paar Jahre eine neue Heimat suchen. Niemanden an sich heranlassen. Das ist für Bess Alltag. Doch als es ein hartnäckiges, junges Mädchen immer wieder zu ihr zieht erzählt Bess ihr tatsächlich die Wahrheit über ihr Leben und ihre Fähigkeiten..." Ich muss sagen, dass ich mich wirklich auf das Buch gefreut habe. Das Thema schien interessant und auch die ersten paar Seiten erwiesen sich als wirklich packend. Man konnte sofort mit Bess mitfühlen und auch als man sich dann mit ihr in der Gegewart befand war man noch interessiert an der Geschichte, die sie zu erzählen hatte. Leider wurde es von da an etwas langatmig. Auch wenn ich weiß, dass man einige Zeit braucht um die Personen und den Plot zu etablieren wurde es schließlich wirklich schwer für mich weiterzulesen. Mir fehlte die Motivation, was schade war, da ich die Geschichte an sich sehr interessant fand. Ich konnte mich allerdings nur schwer motivieren, da das Buch mit über 500 Seiten doch eher zu den Längeren gehört und es mich nicht mehr so schnell packen konnte. Gegen Mitte des Buches wurde es besser und es war einfacher, weiter zu lesen, weil man ja doch wissen möchte, wie alles am Ende ausgeht. Trotzdem könnte ich es auch verstehen, wenn man das Buch innerhalb der ersten 100 Seiten abgebrochen hätte. Alleine von der Story und den Charakteren kann ich das Buch jedoch nur empfehlen. Wenn man sich erst mal durch die ersten 100/200 Seiten gekämpft hat dann lohnt es sich wirklich!

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Tja was soll ich sagen, ach ja, erst einmal danke an das Bloggerportal für mein Belegexemplar. Wer möchte schon ewig leben? Um ehrlich zu sein, habe ich mir das schon das ein oder andere mal gewünscht. In diesem Roman begleiten wir Bess durch eben ihr nahezu ewiges Leben als Hexe. Es geht durch Jahrhunderte, sowie durch Weltereignisse bis hin ins Jahr 2007. Vorneweg kann ich sagen ein absolut klasse Buch, das mich gepackt hat. Ich muss mit diesem Satz beginnen, denn ich möchte euch das Buch empfehlen und ich hoffe ihr glaubt mir, dass es sich um eine tolle Geschichte und ein super Hexenbuch handelt. Ich bin froh, dass es ein Rezensionsexemplar war. Der Anfang war durchaus sehr zäh und eher langweilig. Ich war wirklich ein wenig enttäuscht und wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich vielleicht sogar abgebrochen. Jetzt bin ich sehr froh, es nicht getan zu haben. Ich habe mir mehr Aktion gewünscht, Hexenverfolgung, brennende Scheiterhaufen, mordlüsterner Mob und Klerus. Jedoch beginnt das Buch mit den Gedanken einer etwas abgedrehten Kräuterfrau, heute würde man sagen, einer Bio-Hippie-Tante. Das wäre jetzt auch schon der einzige Kritikpunkt den ich hätte. Für meinen Geschmack hätte die Autorin, von Beginn an mehr Spannung rein bringen können, mehr Aktion eben. Es gilt einige Seiten durchzuhalten, bis es kribbelig wird. Hat man diesen Punkt erreicht wird es ein richtig tolles Hexenbuch. Weiße Magie, schwarze Magie alles dabei. Elisabeth (Bess) wird einem schnell sympathisch. Ihre Flucht vor der Vergangenheit für an den Klingen von Jack the Ripper und den Wirren des ersten Weltkriegs vorbei. Oft durchlief mich ein Schaudern. Der Autorin ist es wirklich gelungen diese Szenarien sehr real und authentisch zu beschreiben, ein großes Lob an dieser Stelle. Die Autorin hat einen leichten Schreibstil, sobald der Spannungsbogen beginnt, fliegt man nur so durch die Seiten. Das Beschreiben von Hexenfesten , Kräutern und deren Heilwirkung, sowie Ritualen der weißen Magie sind die kleinen Details, die dieses Buch zu einem tollen Hexen Roman werden lassen. Also Hexenschwestern, ab auf die Besen und hin zum nächsten Buchladen. Ein tolles, lesenswertes Buch!

