Leserstimmen zu
Der Kinderflüsterer

Alex North

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Osiandersche Buchhandlung in Schwäbisch Gmünd

Von: Evelyn Janzen aus Mögglingen

16.07.2019

Ein flüssig geschriebener Spannungsroman. Gruselig aber auch emotional. Hat großen Spaß gemacht.

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Stritter

Von: Margret Wahl aus 74072 Heilbronn

16.07.2019

Unheimlich, packend, gute Charaktere, sehr lesenswert!!

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Siering Buchhandlung

Von: Petra Hofmann aus Kassel

16.07.2019

Spannend bis zur letzten Seite

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Der siebenjährige Jake ist ein ruhiges, zurückgezogenes Kind, das seit dem Tod seiner Mutter viel mit sich selbst ausmacht. Vater Toms Gedanken kreisen um seinen Sohn und er ist überzeugt davon, als Vater dem Jungen nicht gewachsen zu sein. Besonders sorgt er sich darum, dass Jake immer wieder Selbstgespräche führt. Jake jedoch weiß genau, mit wem er da spricht: einem kleinen Mädchen in blauem Kleid und mit zerschrammten Knien. Es warnt ihn vor den bösen Menschen und lässt ihn immer wieder einen Reim aufsagen. Alles soll anders werden, als Tom mit Jake in den kleinen Ort Featherbanks zieht. Doch schon allein, dass das windschiefe Haus von allen nur das „Gruselhaus“ genannt wird, gibt Anlass zur Sorge. Bereits am ersten Tag schleicht ein fremder Mann um den Schuppen und des Nachts begehrt jemand flüsternd Einlass. Das Unbehagen ist berechtigt, denn erst vor wenigen Tagen wurde die Leiche eines kleinen Jungen gefunden. Das Tatmuster gleicht dem des „Kinderflüsterers“ vor 20 Jahren, der für den Tod fünf kleiner Jungen verantwortlich ist. Doch der sitzt im Gefängnis. Wer ist es, der nun flüsternd Jagd auf kleine Kinder macht? Eigentlich sind ja Thriller, in denen Kinder entführt oder ermordet werden, überhaupt nicht mein Fall, und dennoch bereue ich nicht, dieses Buch gelesen zu haben. „Der Kinderflüsterer“ spielt mit den Motiven imaginärer Freunde und dem Grauen eines leisen Flüsterns, bei dem man nicht sicher sein kann, ob es der Einbildung oder den Tatsachen entspricht. So stellt sich auch gleich ein wenig Grusel beim Lesen ein. Gut lesen konnte ich das Buch auch deshalb, weil das Leiden und die Tötung der Kinder nicht beschrieben wird. Es blieb mir selbst überlassen, inwiefern ich mich darauf einlassen wollte. „Der Kinderflüsterer“ ist spannend, wenn auch vielleicht nicht so spannend, dass das Buch die Beschreibung des Verlages als „aufregendster Spannungsroman des Jahres 2019“ verdient hätte. Vor allem zu Beginn geht es eher gemächlich, wenn auch mit leichtem Grusel, voran. Später zieht das Tempo deutlich an und das wahre Grauen fesselt bis zur letzten Seite. Alex North erzählt in mehreren Handlungssträngen, bei denen der von Ich-Erzähler Tom den größten Teil einnimmt. Mit den Polizisten DI Pete Willis und Amanda Beck befinden wir uns dicht auf der Spur der Taten von damals und heute. Pete, der vor 20 Jahren Frank Carter verhaften konnte, hat nie verwunden, dass er die Leiche des letzten Jungen nicht hat finden können. Amanda geht noch unvoreingenommen an den Fall und die beiden ergänzen sich wunderbar. Gelegentliche Szenen mit Jake oder auch dem aktuellen Täter runden das Ganze ab und geben Einblicke aus verschiedenen Richtungen, so dass man nie weiß, was nun real ist. Alex North wartet in seinem Debüt mit einigen überraschenden Wendungen auf, so dass man trotz des gemächlichen Tempos bei der Stange bleibt. Wirklich verblüffend sind Plottwists aber nicht unbedingt. Hauptthema des Thrillers ist für mich unerwarteterweise das Thema Vaterschaft, was mir sehr gut gefallen hat. „Der Kinderflüsterer“ ist auf jeden Fall eine Leseempfehlung, auch wenn der Thriller in puncto Spannung ein wenig hinter den Erwartungen zurückbleibt. © Tintenhain

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Frédérique Fayet

Ernster

Von: Frédérique Fayet aus Strassen

15.07.2019

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war sehr spannend und zwar bis zum Schluss. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, falls es (hoffentlich) eine rauskommt.

