Leserstimmen zu
Psychose

Blake Crouch

Ein Wayward-Pines-Thriller (1)

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Unglaubliche Sogwirkung

Von: DunklesSchaf

08.11.2019

“Psychose” ist der erste Teil der “Wayward Pines” Trilogie, welche der Heyne Verlag gerade im Monatstakt veröffentlicht. Wenn ich es richtig gesehen habe, gab es das Buch schon im Selfpublishing und wurde nun, nachdem das ganze als erfolgreiche Serie vermarktet wurde, vom Goldmann Verlag nochmal aufgegriffen. Da ich den Hype bisher nicht mitbekommen habe, finde ich es also hervorragend, dass diese Trilogie nochmal aufgenommen wurde, denn – soviel kann ich schon mal verraten – ich fand es genial. Ethan Burke ist Secret Service Agent und auf der Suche nach zwei verschwundenen Agenten, die sich zuletzt gemeldet haben, als sie auf dem Weg nach Wayward Pines waren. So macht sich auch Burke auf den Weg, wird in einen Autounfall verwickelt und wacht benommen und mit Gedächtnisverlust neben einem Fluss in Wayward Pines auf. Nach und nach kommen seine Erinnerungen zurück, doch trotzdem ist irgendwas merkwürdig an dem kleinen Städtchen. Tatsächlich stellt es sich nun schwierig heraus, grob zu umreißen, wohin die Geschichte sich wendet, denn ich mag den anderen Lesern keine der Kleinigkeiten verraten, die Ethan Burke nach und nach herausfindet und natürlich schon gar nicht die große Auflösung am Ende, aber genau diese, die Antwort auf die Frage “Was ist los in Wayward Pines?” ist so drängend in das Buch gearbeitet, dass man quasi nicht mehr aufhören kann weiterzulesen. Man muss einfach wissen, was hinter all dem steckt. Ich habe das Buch tatsächlich in einem Tag verschlungen, sogar in wenigen Stunden, einfach weil es für mich so einen Sog entwickelt hat, dass ich eben unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht, bzw. welches Geheimnis Wayward Pines hütet. Dabei könnte man, wenn man denn wollte an einigen Sachen herummäkeln. Klar ist das Buch nun kein literarisches Meisterwerk, doch den Anspruch hat es eben auch gar nicht. Es reicht völlig, eine unheimliche, mysteriöse Atmosphäre aufzubauen. Beim Lesen hatte ich ganz viele Ideen im Kopf, was das Dorf sein könnte, welches Geheimnis hier verborgen liegt, wie es ausgehen könnte, und doch kommt es ganz anders. Man grübelt und grübelt, geht mit Ethan Burke durch die Stadt und hat dabei ständig diese Kribbeln im Nacken. Als ob einen jemand beobachtet. Man blickt die sauberen Straßen an, die wohnlichen Häuser, die netten Barbecues und obwohl alles normal aussieht, stimmt etwas nicht. Man weiß es einfach, man kann nur nicht genau sagen, was nicht stimmt. Auch Ethan Burke braucht eine Weile und seine Nachforschungen gehen nicht einfach über die Bühne. Er ist im übrigen die einzige Figur des Buches, die mehr Hintergrund und Charakter verliehen bekommt, die anderen sind nichts weiter als gute Statisten. Burkes Suche nach der Wahrheit ist im Übrigen nicht leicht. Ich möchte ihn hier doch mal kurz als “John McClane” zwischen zwei Buchdeckeln bezeichnen, denn so wenig Essen, Schlaf und Genesung der Kerl kriegt, so viel Prügel steckt er im Gegenzug ein. Aber ihn zu einem Haudrauf zu reduzieren wäre auch nicht richtig, tatsächlich zeigt sich, dass er sich auch durch Hartnäckigkeit und Dickköpfigkeit auszeichnet und immerhin versucht diese verquere Geschichte zu lösen. Das Ende war nicht nur für mich überraschend, sondern auch für Burke und ich mag fast behaupten, dass man kaum drauf kommen kann. Trotzdem schließt man das Buch mit einem guten Gefühl und das möchte ich dem Autor zu gute halten, denn obwohl es eine Trilogie ist, ist der erste Teil abgeschlossen, so dass man nach der Lektüre auch aufhören könnte. Allerdings werde ich auf jeden Fall weiterlesen, denn ich frage mich, wie es jetzt weitergeht, welchen Twist der Autor in den nächsten beiden Teilen der Trilogie bietet – und ja, ich hoffe und erwarte ein mindestens genauso spannendes Buch, welches bis zum Schluss sein Geheimnis nicht preis gibt und meinem Gehirn wieder die Möglichkeit gibt, unendliche Lösungen zu finden, die es dann doch nicht sind. Fazit: Unheimlich spannend und mit unglaublicher Sogwirkung – man muss wirklich unbedingt wissen: Was ist los in Wayward Pines?