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Die Tochter der Hexe Die Tochter der Hexe ist die Geschichte der dreihundertvierundachzig Jahre alten Elizabeth Anne Hacksmith. Ihre Geschichte voll Magie, Liebe und Verlust. Eine Geschichte, die zeigt, wie aus Ungewissheit Angst entstehen kann und wie tödlich diese Angst sein kann. Elisabeth, auch Bess genannt, erzählt in diesem Buch, was es bedeutet eine Hexe zu sein, was es bedeutet ewig zu leben. Der Titel, das Cover sowie der Klappentext brüllten mich förmlich an „lies mich“ Die einfache Schreibweise und die Tagebuchform haben mich sofort in den Bann gezogen, sodass ich relativ schnell durch die ersten Seiten geflogen bin. Ich liebe Bücher, die auf zwei Zeitebenen geschrieben sind, was auch hier der Fall ist. Einmal erzählt Bess von ihrem Leben als Hexe in der Vergangenheit und welche Schicksalsschläge sie miterleben musste. Die zweite Zeitebene ist die Gegenwart, in der sie sich wieder einmal ein neues Leben in einem anderen Ort aufbauen muss. Denn als unsterbliche Hexe, die nie altert darf und kann man nicht ewig an einem Ort bleiben. Sie kann niemanden vertrauen, da Hexen nirgendwo akzeptiert sind und hingerichtet werden. Auch Elisabeth ist eine gejagte Hexe, und erlebt eine spannende aber auch sehr gefährliche Reise durch die letzten Jahrhunderte. Eine Reise voll dunkler Magie, leidenschaftlicher Liebe und den Kampf gegen das ewige Böse. Ihre Schicksalsschläge sind sehr gut und bis ins Detail beschrieben, sodass ich mich sehr schnell in Bess hineinversetzen konnte und zeitweise sehr mitgelitten habe. Allerdings gibt es zwischendurch ein Paar Längen, die sehr zäh waren, sodass mir das Lesen schwer gefallen ist und ich teilweise mit den Gedanken wo anders war und ich die Seite noch mal lesen musste um nicht den Faden zu verlieren. Alles in allem aber ein sehr guter Roman, für den ich eine absolute Leseempfehlung geben kann. Ich hoffe sehr auf einen zweiten Teil.

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Grossartig!

Von: JenJen

19.06.2019

🔥ᏒꂅᏃꂅՈᏕᎥ☻Ո🔥(Werbung) Danke nochmals an @heyne.verlag und @bloggerportal für das Rezensionsexemplar 🤗 •• Inhalt: Bathcomb, England, im Jahr 1628. Fassungslos muss die junge Bess Hawksmith mit ansehen, wie ihre Mutter als Hexe hingerichtet wird. Doch damit nicht genug, die Hexenjäger sind auch hinter ihr selbst her. Verzweifelt vertraut sich Bess dem geheimnisvollen Gideon Masters an, von dem man hinter vorgehaltener Hand munkelt, er sei ein Schwarzmagier. Und tatsächlich zwingt Gideon Bess zu einem dunklen Pakt ... Dorset im Jahr 2007: Bess hat sich in der ruhigen Ortschaft Matravers ein neues Leben aufgebaut. Dank ihrer Kräutermischungen und homöopathischen Heilkünste ist sie bei den Einheimischen hoch angesehen. Keiner ahnt, dass die freundliche, attraktive Frau in Wahrheit eine unsterbliche Hexe ist. Bis Bess eines Tages von den finsteren Mächten ihrer Vergangenheit eingeholt wird. ••• •• Meine Meinung: Der Leser liest die Geschichte um Bess in einer Tagebuchform was mir persönlich sehr gut gefällt. Der Schreibstil ist flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten. Die Verschiedenen Epochen/Zeitsprünge haben mir sehr gut gefallen und mich gefesselt. Die geschichtlichen Anteile haben mich überhaupt nicht gestört, ich fand sie eher interessant. Allgemein war mir Bess als Protagonistin sehr sympathisch und ich habe jedesmal mit ihr mitgelitten. Mir hat das Buch wirklich mega gut gefallen und ich hätte gerne noch viel, viel mehr aus ihrem Leben erfahren. Von mir bekommt das Buch definitiv 5/5 ⭐️ ••

