Leserstimmen zu
Mama, nicht schreien!

Jeannine Mik, Sandra Teml-Jetter

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Ein wundervoller Ratgeber mit viel Hilfe zur Selbsthilfe – nicht nur, wenn man Probleme mit seinen Kindern hat. Denn um die geht es eigentlich gar nicht. Im Grunde geht es eher um den Untertitel „Liebevoll bleiben bei Stress, Wut und starken Gefühlen“. Und wenn wir mal ehrlich sind: Stress und Wut haben wir nicht nur, wenn der Sohnemann mal wieder sein Zimmer nicht aufgeräumt hat oder das Töchterchen einen Wutanfall bekommt. DORT zeigt sich aber, wie gut wir mit Stress und negativen Gefühlen umgehen können. Darum habe ich mir auch das Büchlein geholt. Ich selbst habe keine Kinder, aber Probleme mit meinem inneren Kind. Meine Kindheit ist nicht sehr rund verlaufen und ich habe nicht gelernt, wie ich mit starken Emotionen umgehe. Mit anderen Worten: ich bin ein emotionales Wrack und habe erst mit 34 verstanden, warum ich meiner Wut oder Trauer oft hilflos ausgeliefert bin – ich habe es schlichtweg nicht gelernt. Umgang mit Gefühlen ist etwas, was uns die Eltern mitgeben. Darum geht es auch in diesem Buch. Denn wenn man seine Kinder anschreit, weil man mal wieder zum Bersten voll mit Problemen ist und eigentlich eine ruhige Minute bräuchte, dann kann man seinen Kindern auch nicht beibringen, wie man gut mit Gefühlen umgeht. In vielen Beispielen wird auch darauf eingegangen und erklärt, warum das Verhalten der Erwachsenen für sich selbst und das Kind/ die Kinder nicht gut ist. Zum Beispiel wenn man sagt „mir würde es besser gehen, wenn mein Kind sein Zimmer aufräumt“, zieht man sein Kind in die Verantwortung. Das Kind hat also die Verantwortung dafür, wie der Erwachsene sich fühlt. Und das ist falsch. Wir selbst sind verantwortlich. Und wenn uns etwas stresst, müssen wir es selbst aus dem Weg schaffen oder unsere Einstellung ändern. Nicht alles, was uns Stress bereitet, ist auch wirklich Stress. Unsere Bewertung macht es dazu. Ein wütendes Kind muss keinen Stress erzeugen und ein unaufgeräumtes Zimmer schon mal gar nicht. Dieses und viele andere Beispiele sind in dem Buch sehr gut dargestellt, mit vielen Übungen und Notfallhilfen. Auch wenn ich selbst noch keine Kinder habe, war das Buch für mich sehr hilfreich, was die Aufarbeitung meiner eigenen Kindheit angeht. Und es hat mir viel Klarheit verschafft. Die Übungen zum Umgang mit Stress sind auch für jeden geeignet, egal ob mit Kind oder ohne. Sehr empfehlenswert!

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Dieses Buch interessierte mich nicht nur weil ich vor 16 Monaten Mama geworden bin, auch als Erzieherin sprach es mich an. Selten habe ich ein Fachbuch rezensiert. Ich versuche es dem Buch so gerecht wie möglich zu werden. Ich fand das Buch sehr interessant. In wie weit es mir bei meiner Erziehung hilft kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Die vorgeschlagenen Übungen in diesem Ratgeber bedürfen einfach mehr Zeit zur Erprobung. Über den Aufbau des Buches lässt sich sagen, dass er sehr bildhaft gestaltet und super umgesetzt ist. Ein wenig wie ein Schulbuch könnte man sagen. Zu den meisten Themen gibt es eine Infobox, die mit Herzen versehen ist. Darin sind z. B. wissenschaftliche Erkenntnisse zu finden. Außerdem gibt es Beispiele aus dem Alltag der Beispielfamilien, die wiederum mit einer Sonne gekennzeichnet sind. Praktische Übungen werden mit einem Stift markiert und die Notfallübungen mit einem Feuerlöscher. Hervorgehoben werden alle diese dadurch, dass sie in roter Farbe geschrieben sind. Die beiden Autoren haben sich sehr bemüht ihre Tipps und Anregungen verständlich rüber zu bringen. Vieles läuft auf Selbsreflexion hinaus. Führsorglich wird darauf hingewiesen, dass es durchaus sein kann, dass man sich Hilfe holen sollte, falls durch die Selbstreflexion zu viel Emotionen hoch kommen. Ich würde behaupten, man merkt den weiblichen Schreibstil. Ein tolles Buch, gut strukturiert und praktisch aufgebaut. Ich denke ich werde es noch öfter zur Hand nehmen.