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Gelungener Auftakt

Von: Lina

05.11.2019

Der Thriller „Psychose“ von Blake Crouch spielt in der idyllischen US-Kleinstadt Wayward Pines, Idaho. Hauptfigur ist der Secret-Service-Agent Ethan Burke, der in dem Ort zwei vermisste Personen aufspüren soll. Als er jedoch nach einem Verkehrsunfall ohne Wertsachen aufwacht und die ortsansässigen Menschen sich mehr als merkwürdig verhalten, offenbaren sich ihm dunklere Geheimnisse, als erwartet… „Psychose“ ist unter anderem von „Twin Peaks“ inspiriert. Ein bloßer Abklatsch ist der Roman jedoch nicht; im Gegenteil: Die Alleinstellungsmerkmale dieses Auftakts einer Trilogie sind zahlreich und überzeugend. Der Spannungsbogen befindet sich direkt ab der ersten Seite am Anschlag, der Leser wird pausenlos mit offenen Fragen und mysteriösen Umständen konfrontiert. Das funktioniert vor allem im ersten Drittel sehr gut. Es scheint unmöglich, das Buch beiseite zu legen. Absolutes Highlight der Erzählung ist jedoch der Plot-Twist im letzten Drittel des Romans, der beinahe alles auf den Kopf stellt. Um Spoiler zu vermeiden, lasst euch nur folgendes gesagt sein: Es wird groß, es wird überraschend, es verändert eure Wahrnehmung. Vor allem auch der Schreibstil und das Buchcover haben mich ebenfalls überzeugt! Er ist fließend, packend und schlicht mitreißend! Wen Thriller auch so packen, kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen! Es bekommt von mir 4/5 ⭐️

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Diesen Plottwist habe ich nicht erwartet

Von: Miss PageTurner

01.11.2019

Weiter geht es mit dem Horrortober. Diesmal verschlägt es mich in die verschlafene Kleinstadt Wayward Pines und was ich dort erlebt habe, möchte ich euch nun erzählen. Twin Peaks lässt grüßen Wir ihr mittlerweile sicher mitbekommen habt, spielt Psychose in einer amerikanischen Kleinstadt. Wayward Pines scheint der Inbegriff des amerikanischen Traums zu sein. Idyllische Natur, ein fester Nachbarschaftszusammenhalt und ein entzückendes Häuschen neben dem nächsten, doch ganz so idyllisch wie es den Anschein hat, ist das verschlafene Örtchen dann doch nicht ... Die beschauliche amerikanische Kleinstadt, die Geheimnisse aller Art zu verbergen hat, ist ja mittlerweile nichts Neues mehr. Als eine der ersten Serien, die dieses Schema aufnahm, war Twin peaks und in seinem Nachwort schreibt der Autor auch,w ie sehr ihn die Serie beeinflusst hat, eine blose Kopie ist Wayward Pines aber sicher nicht. Und auch wenn das Konzept nicht das Rad neu erfindet, es funktioniert. Der Reiz zu erfahren, was hinter der friedvollen Fassade so vor sich geht ist heute ebenso groß, wie zu Twin Peaks Zeiten und lässt einen die Seiten zügig weiterblättern. Was die Neugierde angeht, macht es Psychose einem nämlich sehr einfach. Das Buch startet just in dem Moment, in dem Agent Ethan am Flussufer erwacht. Ohne Erinnerungen, ohne Hab und Gut und mit höllischen Kopfschmerzen. Ein paar Erinnerungen kehren zwar wieder zurück, die Stadtbewohner benehmen sich jedoch mehr als seltsam. Zu Kritisieren ist, dass diese Orientierungsphase, bevor Ethan der Sache langsam auf die Schliche kommt, etwas lang ist und auch der Grund, warum ich einen Punkt abgezogen habe. Danach wird Psychose aber richtig spannend und im Mittelteil auch deutlich actionlastiger. Das nenne ich mal einen Plot Twist So richtig begeistert hat mich Psychose jedoch vor allem im letzten Drittel. Dort baut der Autor nämlich einen Plot Twist ein, der mich total umgehauen hat, weil ich das wirklich so gar nicht erwartet habe. Die Auflösung, was mit der Kleinstadt nicht stimmt, liegt jenseits allem, was ich mir vom Handlungsverlauf so vorgestellt habe und ich bin immer noch baff. Alles wird praktisch auf den Kopf gestellt und plötzlich ist alles anders. Noch dazu eröffnen sich auf einmal tausende neue Möglichkeiten, was in den Folgebänden passieren könnte und ich bin jetzt super neugierig auf die Fortsetzungen. Fazit: Psychose spielt mit dem Reiz die Geheimnisse hinter einer augenscheinlich perfekten Kleinstadt zu ergründen. Nach einem beschaulichen Start und einem rasanten Mittelteil, haut der Autor am Ende einen Plot Twist raus, der mich umgehauen hat und nach mehr gieren lässt.

