Leserstimmen zu
Die Schwestern der Villa Fiore 2

Constanze Wilken

Die Villa-Fiore-Saga (2)

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Im zweiten Band rund um die Familie Massinelli in der wunderschönen Toskana, oder richtiger in der Rufina gelegen, erfahren wir mehr über die zweite Schwester, Bianca. Nachdem wir im ersten Band Giuila näher kennen lernen durften und viel über den biologischen Weinbau erfahren durften, dreht sich nun alles um das "Fiore" und seinen kulinarischen Köstlichkeiten. Bianca lebt für ihr Restaurant, wo sie täglich wunderbare und leckere Kreationen herstellt. Längst ist es kein Geheimtipp mehr, sondern allgemein anerkannt. Bianca kocht nach traditionellen Rezepten ihrer Nonna und verwendet nur saisonale Produkte. Kurz bevor sich ein Tester ankündigt, der für ein Reisemagazin schreibt, kündigt der Chefkoch und verlässt über Nacht das Anwesen. Als ein Gast einspringt, der sich als der berühmte Starkoch Nando Branconi entpuppt, scheint die Welt wieder in Ordnung zu sein - doch das täuscht.... Kaum angefangen zu lesen, tauchte ich schnell wieder in die Geschichte der Familie Massinelli ein. Gleich zu Beginn gibt es eine Rückblende zum verhängnisvollen Tag an dem Bianca einen schlimmen Unfall hatte. Als sie mit ihrer Vespa auf dem Heimweg ist, wird sie von einem Auto angefahren und schwer verletzt. Der Fahrer begeht Fahrerflucht! Noch heute hat Bianca Alpträume und muss mit dem gesundheitlichen Folgen leben. Ihr Oberschenkel ist vernarbt und tägliche Schmerzen am Bein begleiten sie seit Jahren. Die einst fröhliche junge Frau hat sich total zurückgezogen und lebt seitdem nur für ihr Restaurant. Mit Bianca hat Constanze Wilken eine sehr sympathische Figur erschaffen, die man sofort ins Herz schließt. Ihr Selbstwertgefühl hat seit dem Unfall stark gelitten. Die unsichere junge Frau sucht bei Misserfolgen immer nur die Schuld bei sich selbst. Trotzdem ist sie eine Kämpferin geblieben. Doch die Arbeit im Restaurant wird ihr langsam zu viel und der Verdacht, dass ein Mitarbeiter Sabotage betreibt, erhärtet sich. Im Vergleich zu Giulia, die das Problem hatte, ihren Platz in der Familie zu finden, kann Bianca nicht mit ihrer Vergangenheit abschließen. Dadurch verbaut sie sich viele Chancen, vorallem in der Liebe. Nando ist ein sympathischer Mann, der aus dem Olymp des Kochhimmels geflüchtet ist, nachdem ihm die Lust am Kochen verloren gegangen ist. In der High-Society Welt fühlt er sich nicht wirklich wohl...kommt er doch aus einem der schlimmsten Viertel Neapels. Man bekommt einige interessante Einblicke in seine familiären Verhätnisse. Nando ist ein sehr netter Mann, der mir aber fast "zu perfekt" war. Besonders berührt haben mich die Rückblenden aus dem Leben von Nonna Teresa. Wir kommen ihrem Geheimnis in Teil zwei etwas näher, nachdem wir schon im ersten Band ein klein bisschen daran teilhaben durften. Die Atmosphäre rund um die Villa Fiore und das Weingut wurde wieder wunderbar dargestellt. Das Setting im italienischen Hügelland verbreitet ein richtiges Wohlgefühl und lässt das Urlauberherz höher schlagen. In diesem Teil fand ich das typische italienische Flair und die Zusammengehörigkeit der Familie etwas besser herausgehoben, als in Teil Eins. Auch das ksötliche Essen lässt einem beim Lesen das Wasser im Mund zusamenlaufen. Spannend fand ich die Suche nach dem Unfallverursacher. Die Lösung betreffend den Sabotageaktionen war mir hingegen fast zu unspektakulär. Aber es handelt sich hier ja auch um keinen Krimi, sondern um einen Roman ;). Schreibstil: Der kurzweilige Schreibstil liest sich wunderbar flüssig. Charaktere und Landschaft wurden mit viel Liebe zum Detail beschrieben und konnten mich mitnehmen. Einige Kapitel werden nicht nur aus der Sicht von Bianca, sondern auch aus Nandos Sicht erzählt. Die Kapitel sind kurz gehalten und verleiten dazu, noch schnell eine weiteres Kapitel zu lesen... Am Ende gibt es noch das Rezept zur "Torta della Notta". Fazit: Der zweite Band rund um die Villa Fiore und der Familie Massinelli konnte mich noch mehr überzeugen, als der Auftaktband. Authentische Charaktere und die wunderbare bildhafte Beschreibung der Landschaft, sowie die Köstlichkeiten aus Biancas Küche machen dieses Buch zu einem Wohlfühlroman, der Sehnsucht nach Italien weckt.

