Leserstimmen zu
INSEL

Ragnar Jónasson

Die HULDA Trilogie (2)

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Von Band eins "Dunkel" war ich schon mehr als begeistert. Ich hatte gehofft, dass der Auto an den ersten Band anknüpfen wird und ich wurde nicht enttäuscht. Da die Thriller-Trilogie (die ich persönlich als Krimi-Trilogie einordnen würde) mit dem Ende beginnt und mit dem Anfang endet, war ich total gespannt wie der Autor das ganze davor beschreibt und zum ausdruckt bringt. Es ist einfach alles wahnsinnig gut durchdacht und so geschrieben, dass man bis zur letzten Seite mit rätseln muss. Eine absolute Leseempfehlung von mir :-)

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... die deutlich aus dem Rahmen des "Normalen" herausfällt. Die besondere Erzählweise gepaart mit den verstrickten und spannenden Fällen sowie Hulda als herausragender Protagonistin, die in keine Schublade zu stecken ist, ist diese Trilogie einfach für jeden Thrillerfan ein Muss!!

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Vier Freunde auf einer entlegenen Insel, aber nur drei kehren zurück. Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavík, ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere und wird zu einer abgelegenen Insel geschickt. Was ist dort in dem Haus geschehen, das von der Bevölkerung als das isolierteste Haus Islands bezeichnet wird? Huldas Ermittlungen kreuzen Vergangenheit und Gegenwart – und plötzlich ist sie einem Mörder auf der Spur, der möglicherweise nicht nur ein Leben auf dem Gewissen hat. Wie auch in Teil 1 ist Hulda eher eine zurückhaltende und leise Protagonistin. Das ist es aber gerade, was diesen Thriller ausmacht. Er spielt 15 Jahre vor Teil 1 und Hulda steht mitten im Berufsleben. Sie hat in dem eher männerdominierten Polizeiberuf keinen leichten Stand und fühlt sich oft ungerecht behandelt. Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen stürzt sie sich mit Volldampf auf den Fall der toten jungen Frau auf der einsamen Insel. Klara, die mit ihren Freunden ein Wochenende zum Gedenken an den Tod der 10 Jahre zuvor ermordeten Freundin Katla verbringt, wird tot unter den Klippen gefunden. Ein Unfall? Selbstmord? Oder doch Mord? So nach und nach kommen die Zusammenhänge zwischen dem Mord damals und dem Fall jetzt zu Tage. Die Spannungen zwischen den vier Freunden, das viele Ungesagte und die traumatischen Erlebnisse vor 10 Jahren werden ruhig, aber eindringlich beschrieben. Ragnar Jónasson schafft es, mit Emotionen statt mit Action und viel Lärm eine wunderbar packende Spannung aufzubauen und zu halten. Es ist schön, nochmal ein bisschen mehr über Hulda zu erfahren und die Tatsache, dass die Trilogie rückwärts aufgebaut ist – also von der Gegenwart in die Vergangenheit spielt – ist einfach brillant. Mir haben auch die Beschreibungen der Landschaften sehr gut gefallen: kalt, abgeschieden, naturgewaltig und sehr beeindruckend. Teil 3 ist jetzt natürlich ein MUSS für mich – logisch! Hulda rules!