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Nach dem plötzlichen Tod von Rebecca versuchen Tom Kennedy und sein Sohn Jake ein gutes Vater- Sohn Verhältnis aufzubauen was aber mehr misslingt als glückt. Zu sehr ähnelt Jake Tom und dieser fühlt sich ohne seine Frau Rebecca oft überfordert. Beide wollen einen Neustart in Featherbank beginnen... doch gerade ist es dort erst ein paar Monate her dass wieder ein kleiner Junge verschwand... wie schon Jahre zuvor holt die Vergangenheit Featerbank wieder ein... als der Kinderflüsterer sein Unwesen trieb und Kinder spurlos verschwanden... und auch Jake hört wieder ein Flüstern an dem Fenster.... Ein Buch welches gehypt wird und da ist es immer so eine Sache – berechtigt oder eben doch nur Hype? Die Aufmachung des Buches samt Goodies sind auf jeden Fall sehr gelungen und machen neugierig auf den Kinderflüsterer. Der Schreibstil ist ruhig, zu Beginn hatte ich ein paar Probleme damit zu Recht zu kommen da ich das Gefühl hatte der Autor verhaspelt sich hin und wieder in seinen Sätzen und versucht es allen mehr als Recht zu machen. Mit der Zeit hat es sich gelegt und die Spannung sowie der Spannungsbogen werden ganz ordentlich angehoben, es kommt dann der Zeitpunkt an dem ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Protagonisten, allen voran Jake und Tom waren mir sehr sympathisch, sehr authentisch und man fühlt mit ihnen mit wie es ihnen nach dem plötzlichen Tod der Mutter/Ehefrau ergeht. Es fehlt einfach ein „Magnet“ der die Familie zusammenhält und die Jake sowie Tom die Sicherheit gibt dass alles okay ist, dass gewisse Dinge eben gerade so laufen und sich auch wieder ändern werden. Und doch geben beide Männer sich Mühe um gemeinsam ein neues Leben aufbauen zu können. Die Ermittler Pete und Amanda spielen eine wichtige Rolle, da Pete damals den Kinderflüsterer – Fall auf dem Tisch hatte und doch immer das Gefühl hatte dass nicht alles geklärt wurde. Dieser Verdacht bestätigt sich als nun Amanda als leitende Ermittlerin wieder einen Fall auf dem Tisch hat der dem Kinderflüsterer von damals zu ähnlich ist. Nachahmungstäter? Oder steckt hier mehr dahinter? Auf jeden Fall gelingt es dem Autor bei den Protagonisten die ein oder andere Überraschung einzubauen. Die Geschichte an sich hat mich an den Film „The sixth sense“ erinnert, auch spielt der Autor hier gekonnt mit Ängsten wie ein Flüstern am Abend wenn man im Bett liegt, ein Geist den man nicht sieht aber hört, man soll die Türen und Fenster geschlossen halten, Geräusche im Haus... ich bin ehrlich, mir haben sich mehr als einmal die Nackenhaare aufgestellt. Der Autor spielt hier mit Urängsten die vielleicht der in oder andere mehr oder weniger ausgeprägt hat, nicht mit Blut oder der genauen Beschreibung der Taten, sondern mit diesem sechsten Sinn und den ein oder anderen Dingen die ich hier nicht verraten möchte. Wer hier eine genaue Auflösung erwartet wird eher enttäuscht, aber genau darum geht es in dem Buch auch, in meinen Augen – um die eigenen Gedankengänge, die eigene Fantasie, die eigenen Schlussfolgerungen und die machen das Buch zu einem sehr spannenden und atemberaubenden Lesevergnügen welchem ich mich nicht entziehen konnte. Für mich ist der Hype um dieses Buch auf jeden Fall gerechtfertigt und wer einen spannenden Roman mit Grusel und Gänsehauteffekten sucht ist hier sowas von richtig.

