Leserstimmen zu
Der Orden des geheimen Baumes - Die Magierin

Samantha Shannon

Königin von Inys (1)

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Tane, Drachenreiter-Anwärterin, möchte ihre Prüfung bestehen und einem Drachen zugewiesen werden. Sabran, die Königin, möchte nicht heiraten. Ead, eine Magierin, hat den Auftrag die Königin zu beschützen, ohne dabei Preis zu geben, dass sie Magierin ist. Drei mächtige Frauen, die alle das Schicksal ihrer Welt beeinflussen. Doch so einfach ist es nicht. Während im Westen die Drachen gefürchtet sind, werden sie im Osten vergöttert. Als ein uralter Drache wieder aufersteht, muss die Welt zusammenarbeiten…. • Das Cover dieses Buchs ist wunderschön. Es hat jetzt schon einen Platz unter meinen liebsten Covern aus 2020. Der Schreibstil ist flüssig und ließ sich gut lesen. Die Geschichte wurde aus den Perspektiven von vier verschiedenen Charakteren erzählt. Es kamen jedoch von Anfang an deutlich mehr Charaktere vor, die über Osten und Westen verteilt sind. Ich habe lange gebraucht um in die Politik, den Aufbau der Welt und die verschiedenen Charaktere reinzukommen. Bei der Sicht von Ead, die sehr mit der von Sabran verwoben ist, ist es mir recht leicht gefallen, da ich diesen Handlungsstrang auch am interessantesten fand. Bei der Sicht von Tane und vor allem Niclay jedoch musste ich immer wieder aufs neue überlegen, wo, mit wem und warum sie gerade sind. Lange kam bei mir auch wenig Spannung auf. Erst in den letzten 100 Seiten fand ich die Geschichte dann deutlich spannender. Das ist eventuell aber gar kein „Fehler“ des Schreibens, denn im Englischen ist die ganze Geschichte als ein Buch erschienen. Im Deutschen wurde das Buch auf zwei Bände aufgeteilt. Ich kann verstehen, dass sich zwei Bücher á 500 Seiten besser verkaufen, da es nicht so wuchtig wirkt, dennoch hätte ich mir die Geschichte in einem Band gewünscht. Trotz der Kritik hat die Welt mich vor allem auf den letzten 100 Seiten neugierig auf den zweiten Teil gemacht, denn es fehlt mir noch viel Geschichte zur Magie und zum Orden des geheimen Baumes. 3,75/5

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guter Fantasyroman

Von: Brigitte L.

22.09.2020

Hier geht es um ein Land, in dem auf der einen Seite Drachen bewundert werden und in der anderen Hälfte gefürchtet. Das Cover ist wunderschön gehalten. Es ist ein zweiteiliger Band. Super finde ich, dass der nächste Band schon im Oktober erscheint. Es ist ausgesprochen ärgerlich, wenn man auf die nächsten Teile lange warten muss, obwohl sie schon geschrieben sind. Es gibt einige Figuren, die Namen kann man sich nicht immer sofort merken. Das ist leider oft so in Fantasyromanen. Im Großen und Ganzen bin ich mit dem Roman zufrieden.