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In Band 2 der Villa-Fiore-Reihe entführt uns die Autorin Constanze Wilken wieder in die wunderschöne Toscana und hier machen wir wieder Halt auf dem Weingut der Familie Massinellli. Hier leben die drei Schwestern Giulia, die mit ihrem Verlobten Paul das Weingut betreibt; Milena, die ihre Berufung als Pferdetrainerin gefunden hat und Bianca, die das Restaurant Fiore & das Hotel leitet, sowie deren Eltern und natürlich das Familienoberhaupt Nonna Teresa In dieser Geschichte spielt Bianca Massinelli die Hauptrolle. Sie ist Vollblutköchin und liebt ihre Arbeit sehr. Doch leider ist Bianca immer mit den Folgen eines tragischen Unfalls zu kämpfen und gerät daher oft an ihre Grenzen. Ausgerechnet als sich ein Tester für das Restaurant angesagt hat, kündigt ihr Chefkoch. Bianca ist verzweifelt. Doch da erweist sich der Starkoch Nando Branconi, der sich derzeit eine Auszeit nimmt, als rettender Engel. Nando ist ein äußerst gutaussehnender Mann, der die Damenherzen höher schlagen lässt. Bianca und Nando verlieben sich ineinander und Elena, eine Mitarbeiterin Biancas droht mit Rache…. Wow! Einfach sensationell. Der Schreibstil der Autorin ist einfach sagenhaft. Wenn ich die Augen schließe, läuft die ganze spannende und hochemotionale Geschichte vor meinem inneren Auge wie ein Film ab. Ich befinde mich inmitten der traumhaften Toscana und genieße meinen Aufenthalt in der Villa Fiore. Ich habe einfach das Gefühl nach Hause zu kommen, so vertraut sind mit die Menschen hier. Ich habe mich gefreut, dass sich Nonna Teresa noch bester Gesundheit erfreut und ihrer Familie – sei es mit guten Ratschlägen – immer hilfreich zur Seite steht. Und es war auch interessant, zu erfahren, was die anderen Familienmitglieder erlebt haben. Aber nun zu unserer Protagonistin Bianca. Ich habe diese liebenswerte junge Frau schon lange in mein Herz geschlossen. Bewundere sie für ihren starken Willen und habe förmlich die Gerüche der Köstlichkeiten, die sie in ihrer Küche zaubert in der Nase. Doch beim Lesen der ersten Seiten hatte ich Gänsehautfeeling. Und an diesem schrecklichen Ereignis und den Folgen leidet Bianca noch immer, auch wenn sie immer versucht es zu überspielen. Es war förmlich zu spüren, wie gut ihr die Begegnung mit Nando tut. Ein bemerkenswerten Mann, ohne Starallüren, der sich seinen Erfolg hart erarbeitet hat. Auch sein Lebensweg hat mich sehr berührt. Die Schmetterlinge, die dann zwischen den beiden zu fliegen begonnen haben, konnte ich förmlich spüren. Bianca und Nando tun sich gegenseitig gut. Der Spannungsbogen war ja wirklich supertoll und ich habe mir für die beiden ein Happyend gewünscht. Am Ende des Buches hatte ich feuchte Augen, ein gigantischer Roman. Erwähnen muss ich auch noch die tollen Zitate, die zu Beginn mancher Kapitel standen. Einfach super. Für mich ist dieses Traumbuch ein absolutes Lesehighlight, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Selbstverständlich vergebe ich 5 Sterne und freue mich jetzt schon auf die nächste Geschichte.

