Leserstimmen zu
Mama, nicht schreien!

Jeannine Mik, Sandra Teml-Jetter

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Der Lockdown war streckenweise eine harte Zeit für mich! Wenn ich zuvor glaubte, ich habe vieles im Griff und kann mit Wutausbrüchen, Streitigkeiten unter Geschwistern oder den unterschiedlichen Meinungen und Abweisungen gut umgehen, hat mich der Lockdown wieder knallhart auf den Boden gebracht! . Durch die Nähe, die vielen neuen und teilweise stressigen Umstände, für alle (!!!) in der Familie, brechen ungelöste Themen hoch! . Es gibt viele eigene Auslöser, die uns zum Meckern und Schimpfen bringen, auch wenn wir das überhaupt nicht wollten! Ich tappe da richtig schnell rein, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme und das pure Leben auf mich einprasselt! Ich komme in einen Stressmodus und sicher sind da noch ein paar Glaubenssätze, die mich nicht Ausruhen lassen und Ruhen kommt nicht in Frage, ich will Ordnung und Struktur und stresse mich dadurch zusätzlich! . Es gibt noch viel, was ich ändern möchte und das bedeutet, was ich an MEINEN Sicht- und Handlungsweisen ändern möchte! Nicht die Kinder! Und genau dafür liebe ich Bücher! Tolle Bücher, wie die “Schimpfdiät” von @diekleinebotin und @lindasyllaba oder “Erziehen ohne Schimpfen” von @artgerechtprojekt und auch das Buch “Mama, nicht schreien!” von @miniand.me und @wertschaetzungszone . “Wie schaffe ich es, dass meine Kinder sich mitfühlend und empathisch entwickeln? Diese Frage habe ich mir schon vor einigen Jahren immer wieder gestellt und die Antwort, die ich mit selbst darauf geben würde, ist: Durch mein Vorbild!” @diekleinebotin . Sichtweisen ändern! “Wie kann ich von einem Kind verlangen, dass es nicht versucht, sie auszutesten, zu erforschen und zu verstehen?” @artgerechtprojekt . Wenn wir Eltern werden, ist es an der Zeit - womöglich erstmalig in unserem Leben - zu lernen, mit unseren Emotionen wirklich umzugehen.“ @miniand.me . Wie geht es auch seit dem Lockdown? Gab es viele Situationen in welchen ihr gerne anders reagiert hättet? Was bringt euch so richtig schnell in die Wut und habt ihr schon gute Methoden, euch selbst wieder zu regulieren und achtsam in der Situation zu sein? Was hilft euch? Schreibt sie hier auf

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Wir kennen sie alle, die Stimme, die aus uns spricht, wenn wir in Stress geraten. Und gerade als Eltern werden wir in dieser Hinsicht nochmal auf eine ganz andere Ebene geführt. Denn unsere Kinder bringen uns an Grenzen, die wir vorher nicht kannten, die wir vorher nie spürten. Und das ist gut so, denn sie sind unser Spiegel, sie sind unsere Möglichkeit wieder ganz zu uns zu finden, vielleicht uns selbst ganz neu zu finden. Diese Stimme, die in solchen Stresssituationen wie ein Automatismus aus uns spricht, ist die Ansammlung aller Erfahrungen unserer eigenen Kindheit. Sie beeinflusst uns unser gesamtes Leben, sie hilft uns bestenfalls Stopp zu rufen, uns vor Gefahr zu schützen, unsere eigenen persönlichen Grenzen zu verteidigen. Kinder sind noch unreif in ihrer Stressregulierung, sie brauchen eine kompetente, erwachsene Person, die sie mit ihrem reifen Gehirn von außen coreguliert, ihnen hilft ihre Gefühle zu benennen und Wege aufzeigt, um damit umzugehen. Doch leider haben wir nicht alle in unserer Vergangenheit Personen gehabt, die uns all dies für unseren Lebensweg mitgeben. Wie sollen wir dann also jetzt unseren Kindern diese Rolle sein? Genau da setzen Janine …. mit ihrem Buch „Mama nicht schreien“ an. Von Notfallplan in Stresssituationen über Selbstreflexion bis hin zu was Selbstfürsorge wirklich bedeutet, bietet dieses Buch ein wertvolles Sammelsurium an Informationen. Doch es ist nicht einfach „nur“ ein Buch zum Lesen, es ist ein Buch zum Arbeiten. Für mich ein Muss für alle Eltern und ja natürlich auch, trotz des Titels, für Väter! Denn diese sind ein ebenso wichtiger und wertvoller Teil der Familie, der Partnerschaft und Begleitperson für unsere Kinder.

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Gutes Buch!

Von: cornflake112

27.02.2020

Dieses Buch bietet gute Ansätze um mal wieder Energie zu tanken und in stressigen Situationen cool zu bleiben. Es ist fachlich sehr fundiert und nicht immer leicht zu lesen. Trotzdem eine Empfehlung von mir!