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Ich habe schon so viel Positives über die englische Ausgabe gelesen, dass ich es kaum abwarten konnte, bis dieses Buch endlich auf deutsch erscheint. Die Geschichte wurde im Deutschen nochmal in zwei Bände aufgeteilt. Der Einstieg in das Buch fiel mir etwas schwer, da man erstmal mit allerhand Namen und Orten überhäuft wurde, sodass es schwer war einen Überblick zu bekommen. Man findet im hinteren Teil des Buches eine Übersicht mit den Namen der handelnden Person, sodass man da ein wenig Hilfestellung bekommt. Ich stelle mir das für E-Book Leser allerdings sehr schwierig vor, da ich oft nach hinten blättern musste. In dem Buch werden drei Geschichten vereint. Diese werden nach den Himmelsrichtungen aufgeteilt, wie zum Beispiel Westen oder Osten. Ganz besonders habe ich mich natürlich auf die Drachen gefreut, da ich Geschichten über diese magischen Wesen total liebe. So richtig präsent wurden die Drachen aber erst im hinteren Teil des Buches, sodass ich jetzt noch ein wenig Hoffnung auf den nächsten Band habe und hoffe, dass man als Leser mehr über die Geschichte der Drachen erfährt. Im vorderen Teil des Buches findet man eine wunderschöne illustrierte Karte, die nochmal die wichtigsten Handlungsorte der Geschichte kennzeichnet. Der Schreibstil der Autorin war ganz gut. Mir fiel am Anfang wie gesagt der Einstieg sehr schwer, aber sobald man sich in der Geschichte zurechtfindet ist es einfach nur ein unglaubliches Leseerlebnis. Die Autorin beschreibt sehr gut die einzelnen Handlungsorte, sodass man als Leser denkt, man ist wirklich dabei. Gerade auch, da noch andere Fanatsywesen mitspielen, ist es ein Fantasyerlebnis vom Feinsten. Die Protagonisten mochte ich an sich auch ganz gern. Am besten hat mir die Kammerzofe der Königin gefallen: Ead. Sie hat im Laufe des Buches wirklich eine krasse Wandlung durchgemacht und man hat automatisch mit ihr mitgefiebert. Ansonsten fand ich natürlich auch die Drachenreiter (Tané) und die dazugehörigen Prüfungen total interessant. Ich bin jetzt einfach unglaublich gespannt, wie sich die ganzen einzelnen Geschichten zu einem großen Ganzen entwickeln.

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Der Orden des geheimen Baumes steht schon seit einer ganzen Weile auf meiner Want to Read Liste. Aufgrund der extremen Dicke hat mich das aber die ganze Zeit vom lesen der englischen Ausgabe abgehalten. Umso erfreuter war ich, dass der Penhaligon Verlag nun das Buch auf den deutschen Markt bringt, denn das Buch verspricht ein Fantasy Highlight zu werden: Ein Land könnte nicht unterschiedlicher sein als die beiden Reiche, in die es aufgeteilt ist: Im Osten werden Drachen als Götter verehrt, während im Westen Drachen das absolut Böse verkörpern. Intrigen und Machtspiele beherrschen den Westen denn das Königshaus ist der einzige Grund warum die Drachen dem Westen fern bleiben. Doch dann müssen die unterschiedlichen Kulturen von Ost und West zusammen agieren denn ein uralter und mächtiger Drache erwacht wieder und sein ziel, ist es die gesamte Menschheit auszurotten... Zuerst möchte ich kurz das Cover erwähnen, das wirklich wunderschön gestaltet und mit Spot Lack veredelt wurde. Durch die vielen kleinen Details zieht einem das Cover quasi magisch an. Aber nicht nur das Cover hat es in sich, sondern auch die Fantasy Welt die Samantha Shannon hier erschaffen hat. Mit viele Fantasie und Einfallsreichtum ist es ihr gelungen eine Welt zu erschaffen die unglaublich detailreich und einzigartig ist. Durch die Aufteilung von Ost und West und den verschiedenen Glaubensrichtungen der beiden Reiche ist es der Autorin gelungen viel Abwechslung und Konflikte in dieses einmalige Setting zu bauen. So verschieden die beiden Reiche sind, so verschieden sind auch die Protagonisten. Vier an der Zahl lernen wir diese in diesem Band besonders intensiv kennen. Zum einen haben wir Ead die Kammerzofe der König. Sie gehört dem Magier Orden des geheimen Baumes an und beschützt heimlich die Königin. Für sie steht viel auf dem Spiel denn Magier landen bei Entdeckung auf dem Scheiterhaufen. Für mich war sie die interessanteste Person, mit der ich auch am meisten mitfühlen konnte. Durch ihre einfühlsame Art und ihre besonderen Fähigkeiten hab ich sie direkt ins Herz geschlossen. Thané eine angehende Drachenreiterin aus dem Osten, die sich selbst in Gefahr bringt in dem sie jemanden vor dem Tode bewahrt. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Aber von ihr erwarte ich in Teil 2 noch einiges. Niclay ist Alchemist und wurde von der Königin in den Osten ins Exil verbannt. Seine Rolle ist mir bisher noch nicht ganz klar aber ich bin gespannt wie es mit ihm weiter geht. Zu Loth möchte ich gar nicht zu viel verraten. Er ist der beste Freund der Königin und um ihn drehen sich einige Intrigen und Machtspiele. Insgesamt sind alle Charaktere wirklich gut ausgearbeitet und mit sehr viel liebe zu Detail entwickelt. Ich konnte mich gut in jeden einzelnen Charakter hineinversetzen und bin gespannt was sie in Band 2 erwartet. Samantha Shannons Schreibstil ist wirklich einmalig, sie schafft es einen in die Geschichte zu ziehen und durch geschickt platzierte Wendungen und spannungsreiche Ereignisse an die Seiten zu fesseln. Durch das ausgeklügelte Magiesystem und die Mythologie der Geschichte gelingt es der Autorin etwas Einzigartiges zu erschaffen. An einigen Stellen gab es allerdings auch Längen wobei das noch nicht mal das richtige Wort ist. Durch die vielen Geschichten am Hof und Klatsch und Tratsch wurde man einfach noch tiefer in die Geschichte geführt. Das muss man mögen, ich fand es nicht so schlimm und fand die Geschichten auch oft sehr amüsant. Mich konnte der erste Teil von Der Orden des geheimen Baumes überzeugen. Durch die besonderen Charaktere und einer einzigartigen Welt bin ich nur so durch die Geschichte geflogen. Vor allem die starken Frauen und die Diversität können hier überzeugen. Ich bin schon ganz gespannt wie die Geschichte endet, denn ich glaube in Band 2 geht es jetzt erst richtig los. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für das Buch und 4,5 von 5 Sternen.

