Leserstimmen zu
Eine Liebe in Neapel

Heddi Goodrich

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Schöne Geschichte

Von: Lesemaus96

18.03.2020

Insgesamt ist es eine schöne Geschichte über ein Paar, das in getrennten Welten aufgewachsen ist und sich ineinander verliebt. Dabei werden die Höhen und Tiefen der Beziehung dargestellt. Das Buch ist aber sehr langatmig geschrieben. Einzig die E-Mails zwischendurch lockern die Story auf und man ist gespannt weshalb sich die beiden Hauptakteure getrennt haben. Am Schluss liest sich das Buch dann auch wieder um einiges flüssiger.

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Mitten ins Herz von Neapel, genauer gesagt ins Spanische Viertel, werden wir von unserer Hauptprotagonistin Heddi geführt – einer amerikanischen Studentin, die ihr altes Leben nur zu gerne hinter sich lässt und sich in Italien ein neues, nebst Freundesgruppe und erfolgreichem Studium aufgebaut hat. Doch natürlich ist das nicht genug, ein junger Mann namens Pietro erobert stürmisch ihr Herz und eine große Liebe beginnt. Was hier wie eine nicht besonders kreative Romanidee klingt, hat im Buch durchaus seinen Charme. Schnell wird der Leser in die lebendige Welt des unteren Stiefels hineingezogen und spürt die besondere Nähe der Autorin zu Italien. Besonders zu Beginn des Buches kann man sich wunderbar in das bunte Studentenleben in Neapel hineinversetzen, spürt förmlich die Sonnenstrahlen und die Sandkörner des Scirocco auf sich und möchte am liebsten mit der Siesta den heißen Mittag verschlafen. Diese Art des Erzählens ist eine Zeit lang erfrischend, doch schnell wünscht man sich einen Fortschritt in der Geschichte, die doch sehr auf langatmige Beschreibungen der Umgebung und in das Studentenleben setzt. Auch die Hauptperson Heddi konnte mich nicht so recht überzeugen, zu sehr war sie in ihre Gedanken und Überlegungen vertieft, die mir oft mehr als überzogen oder suspekt vorkamen. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Pietro entwickelt sich überraschend schnell – dafür, dass sie sich erst einmal gesehen haben und Pietro ihr eine Musikkassette schenkt, sind beide bei allem Übrigen wie auch dem gemeinsamen Wohnen sehr schnell. Gleichwohl verwirrend finde ich auch die Tatsache, dass die Autorin und die Hauptfigur des Buches den gleichen Namen tragen – Heddi Goodrich. Daraus kann jeder seine eigenen Schlüsse ziehen, doch mir stehen ein paar Fragen auf die Stirn geschrieben, die wohl klar sein dürften. Ist diese kleine Liebesgeschichte in Süditalien wohl ein Teil der Lebensgeschichte der Autorin und ihrer eigenen Erlebnisse selbst? Doch noch mehr Fragen stellen sich mir beim Lesen der E-Mails, die einzeln zwischen den Kapiteln immer wieder abgedruckt sind und Ausschnitte eines späteren Zeitstrangs sind. Eines Zeitstrangs, in dem Heddi und Pietro schon jahrelang zerstritten und entzweit sind und Pietro sich selbst an etwas die Schuld gibt. Diese Einschübe sind nicht nur verwirrend, sondern schmälern auch den Lesegenuss des Romans, da nun schon von vorneherein klargestellt wird, dass die Liebe zwischen Heddi und Pietro keine Zukunft hat. Die Frage, die sich damit fast durch das gesamte Buch zieht, ist also: „Was ist passiert, dass diese Liebesgeschichte so endet?“ Positiv überrascht bin ich hingegen von den verschiedenen Fremdsprachen, die ins Buch durch Zitate und Weisheiten in italienischer und englischer Sprache integriert wurden. Dieser Mix und die Beschreibung der pulsierenden Stadt Neapel macht das Lesen zu einem multikulturellen Vergnügen, obwohl man theoretisch am gleichen Ort bleibt. Und auch über die Geschichte, Bauweise und Kultur von Neapel erfährt man so einiges, von in der Vergangenheit liegenden nahen Vulkanausbrüchen bis zum ausgehöhlten Erdboden unter der Stadt. Insgesamt kann ich das Buch als einen leichten Genuss im Sommer (oder als einen kleinen warmen Lichtblick im Winter) empfehlen. Wer jedoch mehr als die typische tragische Liebesgeschichte und besonders sympathische Hauptfiguren erwartet, wird hier leider enttäuscht.