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Ich gebe zu, mein erster Eindruck, wie auch schon auf Instagram geschildert, war äußerst positiv. Allein der Gedanke, die Mutter nicht mehr als Übel der Situation zu sehen und mit erhobenen Zeigefinger auf sie zu deuten, hat mich sehr angesprochenen. Leider bekomme ich viel zu oft das Gegenteil mit. Mama, nicht schreien! Allerdings wendet sich an den Menschen hinter der Mutter. Es geht darum seine eigenen Bedürfnisse und Verhaltensweisen zu hinterfragen, sich bewusst zu machen und dann mit konkreten Übungen zu ändern. Besonders hervorzuheben sei hierbei, dass es keine 08 15 Übungen sind, die schnell helfen sollen, sondern langanhaltendes ändern der eigenen Einstellung. Ich empfinde dies als sehr praxisnah und realistisch. Es wirkt nicht einfach daher gesagt, sondern, die Autorinnen haben sich wirklich Gedanken gemacht und die Methoden erprobt. Allgemein sind die Autorinnen sehr ehrlich, was mir sehr gut gefällt. Sie schildern, dass auch Profis einmal aus der Hautfahren und überfordert sind. In einer Welt voller InstaMoms und Prefektionismus der Erziehung eine Willkommene Abwechslung, die auch mir auf meine künftige Rolle als Mutter Mut macht, hat man ja automatisch immer Angst zu versagen und schlechter als andere Mütter zu sein. Neben all den hilfreichen Tipps, wird aber auch klar, dass es keine Schande ist sich professionelle Hilfe zu holen, falls es gar nicht mehr geht. Ansprechend waren auch die Merkkästen am Rande, die verschiedenen Übungen und Schaubilder. Wie schon gesagt finde ich die Übungen sehr gut, auch als Vorbereitung auf die Mutterrolle. Einen Stern ziehe ich vorerst ab, da ich noch nicht alles Testen konnte und ab und an dann doch einige Meinungsverschiedenheiten auftauchten (Gegenüber meiner Erfahrung in der Praxis).

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Ein wundervoller Ratgeber mit viel Hilfe zur Selbsthilfe – nicht nur, wenn man Probleme mit seinen Kindern hat. Denn um die geht es eigentlich gar nicht. Im Grunde geht es eher um den Untertitel „Liebevoll bleiben bei Stress, Wut und starken Gefühlen“. Und wenn wir mal ehrlich sind: Stress und Wut haben wir nicht nur, wenn der Sohnemann mal wieder sein Zimmer nicht aufgeräumt hat oder das Töchterchen einen Wutanfall bekommt. DORT zeigt sich aber, wie gut wir mit Stress und negativen Gefühlen umgehen können. Darum habe ich mir auch das Büchlein geholt. Ich selbst habe keine Kinder, aber Probleme mit meinem inneren Kind. Meine Kindheit ist nicht sehr rund verlaufen und ich habe nicht gelernt, wie ich mit starken Emotionen umgehe. Mit anderen Worten: ich bin ein emotionales Wrack und habe erst mit 34 verstanden, warum ich meiner Wut oder Trauer oft hilflos ausgeliefert bin – ich habe es schlichtweg nicht gelernt. Umgang mit Gefühlen ist etwas, was uns die Eltern mitgeben. Darum geht es auch in diesem Buch. Denn wenn man seine Kinder anschreit, weil man mal wieder zum Bersten voll mit Problemen ist und eigentlich eine ruhige Minute bräuchte, dann kann man seinen Kindern auch nicht beibringen, wie man gut mit Gefühlen umgeht. In vielen Beispielen wird auch darauf eingegangen und erklärt, warum das Verhalten der Erwachsenen für sich selbst und das Kind/ die Kinder nicht gut ist. Zum Beispiel wenn man sagt „mir würde es besser gehen, wenn mein Kind sein Zimmer aufräumt“, zieht man sein Kind in die Verantwortung. Das Kind hat also die Verantwortung dafür, wie der Erwachsene sich fühlt. Und das ist falsch. Wir selbst sind verantwortlich. Und wenn uns etwas stresst, müssen wir es selbst aus dem Weg schaffen oder unsere Einstellung ändern. Nicht alles, was uns Stress bereitet, ist auch wirklich Stress. Unsere Bewertung macht es dazu. Ein wütendes Kind muss keinen Stress erzeugen und ein unaufgeräumtes Zimmer schon mal gar nicht. Dieses und viele andere Beispiele sind in dem Buch sehr gut dargestellt, mit vielen Übungen und Notfallhilfen. Auch wenn ich selbst noch keine Kinder habe, war das Buch für mich sehr hilfreich, was die Aufarbeitung meiner eigenen Kindheit angeht. Und es hat mir viel Klarheit verschafft. Die Übungen zum Umgang mit Stress sind auch für jeden geeignet, egal ob mit Kind oder ohne. Sehr empfehlenswert!