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Einer der besten Thriller den ich je gelesen habe!

Von: Lines Books aus Nentershausen

29.10.2019

"Psychose" ist der erste Teil der Wayward - Pines Reihe und auf dieses Buch bin ich nur durch Zufall aufmerksam geworden. Was mir natürlich als erstes ins Auge sprang war dieses grandiose Cover, ehrlich ich bin verliebt. Ich finde dieses Cover einfach großartig und es wird einen ganz besonderen Platz in meinen Bücherregal bekommen. Doch auch der Klappentext klang so verdammt gut. Schließlich wurde ich neugierig und musste dieses Buch einfach lesen. Ich muss vielleicht noch erwähnen das dieses Buch mein erstes des Autoren war, doch eins steht jetzt schon fest, ich bin nun ein riesen Fan von ihm. Ich werde auch alle seine anderen Bücher lesen denn dieser Mann hat es einfach drauf. Ich habe diesen Thriller gestern Abend beendet und ich bin noch immer sprachlos. Ich bin vollkommen geflasht und kann es noch immer nicht fassen wie absolut genial dieses Buch war. Leute, ich habe schon einige Thriller gelesen aber "Psychose" ist so verdammt anders, fernab von langweiligen Mainstream hat es dieser Thriller echt in sich. Der Einstieg ins Buch fiel mir super leicht. Der Schreibstil des Autoren ist wirklich toll, er schreibt locker und sehr flüssig. Außerdem ist sein Stil einnehmend, fesselnd und sehr bildhaft. Eigentlich wollte ich nur kurz ins Buch rein lesen, tja, das hat nicht geklappt. Dieses Buch macht süchtig so viel steht fest. Jedesmal wenn ich keine Zeit zum lesen hatte drehten sich meine Gedanken immerzu um diese Story. Die Handlung des Buches ist unglaublich spannend. Ich hielt den Atem an, es war unfassbar rasant und nervenaufreibend. In diesem Buch hast du nicht die Gelegenheit durchzuatmen. Du hälst den Atem an und kämpfst an der Seite von Ethan ums Überleben. Das meine Lieben, war ganz großes Kino. Hinzu kommt noch das dieses Buch vollkommen unvorhersehbar ist. Ich hatte absolut keine Ahnung wie das ganze ausgehen würde. Sicherlich hatte ich einige Vermutungen doch diese erwiesen sich alle als falsch. Geschickte und vollkommen unerwartete Wendungen steigerten die Spannung enorm. Hier ist nichts so wie es scheint. Es war unfassbar spannungsgeladen, nervenaufreibend und voller Action. Das war ein Thriller ganz nach meinen Geschmack denn so muss ein Thriller sein. Spannend und unvorhersehbar von der ersten bis zur letzten Seite. Ich ziehe meinen Hut vor Blake Crouch was er hier geschaffen hat ist absolut genial. Ach ja und das Ende?! Das Ende haut dich quasi aus den Socken. Ich hatte ja viel erwartet oder erhofft aber dieses Ende hätte ich nicht mal in meinen kühnsten Vorstellungen erwartet. Das übertraf wirklich alles. Eigentlich ist dieses Buch in sich abgeschlossen und bräuchte keine Fortsetzung aber soll ich euch was sagen? Ich freue mich riesig auf den zweiten Teil der Reihe und kann es kaum erwarten auch diesen zu lesen. Puh, ich weiß echt nicht was ich sagen soll. Dieses Buch ist nun eines meiner Jahreshighlights und ich brauche ganz einfach mehr davon. Mehr von Blake Crouch und mehr von Wayward Pines. Klare Lese und Kaufempfehlung! Fazit: Mit "Psychose: Ein Wayward Pines Thriller" gelingt Blake Crouch ein packender, nervenaufreibender und spannungsgeladener Thriller in dem nichts so ist wie es scheint! Dieses Buch muss man gelesen haben. Natürlich bekommt dieses Buch von mir die volle Punktzahl.