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Mir hat das Buch jetzt nicht wirklich weiter geholfen. Irgendwie hatte ich mir eine Hilfe vorgestellt, wie ich in der Situation reagieren soll, wenn mein Kind vielleicht gerade auf dem Boden liegt und schreit. Aber es wurde alles viel mehr psychologisch mit einem selbst begründet. Also ich "die Mama" habe ein Problem mit dem Kind, was da auf dem Boden liegt und schreit, nicht das Kind hat da ein Problem mit. Klar das es dem Kind egal ist, aber es wurde so dargestellt, als hätten alle Erwachsenen mit schreienden Kinder schwerwiegende Probleme aus der Kindheit und stören sich daher selbst am Verhalten ihres eigenen Kindes, weil es ihren Anforderungen und Erwartungen nicht gerecht wird. Da kann ich bei manchen Situationen vielleicht sogar zustimmen, würde es aber nicht pauschal sagen. Manchmal kratzt so ein Kind halt auch an den psychisch stabilsten Menschen. Ich hätte mir hier ein "How to" für bestimmte Situationen gewünscht, wo ich nicht erst selbst über mich nachdenken muss bevor ich explodiere....Keine Ahnung sowas wie....ignoriere es wenn es die Situation erfordert.....oder nimm es in den Arm und lenke es ab. Den Aufbau des Buches fand ich ganz gut. Es ist in verschiedene Kapitel unterteilt mit Info Boxen, Tabellen, kleinen Zeichnungen, Wechsel in eine andere Schriftfarbe und Übungen. Das Buch ist verständlich geschrieben, auch wenn man sich im Bereich der Psychologie nicht ganz so auskennt - also keine nervige Fachsprache und heiße Luft. Auch wenn es mir jetzt nicht so weitergeholfen hat, fand ich es ganz interessant. Manchmal hat man als Erwachsener wirklich ein Problem und lässt das an seinem Kind aus. Vielleicht sollte man es nicht als Hilfe für den Umgang mit einem Kind sehen, sondern mit dem Umgang und der Reflexion bei einem selbst. Immerhin kann man auch schreien, wenn der Partner nicht so ist wie man das gerne hätte oder andere Sachen können einen aufregen.

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Der Bestseller "Mama, nicht schreien!“ ist kein klassischer Erziehungsratgeber. Als Leser findet man hier weder die erhobene Hand, noch stößt man auf weichgespülte Ratschläge, die den Eltern nahelegen wollen, ihre Kinder in allen Dingen frei gewähren zu lassen. Prinzipiell stehen weniger die Pädagogik und Kindererziehung im Fokus, sondern viel mehr Gefühle, Ängste und Trigger. "Mama, nicht schreien!“ lädt auf empathische Weise zur Selbstreflexion und zur Erforschung der eigenen Gefühlswelt ein. Mein einziger Kritikpunkt ist der Titel, der suggeriert, das Buch wäre vorwiegend an Mütter gerichtet. Dabei sind alle Eltern - Väter, wie Mütter - gleichermaßen angesprochen. Zu Unrecht verzichtet das Buch damit womöglich auf väterliches Leserpotenzial. Danke an Jeannine Mik und Sandra Teml-Jetter für diesen einfühlsamen und bereichernden Ratgeber!

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Jeannine Mik und Sandra Teml-Jetter haben einen Bestseller geschrieben und sicherlich nicht ohne Grund in der heutigen Zeit, hat es doch den eindringlichen Titel: „Mama, nicht schreien!“ Info-Boxen, hervorgehobene Fallbeispiele und Übungen, Schlüsselsätze machen es nach der Lektüre einfacher die wichtigsten Stellen wiederzufinden. Mein Exemplar war nach dem Lesen auch im wahrsten Sinne des Wortes durchgearbeitet und ist nun personalisiert mit vielen eigenen Anmerkungen und Unterstreichungen. Sorry, das kann man sich leider bei mir nicht leihen! Das macht auch deutlich was es ist. Kein Ratgeber den man von vorne nach hinten liest und dann zuklappt und wieder weitermacht wie bisher. Nein, ich empfinde es eher als „Arbeitsbuch“. Jedes gelesene Kapitel arbeitet in einem nach und macht was in einem drin. Auch die Übungen und Anregungen schreien nach Ausprobieren und in sich hineinhorchen. Überhaupt, wieder ein Eltern-Ratgeber, der aber auch viele andere bereichern könnte, die ihr inneres Gleichgewicht schnell verlieren. Das Buch basiert auf der Pädagogik von Jesper Juul und der eigene Ansatz der beiden Autorinnen ist noch mal im Anhang erklärt, ihr Weg zur Beziehungsorientierung. Natürlich kann man auch sich auch nur Kapitelweise mit dem Buch beschäftigen, aber die Einführung sollte man auch dann lesen. Fazit: Wer sich gut kennt und in sich hineinhorchen kann, ist erst in der Lage eine gute Beziehung zu führen, sei es mit den eigenen Kindern oder anderen Personen die einem wichtig sind!

