Leserstimmen zu
Die Tochter der Hexe

Paula Brackston

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Nachdem ich einige vielversprechende Bücher leider abbrechen musste, weil sie mich partout nicht fesseln konnten, griff ich frustriert und ohne jegliche Erwartung zum Buch „Die Tochter der Hexe“ von Paula Brackston. Und ich las und las und las und war mehr als begeistert von dieser fabelhaften Geschichte, die ich euch sehr ans Herz legen möchte! Elizabeth Anne Hawksmith ist 384 Jahre alt, unsterblich und erzählt uns in diesem Buch ihre unfassbar magische Geschichte. Aufgewachsen im Mittelalter zur Zeit der Pest (genauer gesagt in Bathcomb, 1628) hat sie natürlich viel zu erzählen und das tut sie auch, aber ohne zu langweilen. Bess ist zu Beginn der Geschichte gerade ins englische Matraves gezogen, um sich ein neues Leben aufzutauen. Dort lebt sie abgeschieden am Rande eines Waldes. Ihr Geld verdient sie mit dem Verkauf von allerlei Kräuter-Hexen-Sachen wie Ölen und Tinkturen und kommt so ganz gut zurecht. Dann begegnet ihr ein junges Mädchen Tegan, mit dem sie sich nach langem Sträuen anfreundet. Tegan erinnert Bess an ihre geliebte, kleine Schwester, die sie damals an die Pest verloren hat. Und Bess fast nach all den Jahren endlich Vertrauen zu einem Menschen und erzählt Tegan ihre ganze Geschichte, die für uns Leser dann im Jahr 1628 beginnt. Paula Brackston hat eine sehr vielschichtige und magische Geschichte geschrieben, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Ich hatte keinerlei Anlaufschwierigkeiten, denn ich wollte unbedingt wissen, was es mit der geheimnisvollen Bess auf sich hat. Und so begab ich mich gemeinsam mit Tegan und Bess auf eine magische Reise voll dunkler Hexerei, einer leidenschaftlichen Liebe und dem allseits bekannten Kampf von gut gegen böse. Mein Lieblingssatz: »Später ging ich in mein Wäldchen und entzündete dort eine Kerze, um die Geister und Feen des Waldlandes zu rufen. Ich habe sie eingeladen, sich mir zu zeigen, und ihnen versichert, dass sie bei mir willkommen sind, dass ich ihnen nicht ihr rechtmäßiges Zuhause nehmen werde. In ihrem Wald bin ich nur Gast und solange ich hier bin, werde ich Umsicht und Respekt walten lassen.« (gelesen auf Seite 20/21) Fazit: Eine absolutes Lese-Highlight von mir nach vielen frustrierenden Neuerscheinungen, die nie gehalten haben, was sie versprochen haben. Aber „Die Tochter der Hexe“ hat das wieder wettgemacht und mein Learning daraus: Mich nicht mehr durch langweilige Bücher zu quälen – auch nicht den Autoren zuliebe! Denn Lesezeit ist kostbar! Unbedingte und absolute Lese-Empfehlung von mir! Ein Must-read für alle, die sich von Hexen wie magisch angezogen fühlen ;-)!