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Alex North hat hier einen sehr soliden, spannenden Thriller geschrieben. Er hält einige interessante Wendungen bereit und auch genug Verwicklungen im Privatleben des Ermittlers, die das Interesse hochhalten. Es ist schon gelungen, wie North diese vielen Fäden am Ende zusammenführt, ohne dass es übertrieben gekünstelt wirkt. Einzig das Klischee des Detectives, der auf eine gescheiterte Beziehung zurückblickt und sich gegen seine Alkoholsucht wehren muss, hätte es nicht gebraucht. Da dürfen sich die Herren und Damen Thrillerautoren gern mal etwas Neues einfallen lassen. Es wäre auch so spannend genug gewesen, zu sehen, wie sich eine 20 Jahre lange Tätersuche auf das Leben, Denken und Fühlen des Ermittlers auswirkt und mit dem aktuellen Fall alles nach oben gespült wird, was ihn beruflich und privat so geprägt hat. Eine leicht übersinnliche Note hat Alex North auch noch untergebracht. Wer so etwas nicht mag, wird Jakes enge Verbindung zu seiner verstorbenen Mutter vielleicht für unglaubwürdig halten – ich fand diese Fassette der Handlung dagegen sehr gelungen. Jakes Ahnungen und Gedanken machen einen wichtigen Teil der Spannung aus. Kleiner Kritikpunkt ist für mich das Ende, das mich ziemlich unbefriedigt zurückgelassen hat. Aber das ist mein ganz persönliches Empfinden, weil ich irgendwie auf ein „alles wird gut“ gehofft hatte. Das wäre dann wohl doch zu viel des Guten gewesen. Mehr verrate ich nicht, alles andere müsst ihr selbst herausfinden. Von mir gibt es 4 Sterne für solide Thrillerkost. Fazit: Kindesentführungen lassen niemanden kalt, auch die Ermittler nicht. Spannende Unterhaltung mit erstaunlichen Verknüpfungen zwischen Fall und Privatleben der Protagonisten.

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Nach dem plötzlichen Tod seiner geliebten Frau will Tom Kennedy mit seinem kleinen Sohn Jake neu anfangen. Ein neuer Start, ein neues Haus, eine neue Stadt – Featherbank. Doch der beschauliche Ort hat eine düstere Vergangenheit. Vor zwanzig Jahren wurden in Featherbank fünf Kinder entführt und getötet. Der Mörder wurde unter dem Namen »Kinderflüsterer« bekannt und schließlich gefasst. Die alten Geschichten interessieren Tom und Jake nicht. Als jedoch ein kleiner Junge verschwindet, machen Gerüchte die Runde, dass der Täter von damals einen Komplizen gehabt habe. Und Jake beginnt, sich merkwürdig zu benehmen. Er sagt, er höre ein Flüstern an seinem Fenster … Die Autorin: Alex North, geboren und aufgewachsen in Leeds, England, studierte Philosophie und arbeitete nach seinem Abschluss an der Fakultät für Soziologie und Sozialpolitik. Insgeheim hegte er aber immer den Wunsch zu schreiben. Auf die Idee zu seinem Roman »Der Kinderflüsterer« brachte ihn ein merkwürdiger Ausspruch seines kleines Sohnes, der sagte, er wolle mit einem »Jungen im Boden« spielen. Alex North lebt bis heute in seiner Heimatstadt Leeds, inzwischen mit seiner Frau, dem gemeinsamen Sohn und zwei Katzen. Meine Meinung: Ich war sehr skeptisch was dieses Buch betrifft. Wenn eine Geschichte so gefeiert wird hat man ja leider so hohe Erwartungen, die dann am Ende vielleicht nicht erfüllt werden können. Also bin ich so gut wie möglich unvoreingenommen ran gegangen. Die Story an sich hat mich sehr angesprochen. Auch das Cover ist ein richtiger Blickfang. Was ich auf jeden Fall hervorheben möchte ist der Schreibstil. Sehr flüssig und leicht zu lesen und auch die Kapitel haben eine angenehme Länge. Wir steigen sofort mit Spannung in das Buch ein. Die Autorin versteht es den Spannungsbogen aufzubauen und auch für die Länge des Buches zu halten. Ich mochte die Charaktere sehr gerne. Sie waren authentisch gezeichnet und Handlungen waren nachvollziehbar. Eigentlich kann man wirklich sagen, ich habe mich im ganzen Buch sehr wohlgefühlt. Ja ich kann die ganzen guten Meinungen nun absolut nachvollziehen. Auch mir hat das Buch sehr gefallen und ich habe es in kürzester Zeit gelesen. Die Geschichte bietet wirklich sehr viel Spannung und auch der Täter war super interessant. Mir hat alles an dem Buch gefallen, auch das Ende. Manchmal bleiben ja doch noch Fragen offen, das war hier nicht so. Eine spannende Geschichte die ein wirklicher Pageturner ist. Absolut zu empfehlen.

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