Leserstimmen zu
Wir sehen dich sterben

Michael Meisheit

(2)
(1)
(0)
(0)
(0)
€ 10,99 [D] inkl. MwSt. | € 11,30 [A] | CHF 16,90* (* empf. VK-Preis)

Bei diesem Buch kommt der Leser vollkommen auf seine Kosten. Ein spannender Plot, der es definitiv in sich hat. Langeweile wird man in diesem Buch vergebens suchen. Der Autor versteht Twist gekonnt einzusetzen. Auch schafft es der Autor den Leser komplett in seinen Bann zu ziehen. Lesesucht pur! Ich wollte dieses Buch zu keiner Sekunde weglegen (leider muss man ja gewisse Dinge nunmal tun). Dies war mein erstes Buch von dem Autor und wie ich gelesen habe, schreibt er sonst Liebesromane, nun ich kann euch beruhigen, er kann Thriller! Und wie er es kann! Also schnappt euch das Buch und lasst euch entführen. FAZIT Ein wahnsinnig gutes Buch, das spannende Stunden verspricht und die Gefahr bietet, sich in dem Buch völlig zu verlieren.

Lesen Sie weiter

Nachdem ich aus der Feder von Michael Meisheit bisher nur locker leichte Serials gelesen habe, war ich sehr gespannt wie sein Thriller sein würde. Deshalb durfte dieses Buch natürlich gerne bei mir einziehen. Zu Beginn der Geschichte erfahren wir, dass jemand an Franziskas Computer gewesen sein muss. Rechts chnell wird auch klar, dass derjenige eine Spur gelegt hat über den Franziska dann auf Live Streams stößt. Doch das sind nicht irgendwelche Streams. Das Projekt Myview hat anscheinend funktioniert, denn Franziska sieht durch die Augen der Probanden, was sie sehen. Da sie nicht weiß, wem sie trauen kann, wendet sie sich an ihre ehemalige Freundin Nina Kreutzer. Sie vertraut sich einem Polizisten an mit dem Franziska einmal zusammengearbeitet hat. Schon bald beginnt die Jagd auf die Verbrecher und der Versuch die Opfer vor dem Tod zu schützen. Denn wie es aussieht ist ein Killer bereits auf die Probanden angesetzt und ein Stream nach dem nächsten droht zu erlöschen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, da der Killer seinem Auftrag ebenfalls folgt…. Die Protagonisten Nina und Tim haben mir als Hauptcharaktere sehr gut gefallen. Jeder hat seine ganz persönlichen Beweggründe an diesem Fall unbedingt mitzuwirken und auch ansonsten haben die Protagonisten zahlreiche Ecken und Kanten, die sie sehr authentisch wirken lassen. Der Autor erzählt in der dritten Person und es gibt auch immer einmal kurze Kapitel, die den Killer zeigen und gerade diese Views fand ich sehr interessant. Denn so weiß man als Leser immer schon ein wenig mehr, als die Ermittlertruppe, aber eben doch noch längst nicht alles. Der Spannungsbogen bleibt durch die Sichtwechsel stets konstant auf einem hohen Niveau. Es ist fast nicht möglich das Buch zur Seite zu legen, weil Michael Meisheit den Leser von einer Spannungs-Situation in die nächste jagt. Der Schreibstil ist, wie ich es vom Autor kenne, sehr angenehm zu lesen und er schafft es die Szenen vor dem inneren Auge lebendig werden zu lassen. Die Idee hinter dem Buch liefert auch einiges zum Nachdenken. Was wäre, wen wirklich jemand einen Chip implantieren könnte und jeder, der Zugang zum Stream hat, alles sehen könnte, was man selbst sieht. Und um das Ganze auf die Spitze zu treiben, wird das Ganze auch noch ohne das Wissen des Betroffenen durchgeführt. Nicht nur banale Situationen sind so sichtbar und werden aufgezeichnet, auch intime und sehr private Momente….. All das ist plötzlich für jeden zu sehen. Man ist doch dann spätestens wirklich der gläserne Mensch, denn geheim halten kann dann niemand mehr etwas. Das Ende des Buches hat dem Ganzen dann noch einmal den letzten Kick gegeben, denn es war intensiv, spannend und unerwartet. Wirklich ganz großes Kino. Dieses Buch lässt sich auch ohne weiteres verfilmen. Ich würde mich sehr freuen die Handlung noch einmal auf der Leinwand erleben zu dürfen. Fazit: Eine beängstigende Idee liegt hier zugrunde. Es ist eins der Bücher, die mich noch lange nach dem Lesen beschäftigen. Wer einen spannungsgeladenen und intensiven Thriller sucht, der darf an diesem Buch nicht vorbei gehen. Ich kann es euch nur empfehlen, da ich die Lesezeit sehr genossen habe.