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Ragnar Jónasson: Insel Mit das Faszinierendste an Ragnar Jónassons Krimis – neben den wirklich außergewöhnlichen Covergestaltungen - sind die beeindruckenden Schilderungen von Islands Landschaften und der Stimmungen. Der Autor schafft es, in der Leserin Bilder zu wecken und sowohl die Schönheit wie auch die gleichzeitige Bedrohlichkeit der Natur so nahezubringen, dass es sich anfühlt, als wäre man dort, während man seine Bücher liest. Die Schwermut, die sich durch Dunkelheit und Kälte auf die Menschen legt, wird regelrecht greifbar. Die Handlung des Romans liegt viele Jahre vor der des ersten Bandes der Trilogie „Dunkel“. Hulda Hermannsdóttir ist zu Beginn des Romans mehr oder weniger glücklich mit Jón verheiratet und Mutter der 13-jährigen Dimma. Sie steht noch am Anfang ihrer Karriere als Kommissarin bei der Polizei Reykjavik, hofft auf den Chefposten. Der jedoch an ihren Kollegen Lýdur geht, nachdem dieser einen der seltenen Mordfälle in Island erfolgreich aufklären konnte. Mit diesem Fall beginnt der Roman, um dann zehn Jahre später wieder einzusetzen. Ein vermeintlicher Unglücksfall, zu dessen Aufklärung Hulda gerufen wird, führt dazu, den alten Fall wieder komplett aufzurollen. Involviert sind vier junge Menschen, die sich zu einer Wiedersehensfeier auf einer abgelegenen, einsamen und nur schwer zugänglichen Insel getroffen haben. Alle vier sind auf unterschiedliche Weisen mit dem alten Fall von vor zehn Jahren verbunden und jeder und jede hat davon Narben zurückbehalten. Es gelingt dem Autor, die innere Zerüttung der jungen Leute ebenso gut zu schildern wie die zerklüfftete und teils lebensgefährliche Beschaffenheit der Insel, auf der die Vier ganz allein sind. Bis es einen Todesfall gibt. Wie auch schon in „Dunkel“ gibt es eine Parallelhandlung um Hulda und ihr Privatleben. Sie beginnt, als ihre Mutter stirbt, nach ihrem unbekannten Vater zu suchen und reist dafür bis in die USA. Außerdem kämpft sie mit der andauernden Trauer um ihre Tochter, die sich mit 13 das Leben nahm und um ihren Mann, der kurz danach starb. Hulda ist keine nette Romanfigur, es fällt der Leserin nicht wirklich leicht, sie zu mögen oder mit ihr zu fühlen. Sie ist sperrig, verschlossen, man kratzt und stößt sich an ihr – und wünscht ihr dennoch Erfolg, sowohl bei der Aufklärung ihres Falles wie auch in ihren Familienangelegenheiten. Auch wenn die Spannung für einen Thriller mir eher gedämpft erscheint, versteht der Autor es geschickt, irreführende Spuren zu legen und die Leserin auf die falschen Fährten zu locken. Anderes scheint dann doch auch wieder vorhersehbar. Fazit: ein gut geschriebener, solider Kriminalroman in faszinierender Umgebung. Ich bin gespannt auf Teil 3, den im September erscheinenden Band „Nebel“. Ragnar Jónasson: Insel btb, Juli 2020 Paperback, 384 Seiten, 15,00 €

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„Insel“ ist der zweite Teil der rückwärts erzählten Hulda-Trilogie, des Isländers Ragnar Jónasson. Wir treffen die vierzig-, später fünfzigjährige Kommissarin Hulda Hermannsdóttir, die in einem Todesfall ermitteln soll, der auf einer unbewohnten Insel geschehen ist. Vier Freunde wollten dort ein Wochenende zusammen verbringen, als eine junge Frau aus der Gruppe eines Morgens tot aufgefunden wurde. Die Freunde haben jedoch schon vor zehn Jahren jemanden aus ihrem Kreis verloren, weswegen Hulda den Fall etwas näher unter die Lupe nehmen will. Das Konzept der Reihe finde ich schon von vornherein spannend. Die Geschichte der Kommissarin rückwärts zu erzählen, beginnend mit dem Ende, trägt zu der bedrückenden Stimmung der Reihe bei. Hinzu kommt die raue Landschaft Islands und die Einsamkeit der Berglandschaft, die hier die Stimmung des ganzen Romans beeinflusst. In „Insel“ steht Hulda nicht so sehr im Mittelpunkt, wie im ersten Teil der Reihe, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Im Gegenteil, ich fand es spannend die Hintergründe des Kriminalfalles zu erfahren, der vor zehn Jahren seinen Ursprung nahm und an dem viele Personen, teils unbewusst, beteiligt waren. Ein spannender, stimmungsvoller Roman. Ich bin sehr auf den dritten Teil gespannt, der am 21. September 2020 erscheint.