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Nachdem ich einige vielversprechende Bücher leider abbrechen musste, weil sie mich partout nicht fesseln konnten, griff ich frustriert und ohne jegliche Erwartung zum Buch „Die Tochter der Hexe“ von Paula Brackston. Und ich las und las und las und war mehr als begeistert von dieser fabelhaften Geschichte, die ich euch sehr ans Herz legen möchte! Elizabeth Anne Hawksmith ist 384 Jahre alt, unsterblich und erzählt uns in diesem Buch ihre unfassbar magische Geschichte. Aufgewachsen im Mittelalter zur Zeit der Pest (genauer gesagt in Bathcomb, 1628) hat sie natürlich viel zu erzählen und das tut sie auch, aber ohne zu langweilen. Bess ist zu Beginn der Geschichte gerade ins englische Matraves gezogen, um sich ein neues Leben aufzutauen. Dort lebt sie abgeschieden am Rande eines Waldes. Ihr Geld verdient sie mit dem Verkauf von allerlei Kräuter-Hexen-Sachen wie Ölen und Tinkturen und kommt so ganz gut zurecht. Dann begegnet ihr ein junges Mädchen Tegan, mit dem sie sich nach langem Sträuen anfreundet. Tegan erinnert Bess an ihre geliebte, kleine Schwester, die sie damals an die Pest verloren hat. Und Bess fast nach all den Jahren endlich Vertrauen zu einem Menschen und erzählt Tegan ihre ganze Geschichte, die für uns Leser dann im Jahr 1628 beginnt. Paula Brackston hat eine sehr vielschichtige und magische Geschichte geschrieben, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Ich hatte keinerlei Anlaufschwierigkeiten, denn ich wollte unbedingt wissen, was es mit der geheimnisvollen Bess auf sich hat. Und so begab ich mich gemeinsam mit Tegan und Bess auf eine magische Reise voll dunkler Hexerei, einer leidenschaftlichen Liebe und dem allseits bekannten Kampf von gut gegen böse. Mein Lieblingssatz: »Später ging ich in mein Wäldchen und entzündete dort eine Kerze, um die Geister und Feen des Waldlandes zu rufen. Ich habe sie eingeladen, sich mir zu zeigen, und ihnen versichert, dass sie bei mir willkommen sind, dass ich ihnen nicht ihr rechtmäßiges Zuhause nehmen werde. In ihrem Wald bin ich nur Gast und solange ich hier bin, werde ich Umsicht und Respekt walten lassen.« (gelesen auf Seite 20/21) Fazit: Eine absolutes Lese-Highlight von mir nach vielen frustrierenden Neuerscheinungen, die nie gehalten haben, was sie versprochen haben. Aber „Die Tochter der Hexe“ hat das wieder wettgemacht und mein Learning daraus: Mich nicht mehr durch langweilige Bücher zu quälen – auch nicht den Autoren zuliebe! Denn Lesezeit ist kostbar! Unbedingte und absolute Lese-Empfehlung von mir! Ein Must-read für alle, die sich von Hexen wie magisch angezogen fühlen ;-)!

