Leserstimmen zu
Codename Eisvogel – »The Kingfisher Secret«

Anonymous

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"Codename Eisvogel" ist eines der Bücher, die im letzten Jahr schwer beworben wurden. Es war spannend, weil die Geschichte so heikel sein sollte, dass der Autor seinen Namen nicht veröffentlichen wollte. Es sollte auf einer wahren Begebenheit beruhen. Beim Stöbern über das Buch und die wahre Begebenheit dahinter, habe ich gelesen, dass es in diesem Fall, den de Autor zugetragen bekommen hat, um niemand geringeren als Ivana und Donald Trump gehen sollte, jedoch gibt es kaum Dokumente oder ähnliches, die das bestärken würden. Alles in allem denke ich, ist das Thema nicht von der Hand zu weisen und ich kann mir gut vorstellen, dass einige Beziehungen bzw. Ehen und vielleicht Unternehmen und Regierungen so infiltriert werden. Der Schreibstil lässt sich gut lesen, man möchte wissen, welcher großen Sache Grace Elliott auf der Spur ist, als sie im Prinzip aus dem Weg beordert wird. Dennoch bleiben mir einige Charaktere zu schemenhaft und ich habe noch mehr Spannung und etwas Action erwartet und mir gewünscht. Ein tolles und spannendes Thema, dass hier vom Autoren nicht ganz optimal umgesetzt wurde. "Codename Eisvogel" ist ein gutes Buch, dass sich gut lesen lässt, jedoch kein Highlight, dass man nicht mehr aus der Hand legen kann - etwas mehr Tiefe bei den Charakteren und mehr Spannung wäre wünschenswert gewesen!

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Grace ist eine Journalistin, die seit 20 Jahren bei einem Klatsch – Magazin festhängt. Als sie ein Pornosternchen aufgetrieben hat, welches den Präsidentschaftskandidaten der USA mit einer vergangenen Affäre den Wahlkampf kosten kann, sieht sie ihre Karriere voranschreiten. Nur leider unterstützt ihr Chef genau diesen Kandidaten und möchte die Story nicht bringen. Stattdessen schickt er Grace mit der Exfrau des Präsidentschaftskandidaten in die ehemalige Tschechoslowakei, wo sie deren Werbetournee begleiten soll. Die Exfrau, Elena, hat eigentlich eine sehr freundschaftliche Beziehung zu Grace, bricht diese jedoch abrupt ab, als sie zu viele Fragen stellt. Nun ist Grace auf sich allein gestellt und wittert ein großes Geheimnis. Wie groß das Geheimnis dann wirklich ist, konnte sie jedoch auch nicht ahnen. Ich möchte nicht zu viel verraten. Die Organisation, die sie plötzlich gegen sich hat, ist sehr mächtig. Und scheint den bald mächtigsten Mann der Welt total in der Hand zu haben. Stil, Machart, Meinung Dieser Spionage – Thriller lebt von der mysteriösen Aura und der Frage „was wäre wenn?“. Was wäre, wenn diese Story wahr wäre? Es beginnt damit, dass der Autor unbekannt bleibt. Das kann ein sehr guter Werbekniff sein, oder der Autor hat Angst, weil etwas Wahres dran ist. Der Autor bleibt also unbekannt, schnell bekannt werden dem Leser jedoch die Parallelen zu Donald Trump. Vom Pornosternchen bis zur Exfrau über eine kompromittierende Sexparty in Moskau denkt man schnell drüber nach, warum das Ganze eigentlich nicht stimmen sollte.. Wenn wir mal die Parallelen zur Realität weglassen, die als Marketinginstrument für das Buch natürlich echt clever wären, dann bleibt die Story. Die Story an sich kommt erst langsam ins Rollen, wird mit der Zeit dann jedoch immer actionreicher, bis sich irgendwann auch mal Autos auf Autobahnen überschlagen. Zwischendrin liegt eine Menge Recherche über den kalten Krieg, der ja eigentlich vorbei ist. Die Hauptperson, Grace, startet als graues Mäuschen und geht zunächst meiner Meinung nach etwas unbedarft und nicht so schlau mit der Situation um. Aber die Geschehnisse zwingen sie, sich um 180° zu drehen. Der Schreibstil gefällt, wenn mir auch nichts Besonderes aufgefallen ist. Die Perspektivenwechsel und der damit verbundene Wissensvorsprung des Lesers sind gut gemacht und die Story hat ein sehr interessantes Ende. Fazit In meinem zweiten Abschnitt zwischen den mysteriösen Parallelen zu Trump und der Story ohne die Parallelen kam mir die Erkenntnis, dass diese Story gerade von den Parallelen lebt. Ich stehe eigentlich nicht so wirklich auf Spionage – Geschichten. Die Story an sich war nicht schlecht, aber für mich wurde sie durch den ständigen Gedanken „das könnte so passiert sein!“ im Hinterkopf erst so richtig gut. Wer also die Präsidentschaft des Herrn Trump verfolgt und einigermaßen im Thema ist, dürfte hier wirklich großen Spaß (oder große Angst vor den politischen Methoden) haben. Wer sich da nun nicht für interessiert oder sich nicht auf das Gedankenspiel einlassen kann, dass der Autor vielleicht wirklich die Geschichte kennt, der wird von dem Buch vielleicht nicht so ganz begeistert sein. Ich muss sagen: auch ohne die Parallelen wäre die Story solide, aber mit den Parallelen wird sie erst gut. Ich vergebe 4 Sterne und hoffe, dass nicht so viele wichtige Politiker ihre Vorliebe für Osteuropäische Models entdecken..

