Leserstimmen zu
Wir sehen dich sterben

Michael Meisheit

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Einem Forscherteam ist es gelungen, Menschen einen Chip in den Sehnerv zu implantieren, durch den alles, was sie sehen, live und für jeden sichtbar auf Bildschirme übertragen wird. Die Markteinführung ist von langer Hand und mit großem Aufwand geplant. Tage zuvor entdeckt eine ehemalige Mitarbeiterin die Streams und wird Zeuge eines Mordes. Offenbar wissen die Probanden nichts von dem Chip und sollen nach und nach ausgeschaltet werden. Sie wendet sich an eine Kollegin von früher und diese an die Polizei. Für Nina Kreutzer und Tim Börde beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn keiner weiß, wer die Probanden sind und der Killer ist gnadenlos. Meine Meinung: Wow, ich habe schon länger keinen so spannenden Thriller gelesen. Bereits mit dem Prolog fesselt der Autor und zieht den Leser in die Geschichte. Dann geht es Schlag auf Schlag. Lange ist der Killer seinen Verfolgern einen Schritt voraus, was ganz schön an den Nerven zerrt. Durch geschickte Cliffhanger und den Wechsel der Perspektiven zwischen Ermittlern und Profikiller entsteht das Bedürfnis, das Buch gar nicht mehr aus der Hand zu legen. Die Handlung erstreckt sich gerade mal über ca. 2 oder 3 Tage, aber dabei passiert so viel, dass man kaum folgen kann. Schlussendlich kommt es zu einem mörderischen Showdown, der dann noch mal alles toppt. Die entstehende Liebesgeschichte zwischen Ärztin und Polizist passt nicht wirklich in den Zeitrahmen, wird aber auch nur ganz kurz angerissen, sodass es sich nicht störend auswirkt. Ich mochte beide Hauptfiguren, obwohl sich Tim schon nach kurzer Zeit ziemlich dem Einfluss von Nina ergibt. Ein paar Klischees werden bedient, kein Böser kommt davon, dafür ein paar zu viele der Guten. Dennoch sind die wirklich wichtigen Personen wunderbarerweise vom Glück begünstigt. Die Möglichkeiten dieser Technologie sind gar nicht mal so abwegig und daher schon irgendwo beängstigend. Alles in allem ein perfekt inszenierter Plot, der sicher auch vor der Kamera ein Highlight darstellen würde. Nicht umsonst schreibt der Autor auch Drehbücher und arbeitet im Fernsehgeschäft. Es besteht also die Hoffnung auf eine Verfilmung. Ich kann jedem Fan rasanter Thriller mit einem kleinen Scifi-Touch den Roman nur wärmstens empfehlen und werde Michael Meisheit im Auge behalten.

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Warum wollte ich dieses Buch lesen/das Hörbuch hören? Die Idee mit den Augen anderer zu sehen klingt faszinierend. Doch irgendwie ließ der Titel es schon vermuten, dass es nicht einfach nur eine schöne Geschichte sein wird. So musste ich einfach wissen, wer hier wen sterben sieht. Mein Fazit (Spoiler): Bereits ab der ersten gehörten Minute muss ich echt zugeben: Ich konnte nicht mehr aufhören. Die Geschichte ist sowohl spannend erzählt als auch echt super vorgetragen. Ich habe mich die ganze Zeit super wohl gefühlt beim Zuhören. Nina war mir in den ersten zwei / drei Kapiteln nach ihrem ersten Auftritt etwas unsympathisch, doch dann mit der Zeit hat sie sich sowohl als kompetent als auch als menschlich erwiesen. Die Geschichte fesselt und regt definitiv auch ein wenig zu Nachdenken an. Was kann man mit Technik erreichen?! Was sollte man lieber lassen. Bei jedem neuen Probanden habe ich gehofft und gebangt und mit gefiebert. Mich definitiv auch mit geärgert und ich habe definitiv auch alles verflucht. Am besten hat mir jedoch nicht nur die spannende und fesselnde Geschichte gefallen, sondern die Tatsache, dass die letzten Kapitel nicht nur so ein Dahingeplänkel war, nachdem klar war, wer dahinter steckt. Selbst da war noch enorm viel Spannung da und ich musste echt aufpassen, dass ich nicht meine Pflichten um mich herum vergesse.