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Inhalt: Viele Jahre haben sich, die einst besten Freunde Dagur, Alexandra, Benedikt und Klara, nicht mehr getroffen, doch jetzt, zum 10. Todestag einer ermordeten Freundin treffen sie die Vier auf einer einsamen Insel um ihrer Freundin zu gedenken. Drei Tage sind sie hier isoliert und in dieser Einsamkeit passiert das unfassbare: einer der vier Freunde wird ermordet. Der Mörder kann nur aus dem Kreise der Überlebenden stammen. Das sieht auch Hulda Hermannsdóttir so, als sie von Reykjavík auf die Insel kommt um den Mord zu untersuchen. Schnell stellt Hulda fest, dass sie hier eigentlich in zwei Mordfällen ermittelt, denn der Mord von vor 10 Jahren ist immer noch nicht aufgeklärt. Hulda ist innerlich von der Suche nach ihrem Vater gefangen, trotzdem stürzt sie sich mit Energie in den Fall. Sie ahnt, dass beide Morde miteinander zusammenhängen und das sie dem Mörder ganz nahe ist ... Fazit: Ich habe den ersten Band der Trilogie um Hulda Hermannsdóttir nicht gelesen und dieses ist der zweite Band der Trilogie. Erst hatte ich Befürchtungen, dass ich nicht in die Geschichte einsteigen kann, da mir zu viel fehlt, aber das war zum Glück nicht so. "Insel" ist ein in sich geschlossener Roman, den man auch als Einzelgänger lesen kann. Es fehlt natürlich das Wissen um Huldas Figur, das Leser des Vorgängers schon besitzen, aber mit hat es innerhalb des Romans nicht wirklich gefehlt. Die Trilogie wird rückwärts erzählt. Der erste Band spielt in der Gegenwart, dieser Band erzählt die Zeit 15 Jahre vor dem ersten Band und der dritte Band wird noch tiefer in die Vergangenheit reisen. Ich finde diese Art des Erzählens sehr interessant, passt es doch eigentlich gut in den Aufbau nordischer Krimis. Hier spielt oft eine alte Schuld die zentrale Rolle und ich vermute, so wird es vielleicht auch hier sein. Man begreift bestimmte Zusammenhänge während des Lesens, aber die Tiefe der Geschehnisse vielleicht erst, wenn man zum Ausgangspunkt gelangt. Leser des ersten Bandes haben erfahren, wie Hulda heute ist und lesen nun, wie Hulda einst war. Ich hingegen lerne Hulda kennen und weiß nicht was aus ihr wird. Irgendwie bedeutet das fast, als würden die Leser unterschiedliche Bücher lesen, Leser des ersten Bandes lesen einen anderen zweiten Band, als ich, die erst hier in die Trilogie einsteigt. Mich fasziniert diese Vorstellung! Abgesehen von Jonassons "Zeitreise" innerhalb der Trilogie haben mich in "Insel" natürlich auch die Figuren und der Plot gefesselt. Alle Figuren wurden überzeugend und zum Teil mit sehr viel Tiefe dargestellt. Ich konnte alle gut kennen lernen und das hat die Geschichte für mich sehr lebendig werden lassen. Der Krimi selbst hatte, für mich, sehr viel Spannung, obwohl ich irgendwann ahnte in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt. Trotzdem, der Krimi blieb spannend. Ich werde nun auf jeden Fall Band 1 lesen und mich auf die Auflösung im September, wenn der dritte Band erscheint, freuen.

