Leserstimmen zu
Sieh mich an

Erin Stewart

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Ein emotionales Auf und Ab

Von: Saskia

18.11.2019

Das Buch gibt den Gesamteindruck eines Jugendbuches wieder. Doch auch mit meinen nicht mehr ganz so Jugendlichen fast 25 Jahren, habe ich das Buch verschlungen. Am Anfang war ich ein wenig skeptisch, ob das Buch meinen Geschmack trifft. Aber schon nach ein paar Seiten war ich überzeugt. Es ist eine Mischung eines schweren Schicksalsschlages und dem alltäglichen Wahnsinn als Teenager. Es hat mich dazu gebracht, noch einmal ganz anders über Dinge, Situationen und auch Menschen nachzudenken. Und ein Buch, dass zum Nachdenken anregt, ist bekanntlich ein gutes Buch.

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Sieh mich an

Von: nimbus2000

18.11.2019

Eine wirklich sehr interessante und packende Geschichte. An machen stellen ist die Story ein bisschen langatmig erzählt und kommt dadurch eher schleppend voran. Aber insgesamt sehr gelungen!

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Sieh mich an

Von: Ona

17.11.2019

‚Sieh mich an‘ ist ein wunderschönes Buch, das einem tiefere Einblicke in das Leben der anderen gewährt. Durch das Buch kann man wortwörtlich hinter die Kulissen sehen. Man lernt, dass alles nie so ist wie es scheint. Jeder Mensch hält ein paar Überraschungen für einen bereit. Manchmal muss man jemandem einfach noch eine zweite Chance geben und ihn ausreden lassen. Jedoch fließen an der einen oder anderen Stelle auch ein paar Tränen.

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Die Rezension enthält vage Spoiler (eigentlich kaum welche aber ich will sicher gehen)!!! Ich muss wirklich sagen, dass mich das Buch gleich von Anfang an gepackt und nicht wieder los gelassen hat. Der Schreibstil war großartig. Ich bin ein großer Fan von kleinen Unterbrechungen des üblichen Textes, deswegen habe ich mich über dargestellte Textnachrichten gefreut und vor allem über die Tagebucheinträge, die Ava verfasst hat. Das gibt dem Buch gleich noch etwas mehr. Die Charaktere waren großartig beschrieben, sie hatten alle ihre Probleme, sie hatten alle ihre Narben, sie hatten alle ihre Fehler. Gerade deswegen liebe ich sie alle. Sie sind nicht perfekt. Sie sagen die falschen Dinge, sie streiten sich, sie sind egoistisch. SIE SIND REAL. Ava hat mich gleich von Anfang an berührt obwohl ich sie da ja noch garnicht richtig kennen konnte. Trotzdem war sie für mich gleich von Anfang an jemand richtig besonderes. Und ich bin gerne mit ihr durch all die Höhen und Tiefen gegangen. Piper hat mir gleich von ihrem ersten Auftritt gefallen, sie war laut, sie war schräg, sie war sarkastisch. Sie war großartig. Bei ihr gibt es allerdings Momente, in denen sie mir zu viel war, zu kontrollierend, zu extrem. Und Asad. Er war großartig. Man muss ihn einfach mögen. Er ist schon ein tollpatschiger Kerl, der garnicht richtig merkt was für Signale er so an andere sendet, aber er ist wirklich einfach ein liebenswerter Kerl. Damit kommte ich gleich zu den Freundschaften. Das Wichtigste in Büchern, für mich persönlich. Und die Freundschaft zwischen Ava, Piper, und Asad ist großartig. Wie vorher schon geschrieben, weder die Charaktere noch die Freundschaft ist perfekt. Es gibt kleine Geheimnisse, es gibt große Streits aber am Ende halten die drei fest zusammen und das macht mein Herz einfach glücklich. Als nächstes die Familiendynamik. AAAAAAAAH. All die Gefühle. Alle. Ava, Cora, und Glenn. Die drei. Sie haben alle so viel verloren, sie haben so zu kämpfen ihr neues Normal zu finden, los zu lassen und nach vorne zu blicken. Das war schmerzhaft aber es war auch unglaublich schön. GEFÜHLE!!!!