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Das Cover zeigt eine gepixelte Person, vermutlich eine Frau auf dunklem Hintergrund. Ein Auge ist gestochen scharf und scheint einen anzuschauen. Ein Cover, das zu mir sagt: nimm mich in die Hand. Und genau das habe ich getan und es nicht bereut. Der Titel „Wir sehen dich sterben“ ist Programm. Die junge Wissenschaftlerin und Ärztin Nina Kreutzer und der LKA- Mitarbeiter Tim Börde müssen unweigerlich mit ansehen, wie jemand stirbt. Das neuartige Projekt MyView hat Probanden einen Chip in den Sehnerv implantiert und kann so in Echtzeit sehen, was der Proband sieht. Das Szenario ich erschreckend und faszinierend zu gleich. Beim Lesen hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, das könnte in unserer digitalen Welt tatsächlich Wirklichkeit werden. So real fühlte sich das Geschehen an. Ich hoffe aber es bleibt die Fiktion des Autors. Während Nina und Tim hilflos den Mörder aus den Augen der Opfer beobachten müssen beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Schaffen die zwei es die Probanden zu finden? Können sie anhand der Aufnahmen einen Ort lokalisieren? Können sie die Opfer retten? Diese Fragen stellen sich unweigerlich beim Lesen, während die Zeit auf der Seite des Mörders ist. Ich würde von der Geschichte gefesselt und schaltete das Leben rechts und links von mir aus. Zu sehr war ich auf die Ermittlung von Tim fokussiert und habe ihm die Daumen gedrückt, dass er bitte mehr als ein Leben retten wird. Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut. Als Leser will man einfach wissen wie es weitergeht. Man hört die Uhr förmlich ticken und kann nichts anderes tun als weiterzulesen und abzuwarten was passiert. Ich für mich schaue jetzt ein Wohnmobil mit ganz anderen Augen an. Warum verrate ich dir nicht. Ein spannendes Detail, dass mein Chemiker Herz höher schlagen lässt. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für diesen spannenden Thriller. Er führt uns auf die dunkel Seite der Digitalisierung und zeigt einem was möglich sein könnte. Wer weiß, vielleicht laufen gerade hier schon Menschen mit Chips in den Augen herum und übertragen ihre Ausblicke in Echtzeit. Möchtest du wissen, was sie sehen?

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Dieses Buch ist einfach nur Wow! Von der ersten Seite bis zur letzten konnte es mich fesseln, sodass ich es nicht aus der Hand legen wollte. Endlich weiß ich wieder, warum ich Thriller und Krimis vor ein paar Jahren so sehr geliebt habe. "Wir sehen dich sterben" hat meine Leselust auf dieses Genre wiedererweckt. Mit einer Mischung aus actionreicher Spannung, viel Humor und einer kleinen Prise Romantik und Flirterei hat es Michael Meisheit geschafft, eine Story zu erschaffen, die erschreckend real wirkt. Besonders die Hauptcharaktere Nina und Tim haben es mir angetan. Nina, durch einen doofen Zufall in eine verzweigte Sache hineingerutscht, versucht Tim sein Können als Polizist unter Beweis zu stellen. Und das gelingt ihm grandios. Wer der Killer ist, wird früh klar, doch bleiben zahlreiche Fragezeichen übrig, wie es zu den Morden kam und noch kommen sollte. Wir erfahren aus der Sicht des Killers Ole ein paar wichtige Details, doch verrät er nie so viel, dass es langweilig werden könnte. Bis zum Schluss können wir verfolgen wie ein bunt gemischtes Team der Polizei gemeinsam mit Nina dem Ganzen auf die Schliche kommt und am Ende zahlreiche Wendungen jegliche Vermutungen über den Hintergrund der Morde zunichte machen. Dieses Buch bekommt eine klar Leseempfehlung! Ich möchte unbedingt noch mehr von Meisheit lesen.