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Meine Meinung Cover und Titel: Das Cover ist kein grosser Blickfänger, aber trotzdem professionell und solide gestaltet. Die Schriftart gefällt mir sehr sowie auch das Farbkonzept, die Katze als Hauptmotiv finde ich nicht ideal ausgewählt, da man schwarze Katzen zwar mit Hexen im Allgemeinen aber nicht im Speziellen mit Bess oder Tegan verbindet. Den Titel finde ich schon passender. Einerseits ist natürlich klar, dass er sich auf Bess bezieht, deren Mutter ja zu Beginn des Buches als Hexe hingerichtet wird, andererseits könnte er aber auch auf Tegan anspielen, da sie Bess’ Erbe weiterträgt. Schreibstil: Die Geschichte ist als Tagebuch geschrieben. Es beginnt mit aktuellen Tagebucheinträgen aus Elizabeth’ Leben. Ein grosser Teil der Geschichte sind allerdings Erzählungen aus der Vergangenheit, die zum Glück nicht als Erzählung an Tegan geschrieben sind, sondern als eigene Kapitel. Grundsätzlich finde ich die Idee gut und auch passend zur Geschichte, damit man die verschiedenen Zeitstränge und Sprünge zusammenführen kann. Allerdings hat diese Erzählform den Nachteil, dass man immer wieder aus der Geschichte herausgerissen wird, die man gerade interessant findet und sich in jeder neuen Zeit frisch orientieren muss, was den Lesefluss behindert. Den Schreibstil an sich finde in Ordnung. Die Tagebucheinträge aus der Gegenwart sind professionell geschrieben, während ich mit denen aus der Vergangenheit manchmal etwas Mühe hatte. Sexuelle Avancen werden von der Autorin so unglaublich… cringey beschrieben, dass ich manchmal am liebsten laut gelacht oder in Tränen ausgebrochen wäre, was vermutlich beides nicht die gewünschten Reaktionen auf diese Szenen sind. Inhalt: «Die Tochter der Hexe» ist eine durchgeplante Geschichte mit viel Potential. Mir gefällt der Aufbau gut und dass sich die Geschichte durch verschiedene Zeiten zieht kreiert auch Spannung. Die ersten Kapitel habe ich als ziemlich langweilig empfunden, aber als Bess mit der ersten Erzählung aus der Vergangenheit begann, konnte mich das Buch endlich packen und diese Spannung auch mehr oder weniger aufrechterhalten. Aber: Der Geschichte würden ein paar Seiten weniger sicher nichts abtun. Charaktere: Bess ist einen vielschichtige Protagonistin. Die grossen Zeitsprünge bringen auch mit sich, dass man in Bess eine Entwicklung sieht, was die Autorin hervorragend umsetzt. Als Leser erlebt man viel Charakterentwicklung mit, die auch schön durch die verschiedenen Namen symbolisiert wird, die die Protagonistin im Laufe der Geschichte annimmt. Auch mit Tegan konnte ich mich schnell anfreunden, wobei ich es ein schönes Detail finde, dass ihre Person, so sehr an die junge Bess vom Anfang der Geschichte erinnert. Gideon Master, der typische, klischeehafte, vollkommen abgedroschene Bösewicht. Leider konnte mich der Antagonist der Geschichte überhaupt nicht überzeugen. Sein Charakter in ungefähr so flach wie ein Stück Papier. Er ist einfach böse, wobei nie erklärt wird, wieso er so ist und sein einziger Beweggrund für all seine Taten ist einfach, dass er Bess besitzen/beherrschen/umbringen will. Natürlich kommt es vor, dass verrückte unsterbliche Hexenmeister ihre ehemaligen Schülerinnen durch die halbe Weltgeschichte jagen, aber irgendwie habe ich es Gideon Master nicht abgekauft. Übrigens: Jedes Mal wenn Gideon eine neue Gestalt annimmt um Bess um den Finger zu wickeln, wählt er einen Namen, der ein Anagramm von Gideon Master ist. Und ich weiss ja nicht wie es euch geht, aber ich finde das zum Totlachen. Fazit Meine Meinung zu diesem Buch ist gespalten. Einerseits haben wir eine spannende Protagonistin und einen interessanten Aufbau, aber andererseits einen klischeehaften Bösewichten und ein paar mühsam geschriebene Szenen. Im Grossen und Ganzen konnte mich das Buch überzeugen, aber es ist definitiv noch Luft nach oben da. Bewertung ⭐⭐⭐ /5