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Nach einem schweren Hausbrand verliert Ava beinahe alles: ihre Eltern, ihr Zuhause, ihre beste Freundin. Und große Teile ihrer eigenen Haut. Nach langen, schmerzhaften Monaten im Krankenhaus und zahlreichen OPs zieht Ava bei ihrer Tante Cora und ihrem Onkel Glenn ein, die bei dem selben Brand ihre Tochter verloren haben. Für Ava beginnt in der neuen Heimat auch wieder der Schulalltag. Sie soll die Highschool in der Nachbarschaft besuchen, zunächst probeweise für zwei Wochen. Und diese zwei Wochen können für ein Mädchen mit Narben eine lange, schwere Zeit werden. Dieses Buch spricht viele Themen an, die heute vielleicht mehr denn je von großer Wichtigkeit sind. Mobbing ist hier ganz klar ein Thema, auch die Tatsache, dass Schönheit nichts mit Äußerlichkeiten zu tun haben muss - oder sich zumindest nicht darauf reduzieren lässt.  Ava macht sich das Leben mit ihren Narben alles andere als leicht. Durch den Brand hat sie große Teile ihrer Haut verloren. Die Folge sind zahlreiche Hauttransplantationen, weswegen sie sich selbst ein wenig wie ein Flickenteppich fühlt. Am meisten stören sie ihre Hand, die sie gern Zange nennt, da jeweils zwei Finger miteinander verwachsen sind. Hinzu kommt noch, dass dort wo ihr Daumen sitzen sollte, nun ihr großer Zeh sitzt. Und ihre Augen, die herunterhängen.  Das Buch ist komplett aus Avas Sicht geschrieben und gibt dem Leser damit tiefe Einblicke in ihre Seele, die scheinbar genauso geschunden ist wir ihr Äußeres. Ava leidet sehr unter ihren äußerlichen Narben und macht sich das Leben damit schwerer als es sein muss. Es dauert eine Weile, aber irgendwann erkennt auch Ava das. Die Autorin schildert Avas Inneres so ehrlich und glaubwürdig, dass ich überzeugt bin, dass sie gut recherchiert hat. Wenn man sich auch nicht vorstellen kann, wie schwer es wirklich für einen Menschen sein muss, der so etwas durchgemacht hat, so kann man doch mit jeder von Avas Zeilen mitfühlen. Ava ist eine wahnsinnig starke Protagonistin. Die Nebencharaktere haben mir mal mehr, mal weniger gut gefallen, aber alle haben sie ihre Rolle in diesem Buch perfekt eingenommen, um es authentisch wirken zu lassen. Ein bisschen fühlt es sich an, wie aus der Realität gegriffen. Das mag ich daran so gern. Ebenfalls ein Pluspunkt der Geschichte ist, dass sie nicht so vorhersehbar ist, wie man eingangs annehmen könnte. So gab es Wendungen, die ich tatsächlich anders erwartet hätte, aber sich so noch viel besser fügen. Nur eine kleine Sache störte mich an dem großen Finale ein wenig bei Piper, aber ohne zu spoilern kann ich hier leider nicht mehr verraten. Dennoch ist dieser Roman rundum hohe Kunst mit einer wichtigen Botschaft. Und aufgrund der so wichtigen Themen, die er anspricht, ist er auf jeden Fall ein Roman für's Jugendbuchgenre, der genau von dieser Zielgruppe hoffentlich sehr viel gelesen wird. Denn er kann uns allen ein bisschen die Augen öffnen.

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Lesenswert für Teenager

Von: Beerchen

16.11.2019

Das Buch hat sich flüssig und spannend lesen lassen. Der Schreibstil entsprach eher dem von Jugendlichen, aber ich habe mich dennoch, nach anfänglichen Startschwierigkeiten, gut unterhalten gefühlt. War ich doch sehr gespannt, wie es Ava meistert, nachdem ihr Körper und vor allem ihr Gesicht von Brandnarben entstellt ist, in ein neues Leben zu finden und das Unabänderliche hinzunehmen. Für mich kam sehr gut zum Ausdruck, dass der Mensch mehr ist, als nur perfekter Körper und hübsches Gesicht. Aber Jugendlich sind oft grausam, was auch Ava schmerzlich zu spüren bekommt. Fazit: absolut lesenswert

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Gute Jugendlektüre

Von: basetora

13.11.2019

Das Leben von Ava ist nicht leicht, denn bei einem Brand ging ihr alles verloren. Ihre Familie, ihr Haus und 60% ihrer Haut. Nach einem Jahr fordert der Arzt ihre Reintegration und möchte das sie wieder zur Schule geht. Somit begann also ihr neues Leben. Ein wirklich fesselndes Buch und schön zu lesen. Die Geschichte von Ava und ihrem neuen Leben nimmt einen wirklich mit. Aber einfach zu verdauen ist das ganze Thema nicht. Denn letztlich wird gut beschrieben wie ihre Haut wohl aussehen mag und nachzuvollziehen ist dies auch nicht. Bemerkbar ist die Zusammenarbeit des Autors mit Brandopfern die ihre Geschichte Erin Stewart erzählt haben. Auch bemerkbar ist, das dies ein Jugendroman ist, denn der Schreibstil ist einfach und fesselt und durch die 410 Seiten kommt man ganz einfach hindurch. An einigen Stellen finde ich das Buch zu kitschig, aber da dies Buch nicht in meine sonstige Sparte hineingehört, fand ich es wirklich gut und würde es jedem empfehlen.

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Sieh mich an - Rezension

Von: Leanne Schlensog

11.11.2019

Ehrlich gesagt, hatten das Buch und ich keinen besonders guten Start, aber nach den ersten Problemen war es ein wunderschönes Buch. Ich hatte sehr viel Spass beim lesen. Es ist perfekt getroffen, die Selbstakzeptanz und Liebe zu ihrer besten Freundin, nachdem so viel Hass ihr Leben erfüllt hat. Einfach toll!!!

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