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Meine Meinung: Zuerst einmal möchte ich mich herzlich bei dem Bloggerportal und dem Heyne Verlag für das tolle Rezensionsexemplar bedanken! Am Anfang des Buches hatte ich um ehrlich zu sein Zweifel, da ich echt lange gebraucht habe um mich mit dem Schreibstil des Autors anzufreunden. Aber nachdem ich mich daran gewöhnt habe, haben sich alle Zweifel in Luft aufgelöst. Diesen Thriller wollte ich nicht mehr aus der Hand legen. Die Thematik des Buches, dass man durch einen Chip im Auge alles sehen kann, was die betroffene Person sieht, scheint uns so fern, aber unsere Technik entwickelt sich sp schnell fort, wer weiß was noch kommt. Deshalb fand ich es auch sehr interessant. Als Nina die Streams entdeckt und die ersten zwei Probanden ermordert wurden, schließt sie sich mit dem Poizisten Tim Börde zusammen. Man sieht nur die Streams, hat keine Namen oder sonstige Privaten informationen der Versuchspersonen. So stellt es sich schwerer heraus diese Personen zu finden, als Anfangs erwartet und vor dem Mörder zu retten. Vor allem als sie entdecken, dass ein ein 10-jähriges Mädchen zu dem Testpersonen gehört, legen sie alles darauf sie zu retten. Bis zum Ende weiß man nicht wer dahinter steckt. Wer den Mörder engagiert hat um diese acht Testpersonen zu ermorden. Als Leser*in grübelt man die ganze Zeit nach wer es sein könnte und man ist immer auf der falschen Spur, jedenfalls ging es mir so. Was ich noch sehr mochte war, dass es einige Kapitel gab welche aus der Sicht des Mörders geschrieben wurden. Sowas gibt es sehr selten und es war echt spannend mal zu sehen was der Böse sich denkt, hat er Familie? Hat er Mitleid wenn er tötet? etc. Fazit: Trotz der kleinen Startschwierigkeit hat mir das Buch mehr als gut gefallen! Ich fand es großartig und auch die Idee dahinter war richtig interessant. (Wie schon gesagt, wer weiß was uns in Zukunft noch erwartet..) Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen!

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Menschen als lebende Kameras! Eine Firma möchte eine innovative Weltneuheit präsentieren. Unter Geheimhaltung wurde eine Technologie entwickelt, welche durch einen implantierten Chip im Auge, den Menschen in eine Kamera verwandelt. Von einer Mitarbeiterin dieser Firma bekommt Nina Kreuzer, Augenärztin, einen Tipp. Im Internet stößt sie auf Livestreams, die sie durch Augen von fremden Menschen blicken lässt. Es sind Testpersonen. Selbst einem Kind wurde so ein Chip implantiert. Anscheinend wissen diese Personen nicht, dass sie Träger dieser Chips sind. Nina Kreuzer beobachtet wie zwei dieser Testpersonen ermordet werden. Nina Kreuzer wendet sich an die Polizei und wird von dem Kommissar Tim Börde und seinen Leuten unterstützt, um den Mörder zu finden. Nach und nach verschwinden die einzelnen Livestreams der Testpersonen. Sie alle sterben. Es beginnt eine Spannende und wendungsreiche Jagd, nach dem Täter. Doch der ist nicht leicht zu fassen. Da aus zwei Perspektiven berichtet wird, einmal aus der Sicht des Täters und einmal aus der Sicht der Ermittler, bekommt man einen guten Eindruck in das Seelenleben der Figuren. Das macht das Buch so spannend und man fiebert der Lösung entgegen.