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Schreibstil Der Schreibstil der Autorin hat mir, wie auch in dem ersten Band, recht gut gefallen. Die einzelnen Kapitel waren wieder sehr leicht und flüssig zu lesen. Ich fand den Schreibstil in diesem Band sogar noch spannender und fesselnder. Meinung Das Buch ist auch ohne Kenntnis des ersten Bandes zu lesen. Wie auch in dem ersten Band, spielt dieser wieder auf dem unheimlich interessanten und schönen Weingut in der Toskana. Die Geschichte ist wieder spannend gestaltet, sodass ich das Buch binnen kurzer Zeit gelesen hatte. Es hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht, die Geschichte von Bianca zu lesen und auch die Schicksale, welche in dem Buch aufgegriffen wurden, haben mir sehr gut gefallen. Es war schön, die Charaktere, welche auch in Band 1 aufgetaucht sind, wieder zu begegnen. Ebenso war die Charakterbeschreibungen und Handlungen der Protagonisten ziemlich authentisch und realitätsnah. Fazit Eine tolle Fortsetzung der Reihe, die mir sogar ein Stückchen besser gefallen hat, als der erste Band. Ich bin schon sehr auf das nächste Buch gespannt und kann die Reihe nur wirklich wärmstens empfehlen. Bewertung 5/5⭐️

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Bianca ist die Köchin des "Fiore". Sie liebt es zu kochen. Leider ist sie überhaupt nicht selbstbewusst und ein Unfall, der schon einige Jahre her ist, macht ihr das Leben nicht leichter. Denn sie hat immer wieder Schmerzen im Bein und gerade in stressigen Zeiten macht es ihr immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Als ihr dann auch noch ihr Koch verschwindet und ihr kein Wort gönnt, ist sie am Ende, steht doch ein Tester ins Haus, der einen Bericht in einem Reisemagazin von ihnen veröffentlichen will. Nicht nur das Restaurant wird getestet, auch der dortige Wein, der auf dem Weingut angebaut wird, soll Erwähnung finden. Das Schicksal spielt eine große Rolle, denn ein Starkoch hat sich im Villa Fiore niedergelassen: Nando Branconi, der Starkoch schlechthin. Er merkt schnell, dass es in der Küche nicht rundläuft und eilt zur Hilfe, die Bianca erst überhaupt nicht annehmen will. Nach und nach entwickelt sie Gefühle für Nando, der aber noch nicht geschieden ist und ein eigenes Restaurant besitzt. Und dann ist da noch Elena, die ein Auge auf Nando geworfen hat. Dies ist der zweite Teil der Massinellis. Im ersten Band habe ich als Leserin schon ein wenig von Bianca kennen gelernt, doch diesmal galt die Geschichte ganz ihr. Es sind aber keinerlei Vorkenntnisse nötig. Beide Bücher können unabhängig von einander gelesen werden. Jedoch versteht man eher die Zusammenhänge zu den einzelnen Personen, wenn man den ersten Band gelesen hat. Die Autorin ist hier auf ihre Vergangenheit ein wenig eingegangen, wie es zu dem Unfall kam, was sie seither durchgemacht hat. Ich hatte mich schon im ersten Band gefragt, warum sie solche Schmerzen hat. Bianca ist ein liebevoller Charakter. Sie liebt ihre Familie über alles und will niemanden zur Last fallen. Sie verheimlicht gern, wenn sie Schmerzen hat, doch ihre Familie und auch ihre Angestellten merken schnell, wenn es ihr nicht gut geht. Doch Bianca ist auch sehr stur und lässt sich ungern etwas sagen. Allerdings wollte sie beim Lesen immer mal ein wenig schütteln, um ihr zu sagen, sie solle endlich aufwachen und endlich auch mal an das Gute glauben, obwohl sie es ja eigentlich immer vorgab. Doch ihr Selbstbewusstsein ist sehr tief im Keller gewesen, bevor Nando aufgetaucht ist. Nando hingegen kam mir wie ein waschechter Italiener rüber. Nicht so überheblich und doch zu perfekt um ihn authentisch wirken zu lassen. Ich konnte keine wirklichen Ecken und Kanten an ihm finden, um ihn richtig zu mögen. Der Schreibstil der Autorin war fesselnd, nicht nur, weil sie die Spannungskurve immer wieder nach oben getrieben hat, sondern auch, weil sie sehr bildhaft geschrieben hat. Diese Beschreibungen waren aber nicht ausufernd. Was mich allerdings sehr gestört hatte, war das Ende. Hier hatte ich das Gefühl, als ob die Geschichte hier eingekürzt werden musste, um nicht über eine bestimmte Seitenzahl hinaus zu gehen. Die Sabotageakte hätten noch besser beschrieben werden können. Mein Fazit: Alles in allem ist der Autorin hier eine gelungene Fortsetzung gelungen. Sie hat mich wieder in die Toskana entführt, hat mich die Hitze dort spüren lassen und das Flair. Allerdings kann ich hier keine volle Punktzahl geben, da mich doch einige Punkt gestört haben. 4 Sterne gebe ich aber sehr gerne und freue mich schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Ich danke dem Bloggerportal und dem Goldmannverlag für das Rezensionsexemplar. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine Meinung.