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Bereits mit dem Zeitenläufer hat mich Blake Crouch vollkommen von seinem Können überzeugt. Als ich die Trilogie rund um Wayward Pines entdeckt habe, war das nicht nur unfassbar große Freude. Es war absolut klar,das ich es lesen muss. Und wenn mich der Zeitenläufer schon so immens begeistern konnte, so konnte er es hier sogar noch steigern. Blake Crouch hat so eine geniale Art zu schreiben. Fesselnd, bildhaft, atmosphärisch und rasant. Würde der Schlaf nicht seinen Tribut fordern, so hätte ich dieses geniale Stück wohl gar nicht beiseite gelegt. Er hat hier eine absolute beklemmende und nebulöse Atmosphäre gewoben, die mir durchweg Gänsehaut- und Panikmomente verschafft hat. Es ist verstörend und beängstigend zugleich. Es beginnt mit dem Secret Service Agenten, der sich nach einem Autounfall , in einem seltsamen Zustand befindet. Auf der Suche nach Erklärungen stößt er gegen Mauern des Schweigens und Unnahbarkeit. Harmonie und Freundlichkeit in einem perfekten Ort namens Wayward Pines. Doch kann so viel Idylle wahr sein? Was verbirgt sich wirklich hinter so viel Perfektion? Ethan ruht nicht eher, bis er dem Geheimnis auf dem Grund gekommen ist. Doch wird er die Wahrheit ertragen können? Und noch viel wichtiger, wird er es überhaupt überleben? Von Anfang an hat mich dieses Buch unglaublich fertig gemacht. Bis zum Schluss hatte ich keine Ahnung worauf das Ganze hinauslaufen würde. Ich erlebte einen Ethan, der ein sehr starker, aber auch sehr zerbrechlicher Protagonist ist. Was er sah, schien nicht zu stimmen. Die Fassade schien zu glatt, um echt zu sein. Doch er wusste , er ist nicht verrückt. Wie entkommt man einem Alptraum, aus dem man einfach nicht erwachen will? Jede einzelne Sekunde hat mich das Geschehen gefordert und an die Grenzen gebracht. Ich hatte Angst, fürchtete mich weiterzugehen. Musste es zwischenzeitlich weglegen, um es erstmal verarbeiten zu können. Denn was man hier erlebt , ist unmöglich, faszinierend und interessant zugleich. Bizarr,nicht von dieser Welt. Er spielt gekonnt mit den Ängsten der Leser und intensiviert es sogar noch. Reizt es bis aufs Äußerste aus. Bis man selbst an sich zweifelt. Der Autor versteht es sofort Spannung zu erzeugen und die Nerven gleichzeitig brach liegen zu lassen. Nicht nur der Ort, sondern auch die Situationen und Charaktere wurde äußerst vielschichtig und geheimnisvoll gezeichnet. Man entdeckt zu viel Glück und gleichzeitig auch Verzweiflung, Angst und Panik. Besonders Ethan war mir sehr sympathisch. Ich litt und fieberte mit ihm mit. Spürte seine Furcht, seine Neugier und Erschöpfung. Dadurch das man seine Sichtweise erfährt, ergründet man auch seine Persönlichkeit. Sein Leben. Welche Rolle spielt seine Vergangenheit, auf die man immer wieder Hinweise findet? Die übrigen Charaktere waren ebenso greifbar. Aber auch ein großes Mysterium für mich. Es gab Momente , die verwirrten mich unglaublich und ich wusste einfach nicht, was das Ganze soll. Später verdichteten sich die Geheimnisse und das Grauen. Gleichzeitig fand aber auch alles seinen Platz. Was man sieht, kann man nicht glauben. Wahnsinn, Brutalität und Kontrolle. Besessenheit und stetig wachsender Schrecken. Ich wollte weg und gleichzeitig war aufgeben keine Option. Was der Autor hier erschaffen hat ist verwirrend und genial zugleich. Etwas vergleichbares hab ich nie zuvor gelesen. Es hat mich das nackte Grauen spüren lassen. Ich stand ununterbrochen unter Strom. Und auch wenn dieser Mystery-Thriller Fiktion ist, so trägt er auch ein Körnchen Wahrheit in sich. Der Autor zeigt deutlich, was wir verändern können. Er zeigt aber auch, was Stillstand bedeutet. Mich hat dieser Roman extrem begeistert und nicht eine Moment losgelassen. Ständig neue Fragezeichen im Kopf und niemals kommt man nur eine Sekunde zum Stillstand. Die Entwicklung der Handlung , als auch der Charaktere ist deutlich spürbar. Die Wendungen sind extrem beeindruckend und gleichzeitig fördern Sie Wut und Fassungslosigkeit. Das Ende hat mich sprachlos gemacht. Aber für sich genommen könnte dieser Roman trotz teils offenen Fragen , abgeschlossen sein. Trotzdem bin ich total gespannt auf den Nachfolger und kann es kaum erwarten , ihn in den Händen zu halten. Fazit: Um keinen Preis der Welt möchte ich jemals in einem Ort namens Wayward Pines gelangen. Doch Secret Service Agent Ethan Burke hat keine Wahl. Doch wird er den Ort auch wieder lebendig verlassen können? Darf er überhaupt diese Entscheidung treffen? Wahrheit oder Fiktion? Ich bin absolut begeistert. Blake Crouch hat mich begeistert, in Angst und Schrecken versetzt. Verwirrt und stetig unter Strom gelegt. Niemals waren Angst und Grauen größer. Ein Mystery – Thriller der nicht nur die Nerven ordentlich strapaziert, sondern auch ein Körnchen Wahrheit in sich trägt. Wer sich gerne gruseln möchte, ist hier definitiv an der richtigen Adresse. Wayward Pines sorgt dafür. Der Auftakt der Wayward Pines Trilogie ist hochspannend, faszinierend und unglaublich beklemmend. Nichts für schwache Nerven, denn der Autor spielt gekonnt mit den Ängsten der Leser. Ein absolutes Highlight.