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Ich hatte das Buch aus zwei Gründen ausgewählt. Einerseits, weil die Bewertungen (Durchschnitt: 4,7 von 5 Sternen) so hoch ausgefallen sind, andererseits, weil ich die Handlung für sehr innovativ hielt. Der Meinung bin ich übrigens nach dem lesen immernoch. Ich habe schon viele Thriller gelesen, doch etwas vergleichbares ist mir bisher noch nicht untergekommen. Leider kann man das heutzutage nicht mehr von vielen Büchern aus den spannenden Genres behaupten. Die Handlung ist sehr spannnend, auf gefühlt jeder Seite passiert etwas. Zusätzliche Abwechslung wird durch Perspektivwechsel in die Geschichte gebracht und am Ende der Kapitel gibt es meistens einen Cliffhanger. Die erste Hälfte des Buches hat mich sehr mitgerissen, doch ab einem gewissen Punkt hat mich die Geschichte verloren und ich musste mich zwingen, weiterzulesen. Ich habe gehofft, dass mich die Geschichte zu einem späteren Zeitpunkt wieder packt, aber das war leider nicht der Fall. Das kann ich jedoch nicht an einer bestimmten Ursache festmachen, es war auch nicht so, dass mir die Geschichte nicht mehr gefallen hätte. Ich wollte trotzdem noch wissen, wie es weitergeht. Das Einzige, was ich mir vorstellen könnte, ist, dass es mir vielleicht ein bisschen zuviel des Gutes war und man vor lauter Spannung zwischendurch gefühlt keine Luft holen konnte. Vielleicht wurde es deswegen irgendwann unglaubwürdig. Für einen Thriller eine merkwürdige Rezension, denn das Genre lebt ja von der Hochspannung, aber so erging es mir eben. Der Schreibstil von Michael Meisheit ist flüssig und fesselnd, dabei immer locker und leicht zu lesen. An vielen Stellen habe ich vergessen, dass ich ein Buch lese und die Geschichte eher als eine Art Film betrachtet. Die Figuren der Geschichte sind abwechslunsgreich und authentisch, waren mir aber nicht alle sympathisch. Das muss für mich aber auch gar nicht zwingend so sein. Die Hauptsache ist, dass sie glaubwürdig sind und die Geschichte voran bringen und das haben sie alle getan. Klasse fand ich die Entwicklung, die die Figuren als Ermittlungsteam durchgemacht haben. Man merkt deutlich, dass der Autor sich hier Gedanken zu gemacht hat. Fazit: Die Geschichte ist spannend und innovativ. Wer also etwas erfrischendes im Thrillerbereich lesen möchte, sollte hier unbedingt zugreifen. Wir sehen dich sterben würde ich gerne als Film sehen.

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In Berlin steht die Präsentation von MyView an. Unter Geheimhaltung wurde ein Chip entwickelt, der an den Sehnerv befestigt wird. Doch er wird keinem einzigen blinden Menschen das Sehen ermöglichen. Mithilfe eines Streams kann durch diesen Chip jeder Mensch überall auf der Welt durch die Augen eines anderen dessen Leben verfolgen. Nina Kreutzer erhält Videostreams von Menschen, die scheinbar nicht wissen, dass sie einen solchen Chip in sich tragen, zugespielt. Die Wissenschaftlerin entdeckt, dass ein Chipträger nach dem anderen ermordet wird. Bei der Polizei glaubt ihr Tim Börde. Gemeinsam versuchen sie, weitere Morde zu verhindern, und geraten dabei selbst in Gefahr. Mit „Wir sehen dich sterben“ erwartet den Leser ein spannender, rasanter Thriller. Auch, wenn die Geschichte um das Sehen durch „fremde Augen“ noch nach Sciencefiction klingen mag, lässt Autor Michael Meisheit es so realistisch wirken, dass man diesen Chip für möglich halten kann. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt und logisch durchdacht. Von Beginn an begleitet den Leser eine Gänsehaut. Die Charaktere treten hier in den Hintergrund und sind nicht all zu emotional ausgearbeitet. Dies stört jedoch kaum, da der Schwerpunkt bei den Chips, der Rettung der Probanden und den Interessen verschiedener Gruppen an dieser Technologie liegt. Immer wieder stellt sich beim Lesen die Frage, ob diese Technologie nun Fluch oder Segen für die Menschheit ist. Denn man sieht wirklich ALLES, wenn man den Stream verfolgt. Durch die guten Schilderungen lässt der Autor den Leser trotz des ernsten Themas auch mal lächeln. Dies lockert die Geschichte auf. Viele Wendungen lassen dem Leser kaum zur Ruhe kommen. Da der Leser auch immer wieder Einblicke in die Tätigkeiten und den Charakter des Killers bekommt. „Wir sehen dich sterben“ ist ein Thriller ganz nach meinem Geschmack. Nach dem Lesen dieses Buches wird man die Welt mit anderen Augen betrachten. Im wahrsten Sinne des Wortes? Wer weiß das schon. Ich danke dem Bloggerportal und dem Heyne Verlag für die Zusendung dieses E-Book Rezensionsexemplars.

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