Codename Eisvogel – »The Kingfisher Secret«

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Wem gehört der mächtigste Mann der Welt?

Ihr Codename ist Eisvogel. Ihre Mission: einen wohlhabenden, politisch einflussreichen Mann zu heiraten.

Oktober 2016: In Amerika stehen die Wahlen an. Die Journalistin Grace Elliott ist einem Knüller auf der Spur, der zum Sprungbrett ihrer Karriere werden könnte. Ein Pornostar ist bereit, über die Affäre mit dem Mann auszupacken, der der nächste Präsident der Vereinigten Staaten werden könnte. Aber niemand will das heikle Thema anfassen. Stattdessen schickt man Grace auf Reportage nach Europa. Dort stößt sie auf eine noch größere Story, die so explosiv ist, dass sie die Präsidentschaftswahlen entscheiden könnte. Wenn Grace lange genug am Leben bleibt, die Story an die Öffentlichkeit zu bringen.

Spione, Mord und eine der größten Verschwörungen der Gegenwart – um die Quelle zu schützen, die den Thriller motiviert hat, bleibt der Autor anonym.

»... Codename Eisvogel ist ein zwar konventioneller, aber sehr spannender Politthriller. Man fühlt sich plötzlich, als wäre der Kalte Krieg nie wirklich zu Ende gegangen.«


Originaltitel: The Kingfisher Secret
Originalverlag: McClelland & Stewart
eBook epub (epub), 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-641-24332-6
Erschienen am  19. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Realitätsnaher Politthriller

Von: Sabrina

03.02.2019

"Codename Eisvogel" ist eines der Bücher, die im letzten Jahr schwer beworben wurden. Es war spannend, weil die Geschichte so heikel sein sollte, dass der Autor seinen Namen nicht veröffentlichen wollte. Es sollte auf einer wahren Begebenheit beruhen. Beim Stöbern über das Buch und die wahre Begebenheit dahinter, habe ich gelesen, dass es in diesem Fall, den de Autor zugetragen bekommen hat, um niemand geringeren als Ivana und Donald Trump gehen sollte, jedoch gibt es kaum Dokumente oder ähnliches, die das bestärken würden. Alles in allem denke ich, ist das Thema nicht von der Hand zu weisen und ich kann mir gut vorstellen, dass einige Beziehungen bzw. Ehen und vielleicht Unternehmen und Regierungen so infiltriert werden. Der Schreibstil lässt sich gut lesen, man möchte wissen, welcher großen Sache Grace Elliott auf der Spur ist, als sie im Prinzip aus dem Weg beordert wird. Dennoch bleiben mir einige Charaktere zu schemenhaft und ich habe noch mehr Spannung und etwas Action erwartet und mir gewünscht. Ein tolles und spannendes Thema, dass hier vom Autoren nicht ganz optimal umgesetzt wurde. "Codename Eisvogel" ist ein gutes Buch, dass sich gut lesen lässt, jedoch kein Highlight, dass man nicht mehr aus der Hand legen kann - etwas mehr Tiefe bei den Charakteren und mehr Spannung wäre wünschenswert gewesen!

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Trump, Fake News und Honigfallen