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Titel: Codename Eisvogel Autor: anonym Verlag: Heyne Seitenanzahl: 365 ISBN: 978-3-453-27217-0 Inhalt Oktober 2016: In Amerika stehen die Wahlen an. Die Journalistin Grace Elliott ist einem Knüller auf der Spur, der zum Sprungbrett ihrer Karriere werden könnte. Ein Pornostar ist bereit, über die Affäre mit dem Mann auszupacken, der der nächste Präsident der Vereinigten Staaten werden könnte. Aber niemand will das heikle Thema anfassen. Stattdessen schickt man Grace auf Reportage nach Europa. Dort stößt sie auf eine noch größere, die so explosiv ist, dass sie die Präsidentschaftswahlen entscheiden könnte. Wenn Grace lange genug am Leben bleibt, die Story an die Öffentlichkeit zu bringen. Wie kam ich zum Buch? Das Thema des Buches hat mich sehr interessiert und so habe ich es beim Bloggerportal angefragt und glücklicherweise erhalten. Meine Meinung Auf dieses Buch war ich schon sehr gespannt, da die Thematik ja sehr aktuell ist, denn wie man sich denken kann, bezieht sich die Geschichte auf den derzeit "mächtigsten" Mann der Welt und seine Ex-Frau. Natürlich kann man nicht sagen, wie viel von dieser Geschichte tatsächlich real ist und gerade diese Vermischung von Realität und Fiktion macht den Reiz dieses Buches aus. Der Wechsel der Perspektiven zwischen Grace und Elena ist sehr gelungen. Dadurch wird die Story nicht wie in anderen Büchern unnötig ausgedehnt, sondern sorgt für einen guten Überblick über die Geschehnisse und Hintergründe. Mit Grace hatte ich hin und wieder so meine Probleme, weil ich sie als etwas nervig und naiv empfand. Doch das ist wahrscheinlich auch der Ausnahmesituation geschuldet, in der sie sich befindet. Man wird ja nicht alle Tage von russischen Killern verfolgt. Alles in allem waren die Charaktere allerdings plastisch gestaltet und ihre Handlungen nachvollziehbar. Das Buch hat gehalten, was es versprochen hat, und war sehr spannend. Man wusste nie, was als nächstes passieren würde, wem man trauen kann und wer vielleicht insgeheim für jemand anderen arbeitet. Auch wenn der Aufbau der Story mir insgesamt gefallen hat, fand ich das Ende nicht passend. Es hat mich irritiert und war einfach viel zu kurz gefasst. Ein bisschen schade, dass der Abschluss nicht ganz gelungen ist. Der Schreibstil war nichtsdestotrotz angenehm und das Buch liest sich sehr gut.