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„Das Leben kann so kurz sein, und manchmal ist es viel zu lang. Aber dann haben wir die Momente des Glücks, die uns in der Dunkelheit des Alters leuchten.“ (Zitat von Nonna Teresa, S. 388) Willkommen zurück in der Villa Fiore, einem wunderbaren Fleck Erde in der Toskana und Heimat der Familie Massinelli. Während wir in Band 1 Giulias Geschichte rund um das Weingut erleben durften, begleiten wir nun in Band 2 (der auch ohne Band 1 gelesen zu haben, wunderbar verstanden werden kann) ihre Schwester Bianca, die leidenschaftliche Köchin der Familie, welche das Restaurant & Hotel auf dem Weingut führt. Sie hat mit besonderen Widrigkeiten zu kämpfen, denn neben ihrer körperlichen Beeinträchtigung als Folge eines Unfalls in der Jugendzeit, hat auch ihr Chefkoch unerwartet gekündigt und so muss die junge Frau den Besuch eines renommierten Restaurantkritikers alleine meistern... aber bald ist sie nicht mehr ganz alleine ;) was im übrigen auch neue Probleme mit sich bringt. Authentisch und mitreißend, das fällt mir erneut ein, wenn ich nach Constanze Wilkens Schreibstil gefragt werde. Sie schafft es mit klaren Worten, Emotionen und Bilder beim Lesen entstehen zu lassen, so dass man sich eins fühlt mit den Protagonisten und den Wunsch hat, sofort auf das Weingut reisen und ein bodenständiges Essen mit einem guten Wein im Kreise der neuen literarischen Freunde genießen zu wollen. Die Geschichte an sich ist spannend, denn die Autorin verwickelt mehrere Einzelschicksale in eine packende Story und nicht immer ist absehbar, wie die Erzählung ausgeht. Ich mag das sehr und so hat es erneut viel Spaß gemacht, diesen Roman zu lesen. Mein Lesetipp für alle, die sich gerne mit Familiengeschichten unterhalten lassen, in die Probleme des Alltags eintauchen wollen, aber dennoch immer das „Licht am Ende des Tunnels“ sehen möchten. Der Roman spürt vor Lebensfreude, Energie, Mut und Zuversicht – auch wenn die Protagonisten manchmal darum kämpfen müssen, da doch jeder sein Päckchen Vergangenheit zu tragen hat...

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Mit Biancas Geschichte legt Constanze Wilken den zweiten Teil ihrer Reihe um die Frauen bzw. Schwestern der Villa Fiore vor. Diesmal steht Bianca im Mittelpunkt, die das Hotel und Restaurant Fiore auf dem Weingut betreibt. Mit viel Liebe zu guter,regionaler Küche hat sie das Restaurant zum Erfolg geführt und ausgerechnet als ein Tester für ein Reisemagazin angesagt ist, kündigt ihr Chefkoch. Bianca versucht alleine mit ihrem Küchenteam den Betrieb aufrecht zu erhalten. Unerwartete Hilfe bekommt sie von dem bekannten Starkoch Nando Branconi, der als Gast in ihrem Hotel wohnt. Er nimmt sich gerade eine Auszeit und ist bereit einzuspringen, aus nicht ganz uneigennützigen Gründen, denn er hat sich in Bianca verliebt. Aber Biancas Mitarbeiterin Elena hat ein Auge auf Nando geworfen und Bianca selbst sieht sich plötzlich wieder mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, in der sie einen schlimmen Unfall erlitt, der bis heute ihr Leben beeinflusst. Kann das Restaurant Fiore gerettet werden und weiterhin erfolgreich sein? Es war schön wieder auf das Weingut Fiore der Familie Massinelli in der Toskana zurückzukehren. Es gibt ein Wiedersehen mit Biancas Eltern, ihren Schwestern, Paul, dem Flying Winemaker, der mit Giulia zusammen ist und natürlich mit der Nonna Teresa Massinelli. Die sympathische Bianca kannte ich ja schon aus dem ersten Teil der Reihe und in diesem Band lernt man sie näher kennen. Auch über den Unfall, den sie als Jugendliche hatte und bei dem sie schwer verletzt wurde, erfährt man nach und nach mehr. Unter den Folgen leidet Bianca bis heute, daher kann sie es auch alleine nicht schaffen, die Küche des Restaurants auf hohem Niveau weiter zu führen. Sie nimmt nach einigem Widerstand die Hilfe von Nando an. Schnell war ich eingetaucht in die Geschichte und sie hatte mich auch gleich gepackt. Spannung gibt es in mehreren Bereichen, denn Bianca versucht herauszufinden, wer damals den Unfall verursacht hat und dann wollte ich natürlich wissen, ob das Restaurant gerettet wird und wie es sich zwischen Bianca und Nando entwickeln wird. Auch Nando lernt man ganz gut kennen und es gibt schöne Einblicke in sein Leben und seine Familie in Neapel. Er ist ebenso ein sympathischer Charakter, der seine Familie und sein Restaurant liebt aber auch private Probleme zu bewältigen hat. Ebenso gibt es nebenbei kleine Einblicke in das weitere Leben der anderen Familienmitglieder, die im ersten Teil im Mittelpunkt standen, so dass man auch diese nicht aus den Augen verliert. Besonders die Nonna Teresa spielt hier eine Rolle und wir erfahren so einiges aus ihrer Vergangenheit. Gut gefallen hat mir erneut das tolle Setting in der Toskana. Ich bin mit den Protagonisten durch die Olivenhaine und Weinberge gewandert und hatte dabei förmlich die Düfte in der Nase. Aber viel Appetit bekommt man beim Lesen auch, wenn man mit Biancas Gästen auf der Terrasse vom Restaurant einen kühlen Wein und herrliche Köstlichkeiten genießen kann. Für den eigenen Genuss zu Hause gibt es im Anhang das Rezept zur "Torta della Nonna". Dank Constanze Wilkens lebendigen und mitreißenden Schreibstils habe ich den zweiten Teil der Reihe mit der liebenswerten Familie Massinelli, einem schönen Setting, viel gutem Essen und einem fesselnden Plot ebenfalls sehr genossen und freue mich schon auf ein Wiedersehen mit der Familie Massinelli! Fazit: 5 von 5 Sternen

