Leserstimmen zu
Der Kinderflüsterer

Alex North

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Wenn du ein Flüstern hörst...

Von: gerlisch aus Bremke

31.05.2020

Inhalt: Nach dem Tod von seiner Frau zieht Tom Kennedy mit seinem Sohn Jake nach Fe3atherbnank. Dort wollen sie ein neues Leben enafangen, doch es wird überschattet durch die düstere Vergangenheit und des Ortes. Vor zwanzig Jahren wurden hier 5 Kinder entführt und dann tot aufgefunden. Und dann verschwindet erneut ein kleiner Junge. Meinung: Die Story ist in zwei Erzählsträngen aufgebaut. Zum einen aus Sicht von Tom Kennedy als Ich-Erzähler und zum anderen aus Sicht des ERmittlers Pete Willis. Den Storyaufbau fand ich gut gelungen. Die Darstellung der Probleme vom Vater mit dem Sohn durch den Tod der Mutter waren herzergreifend beschrieben. Auch die Passagen aus Sicht von Jake waren richtig toll geschrieben, so konnte ich oft nicht unterscheiden, ob die Szene in dem Moment wirklich passiert oder ob sich dies in Jakes Fantasie abspielt. Der Schreibstil war flüssig und teilweise konnte ich mich ein bisschen gruseln, allerding bin ich mit den Charakteren nicht so richtig warm geworden. Im Großen und Ganzen fehlte mir hier ein bisschen die Spannung, trotzdem fühlte ich mich gut unterhalten. Fazit: Ein Thriller mit einer beklemmenden Stimmung.

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Alex North ist mit seinem Debütroman "Der Kinderflüsterer" ein tiefgründiger Psychothriller gelungen. Tom Kennedy zieht nach dem überraschenden Tod seiner Frau Sohn Jake alleine groß. Oft fehlt ihm allerdings das Verständnis seinem Sohn gegenüber, der mit einer unsichtbaren Freundin spricht und in der Schule nicht so wirklich Anschluss findet. Ihr Verhältnis wird jedoch im Laufe des Thrillers harmonischer und verständnisvoller. Als plötzlich in ihrem Umkreis Kinder verschwinden, beginnt Toms Vater Pete Willis zu ermitteln. Auch sie hatten eine schwierige Beziehung bzw. gar keine, da der trockene Alkoholiker Pete die Familie verließ als Tom noch ein kleiner Junge war. Auch ihre Beziehung wird sich im Laufe des Geschehens zum Positiven wenden. Das Bild, das North vom Täter zeichnet, überzeugt und ist nachvollziehbar. Schwierigkeiten hatte ich jedoch mit den paranormalen Phänomen. Außerdem hätte der Autor für einen Thriller noch mehr Spannung aufbauen können und das Ende ist für meinen Geschmack etwas zu abrupt. Stefan Kaminski verleiht der Geschichte auf eine brillante Art seine Stimme - man kennt ihn bereits aus Frank Schätzings "Der Schwarm". Ich bin auf alle Fälle, auf Alex Norths zweiten Roman gespannt.

