Leserstimmen zu
A bissel was geht immer

Helmut Dietl, Patrick Süskind

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A bisserl was geht immer

Von: Benedikt Bögle

12.11.2019

Helmut Dietls in München spielende Serien gehören zum Kulturschatz - wenigstens für die Münchner. Einzelne Szenen aus seinen Serien sind bis heute bekannt: So etwa der Ritt der drei "Cowboys" aus den "Münchner Geschichten" nach Sacramento, mit einem kleinen Umweg über das Siegestor. Oder auch die Begegnung des "Monaco Franze" mit einer ihm unbekannten Frau in der Münchner Innenstand und der anschließenden verzweifelten Frage: Woher könnte die Frau kommen? Aus einem Stadtbereich, in dem es "in" ist? Oder doch eher vom Goetheplatz? Herrliche Serien sind es - die "Münchner Geschichten", "Monaco Franze" und "Kir Royal". Wem die Filme nicht reichen, der kann sich nun auch an die Drehbücher von Helmut Dielt in Zusammenarbeit mit Patrick Süskind beziehungsweise im Fall der "Münchner Geschichten" mit Anita Niemeyer halten. Erschienen sind die drei Bände unter dem Titel "A bisserl was geht immer. Die großen München-Serien in der Originalfassung von Helmut Dietl und Patrick Süskind" beim Penguin Verlag. Herrlich ist es, die Dialoge mitzulesen. Wer will, kann ja gleichzeitig die Filme sehen. Herrlich ist auch ein kurzer Essay von Süskind, der dem Drehbuch zu "Monaco Franze" vorangestellt ist. Die Frage: "Ist der Stenz ein Matscho?" Die Antwort: Nein, keinesfalls. Nun, was ist er denn? Eine ganz einfache Definition kann auch der berühmte Schriftsteller Süskind nicht bieten. Dafür aber einen herrlichen Text - unbedingt lesenswert!

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