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Meine Meinung zum Roman: Die Tochter der Hexe Inhalt in meinen Worten: Elizabeth wurde in eine Zeit hineingeboren, wo die Pest herrschte, wo kaum einer überlebte, und wenn ja, wurden die Frauen als Hexen verschrien. Ihre Mutter verlor alles und opferte sich dann für Elizabeth auf. Da beginnt also die Geschichte von ihr, doch was sie nicht weiß, der Bekannte ihrer Mutter ist nicht der, der er sein möchte und aus Unwissenheit begibt sie sich in die falschen Hände und daraus erfolgt, das sie unsterblich wird und stets auf der Flucht ist. Bis sie in unserer Zeit ankommt und dort auf ein junges Mädchen trifft, das ihr vielleicht helfen kann, primär möchte sie ihr aber helfen, denn das Mädchen ist einsam und irgendwie eine rastlose Seele, dank ihr lernt sie jedoch das ein Leben eine Aufgabe in sich trägt. Was wird passieren, wenn Elizabeth von sich und ihrer Geschichte erzählt und wird sie erlöst werden? Wie ich das Gelesene empfand: Zu erst einmal finde ich diese Geschichte wirklich toll. Lebendig und warmherzig erzählt mir Elizabeth bis fast zum Ende was, wer und warum sie so ist, wie sie ist. Dabei hat sie so viel Wärme für andere und möchte sich für das Gute einsetzen, doch das ist gar nicht so einfach, denn es gibt ein Lied in ihrem Leben und wenn sie dieses Lied hört, dann weiß sie, sie muss fliehen. Eine Flucht die stets ihr Begleiter ist, denn sie muss sich jemanden stellen, doch der meint es nicht gut mit ihr. Wie sie letztlich damit umgeht, darum geht es in diesem Buch. Dabei streife ich einerseits die Zeit der Pest und Hexenverbrennung, des ersten Weltkrieges und kurz davor eine Zeit wo die Chirurgie ihre Anfänge nimmt, auf spannende Weise werde ich also in drei Jahrhunderte entführt, die mir ihre raue und doch zugleich schöne Seite aufzeichnen. Soundtrack: Im Buch begleitet Elizabeth stets ein bestimmtes Lied, das Lied heißt Greensleeves und ich habe es mir in der Tat mehrfach angehört um sie zu verstehen und auch diese Tragik die in ihrer Geschichte steckt. Bewegend und berührend. Charaktere: Es gibt wenige Charaktere doch diese sind so ausgearbeitet und geformt das ich das Gefühl habe direkt mit ganz vielen Charakteren Kontakt zu haben. Elizabeth ist die Erzählerin, die mir ihre Geschichte erzählt, warum sie ihre Schwester und ihren Vater verlor, was mit ihrer Mutter geschah, wer Gideon – der Bösewicht der Geschichte – ist und dann noch ein junge Frau in ihr Leben lässt, die letztlich ihre Verbündete werden könnte. Gesamt also wenig an Charakteren doch dafür warmherzig, lebendig und authentisch erzählt. Schreibstil: Das Buch wird von Elizabeth in einer Art Tagebuch dargestellt, so lese ich aus ihren Augen was ihr Widerfahren ist, wie viel Stärke, Mut und Tatendrang sie doch hatte. Am meisten imponierte mir jedoch wie stark mich die Autorin in die Zeiten, in der sie ihre Protagonisten so schickte, einfangen konnte und wie stark sie mich allein durch ihre Sprache fesseln konnte. Das Buch ist einfach zu lesen – zumindest empfand ich es so – die Sprache war spannend und toll dargestellt. Dank der Erzählweise hatte ich übrigens die Gegend und Orte förmlich vor den Augen und bewegte mich in der Welt von Elizabeth. Spannung: Ich war an diesem Buch förmlich irgendwann geklebt und kann nur sagen, wow was für eine tolle Geschichte. Nicht nur weil es toll erzählt ist, oder gar die Zeitenwechsel die wirklich leicht gemacht waren, sondern auch die Zeiten und die Erlebnisse haben mich enorm gefesselt. So las ich von dem schlimmsten Verbrecher in England, von einer grausamen Krankheitszeit und letztlich vom ersten Weltkrieg, der auch nicht einfach war. Empfehlung: Für mich ist es eines der Bücher, die ich nicht mehr aus der Hand geben möchte, die Erzählweise, die Spannung und die authentische Charaktergestaltung ist einfach toll gewesen. Weswegen ich euch das Buch empfehlen möchte. Warum es erst ab 16 Jahren sein soll, war mir nicht ganz klar, vielleicht weil es doch nicht ganz so harmlos ist, denn Krieg ist nicht ohne, oder weil zu viele sterben, ich weiß es nicht, aber eigentlich ist dieses Buch ein Jugendbuch das aber für jedes Alter wunderbar lesbar ist. Bewertung: Ich gebe der Geschichte fünf Sterne die mich so unfassbar berührte und auch in Zeiten entführte, in denen ich selten unterwegs bin.

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Die Tochter der Hexe

Von: LeaHeide

10.05.2019

Meine große Tochter hat die Tochter der Hexe in zwei Nächten durchgelesen . Sie hat es sogar schon ihrer Freundin zum Geburtstag geschenkt . Was viel aussagt bei ihr .