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Die Gestaltung Da es sich bei dem „Buch“ ja um kein Print handelt, sondern um zwei MP3-CDs, kann ich hier nur etwas zum Cover erzählen (okay, und auch ein bisschen was zur Gestaltung der CDs). Und was das angeht, hat mich das Buch schon bei seiner Erscheinung angesprochen. Ich mag die Farben auf jeden Fall schon mal sehr gerne – gelb ist auch in der Tierwelt eine Warnfarbe, die zeigt, wenn beispielsweise ein Tier (nehmen wir mal einen Feuersalamander) gefährlich ist. Das heißt natürlich nicht, dass jedes gelbe Tier giftig ist. Eigentlich will ich gar nicht mehr zu dem Schmetterling sagen, der auf dem Cover abgebildet ist … und die Knochen, die auf seinen Flügeln zu erkennen sind, möchte ich auch nicht näher erleutern, um nicht zu spoilern. Die CDs sind passend zum Cover gestaltet – komplett in dieser grauen Musterung, mit einem gelben Schmetterling darauf. Der Erzählstil Stefan Kaminski ist wirklich ein sehr guter Hörbuch-Sprecher. Er hat auch in diesem Buch perfekt die unterschiedlichen Charaktere betont, hat jeder Person eine eigene Stimme gegeben, so wie meine Eltern es immer getan haben, als sie mir Abends noch Gutenacht-Geschichten vorgelesen haben. Dadurch fiel es mir nie schwer, herauszufinden, wer gerade sprach, auch wenn mehr als nur zwei Personen in einer Szene vorgekommen sind. Und auch sonst fand ich den Erzählstil sehr ansprechend. Alex North hat eine große Spannung erzeugt und es geschafft, für jede Situation die richtigen Worte zu finden – was mir an einigen Stellen auf jeden Fall sehr schwer gefallen wäre. Das einzige, was ich ein bisschen schade fand, ist, dass man teilweise rausgehört hat, wo das Audio gekürzt wurde. Da fehlte dann vielleicht die erste Silbe eines Wortes und ich denke, das hätte man auch ein bisschen besser hinbekommen können – obwohl das ja bei vielen Hörbüchern so ist. Die Handlung Hier habe ich keine Kritikpunkte. Ich bin langsam mit Tom und Jake warmgeworden und habe im Laufe der Zeit immer mehr über die beiden und ihre Vergangenheit herausgefunden, was wirklich spannend war. Nebenbei wurden dann noch Kapitel aus Petes Sicht eingeführt, wo auch die Polizeiarbeit näher in den Vordergrund gerückt ist. Die Kapitel aus Petes Sicht wurden immer häufiger, je mehr sich die Situation zuspitzte. Was mir allerdings besonders gut gefiel, waren die Kapitel aus der Sicht des Täters. Hier wurde nie bekannt, wer die Person tatsächlich war, bis es ganz zum Schluss letztlich aufgelöst wurde. Während des Hörens hatte ich einige Male wirklich Gänsehaut. Das Grauen vor einem leisen Flüstern, das nur noch verstärkt wurde, weil es sich ja um ein Hörbuch handelte, hat mich vollends gepackt. Der Gruselfaktor war also auf jeden Fall da. Die Storyline ist sehr gut konstruiert und ich bin wirklich froh, dass ich das Hörbuch bei Random House angefragt habe. Ich habe zu keinem Zeitpunkt wirklich erwartet, wer der Täter ist, der hinter dem Flüstern an Jakes Fenster steckt, bis es aufgelöst wurde. Was für eine Verbindung zwischen dem Kinderflüsterer Frank Carter, der in der Vergangenheit fünf kleine Jungen ermordet hat und dafür seine Gefängnisstrafe absitzt, und dem Täter, der es auf den kleinen Jake abgesehen zu haben scheint, habe ich schon recht früh erkannt – auf jeden Fall früher als die Polizisten in dem Buch, aber dafür habe ich nie geahnt, was es mit der Beziehung zwischen Pete und Tom auf sich hatte, bis diese aufgelöst wurde. Auch, was es mit Jakes kleiner imaginärer Freundin auf sich hatte, habe ich keinen Augenblick lang geahnt. Und dann die ganzen anderen Rätsel, die Jakes Verhalten aufgeworfen hat … im Nachhinein ist alles wirklich logisch aufgeklärt und ich frage mich wirklich, warum ich nicht früher gemerkt habe, was hinter alledem steckt. Die Charaktere Tom war mir sehr sympathisch. Nach dem Tod seiner Frau hat er das Gefühl, allein gelassen worden zu sein. Er zweifelt sehr an sich selbst und seinen Fähigkeiten als Vater für Jake und es macht ihm sehr zu schaffen, dass Jake so viel in sich hineinfrisst und kaum mit ihm spricht. Doch die beiden wissen eins genau: Sie lieben sich immer, auch, wenn sie manchmal streiten. Dessen ist sich auch Jake bewusst und das ist oft eine Art Antrieb für ihn, etwas, das ihm Kraft gibt. Pete hatte ebenfalls eine sehr harte Vergangenheit. Tom und er hadern zunächst, was die Begegnung zwischen ihnen tatsächlich bedeutet, und was das Ende angeht, so bin ich wirklich traurig, aber irgendwie auch melancholisch froh … letztlich ist ja jeder glücklich geworden, auch wenn ich mir wirklich gewünscht hatte, die beiden hätten sich einmal richtig untereinander ausgesprochen. Aber das war vermutlich gar nicht nötig und ich kann nur vermuten, wie Tom im Nachhinein von Pete denkt. Fazit „Der Kinderflüsterer“ ist zugegeben ein recht seichter Thriller, der mich jedoch trotzdem komplett in seinen Bann ziehen konnte. Gänshaut ist garantiert bei dieser nervenaufreibenden Geschichte.