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Wer Jeannine Mik auf ihrem Blog "Mini and Me" folgt, wusste schon vor dem Lesen des Buches auf was er sich einlässt - auf ein Buch, welches sich nicht mit einfachen Erziehungstipps abgibt, sondern in dem es um bedürfnisorientierte Elternschaft geht. Gemeinsam mit Sandra Teml-Jetter hat Jeannine mit "Mama, nicht schreien!" ein wundervolles Buch über Stress, Wut und starke Gefühle geschrieben. Mit viel Herz wird geballtes Wissen vermittelt, welches, trotz des hohen Niveaus, verständlich erklärt wird. Ein Unterhaltungsbuch und "normaler Erziehungsratgeber" ist "Mama, nicht schreien!" definitiv nicht. Durch viele Beispiele und Übungen wird man angehalten immer wieder innezuhalten und in sich selbst reinzuspüren - ein Arbeitsbuch zur Selbstreflexion. Ganz klar geht aus dem Buch hervor, dass es den Kindern gut geht, wenn es uns Mamas (oder natürlich auch den Papas) gut geht und man nur dann auch in Stresssituationen gelassener reagieren kann. Wer eine genaue Anleitung für akute Krisensituationen sucht, ist mit diesem Buch falsch beraten, da "Mama, nicht schreien!" tiefer greift, denn die Veränderung liegt bei uns und nicht bei den Kindern. Der Kösel-Verlag hat wieder ein tolles Buch herausgegeben, welches meine absolute Kaufempfehlung, für alle die an sich arbeiten wollen, damit der Familienalltag entspannter wird, bekommt.

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„Der Alltag ist voller Baustellen. Der Stress im Beruf, der Stress daheim, alle wollen etwas, und irgendwie reicht die Zeit nicht, um andere und auch noch uns selbst halbwegs glücklich zu machen.“ (Auszug S. 10, Mitte) Wem kommt das bekannt vor? Also mir schon und als meine Tochter mit Händen an den Ohren vor mir stand und bat „Mama, bitte nicht schreien!“ war für mich klar: ich muss was ändern! Als Empfehlung bekam ich den Buchtipp „Mama, nicht schreien!“ von Jeannine Mik und Sandra Teml-Jetter, welches mir wirklich geholfen hat, Wege aus den verzwickten Situationen zu finden, so dass ich es euch gerne näher vorstellen möchte: Das Sachbuch ist ein Arbeitsbuch der Familienbloggerin Jeannine Mik (www.mini-and-me.com) und der Familienberaterin Sandra Teml-Jetter. Es ist ansprechend und vor allem übersichtlich aufgebaut: mit verschiedenen Farbgebungen in Rot und Schwarz, mit Listen, Übungen, Praxisbeispielen und anschaulichen Illustrationen lässt sich das Buch entweder in einem Rutsch oder (am besten beim zweiten Lesen) gezielt kapitelweise lesen. Es erwartet uns weder der erhobene Zeigefinger, noch der weichgespülte „Kinder dürfen alles“-Jargon, sondern wir Eltern werden dort abgeholt, wo wir gerade zum Stehen gekommen sind und verständnisvoll aufgebaut. Reflektion heißt eines der Zauberworte ;) und sich selbst wichtig nehmen! Nicht alle Übungen bzw. Ausführungen sind für jeden geeignet – das will das Buch auch gar nicht vermitteln, so habe ich den Eindruck, da auch die Beispielfamilien unterschiedlich gewählt sind. Für mich z.B. entsprach manche Aussage einfach nicht meiner Erfahrung und auch nicht meiner Erwartung an Familie bzw. meine Kinder und den Alltag, den wir leben. Aber doch merkte ich an mir selbst, dass ich in stressigen Situationen an das Buch bzw. einige Übungen dachte und diese anwendete... Grund dafür ist wohl auch der sinnvolle Aufbau des Ratgebers, der uns erst einmal Wut und die Situation, in der sie einem herausbricht, wie auch Erwartungen an das Gegenüber – sprich das Kind – analysiert... und dann vielseitige Lösungen findet, was mir eben praxisbezogen geholfen hat. Kritisch anmerken möchte ich aber, dass sich alleine schon vom Titel her eher Mütter angesprochen fühlen, obwohl Väter ebenso in die „Wutfalle“ tappen. Und nicht jeder ist ein Jesper Juul-Fan bzw. überzeugt von der „beziehungsorientierten“ Elternschaft. Daher lohnt es sich, in der Buchhandlung vor dem Kauf einmal in das Buch reinzulesen ;) denn das Buch ist locker-erzählend geschrieben. Aber es ist anspruchsvoll! Es hat einerseits leicht verständliche „Marker“ an der Seite im roten Kasten wie z.B. „Das Ja zu jemand anderen darf kein Nein zu dir selbst bedeuten“, aber Lernkapitel wie „Lern dein Fenster kennen“ mit der Aufforderung, stressige Situationen niederzuschreiben oder Ausarbeitungen zu Allianzen wie der „kollusiven, kombativen oder kollaborativen Allianz“ sind schon recht anspruchsvoll und können abschreckend wirken. Fazit: für mich eines der besten Ratgeber in der Elternzeit, welche ich immer wieder zur Hand nehmen werde. Ich habe es nicht in einem Rutsch durchgearbeitet, sondern mir die „Rosinen“ rausgepickt und kann diese Arbeitsweise auch nur empfehlen ;)