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Durch das Cover hatte es mich erstmal ehrlich gesagt nicht wirklich angesprochen - die Katze finde ich total unpassend, denn es wirkt dadurch eher wie ein Jugendbuch auf mich, dass zwar magisch angehaucht ist aber eher eine leichte Unterhaltung bietet. Doch das täuscht! Schon zu Beginn erfährt man im Prolog, dass Elizabeth "Bess" flüchten muss. Weshalb kann man sich bei dem Thema Hexen natürlich denken, doch es wird alles noch sehr offen gelassen. Dann kommt ein großer Sprung ins Jahr 2007, in dem Elizabeth mit ihren 384 Jahren in einem Dorf ein Häuschen anmietet. Man spürt, dass sie sich über die Jahrhunderte an ihr Einsiedlerdasein gewöhnt hat und ihr Leben sehr gut anpasst. Trotzdem führt sie ihre Heilkunde fort, indem sie Salben, Öle und Räucherwerk auf den Märkten verkauft, die sie selber aus ihrem Kräutergarten herstellt. Aber man merkt auch, dass sie sich nicht wirklich sicher fühlt, denn etwas oder jemand scheint sie zu verfolgen. Die Ausschnitte in der Gegenwart erlebt man durch Tagebucheinträge von Bess aus der Ich-Perspektive. Sie sind geprägt durch die Jahreszeiten und Gartenarbeiten, denn sie lebt mit den kleinen Riten zu den Feiertagen der Hexen und pflegt ihre Gabe der Heilkunde. Doch das ist nur der Rahmen, der ihrem Leben einen Sinn gibt, denn es entwickelt sich eine Beziehung zu einem anderen Menschen, was sie für sehr lange Zeit aus Angst unterdrückt hatte. Das lässt sie dann auch zurückblicken in drei einschneidende Erlebnisse aus den letzten Jahrhunderten: Zum einen ins Jahr 1627, als alles in dem kleinen Dörfchen Batchcombe seinen Anfang nahm und Bess´ Leben durch zahlreiche Schicksalsschläge für immer verändert wurde. In der nächsten Etappe begleiten wir sie nach London ins Jahr 1888 zur Zeit des Rippers, in der sie einen Weg gefunden hat, ihre Kräfte für die Menschen positiv einzusetzen. Der letzte Rückblick geht ins Jahr 1917 in die Kriegswirren nach Flandern, in dem sie sich bemüht, ihr gutes Werk weiterzuführen. Diesen positiven Aspekt der Magie, die Fähigkeit Gutes zu Wirken und zu Heilen, versucht sie immer wieder auf unterschiedlichem Weg zu realisieren, was gar nicht so einfach ist, wenn er unentdeckt bleiben soll. Dabei wirkt das ganze eher wie ein historischer Roman, denn die magischen Elemente sind anfangs nur wenig spürbar, ziehen sich aber durch die ganze Geschichte und haben eine latente, aber intensive Präsenz. Das Tempo ist dabei eher langsam und mit viel Liebe zum Detail, darauf sollte man sich einstellen, denn dann kann man es so richtig genießen. Auch besticht die Atmosphäre mit einem authentischen Rahmen und einer fesselnden Eindringlichkeit, durch die ich mich der Protagonistin immer sehr nahe gefühlt habe. Was mich auch sehr beeindruckt hat war das Ungewisse: zum einen ist der Ausgang komplett offen, welches Ende es nehmen wird, aber auch die einzelnen Abschnitte haben überrascht durch die verschiedenen Epochen und Schauplätze und welche Begegnungen hier ihr Leben geprägt haben. Insgesamt ein großartiges Leseerlebnis für mich durch den Ausflug in verschiedene Zeitalter und dem geheimen Leben und Wirken einer Hexe, die bis in die heutige Gegenwart andauert. Die Auflösung am Ende ist absolut gelungen - es ist ein Abschluss, auch wenn Möglichkeiten zur Fortsetzung bestehen. Im englischen Original ist ja auch 2016 ein zweiter Teil erschienen, 8 Jahre nach der Erstveröffentlichung. Fazit: 4.5 Sterne