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[Rezensionsexemplar/Werbung] ⭐⭐⭐|5 "Der Kinderflüsterer" von Alex North habe ich bereits im Januar als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal bekommen, doch aktuell komme ich einfach zu wenig zum Lesen. ________________________________________________ Tom will nach dem Tod seiner Frau Rebecca mit seinem Sohn Jake einen Neubeginn wagen. Sie ziehen in ein Haus in Featherbank. Doch was sie nicht wissen, ist, dass dort der Kinderflüsterer bereits mehrere Kinder entführt und ermordet hat. Schließlich beginnt Jake, Stimmen zu hören und er verhält sich immer merkwürdiger. Was hat der Kinderflüsterer mit ihnen zu tun? _________________________________________________ Auf dieses Buch hab ich mich wahnsinnig gefreut. Es hörte sich hammermäßig an, ich las einige gute Bewertungen und ich war echt glücklich, die Zusage für dieses Werk zu erhalten. Leider konnte es mich aber nicht ganz überzeugen. Doch so ist das mit den Rezensionen ~ sie sollen auch die ehrlichen Meinungen wiederspiegeln. Dennoch bin ich dem Bloggerportal sehr dankbar. 🙂 Tom war mir sehr sympatisch, seine Sicht fand ich immer am besten. Auch Jake war spannend. Aber irgendwie kam für mich trotz einiger kleiner Überraschungen keine Spannung auf.

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Fängt stark an......

Von: Vöglein

31.01.2020

Wow, tolles, ansprechendes Cover war so mein erster Gedanke. Das eBook beginnt mit einer Hörprobe bzw. dem Flüstern.......genialer Einstieg! Da hat sich echt einer was dabei gedacht, tolle Idee! Nach dem Tod seiner Frau ist Tom mit seinem Sohn Jake in das beschauliche Featherbank gezogen. Dort möchte er mit seinem Sohn in einem neuen Umfeld einen Neuanfang starten. Was die beiden nicht wissen und was sie erstmal auch gar nicht interessiert......in diesem Ort sind bereits mehrere Kinder verschwunden und irgendwie ist der Ort eigentlich gar nicht so nett wie ursprünglich gedacht. Obwohl der Mörder, der Kinderflüsterer, inzwischen gefasst wurde, sieht es so aus, als würde der Alptraum von vorne losgehen. Und auch Jake hört ein Flüstern unter seinem Fenster...... Was aufgrund (auch) der Hörprobe spannend anfängt, verliert sich teilweise in unnötigen Längen. Die einzelnen Kapitel sind gut und kurzweilig zu lesen, aber für meinen Geschmack verliert sich der Autor teilweise zu sehr in Details und schweift zu sehr ab, was mir etwas die Spannung genommen hat. Die Trauerbewältigung und die Väter/Sohn Beziehung stehen mir für einen Thriller zu sehr im Vordergrund. Es bleibt zwar recht lange ungewiss wer der Täter ist, aber die Ermittlungen ziehen sich zu sehr. Insgesamt ein mal mehr oder weniger spannendes Buch, das zwar kurzweilig zu lesen ist, aber eben einige Längen hat. Vielen Dank an Random House, dass ich das Buch vorab lesen durfte.

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Ein gelungenes Ganzes, genau nach meinen Vorlieben! Dieses Buch empfehle ich sehr gerne weiter!