Lesen Sie weiter

Einem Forscherteam ist es gelungen, Menschen einen Chip in den Sehnerv zu implantieren, durch den alles, was sie sehen, live und für jeden sichtbar auf Bildschirme übertragen wird. Die Markteinführung ist von langer Hand und mit großem Aufwand geplant. Tage zuvor entdeckt eine ehemalige Mitarbeiterin die Streams und wird Zeuge eines Mordes. Offenbar wissen die Probanden nichts von dem Chip und sollen nach und nach ausgeschaltet werden. Sie wendet sich an eine Kollegin von früher und diese an die Polizei. Für Nina Kreutzer und Tim Börde beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn keiner weiß, wer die Probanden sind und der Killer ist gnadenlos. Meine Meinung: Wow, ich habe schon länger keinen so spannenden Thriller gelesen. Bereits mit dem Prolog fesselt der Autor und zieht den Leser in die Geschichte. Dann geht es Schlag auf Schlag. Lange ist der Killer seinen Verfolgern einen Schritt voraus, was ganz schön an den Nerven zerrt. Durch geschickte Cliffhanger und den Wechsel der Perspektiven zwischen Ermittlern und Profikiller entsteht das Bedürfnis, das Buch gar nicht mehr aus der Hand zu legen. Die Handlung erstreckt sich gerade mal über ca. 2 oder 3 Tage, aber dabei passiert so viel, dass man kaum folgen kann. Schlussendlich kommt es zu einem mörderischen Showdown, der dann noch mal alles toppt. Die entstehende Liebesgeschichte zwischen Ärztin und Polizist passt nicht wirklich in den Zeitrahmen, wird aber auch nur ganz kurz angerissen, sodass es sich nicht störend auswirkt. Ich mochte beide Hauptfiguren, obwohl sich Tim schon nach kurzer Zeit ziemlich dem Einfluss von Nina ergibt. Ein paar Klischees werden bedient, kein Böser kommt davon, dafür ein paar zu viele der Guten. Dennoch sind die wirklich wichtigen Personen wunderbarerweise vom Glück begünstigt. Die Möglichkeiten dieser Technologie sind gar nicht mal so abwegig und daher schon irgendwo beängstigend. Alles in allem ein perfekt inszenierter Plot, der sicher auch vor der Kamera ein Highlight darstellen würde. Nicht umsonst schreibt der Autor auch Drehbücher und arbeitet im Fernsehgeschäft. Es besteht also die Hoffnung auf eine Verfilmung. Ich kann jedem Fan rasanter Thriller mit einem kleinen Scifi-Touch den Roman nur wärmstens empfehlen und werde Michael Meisheit im Auge behalten.

Lesen Sie weiter

Warum wollte ich dieses Buch lesen/das Hörbuch hören? Die Idee mit den Augen anderer zu sehen klingt faszinierend. Doch irgendwie ließ der Titel es schon vermuten, dass es nicht einfach nur eine schöne Geschichte sein wird. So musste ich einfach wissen, wer hier wen sterben sieht. Mein Fazit (Spoiler): Bereits ab der ersten gehörten Minute muss ich echt zugeben: Ich konnte nicht mehr aufhören. Die Geschichte ist sowohl spannend erzählt als auch echt super vorgetragen. Ich habe mich die ganze Zeit super wohl gefühlt beim Zuhören. Nina war mir in den ersten zwei / drei Kapiteln nach ihrem ersten Auftritt etwas unsympathisch, doch dann mit der Zeit hat sie sich sowohl als kompetent als auch als menschlich erwiesen. Die Geschichte fesselt und regt definitiv auch ein wenig zu Nachdenken an. Was kann man mit Technik erreichen?! Was sollte man lieber lassen. Bei jedem neuen Probanden habe ich gehofft und gebangt und mit gefiebert. Mich definitiv auch mit geärgert und ich habe definitiv auch alles verflucht. Am besten hat mir jedoch nicht nur die spannende und fesselnde Geschichte gefallen, sondern die Tatsache, dass die letzten Kapitel nicht nur so ein Dahingeplänkel war, nachdem klar war, wer dahinter steckt. Selbst da war noch enorm viel Spannung da und ich musste echt aufpassen, dass ich nicht meine Pflichten um mich herum vergesse.

