Leserstimmen zu
Das Leben, von unten gesehen

Dimitri Verhulst

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Lilya Dimova wurde während der Bombardierung durch die Alliierten 1944 im bulgarischen Sofia geboren. Das Land befindet sich am Übergang vom Faschismus zum Kommunismus; der Weg zur Demokratie ist noch lang. Der Leser begleitet Lilya während verschiedenen Stationen ihres Lebens und erfährt von ihrer Liebe zu Zigaretten, guter Literatur, Männern und dem Leben an sich. Auch geschichtliche Details rund um Sofia fließen mit ein. Der Humor dieses Buches ist spitz und schonungslos, was mir sehr gefallen hat. Lilya ist eine sehr originelle Protagonistin, die ihren eigenen Kopf hat und die sich nicht darum schert, was andere von ihr halten! Eine sehr amüsante und gleichzeitig intelligente Lektüre

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Was für ein hammermäßig gelungenes Buch! Es ist durch und durch grandios! Dimitri Verhulst hat hier einen mega Coup hingelegt. Die Geschichte handelt von der Witwe Liliya, die in Sofia (Bulgarien) lebt, Literatur liebt und in ihrem Mann die große Liebe gefunden hat. Sie führen ein buntes, lasterhaftes Leben welches Liliya auch nach dem Tod ihres Mannes Anton so weiterlebt. Sie ist Muse in der Kunst, vielfache Geliebte und zelebriert ihren Hass auf einen Möchtegern-Schriftsteller/ Nobelpreisträger, indem sie sich mit seinen Werken anstatt mit Toilettenpapier den Hintern abwischt. Der Autor beschreibt hier auch ein Stück Geschichte indem er schonungslos und mit bissigem Humor dem Kommunismus in solch unverwechselbarer Weise eine vor den Latz knallt. Toll! Insbesondere wenn man selbst oder die eigene Familie zu solchen Zeiten gelebt hat, kann man wirklich darüber staunen und schmunzeln, wie genial er dem damaligen Regime die Maske runterreisst und es bloßstellt. Unbedingt lesen! Kurz und knackig - einfach klasse!

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