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Bianca hat mit viel Liebe und noch mehr Arbeit das Restaurant welches zum Weingut der Familie gehört aufgebaut. Doch dann kündigt ihr von heute auf morgen ihr Chefkoch und Bianca steht alleine da. Zum Glück ist gerade der Sternekoch Nando Branconi zu Gast und dieser bietet ihr an für sie zu kochen. Mit dem was sich dann daraus entwickelt hat hat Bianca aber gar nicht gerechnet. Schon als ich im letzten Jahr den ersten Roman dieser Reihe gelesen hatte, in dem es um Giulias Geschichte ging, war ich mehr als neugierig auf den zweiten Teil und konnte es nicht erwarten bis ich die Geschichte um Bianca lesen konnte. Für mich ist es auch nicht der erste und auch nicht der zweite Roman, nein, ich habe fast alle Romane gelesen die im Goldmann Verlag von Constanze Wilken erschienen sind. Der Einstieg ins Buch ist mir wirklich sehr leicht gefallen und hätte ich etwas mehr Lesezeit gehabt so wäre ich auch recht zügig durch den Roman durchgekommen. Den Erzählstil den die Autorin gewählt hat empfand ich als wirklich sehr angenehm und ja ich fand es auch während des Lesens sehr angenehm die Gefühls- und Gedankenwelt von beiden Hauptfiguren zu erfahren sowie deren ganz spezielle Geschichte so wurde für mich die Handlung einfach etwas runder. Auch Teresa erinnert sich wieder an Früher und hat hierfür ihre eigenen Kapitel. Ja, Bianca hatte nach ihrem Unfall kein leichtes Leben, aber sie hat gekämpft auch wenn die Schatten der Vergangenheit sie immer wieder einholen. Nando dagegen hat den Sinn des Lebens verloren und Sucht diesen nun wenn man es so nennen möchte. Mir hat die Handlung dieses Mal fast noch besser gefallen als im ersten Band, aber dies ist wirklich nur mein ganz persönlicher Eindruck. Dem Handlungsverlauf konnte ich immer sehr gut folgen und so konnte ich auch alle Entscheidungen die getroffen wurden wirklich sehr gut nachvollziehen. Auch der Spannungsbogen war bis zum Schluss gespannt und es gab wirklich immer wieder Szenen mit denen ich so gar nicht gerechnet hatte. Die Romanfiguren von denen man einige schon aus dem ersten Teil kennt waren alle so beschrieben, dass man sie sich wirklich sehr gut vorstellen konnte. Ebenso waren auch die Handlungsorte alle sehr bildlich beschrieben, ich konnte mir alle problemlos vor dem inneren Auge entstehen lassen beim Lesen. Alles in allem hat mir der Roman wirklich sehr gut gefallen und ich Freue mich jetzt schon auf Milenas Geschichte. Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne für das Buch.

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