Lesen Sie weiter

Das Cover zeigt eine gepixelte Person, vermutlich eine Frau auf dunklem Hintergrund. Ein Auge ist gestochen scharf und scheint einen anzuschauen. Ein Cover, das zu mir sagt: nimm mich in die Hand. Und genau das habe ich getan und es nicht bereut. Der Titel „Wir sehen dich sterben“ ist Programm. Die junge Wissenschaftlerin und Ärztin Nina Kreutzer und der LKA- Mitarbeiter Tim Börde müssen unweigerlich mit ansehen, wie jemand stirbt. Das neuartige Projekt MyView hat Probanden einen Chip in den Sehnerv implantiert und kann so in Echtzeit sehen, was der Proband sieht. Das Szenario ich erschreckend und faszinierend zu gleich. Beim Lesen hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, das könnte in unserer digitalen Welt tatsächlich Wirklichkeit werden. So real fühlte sich das Geschehen an. Ich hoffe aber es bleibt die Fiktion des Autors. Während Nina und Tim hilflos den Mörder aus den Augen der Opfer beobachten müssen beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Schaffen die zwei es die Probanden zu finden? Können sie anhand der Aufnahmen einen Ort lokalisieren? Können sie die Opfer retten? Diese Fragen stellen sich unweigerlich beim Lesen, während die Zeit auf der Seite des Mörders ist. Ich würde von der Geschichte gefesselt und schaltete das Leben rechts und links von mir aus. Zu sehr war ich auf die Ermittlung von Tim fokussiert und habe ihm die Daumen gedrückt, dass er bitte mehr als ein Leben retten wird. Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut. Als Leser will man einfach wissen wie es weitergeht. Man hört die Uhr förmlich ticken und kann nichts anderes tun als weiterzulesen und abzuwarten was passiert. Ich für mich schaue jetzt ein Wohnmobil mit ganz anderen Augen an. Warum verrate ich dir nicht. Ein spannendes Detail, dass mein Chemiker Herz höher schlagen lässt. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für diesen spannenden Thriller. Er führt uns auf die dunkel Seite der Digitalisierung und zeigt einem was möglich sein könnte. Wer weiß, vielleicht laufen gerade hier schon Menschen mit Chips in den Augen herum und übertragen ihre Ausblicke in Echtzeit. Möchtest du wissen, was sie sehen?

Lesen Sie weiter

Unglaublich spannend

Von: Stephanie Klasik

16.03.2020

Dieses Buch ist einfach nur Wow! Von der ersten Seite bis zur letzten konnte es mich fesseln, sodass ich es nicht aus der Hand legen wollte. Endlich weiß ich wieder, warum ich Thriller und Krimis vor ein paar Jahren so sehr geliebt habe. "Wir sehen dich sterben" hat meine Leselust auf dieses Genre wiedererweckt. Mit einer Mischung aus actionreicher Spannung, viel Humor und einer kleinen Prise Romantik und Flirterei hat es Michael Meisheit geschafft, eine Story zu erschaffen, die erschreckend real wirkt. Besonders die Hauptcharaktere Nina und Tim haben es mir angetan. Nina, durch einen doofen Zufall in eine verzweigte Sache hineingerutscht, versucht Tim sein Können als Polizist unter Beweis zu stellen. Und das gelingt ihm grandios. Wer der Killer ist, wird früh klar, doch bleiben zahlreiche Fragezeichen übrig, wie es zu den Morden kam und noch kommen sollte. Wir erfahren aus der Sicht des Killers Ole ein paar wichtige Details, doch verrät er nie so viel, dass es langweilig werden könnte. Bis zum Schluss können wir verfolgen wie ein bunt gemischtes Team der Polizei gemeinsam mit Nina dem Ganzen auf die Schliche kommt und am Ende zahlreiche Wendungen jegliche Vermutungen über den Hintergrund der Morde zunichte machen. Dieses Buch bekommt eine klar Leseempfehlung! Ich möchte unbedingt noch mehr von Meisheit lesen.