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Dieser Thriller ist unglaublich spannend und hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Er hat aber auch eine eher mysteriöse und unheimliche Seite, die mich am Ende fast ein wenig abgeschreckt hat und ich muss zugeben, dass ich es nicht ganz durchaus habe. Trotzdem kann ich dieses Buch allen Thriller-Fans sehr empfehlen.

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Harte Kost!

Von: Igela

10.12.2019

Nach dem Tod seiner Frau Rebecca zieht Tom Kennedy mit seinem siebenjährigen Sohn Jake nach Featherbank. Ohne zu wissen, dass in Featherbank einige Monate zuvor der kleine Neil auf dem Nachhauseweg entführt wurde. Kaum haben sie sich im neuen Haus eingelebt, geschehen seltsame Dinge. So schwört Jake zum Beispiel, nachts jemanden vor seinem Zimmerfenster gesehen zu haben. Immer wieder denkt Tom, Stimmen im Haus zu hören. Tom ist beunruhigt, da schon 20 Jahre zuvor, Kinder im Alter seines Sohnes in Featherbank verschwanden. Der Täter, der damals " der Kinderflüsterer " genannt wurde, sitzt jedoch seither im Gefängnis. DI Pete Wills rollt die alten Fälle wieder auf, da Gefahr besteht, dass ein ehemaliger Komplize des Kinderflüsterers sein Unwesen treibt. In wechselnden Passagen werden die zwanzig Jahre zuvor begangene Taten, der aktuelle Vermisstenfall um Neil und der potentielle Fall um Jake thematisiert. Dies macht diesen Thriller sehr vielschichtig und spannend. Da ist erst mal ein Junge der vor 20 Jahren verschwunden, und niemals wieder aufgetaucht ist. Dieser Fall wird als Cold case, nun nach dem Verschwinden von Neil, wieder aufgenommen. Dazu begibt sich DI Wills zum damals verurteilten Serientäter Frank Carson in den Sicherheitstrakt. Diese Szenen sind Thriller pur und mir ist es regelrecht kalt den Rücken runter. Einfluss darauf hat auch, die hervorragende Charakterisierung der Figuren. Denn Carson ist so abgrundtief böse und gestört charakterisiert, dass man Gänsehaut kriegt. Tom, der Vater von Jake, war mir nicht wirklich sympathisch. Er ist komplett hilflos im Umgang mit seinem siebenjährigen Sohn. Langsam aber sicher kristallisiert sich heraus, dass er nicht nur mit der Erziehung, sondern überhaupt mit seinem Sohn überfordert ist. Und das nicht erst, seit Jakes Mutter tot ist. Nun kommt noch eine Ausnahmesituation dazu, bei der befürchtet werden muss, das Jake das nächste Opfer sein wird. Tom äussert mehrere Male, dass er keinen Schimmer hat, wie mit Jake umzugehen ist. Warum er keinen Psychologen beizieht, habe ich nicht verstanden. Der Autor hat das schleichende Gefühl, ob Jake sich eine Bedrohung einbildet, oder tatsächlich jemand versucht Kontakt zu dem Siebenjährigen aufzunehmen, sehr gut ausgearbeitet. DI Pete Wills, eine an sich tragische Figur, hatte dafür meine Sympathie. Wills, gezeichnet von seiner Vergangenheit, bekommt die Chance, vieles wieder gut zu machen. Und ergreift sie mit beiden Händen. Etwas, was mich prinzipiell in Geschichten und im realen Leben beeindruckt. Dieser Thriller ist auf Grund der Thematik, harte Kost und eher für abgebrühte Thrillerleser geeignet. Passt also gut zu meinen Lesevorlieben. Der Schreibstil von Alex North hat mir gut gefallen. Toll wäre gewesen, wenn Tom, seine Gefühle zu Jake und seine Trauer um Rebecca etwas weniger Platz eingenommen hätten. Denn dadurch wird es im Mittelteil leicht langatmig. Gegen Schluss wird es richtig, richtig spannend. Hier konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen.

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