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Dieses Buch interessierte mich nicht nur weil ich vor 16 Monaten Mama geworden bin, auch als Erzieherin sprach es mich an. Selten habe ich ein Fachbuch rezensiert. Ich versuche es dem Buch so gerecht wie möglich zu werden. Ich fand das Buch sehr interessant. In wie weit es mir bei meiner Erziehung hilft kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Die vorgeschlagenen Übungen in diesem Ratgeber bedürfen einfach mehr Zeit zur Erprobung. Über den Aufbau des Buches lässt sich sagen, dass er sehr bildhaft gestaltet und super umgesetzt ist. Ein wenig wie ein Schulbuch könnte man sagen. Zu den meisten Themen gibt es eine Infobox, die mit Herzen versehen ist. Darin sind z. B. wissenschaftliche Erkenntnisse zu finden. Außerdem gibt es Beispiele aus dem Alltag der Beispielfamilien, die wiederum mit einer Sonne gekennzeichnet sind. Praktische Übungen werden mit einem Stift markiert und die Notfallübungen mit einem Feuerlöscher. Hervorgehoben werden alle diese dadurch, dass sie in roter Farbe geschrieben sind. Die beiden Autoren haben sich sehr bemüht ihre Tipps und Anregungen verständlich rüber zu bringen. Vieles läuft auf Selbsreflexion hinaus. Führsorglich wird darauf hingewiesen, dass es durchaus sein kann, dass man sich Hilfe holen sollte, falls durch die Selbstreflexion zu viel Emotionen hoch kommen. Ich würde behaupten, man merkt den weiblichen Schreibstil. Ein tolles Buch, gut strukturiert und praktisch aufgebaut. Ich denke ich werde es noch öfter zur Hand nehmen.

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Mir hat das Buch jetzt nicht wirklich weiter geholfen. Irgendwie hatte ich mir eine Hilfe vorgestellt, wie ich in der Situation reagieren soll, wenn mein Kind vielleicht gerade auf dem Boden liegt und schreit. Aber es wurde alles viel mehr psychologisch mit einem selbst begründet. Also ich "die Mama" habe ein Problem mit dem Kind, was da auf dem Boden liegt und schreit, nicht das Kind hat da ein Problem mit. Klar das es dem Kind egal ist, aber es wurde so dargestellt, als hätten alle Erwachsenen mit schreienden Kinder schwerwiegende Probleme aus der Kindheit und stören sich daher selbst am Verhalten ihres eigenen Kindes, weil es ihren Anforderungen und Erwartungen nicht gerecht wird. Da kann ich bei manchen Situationen vielleicht sogar zustimmen, würde es aber nicht pauschal sagen. Manchmal kratzt so ein Kind halt auch an den psychisch stabilsten Menschen. Ich hätte mir hier ein "How to" für bestimmte Situationen gewünscht, wo ich nicht erst selbst über mich nachdenken muss bevor ich explodiere....Keine Ahnung sowas wie....ignoriere es wenn es die Situation erfordert.....oder nimm es in den Arm und lenke es ab. Den Aufbau des Buches fand ich ganz gut. Es ist in verschiedene Kapitel unterteilt mit Info Boxen, Tabellen, kleinen Zeichnungen, Wechsel in eine andere Schriftfarbe und Übungen. Das Buch ist verständlich geschrieben, auch wenn man sich im Bereich der Psychologie nicht ganz so auskennt - also keine nervige Fachsprache und heiße Luft. Auch wenn es mir jetzt nicht so weitergeholfen hat, fand ich es ganz interessant. Manchmal hat man als Erwachsener wirklich ein Problem und lässt das an seinem Kind aus. Vielleicht sollte man es nicht als Hilfe für den Umgang mit einem Kind sehen, sondern mit dem Umgang und der Reflexion bei einem selbst. Immerhin kann man auch schreien, wenn der Partner nicht so ist wie man das gerne hätte oder andere Sachen können einen aufregen.

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Der Bestseller "Mama, nicht schreien!“ ist kein klassischer Erziehungsratgeber. Als Leser findet man hier weder die erhobene Hand, noch stößt man auf weichgespülte Ratschläge, die den Eltern nahelegen wollen, ihre Kinder in allen Dingen frei gewähren zu lassen. Prinzipiell stehen weniger die Pädagogik und Kindererziehung im Fokus, sondern viel mehr Gefühle, Ängste und Trigger. "Mama, nicht schreien!“ lädt auf empathische Weise zur Selbstreflexion und zur Erforschung der eigenen Gefühlswelt ein. Mein einziger Kritikpunkt ist der Titel, der suggeriert, das Buch wäre vorwiegend an Mütter gerichtet. Dabei sind alle Eltern - Väter, wie Mütter - gleichermaßen angesprochen. Zu Unrecht verzichtet das Buch damit womöglich auf väterliches Leserpotenzial. Danke an Jeannine Mik und Sandra Teml-Jetter für diesen einfühlsamen und bereichernden Ratgeber!

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