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Meine Meinung Cover und Titel: Das Cover ist kein grosser Blickfänger, aber trotzdem professionell und solide gestaltet. Die Schriftart gefällt mir sehr sowie auch das Farbkonzept, die Katze als Hauptmotiv finde ich nicht ideal ausgewählt, da man schwarze Katzen zwar mit Hexen im Allgemeinen aber nicht im Speziellen mit Bess oder Tegan verbindet. Den Titel finde ich schon passender. Einerseits ist natürlich klar, dass er sich auf Bess bezieht, deren Mutter ja zu Beginn des Buches als Hexe hingerichtet wird, andererseits könnte er aber auch auf Tegan anspielen, da sie Bess’ Erbe weiterträgt. Schreibstil: Die Geschichte ist als Tagebuch geschrieben. Es beginnt mit aktuellen Tagebucheinträgen aus Elizabeth’ Leben. Ein grosser Teil der Geschichte sind allerdings Erzählungen aus der Vergangenheit, die zum Glück nicht als Erzählung an Tegan geschrieben sind, sondern als eigene Kapitel. Grundsätzlich finde ich die Idee gut und auch passend zur Geschichte, damit man die verschiedenen Zeitstränge und Sprünge zusammenführen kann. Allerdings hat diese Erzählform den Nachteil, dass man immer wieder aus der Geschichte herausgerissen wird, die man gerade interessant findet und sich in jeder neuen Zeit frisch orientieren muss, was den Lesefluss behindert. Den Schreibstil an sich finde in Ordnung. Die Tagebucheinträge aus der Gegenwart sind professionell geschrieben, während ich mit denen aus der Vergangenheit manchmal etwas Mühe hatte. Sexuelle Avancen werden von der Autorin so unglaublich… cringey beschrieben, dass ich manchmal am liebsten laut gelacht oder in Tränen ausgebrochen wäre, was vermutlich beides nicht die gewünschten Reaktionen auf diese Szenen sind. Inhalt: «Die Tochter der Hexe» ist eine durchgeplante Geschichte mit viel Potential. Mir gefällt der Aufbau gut und dass sich die Geschichte durch verschiedene Zeiten zieht kreiert auch Spannung. Die ersten Kapitel habe ich als ziemlich langweilig empfunden, aber als Bess mit der ersten Erzählung aus der Vergangenheit begann, konnte mich das Buch endlich packen und diese Spannung auch mehr oder weniger aufrechterhalten. Aber: Der Geschichte würden ein paar Seiten weniger sicher nichts abtun. Charaktere: Bess ist einen vielschichtige Protagonistin. Die grossen Zeitsprünge bringen auch mit sich, dass man in Bess eine Entwicklung sieht, was die Autorin hervorragend umsetzt. Als Leser erlebt man viel Charakterentwicklung mit, die auch schön durch die verschiedenen Namen symbolisiert wird, die die Protagonistin im Laufe der Geschichte annimmt. Auch mit Tegan konnte ich mich schnell anfreunden, wobei ich es ein schönes Detail finde, dass ihre Person, so sehr an die junge Bess vom Anfang der Geschichte erinnert. Gideon Master, der typische, klischeehafte, vollkommen abgedroschene Bösewicht. Leider konnte mich der Antagonist der Geschichte überhaupt nicht überzeugen. Sein Charakter in ungefähr so flach wie ein Stück Papier. Er ist einfach böse, wobei nie erklärt wird, wieso er so ist und sein einziger Beweggrund für all seine Taten ist einfach, dass er Bess besitzen/beherrschen/umbringen will. Natürlich kommt es vor, dass verrückte unsterbliche Hexenmeister ihre ehemaligen Schülerinnen durch die halbe Weltgeschichte jagen, aber irgendwie habe ich es Gideon Master nicht abgekauft. Übrigens: Jedes Mal wenn Gideon eine neue Gestalt annimmt um Bess um den Finger zu wickeln, wählt er einen Namen, der ein Anagramm von Gideon Master ist. Und ich weiss ja nicht wie es euch geht, aber ich finde das zum Totlachen. Fazit Meine Meinung zu diesem Buch ist gespalten. Einerseits haben wir eine spannende Protagonistin und einen interessanten Aufbau, aber andererseits einen klischeehaften Bösewichten und ein paar mühsam geschriebene Szenen. Im Grossen und Ganzen konnte mich das Buch überzeugen, aber es ist definitiv noch Luft nach oben da. Bewertung ⭐⭐⭐ /5