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Der Auftakt einer magischen Reise

Von: Katrin Schlunken

19.09.2020

Samantha Shannons „Die Magierin“ ist der erste Band ihrer „Orden des geheimen Baumes“-Saga und macht Lust auf mehr. Viele verschiedene Figuren nehmen uns mit an unterschiedliche Orte dieser magischen neuen Welt und geben uns Einblick in die Ausbildung zur Drachenreiterin oder das Leben am Hofe Königin Sabrans. Auch wenn die Fülle der Charaktere erst einmal etwas unübersichtlich scheint, versteht man schnell, wie alle miteinander verknüpft sind und was sie antreibt: Die junge Tané setzt alles daran, als Drachenreiterin auserwählt zu werden, doch als ein Fremder auftaucht, gerät dieser Traum in Gefahr. Auf der anderen Seite des Kontinents ist es die Aufgabe der Magierin Ead das Leben von Königin Sabran zu beschützen, auf die immer häufiger mysteriöse Attentate verübt werden. Auf der Suche nach Sabrans Feind wird Ead immer tiefer in die Intrigen bei Hofe hineingezogen und schnell steht auch ihr eigenes Leben auf dem Spiel, während Sabran sich mit einer ganz anderen Gefahr konfrontiert sieht. Die detailreiche Welt, die Shannon hier entwirft eignet sich wunderbar für magische Lesestunden, aus denen man gar nicht mehr auftauchen möchte. Die Fülle der Charaktere und Perspektiven sorgt dafür, dass die Geschichte nie langweilig wird und auch die Geschichte und Mythologie dieser Welt ziehen einen schnell in ihren Bann. Auch die Gestaltung des Buches selbst hilft dabei, in Shannons Welt einzutauchen: Neben dem schönen Cover gibt es auch wunderschön gestaltete Karten, ein Glossar der Figuren und eine Zeittafel, die sich vor allem deshalb lohnen, weil der Hintergrund dieser Welt sehr komplex ist und es wirklich viele Figuren gibt, die man sonst schnell überlesen könnte. Insgesamt kann ich „Die Magierin“ durchaus weiterempfehlen. Besonders die Fülle an weiblichen Hauptfiguren hat mir sehr gefallen, obwohl man sagen muss, dass es schon ein wenig Zeit braucht, bis man einen guten Überblick hat. Der ständige Wechsel von Ost nach West ist anfangs ein wenig verwirrend, auch weil die Glaubenssysteme so grundverschieden sind, das legt sich aber relativ schnell. Eine Lektüre für nebenbei ist „Die Magierin“ aufgrund ihrer Komplexität eher nicht, dafür aber eine magische Reise in eine faszinierende Welt auf deren Fortsetzung ich mich schon freue.