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Die Tochter der Hexe von Paula Brackston Inhalt: Bathcomb, England, im Jahr 1628. Fassungslos muss die junge Bess Hawksmith mit ansehen, wie ihre Mutter als Hexe hingerichtet wird. Doch damit nicht genug, die Hexenjäger sind auch hinter ihr selbst her. Verzweifelt vertraut sich Bess dem geheimnisvollen Gideon Masters an, von dem man hinter vorgehaltener Hand munkelt, er sei ein Schwarzmagier. Und tatsächlich zwingt Gideon Bess zu einem dunklen Pakt ... Dorset im Jahr 2007: Bess hat sich in der ruhigen Ortschaft Matravers ein neues Leben aufgebaut. Dank ihrer Kräutermischungen und homöopathischen Heilkünste ist sie bei den Einheimischen hoch angesehen. Keiner ahnt, dass die freundliche, attraktive Frau in Wahrheit eine unsterbliche Hexe ist. Bis Bess eines Tages von den finsteren Mächten ihrer Vergangenheit eingeholt wird. Meine Meinung: Der Leser liest die Geschichte von Bess in einer Art Tagebuchform. Anfangs war es etwas verworren und ich brauchte einige Zeit in das Buch hinein zu kommen. Die Zeitsprünge waren etwas irritierend. Wenn man sich daran gewöhnt hat fliegt man aber durch die Seiten und begleitet Bess durch einige aufregende Zeiten. Vor allem wie sie zur Hexe wurde ist sehr gut beschrieben und hat mich gefesselt. Im Mittelteil gab es einige Längen, die mich dazu brachten das Buch zur Seite zu legen. Spannend und berührend ist es, wie Bess versuchte sich ihr Leben in verschiedenen Zeitepochen aufzubauen, nicht aufzufallen und möglichst ohne Furcht leben zu können. Schließlich landen wir mit Bess in der Zeit von Jack the Kipper, was mir persönlich am besten gefiel und dem Buch wieder mehr Spannung gab. Wir springen außerdem in die Zeit der Weltkriege und erfahren viel Leid und Elend. An sich ein gut geschriebenes Buch, aber durch seine Längen nur 4 Sterne wert. Band 2 wird sicher bald kommen....

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Super Jugendbuch

Von: Va

04.05.2019

Ich hatte mich entschieden dieses Buch test zulesen, da ich fantasy sehr gerne habe. Beim Lesen habe ich jedoch festgestellt, dass das Buch nicht nur fantasy Inhalte hat, jedoch auch viele historische Fakten beinhaltet. Dies hat mich jedoch nicht gestört, ganz im Gegenteil hat mir die Mischung aus beidem sehr gut gefallen. Auch entspricht der Inhalt einem typischen Jugendbuch, jedoch mal anders verpackt. Es sind nicht nur Inhalte aus möglichen echten Begebenheiten. Ich persönlich halte das Buch für eines, welches man nicht oft in dieser Art vorfindet. Es beinhaltet mehrere spannende Ereignisse, welches das Buch unvorhersehbar macht und einen dazu bringt das Buch unbedingt weiter lesen zu wollen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, welcher mal Lust auf ein Jugendbuch einer etwas anderen Gestaltung hat.

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In dem Buch „die Tochter der Hexe“ geht es um die unsterbliche Hexe Elisabeth Hawksmith, sie ist 384 Jahre alt. Elisabeth schreibt Tagebuch über ihr Leben und ihre Erlebnisse, aber auch über die Bedrohung des Bösen, dem sie schon all die Jahrhunderte ausgesetzt ist. Dabei spielt die Geschichte mal im Jahre 1627, 1888 oder im Jahr 1917. Aber auch in ihrer Gegenwart, im Jahr 2007 erzählt Elisabeth ihre Geschichte. Denn im Jahr 2007 lernt sie Tegan kennen. Tegan ist ein junges, wissbegieriges Mädchen das ich sehr mochte. Ihr erzählt Elisabeth von all ihren Abenteuer und es entwickelt sich eine tolle Freundschaft zwischen den beiden. Allerdings schlummert auch das Böse nicht und so beginnt ein neues Abenteuer für die Hexe und Tegan. Die Story wurde teilweise als Tagebuch und als Erzählung geschrieben, was ich in dieser Form bisher noch nie gelesen habe. Die Schreibstil war angenehm zu lesen und sehr flüssig geschrieben. Es gab leider nicht sehr viel Spannung, da es wirklich überwiegend eine Erzählung über Vergangenes ist. Außerdem kam mir an vielen Stellen die Hexerei zu kurz, davon hätte ich mir mehr gewünscht. Dennoch hat es Spaß gemacht die Geschichten von Elisabeth zu lesen. Die Abenteuer die sie erlebt hat, sind sehr gut ausgearbeitet und man fühlt sich als Leser wirklich in eine längst vergangene Zeit reinversetzt. Außerdem war Elisabeth mir als Charakter sehr sympathisch und sehr warmherzig. Das Buch ist für jeden etwas, der gerne Geschichten über Hexen liest und in vergangene Zeiten eintauchen möchte.

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