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Was wäre, wenn…? Wenn der Mann, der zum mächtigsten Mann der Welt werden würde, nicht nur eine allseits bekannte Neigung zu schönen jungen Frauen, gerne auch Models hat, sondern wenn der KGB diese Schwäche ausgenutzt hat? In „Codename Eisvogel“ stößt Klatschjournalistin Grace auf die Story ihres Lebens. Es ist allerdings auch eine Story, die sie leicht das Leben kosten könnte…. Eine Journalistin, ein Pornostar und ein brisantes Interview – so startet „Codename Eisvogel“ und wer denkt nicht sofort an den aktuellen Bewohner des Weißen Hauses, wenn Pornodarstellerin Violet über ihr Techtelmechtel mit dem Mann berichtet, der in wenigen Wochen die US-Präsidentenwahl gewinnen könnte. Boulevardjournalistin Grace, die ihren Job für ein Klatschmagazin hasst und gerne seriösen Journalismus betreiben würde, sieht ihre Chance, die lahmliegen Karriere zu pushen. Zu dumm, dass der Verleger ihrer Zeitung den Kandidaten unterstützt. Die Story werde zwar gekauft, doch keine Zeile gedruckt, erklärt der Chefredakteur seiner empörten Autorin. Damit könnte „Codename Eisvogel“ zur bösen Abrechnung mit der Welt der Medien, der unheiligen Allianz von Medienhäusern und Politikern werden, die gerade in den USA gewissermaßen ihre Haussender haben. Es könnte um Manipulation und Stimmungsmache gehen, um Fake News und Populismus. In der Tat zieht sich all das durch das Buch eines anonymen Autors oder einer anonymen Autorin, doch schnell stellt sich heraus, dass Porno-Sternchen Violet nur eine vernachlässigenswerte Nebenfigur ist. Auf einer Reise nach Prag, in die Heimat der Ex-Frau des Kandidaten, ist auch Grace dabei, seit Jahren Ghostwriterin für die Kolumne „Frag Elena“. Elena errangals Model die Aufmerksamkeit des arroganten und großmäuligen New Yorker Geschäftsmanns mit auffälliger Haartolle. Die vielfach betrogene Ehefrau ist mittlerweile längst geschäftlich erfolgreich und noch immer eine Ratgeberin ihres Ex. Auf der Reise stolpert Grace über Ungereimtheiten aus Elenas Vergangenheit – war das Ex-Model eine „Schwalbe“, eine Verführerin im Dienste des KGB, angesetzt auf reiche und mächtige Männer aus dem Westen? Je tiefer Grace nachforscht, desto mehr scheint sie auf ein Hornissennest gestoßen zu sein, mit Geheimdiensten, die auch lange nach dem Ende des Kalten Krieges ihre Geheimnisse wahren wollen. Die Suche nach der Wahrheit, das merkt Grace schnell, kann tödlich sein – und jeder, der ihr nahe ist, ist in Gefahr. Bald weiß Grace nicht mehr, wem sie überhaupt noch trauen kann und kämpft ums Überleben. Ein rasanter Thriller, der Grace von Amerika nach Europa und zurück führt, mitunter etwas reißerisch, aber spannend. Dass Donald Trump als Vorbild für die Romanfigur Anthony Craig diente, ist offensichtlich, auch wenn im Vorspann auf die „künstlerische Freiheit“ hingewiesen wird. Wobei „im Einzelfall Anklänge an Verhaltensweisen lebender oder verstorbener Personen oder an öffentlich bekannte Unternehmen nicht immer vermeidabar gewesen“ seien. Wie wahr. „Codename Eisvogel“ ist zwar kein Geheimdienstthriller im Stil eines John Le Carré, bietet aber dennoch spannend und lädt ein zur Frage „was wäre, wenn….“

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Grace Elliott, eine engagierte Journalistin, die aber bereits über 20 Jahre für die Klatschpresse tätig ist, glaubt die Story ihres Lebens gefunden zu haben. Ein Interview mit einer Prostituierten, die mit dem aufstrebenden Präsidentschaftskandidaten Antony Craig ein Verhältnis hatte, soll ihr endlich einen Platz in einer renommierten Zeitung verschaffen. Ihr Chefredakteur und der Herausgeber der Zeitung verweigern ihr die Veröffentlichung der Story. Sie schicken Grace stattdessen mit der Exgattin von Craig, Elena Craig, in deren Heimatort in der ehemaligen Tschechoslowakei auf Werbetour. Als Grace während dieser Reise immer mehr Interesse an Elenas Vergangenheit zeigt, nachfragt und ihre Pläne für ein Buch über Elena bekundet, trennen sich abrupt ihre Wege. Grace muss sich in einem Land dessen Sprache sie nicht versteht, alleine durchkämpfen und Nachforschungen anstellen, um den vielen Widersprüchen in Elenas Vergangenheit nachzuspüren. Mit ihrer Spurensuche begibt sie sich und alles, was ihr lieb ist, in tödliche Gefahr. Codename Eisvogel ist ein spannender Thriller, der weitgehend fiktiv ist, aber mit seiner Realitätsnähe spielt. Mir ist allerdings nicht klar, warum der Autor seinen Namen verschweigt. Über den amerikanischen Präsidenten wurde uns nichts verkündet, was nicht schon in zahlreichen Büchern angeprangert wurde. Seine Charakterzüge, seine Ungeduld, seine fehlende Diplomatie und Kompromissbereitschaft, seine geringe Aufnahmemöglichkeit, sein übersteigertes Selbstbewusstsein........bis zum Verdacht, dass seine Wahl zum Präsidenten von Russland beeinflusst wurde, sind in unterschiedlichen Magazinen und Büchern behandelt worden. Einzig diese Art der Einflussnahme durch den KGB wurde noch nicht veröffentlicht. Wahrscheinlich liegt das daran, dass es sich weitgehend um ein Was-Wäre-Wenn-Gedankenspiel des Autors handelt. Beim Lesen des Thrillers habe ich aber immer wieder gedacht, das es so gewesen sein könnte. Das Buch wirkt nach. Diesen Thriller kann man nicht einfach zuklappen und beiseite legen. Er ist so realitätsnah, dass man unweigerlich anfängt zu denken. Wenn dieser Mensch zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt werden kann, dann können auch andere Staaten auf diese Wahl beziehungsweise auf den Wahlkampf Einfluss genommen haben, wie auch immer. In wieweit Codename Eisvogel fiktiv ist, wird man wohl nie erfahren, da ja alle Beweise vernichtet wurden.

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