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Ein Roman über die Liebe

Von: Barbara

02.03.2020

Der Roman ist sehr dick und leider emfand ich ihn als wenig fesselnd, vorallem die Liebesgeschichte, die im Zentrum steht nahm mich kaum mit. Was der Roman allerdings toll verkörperte war die Atmosphäre und die Liebe zur Stadt Neapel. Wer also einen Trip nach Neapel plant und eine Urlaubslektüre braucht ist mit dem Roman trotzdem gut beraten.

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Liebe in Neapel

Von: Ella

28.02.2020

Die Amerikanerin Heddi erzählt hier von ihrer Liebe zum Italiener Petro. Die Story ist sehr authentisch und leider erfährt man schon zu Beginn des Buches, dass es kein Happy End geben wird. Schon von der ersten Seite an taucht man in dieses sprichwörtlich italienische Lebensgefühl ein. Die Autorin beschreibt sehr schön Neapel...man hat das Gefühl selbst durch die Gassen zu laufen, die Düfte zu riechen, den Geschmack der Speisen auf der Zunge zu haben. Italienfans kommen hier bestimmt auf ihre Kosten. Die Liebesgeschichte selber konnte mich nicht so recht begeistern. Teilweise recht langatmig, und vorhersehbar.

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Liebe, Neapel und Studenten

Von: Ella

27.02.2020

Dieses Buch beschreibt die (autobiografische?) Liebesgeschichte zwischen der Amerikanerin Heddi und dem Italiener Pietro. Die Liebesgeschichte der beiden ist sehr einfach gehalten. Große oder spannende Höhepunkte bleiben leider aus. Mir fiel es schwer eine Beziehung zu den beiden Protagonisten aufzubauen. Wunderbar an diesem Buch sind die Beschreibungen Neapels, eine Liebeserklärung an diese Stadt. Man verspührt den Wunsch selber hinzufahren und diese wunderbaren Orte persönlich kennenzulernen. So richtig überzeugen konnte dieses Buch mich nicht. Die Liebesgeschichte plätschert etwas vor sich hin, zu viele Erzählstränge, nervige emails. Einzig die Liebe zu Neapel und die bildhaften Beschreibungen konnten mich überzeugen, dass Buch zu Ende zu lesen.

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braucht etwas Anlaufzeit

Von: Daniela

21.02.2020

Die Amerikanerin Heddi und der Italiener Pietro verlieben sich als Studenten im Neapel der 90er Jahre. Die Autorin erzählt von iher Beziehung, dem Studium, den teilweise skurillen Zuständen in der Stadt und der schwierigen Situation zwischen dem Liebespaar und Pietros Familie. Das ist alles mal mehr mal weniger gelungen. Gerade das erste Drittel ist noch zäh, dann nimmt die Geschichte Fahrt auf. Als Sprachwissenschaftlerin schreibt die Autorin flüssig und lebendig, trotzdem kann gerade die Liebesbeziehung nicht überzeugen. "Liebe auf den ersten Blick" die einen eher kalt lässt, man weiß nur nicht warum sie sich füreinander begeistern. Pietro ist im Grunde ein weinerliches Muttersöhnchen und auch die Studentenclique taugt nur bedingt zur Identifikation. Fazit: ganz okay, für Italienfans allemal interessant.

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Neapel in den 90ern

Von: Charlie

18.02.2020

Die Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten Heddi und Pietro ist an sich sehr simpel und banal und kommt ohne großartige Höhepunkte aus. Leider bin ich mit den beiden Personen nicht warm geworden. Vorsicht Spoiler! Dies lag wahrscheinlich an dem Mailverlauf aus der Gegenwart durch den man direkt zu Beginn erfährt, wie die Liebesgeschichte zwischen Pietro und Heddi endet. Besonders gut hat mir jedoch die Beschreibung des generellen (Studenten-)Lebens im Neapel der 90er-Jahre gefallen. Die Autorin beschreibt sehr bildhaft Orte und Konversationen unter den Kommilitonen, sodass man sich gut hineinversetzen kann.

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Liebe in den 90er

Von: Tashi

12.02.2020

Teilweise ist das Buch recht langatmig mit vielen Teilen die nicht relevant sind für die Geschichte. Mein Fazit für dieses Buch: Lässt sich lesen und man möchte wissen wie es endet, aber es sind lange Durststrecken zu überwinden

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