Von: Tipperin

15.12.2018

Grace ist eine Journalistin, die seit 20 Jahren bei einem Klatsch – Magazin festhängt. Als sie ein Pornosternchen aufgetrieben hat, welches den Präsidentschaftskandidaten der USA mit einer vergangenen Affäre den Wahlkampf kosten kann, sieht sie ihre Karriere voranschreiten. Nur leider unterstützt ihr Chef genau diesen Kandidaten und möchte die Story nicht bringen. Stattdessen schickt er Grace mit der Exfrau des Präsidentschaftskandidaten in die ehemalige Tschechoslowakei, wo sie deren Werbetournee begleiten soll. Die Exfrau, Elena, hat eigentlich eine sehr freundschaftliche Beziehung zu Grace, bricht diese jedoch abrupt ab, als sie zu viele Fragen stellt. Nun ist Grace auf sich allein gestellt und wittert ein großes Geheimnis. Wie groß das Geheimnis dann wirklich ist, konnte sie jedoch auch nicht ahnen. Ich möchte nicht zu viel verraten. Die Organisation, die sie plötzlich gegen sich hat, ist sehr mächtig. Und scheint den bald mächtigsten Mann der Welt total in der Hand zu haben. Stil, Machart, Meinung Dieser Spionage – Thriller lebt von der mysteriösen Aura und der Frage „was wäre wenn?“. Was wäre, wenn diese Story wahr wäre? Es beginnt damit, dass der Autor unbekannt bleibt. Das kann ein sehr guter Werbekniff sein, oder der Autor hat Angst, weil etwas Wahres dran ist. Der Autor bleibt also unbekannt, schnell bekannt werden dem Leser jedoch die Parallelen zu Donald Trump. Vom Pornosternchen bis zur Exfrau über eine kompromittierende Sexparty in Moskau denkt man schnell drüber nach, warum das Ganze eigentlich nicht stimmen sollte.. Wenn wir mal die Parallelen zur Realität weglassen, die als Marketinginstrument für das Buch natürlich echt clever wären, dann bleibt die Story. Die Story an sich kommt erst langsam ins Rollen, wird mit der Zeit dann jedoch immer actionreicher, bis sich irgendwann auch mal Autos auf Autobahnen überschlagen. Zwischendrin liegt eine Menge Recherche über den kalten Krieg, der ja eigentlich vorbei ist. Die Hauptperson, Grace, startet als graues Mäuschen und geht zunächst meiner Meinung nach etwas unbedarft und nicht so schlau mit der Situation um. Aber die Geschehnisse zwingen sie, sich um 180° zu drehen. Der Schreibstil gefällt, wenn mir auch nichts Besonderes aufgefallen ist. Die Perspektivenwechsel und der damit verbundene Wissensvorsprung des Lesers sind gut gemacht und die Story hat ein sehr interessantes Ende. Fazit In meinem zweiten Abschnitt zwischen den mysteriösen Parallelen zu Trump und der Story ohne die Parallelen kam mir die Erkenntnis, dass diese Story gerade von den Parallelen lebt. Ich stehe eigentlich nicht so wirklich auf Spionage – Geschichten. Die Story an sich war nicht schlecht, aber für mich wurde sie durch den ständigen Gedanken „das könnte so passiert sein!“ im Hinterkopf erst so richtig gut. Wer also die Präsidentschaft des Herrn Trump verfolgt und einigermaßen im Thema ist, dürfte hier wirklich großen Spaß (oder große Angst vor den politischen Methoden) haben. Wer sich da nun nicht für interessiert oder sich nicht auf das Gedankenspiel einlassen kann, dass der Autor vielleicht wirklich die Geschichte kennt, der wird von dem Buch vielleicht nicht so ganz begeistert sein. Ich muss sagen: auch ohne die Parallelen wäre die Story solide, aber mit den Parallelen wird sie erst gut. Ich vergebe 4 Sterne und hoffe, dass nicht so viele wichtige Politiker ihre Vorliebe für Osteuropäische Models entdecken..

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Pressestimmen

»Spannend, mit witzigen Dialogen und Situationen, temporeich, dabei gut geschrieben.«

»Codename Eisvogel ist ein Roman, der irgendwo zwischen Wahrheit und Fiktion liegt und somit zu einem hochspannenden Polit-Thriller wird.«

»Codename Eisvogel ist ein gut geschriebener spannender Politthriller – und als Präsent perfekt nicht nur für Fans des Genres.«

Stefan Sprang, Hessischer Rundfunk, HR 1 (11. Dezember 2018)

»Der unbekannte Autor liefert hier hervorragende und kurzweilige Unterhaltung ab, und nach der Lektüre denkt man darüber nach, wieviel davon doch wahr sein könnte ...«

»Ein reizvoll konstruierter und spannender Thriller ...«

Morgenpost am Sonntag (18. November 2018)

»Diese Quasifortsetzung des Kalten Krieges werden Verschwörungstheoretiker lieben.«

Ingeborg Sperl, Der Standard (05. Januar 2019)

»Gekonnt spielt der Thriller mit Ähnlichkeiten zu Donald Trump und seiner Exgattin Ivana.«

Hörzu (18. Januar 2019)

»Der Roman liest sich … sehr unterhaltsam, die Sprache ist knackig.«

Emmanuel van Stein, Kölner Stadt-Anzeiger (04. Januar 2019)

»Der Reiz dieses anonym erschienenen, höchst spekulativen Romans liegt in der Sichtweise, die man ... auf Trump und dessen politische Kapriolen gewinnt.«

Thomas Koppenhagen, Luxemburger Tageblatt (24. Dezember 2018)