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Inhalt Mächtige Frauen lenken und beeinflussen das Schicksal ihrer Welt, ob als Königin, Magierin oder Drachenreiterin. Doch die Welt ist geteilt: Während im Westen alle Drachen als absolut böse verdammt werden, werden diese im Osten als göttergleiche Wesen verehrt. Trotz dieser gegensätzlichen Weltanschauungen müssen die Menschen des Ostens und des Westens zusammenarbeiten, als ein riesiger bösartiger Drache aus der Vergangenheit wieder aufersteht. Drei starke Frauen nehmen die Herausforderung an, die Bewohner beider Reiche zu vereinen, um die Menschheit zu retten … Cover Das Cover finde ich wunderschön gestaltet, ein Drache schlängelt sich um einen Turm und es sieht aus als wenn der Himmel in Flammen steht. Mein Eindruck Dieses Buch stand schon seit geraumer Zeit auf meiner Wunschliste und umso mehr freute ich mich es nun zu lesen. Der Einstieg begann mit einem Text der Altvorderen und im Anschluss gab es eine Übersichtskarte. Danach begann der erste Teil mit der Geschichte der Altvorderen. Wie immer bei diesen Büchern entsteht erst langsam eine neue fremde Welt, in der sich das aktuelle Geschehen mit den alten Überlieferungen und Thesen vermischt. Dadurch gibt es anfangs häufig ein zu viel an Informationen, ein zu viel an fremd klingenden Namen und die Geschichte der Vergangenheit hat zudem sehr viel Einfluss auf das Verhalten der Gegenwart, auf die Glaubenssätze und die Überzeugungen. So erging es mir auch in diesem Buch und es brauchte schon knapp 100 Seiten bis ich in der Geschichte angekommen bin. Das durchhalten lohnt sich, denn es ist wahrlich eine faszinierende Welt, die die Autorin geschaffen hat. Es gibt unterschiedliche Gattungen von Drachen und es gibt mindestens einen intriganten Königshof, eine Geschichte die 1000 Jahre in die Vergangenheit zurückreicht und noch viel mehr. Es kristallisieren sich relativ schnell die drei Frauen heraus, die bereit sind sich dem „Bösen“ zu stellen. Ich konnte deren Weg mitverfolgen und erleben, wie sie nicht nur kriegerisch und stolz daherkamen, sondern auch die Empathie, Liebe und Güte ihren Weg begleitete. Gefallen hat mir auch die immer wieder vorkommende Solidarität der Frauen untereinander. Selbst an dem Königshof gab es Solidarität neben Neid und Missgunst. Die Rolle der Frauen basierte auf Klugheit, innere Stärke und Vertrauen - eine überzeugende Haltung und etwas Besonderes in diesem Genre. Hinzu kamen auch Emotionen wie Verzweiflung, Trauer, Wut. Diese fanden ebenso ihren Platz im Gesamtgeschehen und gaben der Szenerie die Würze. Für mich fühlte es sich völlig selbstverständlich an, dass dieses epische Geschehen von Frauen gesteuert wurde. Ein natürlicher Prozess in der Weltordnung. Alle drei Frauen hatten etwas Besonderes, Tané die Drachenreiterin, Ead die Magierin und Sabran die Königin. Ihre jeweiligen besonderen Stärken werden in Band 2 erst so richtig zum Tragen kommen. Auch die Nebencharaktere gefielen mir auf Anhieb, insbesondere Loth und selbst der intrigante Nachtfalke oder der Versager Niclays, der in der Verbannung lebt. Jeder trägt durch sein Handeln dazu bei, dass der Kampf um die Herrschaft hin und her wogt. Abgerundet wird die Geschichte durch ein Glossar und einer Zeittafel. Beides kann helfen, aber auch verwirren. Insbesondere die vielen Namen haben mich eher verwirrt. Fazit Für mich ein tolles High Fantasy Buch mit einer geballten Frauenpower. Einziger Kritikpunkt ist für mich die Länge in verschiedenen einzelnen Abschnitten und es dauert eine Weile bis die Geschichte in Fahrt kommt. Und es ist ein Buch, dass sich nicht so schnell lesen lässt. Man kann nicht einfach ein paar Seiten überblättern oder querlesen, denn es gibt zahlreiche Informationen in den Nebensätzen oder in ganzen Absätzen, die sich auf das spätere Geschehen auswirken. Also habe auch ich mir die Zeit genommen es in Ruhe zu lesen. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter