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Zum Inhalt: Wer kennt nicht die Situation, wenn man mit zunehmendem Stress konfrontiert ist, nicht allen Terminen nachkommt, auch nicht allen Personen im eigenen Umfeld gerecht wird? Und dann hat man auch noch mit einem oder mehreren Kindern im Alltag zu kämpfen, die mit ganz anderen Bedürfnissen an Einen herantreten und womöglich auch noch übel gelaunt sind und nur noch herumquengeln. Dann brodelt es in Einem hoch und der Ärger ist vorprogrammiert. Doch was tun, damit die eigenen Kinder nicht zum Ventil werden, um Frust abzulassen? Jeannine Mik und Sandra Teml-Jetter erklären in ihrem Buch "Mama, nicht schreien!", wie man es dennoch schafft, in solchen Situationen trotz starker Gefühle weiterhin ruhig und besonnen zu reagieren und liebevoll mit den Kindern umzugehen. Meine Leseerfahrung: Ich hatte einen praktischen Ratgeber für kritische Situationen zwischen Eltern und Kindern erwartet. Doch dieses Buch ist weitaus mehr als das. Es beschäftigt sich nämlich hauptsächlich mit der eigenen Person und geht den starken Gefühlen auf den Grund, indem tiefe Ängste durchleuchtet werden und innere Belastungen und auch Ressourcen erforscht werden.  Dabei finde ich den Titel doch eher irreführend, denn das Buch spricht gleichermaßen auch Väter an. Jeder hat seine eigenen Grenzen und seine Päckchen zu tragen. Entscheidend ist, dass man als Elternteil genug Reife besitzt, zu reflektieren und die Ursachen für Triggermomente bei sich selbst zu suchen. Beeindruckend fand ich hierbei die Erklärung mit der Prioritätenpyramide und der Vergleich mit der Sauerstoffmaske im Flugzeug, die man in einer Notsituation zu allererst sich selbst anlegt, um dann anderen Personen helfen zu können.  Nichts Anderes ist es innerhalb einer Paarbeziehung und auch im Verhältnis zu unseren Kindern. Die gestärkte Verbindung mit dem eigenen Körper und dem eigenen Geist führt zwangsläufig dazu, auch seine persönlichen Grenzen zu erkennen und sich selbst zu erden. Erst dann kann man seinem Umfeld auf vernünftige und gesunde Art und Weise begegnen.  Wer tatsächlich detaillierte praktische Tipps zum Umgang mit schwierigen Kindern oder Wutausbrüchen innerhalb der Familie sucht, sollte sich noch anderweitige Literatur zulegen. Mit diesem Buch wird ein Elternteil größtenteils zur Selbstreflexion und zur Erforschung der eigenen Gefühlswelt eingeladen, und das teilweise  mit einigen praktischen Übungen, die einfach durchzuführen sind. Dies kann allerdings nur dann gelingen, wenn man auch offen zu den o.g. Themen steht. Fazit: Ein faszinierendes Buch zur Selbstfindung und Selbstreflexion, das als Lebenshilfe dient, die Elternschaft bewusster zu (er-)leben. Aber auch Nichteltern werden sicherlich zur aktiveren Gestaltung ihres eigenen Lebens einige Themenpunkte für sich verwenden können.

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