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Rezension [Werbung] Mit Insel hat Ragnar Jonasson den 2. Band der Hulda-Trilogie veröffentlicht. Das Buch braucht sich hinter seinem Vorgänger nicht zu verstecken. Ich war nach den ersten Seiten bereits wieder gefesselt. Vielen Dank an dieser Stelle auch an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar. Das erwartet euch Hulda Hermannsdottir, Kommissarin der Polizei Reykjavik, ist mittlerweile zwar am Höhepunkt ihrer Karriere angelangt, privat läuft es aber eher schlecht. Hulda hat ihre Tochter und ihren Ehemann verloren und beschließt sich auf die Suche nach ihrem Vater zu machen. Währenddessen feiern 4 alte Freunde ihr Wiedersehen nach 10 Jahren auf einer abgeschiedenen Insel. Als es zu einem Todesfall auf der Insel kommt, wird Hulda vor Ort gerufen, um das Unglück zu untersuchen. Die erfahrene Ermittlerin stellt schnell eine Verbindung zu einem längst vergangenen Mordfall her und stellt sich die Frage, ob damals der falsche Täter zur Rechenschaft gezogen wurde. Meine Meinung zum Cover Das Cover ist wieder in schwarz-weiß gehalten und passt perfekt zum Vorgänger. Mir gefällt der minimalistische und düstere Stil und die Illustration passt zudem perfekt zur Handlung. zum Schreibstil Ragnar Jonasson konnte mich schon beim Vorgängerroman absolut überzeugen. Ich liebe seinen ruhigen, sehr atmosphärischen Schreibstil. Auch dieses Mal hält der Autor die Kapitel eher kurz, was ich persönlich sehr zu schätzen weiß. Dadurch entstehen kaum Längen und die Spannung bleibt durchgehend auf einem hohen Niveau. zur Handlung & den Charakteren Dieses Mal erfahren wir sehr viel aus Huldas Privatleben bzw. was davon noch übrig ist. Die Ermittlerin des Kommissariat Reykjavik begibt sich auf der Suche nach ihren Wurzeln in die USA. Sie möchte ihren Vater finden, hat sie doch sonst keine leiblichen Verwandten mehr. Dieser Teil rund um Huldas Familiengeschichte nimmt recht viel Platz im Buch ein - ich würde sagen etwa ein Drittel. Dessen sollte man sich vor dem Lesen bewusst sein. Ich kann mir vorstellen, dass so mancher Thriller-Fan sonst enttäuscht wird. Der eigentliche Kriminalfall findet erst recht spät statt. Man muss sich tatsächlich etwas gedulden, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Ragnar Jonasson nimmt sich viel Zeit um seine Protagonisten einzuführen. Etwa ab der Hälfte des Buches wird es dann aber so richtig spannend und im letzten Drittel hat sich das Buch zu einem richtigen Pageturner entwickelt. Wie schon im ersten Teil Dunkel hat Ragnar Jonasson die Vergangenheit geschickt mit der Gegenwart verknüpft und die Fäden langsam zusammengeführt. Einige überraschende Wendungen sind natürlich auch nicht ausgeblieben und haben das Buch für mich zu einem weiteren Lesehighlight werden lassen. Fazit Insel ist der zweite Teil der Hulda-Trilogie, einer Reihe, welche rückwärts erzählt wird. Neben einem spannenden Kriminalfall, bei dem das miträtseln und mitermitteln ein besonderes Erlebnis ist, begleiten wir Kommissarin Hulda auch auf der Suche nach ihren Wurzeln. Ragnar Jonasson ist seinem atmosphärischen und unaufgeregten Schreibstil treu geblieben und hat wie schon im ersten Teil die Vergangenheit geschickt mit den gegenwärtigen Ereignissen verknüpft. Ein bisschen Durchhaltevermögen braucht man dieses Mal allerdings, da der eigentliche Thriller erst ca. ab der Hälfte losgeht. Für mich war es so aber perfekt, weshalb ich 5 Sterne vergebe und eine Leseempfehlung ausspreche.

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Spitze!

Von: Olivia

25.07.2020

Insel - Ragnar Jónasson Ein Island Thriller erster Klasse! Der erste Eindruck von Cover und Klapptext, hält was er verspricht. Der Autor nimmt uns mit in eine Geschichte von Freunden, die sich vielleicht gar nicht so gut tun wie sie eigentlich sollten. Zu einer Kommissarin, der nicht viel geblieben ist vom Leben, außer ihre Arbeit, die sie mit Hartnäckigkeit vielleicht doch noch zum Erfolg führt. Wir landen in tiefen menschlichen Abgründen, umgeben von der Beschreibung einer wunderschönen isländischen Kulisse. Der Autor schreibt sehr flüssig und klar verständlich. Er verliert dich nicht in Details und beschreibt doch so genau, dass man sich abgeholt fühlt. Ich bin sehr begeistert und freue mich auf sein nächstes Werk!

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