Lesen Sie weiter

Meine Meinung: Zuerst einmal möchte ich mich herzlich bei dem Bloggerportal und dem Heyne Verlag für das tolle Rezensionsexemplar bedanken! Am Anfang des Buches hatte ich um ehrlich zu sein Zweifel, da ich echt lange gebraucht habe um mich mit dem Schreibstil des Autors anzufreunden. Aber nachdem ich mich daran gewöhnt habe, haben sich alle Zweifel in Luft aufgelöst. Diesen Thriller wollte ich nicht mehr aus der Hand legen. Die Thematik des Buches, dass man durch einen Chip im Auge alles sehen kann, was die betroffene Person sieht, scheint uns so fern, aber unsere Technik entwickelt sich sp schnell fort, wer weiß was noch kommt. Deshalb fand ich es auch sehr interessant. Als Nina die Streams entdeckt und die ersten zwei Probanden ermordert wurden, schließt sie sich mit dem Poizisten Tim Börde zusammen. Man sieht nur die Streams, hat keine Namen oder sonstige Privaten informationen der Versuchspersonen. So stellt es sich schwerer heraus diese Personen zu finden, als Anfangs erwartet und vor dem Mörder zu retten. Vor allem als sie entdecken, dass ein ein 10-jähriges Mädchen zu dem Testpersonen gehört, legen sie alles darauf sie zu retten. Bis zum Ende weiß man nicht wer dahinter steckt. Wer den Mörder engagiert hat um diese acht Testpersonen zu ermorden. Als Leser*in grübelt man die ganze Zeit nach wer es sein könnte und man ist immer auf der falschen Spur, jedenfalls ging es mir so. Was ich noch sehr mochte war, dass es einige Kapitel gab welche aus der Sicht des Mörders geschrieben wurden. Sowas gibt es sehr selten und es war echt spannend mal zu sehen was der Böse sich denkt, hat er Familie? Hat er Mitleid wenn er tötet? etc. Fazit: Trotz der kleinen Startschwierigkeit hat mir das Buch mehr als gut gefallen! Ich fand es großartig und auch die Idee dahinter war richtig interessant. (Wie schon gesagt, wer weiß was uns in Zukunft noch erwartet..) Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen!

Lesen Sie weiter

Menschen als lebende Kameras! Eine Firma möchte eine innovative Weltneuheit präsentieren. Unter Geheimhaltung wurde eine Technologie entwickelt, welche durch einen implantierten Chip im Auge, den Menschen in eine Kamera verwandelt. Von einer Mitarbeiterin dieser Firma bekommt Nina Kreuzer, Augenärztin, einen Tipp. Im Internet stößt sie auf Livestreams, die sie durch Augen von fremden Menschen blicken lässt. Es sind Testpersonen. Selbst einem Kind wurde so ein Chip implantiert. Anscheinend wissen diese Personen nicht, dass sie Träger dieser Chips sind. Nina Kreuzer beobachtet wie zwei dieser Testpersonen ermordet werden. Nina Kreuzer wendet sich an die Polizei und wird von dem Kommissar Tim Börde und seinen Leuten unterstützt, um den Mörder zu finden. Nach und nach verschwinden die einzelnen Livestreams der Testpersonen. Sie alle sterben. Es beginnt eine Spannende und wendungsreiche Jagd, nach dem Täter. Doch der ist nicht leicht zu fassen. Da aus zwei Perspektiven berichtet wird, einmal aus der Sicht des Täters und einmal aus der Sicht der Ermittler, bekommt man einen guten Eindruck in das Seelenleben der Figuren. Das macht das Buch so spannend und man fiebert der Lösung entgegen.

Lesen Sie weiter