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Meine Meinung zum Roman: Die Tochter der Hexe Inhalt in meinen Worten: Elizabeth wurde in eine Zeit hineingeboren, wo die Pest herrschte, wo kaum einer überlebte, und wenn ja, wurden die Frauen als Hexen verschrien. Ihre Mutter verlor alles und opferte sich dann für Elizabeth auf. Da beginnt also die Geschichte von ihr, doch was sie nicht weiß, der Bekannte ihrer Mutter ist nicht der, der er sein möchte und aus Unwissenheit begibt sie sich in die falschen Hände und daraus erfolgt, das sie unsterblich wird und stets auf der Flucht ist. Bis sie in unserer Zeit ankommt und dort auf ein junges Mädchen trifft, das ihr vielleicht helfen kann, primär möchte sie ihr aber helfen, denn das Mädchen ist einsam und irgendwie eine rastlose Seele, dank ihr lernt sie jedoch das ein Leben eine Aufgabe in sich trägt. Was wird passieren, wenn Elizabeth von sich und ihrer Geschichte erzählt und wird sie erlöst werden? Wie ich das Gelesene empfand: Zu erst einmal finde ich diese Geschichte wirklich toll. Lebendig und warmherzig erzählt mir Elizabeth bis fast zum Ende was, wer und warum sie so ist, wie sie ist. Dabei hat sie so viel Wärme für andere und möchte sich für das Gute einsetzen, doch das ist gar nicht so einfach, denn es gibt ein Lied in ihrem Leben und wenn sie dieses Lied hört, dann weiß sie, sie muss fliehen. Eine Flucht die stets ihr Begleiter ist, denn sie muss sich jemanden stellen, doch der meint es nicht gut mit ihr. Wie sie letztlich damit umgeht, darum geht es in diesem Buch. Dabei streife ich einerseits die Zeit der Pest und Hexenverbrennung, des ersten Weltkrieges und kurz davor eine Zeit wo die Chirurgie ihre Anfänge nimmt, auf spannende Weise werde ich also in drei Jahrhunderte entführt, die mir ihre raue und doch zugleich schöne Seite aufzeichnen. Soundtrack: Im Buch begleitet Elizabeth stets ein bestimmtes Lied, das Lied heißt Greensleeves und ich habe es mir in der Tat mehrfach angehört um sie zu verstehen und auch diese Tragik die in ihrer Geschichte steckt. Bewegend und berührend. Charaktere: Es gibt wenige Charaktere doch diese sind so ausgearbeitet und geformt das ich das Gefühl habe direkt mit ganz vielen Charakteren Kontakt zu haben. Elizabeth ist die Erzählerin, die mir ihre Geschichte erzählt, warum sie ihre Schwester und ihren Vater verlor, was mit ihrer Mutter geschah, wer Gideon – der Bösewicht der Geschichte – ist und dann noch ein junge Frau in ihr Leben lässt, die letztlich ihre Verbündete werden könnte. Gesamt also wenig an Charakteren doch dafür warmherzig, lebendig und authentisch erzählt. Schreibstil: Das Buch wird von Elizabeth in einer Art Tagebuch dargestellt, so lese ich aus ihren Augen was ihr Widerfahren ist, wie viel Stärke, Mut und Tatendrang sie doch hatte. Am meisten imponierte mir jedoch wie stark mich die Autorin in die Zeiten, in der sie ihre Protagonisten so schickte, einfangen konnte und wie stark sie mich allein durch ihre Sprache fesseln konnte. Das Buch ist einfach zu lesen – zumindest empfand ich es so – die Sprache war spannend und toll dargestellt. Dank der Erzählweise hatte ich übrigens die Gegend und Orte förmlich vor den Augen und bewegte mich in der Welt von Elizabeth. Spannung: Ich war an diesem Buch förmlich irgendwann geklebt und kann nur sagen, wow was für eine tolle Geschichte. Nicht nur weil es toll erzählt ist, oder gar die Zeitenwechsel die wirklich leicht gemacht waren, sondern auch die Zeiten und die Erlebnisse haben mich enorm gefesselt. So las ich von dem schlimmsten Verbrecher in England, von einer grausamen Krankheitszeit und letztlich vom ersten Weltkrieg, der auch nicht einfach war. Empfehlung: Für mich ist es eines der Bücher, die ich nicht mehr aus der Hand geben möchte, die Erzählweise, die Spannung und die authentische Charaktergestaltung ist einfach toll gewesen. Weswegen ich euch das Buch empfehlen möchte. Warum es erst ab 16 Jahren sein soll, war mir nicht ganz klar, vielleicht weil es doch nicht ganz so harmlos ist, denn Krieg ist nicht ohne, oder weil zu viele sterben, ich weiß es nicht, aber eigentlich ist dieses Buch ein Jugendbuch das aber für jedes Alter wunderbar lesbar ist. Bewertung: Ich gebe der Geschichte fünf Sterne die mich so unfassbar berührte und auch in Zeiten entführte, in denen ich selten unterwegs bin.

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Die Tochter der Hexe

Von: LeaHeide

10.05.2019

Meine große Tochter hat die Tochter der Hexe in zwei Nächten durchgelesen . Sie hat es sogar schon ihrer Freundin zum Geburtstag geschenkt . Was viel aussagt bei ihr .

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