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Ich bin begeistert von den Bildern, die Samantha Shannon dem Leser bzw. der Leserin malt. Eine zauberhafte, spannende Welt von starken Frauen in der es "sich zu verlieren" lohnt. In einer unglaublich vielseitigen Welt konnte ich aufgehen und mich verlieren. Hier fieberte ich mit den Hauptcharakteren war eingesponnen in so atemberaubend schön durch die Schreibweise und verwendete Sprache gezeichnete Bilder. Ich bin beeindruckt. Die verwendete Sprache und der Schreibstil entsprechen einer uns fremden Zeit, sind aber nicht zu abgehoben. Ich habe mich "abgeholt" gefühlt. Dennoch muss ich anmerken, dass sich das Buch, trotz der Spannung, nicht "mal eben so nebenbei" lesen lässt, denn zu viele Charaktere, zu viele Schauplätze, zu viele Handlungsstränge deren Tiefe es erst einmal zu erfassen gilt, erschweren das flüssige Lesevergnügen. Wenn man sich einmal eingefunden hat, gelingt es nach und nach besser, doch nur um "abzuschalten" ist dieses Buch nichts. Die Leidenschaft, die Samantha Shannon beim Schreiben aufgewendet hat, verlang sie ihren Lesern auch ab. Ich werde das Buch noch einmal in aller Ruhe lesen, um die Bilder erneut auf mich wirken zu lassen.

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Ein spannender und komplexer Auftakt!

Von: Jessica

13.09.2020

Der Orden des geheimen Baumes - Die Magierin, ist der Auftakt eines gigantischen Fantasy Epos mit starken Frauenfiguren, Drachen, komplexen politischen Strukturen und Intrigen. Die Geschichte ist im deutschen in zwei Bücher geteilt und ich kann es kaum erwarten den zweiten Band zu lesen. Nachdem der erste Band zunächst gemächlich startet und alle Protagonisten und politische Zusammenhänge nach und nach erklärt werden, geht es ab der Mitte des Buches mit den einzelnen Ereignissen Schlag auf Schlag voran. Der Leser wird abwechselnd an zwei Königreiche geführt, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Der Osten, in dem Drachen als göttliche Wesen verehrt werden und mit den Menschen zusammen arbeiten und dem Westen, der die Drachen als grausame Kreaturen betrachtet, die nichts als Zerstörung und Unheil mit sich bringen. So folgen wir abwechselnd unterschiedlichen Charakteren in den jeweiligen Königreichen und lernen durch sie die lauernde Bedrohung kennen. Der Einstieg in die Geschichte ist sehr komplex und war zunächst aufgrund der unzähligen Adelsfamilien im westlichen Königreich etwas verwirrend für mich. Dadurch habe ich etwas gebraucht, bis ich die jeweiligen Charaktere ihren Häusern, Positionen und Aufgaben im Königshaus zuordnen konnte. Aber der Angenehme Schreibstil und die sehr gut ausgearbeitete Geschichte hat die einzelnen Figuren und ihre Ambitionen gut in das Geschehen verwoben, sodass ich auch ohne die Anmerkungen am Ende des Buches, im laufe der Geschichte immer besser zurechtgekommen bin. Was mir auch positiv aufgefallen ist, dass hier besonders die weiblichen Charaktere eine zentrale Rolle spielen und häufig Machtpositionen einnehmen. Auch die einzelnen Charakterentwicklungen fand ich schön gestaltet. Von Seite zu Seite streift man als Leser eine weitere Schicht ihrer äußeren Hüllen ab und dringt immer tiefer in deren Gefühlswelt ein. Mir hat das Buch gut gefallen und ich glaube, dass es jeden erfreuen wird, der eine klassische Fantasy Geschichte zu schätzen weiß.

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