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Als Secret Service Agent Ethan Burke mitten in einem kleinen Kaff wieder zu sich kommt, fehlt ihm zunächst jegliche Erinnerung an das, was passiert ist, selbst den eigenen Namen weiß er nicht mehr. Er verliert sein Bewusstsein und kommt in einem Krankenhaus wieder zu sich. Hier kommen dann auch so langsam wieder Erinnerungen zurück. Wayward Pines heißt das kleine Kaff, in dem er sich befindet und in dem er nach zwei verschwundenen Agenten suchen sollte. Doch ein Unfall hat seiner Suche ein jähes Ende bereitet. Burke verlässt heimlich das Krankenhaus, doch während er sich nun auf die Suche nach der Wahrheit begibt, wird alles immer verwirrender. Die Menschen verhalten sich merkwürdig, seine Fragen werden nur ausweichend beantwortet und auch sonst scheint es nicht mit rechten Dingen in Wayward Pines zuzugehen. Nur was steckt wirklich hinter all den Merkwürdigkeiten? Meine Meinung Das Cover fand ich ja ziemlich spannend und auch ein wenig unheimlich und irgendwie musste ich dabei an Twin Peaks und dem Tagebuch der Laura Palmer denken. Das Crouch tatsächlich von dieser Serie mit inspiriert wurde, fand ich dann ziemlich gelungen und so war ich mehr als neugierig auf Psychose. Der Einstieg fiel mir sehr leicht, denn Crouch schreibt absolut flüssig und fesselnd. Dabei lässt er so vieles unausgesprochen, dass man einfach ganz tief in den Sog des Buches gerät und nicht mehr aufhören kann, zu lesen. Mit wenigen Details, aber dann doch mit genau der richtigen Menge an Bildern wird die Geschichte lebendig. Beim Lesen habe ich dann auch erfahren, dass die Trilogie sogar verfilmt wurde und ich bin absolut gespannt darauf, wie dieses Buch im Film umgesetzt wurde. Beim Buch war es auf jeden Fall ein mysteriöses, verwirrendes und absolut spannendes Kopfkino, das mich das Buch verschlingen ließ. Die Geschichte selber ist unheimlich spannend und je mehr man in der Geschichte vorankommt, desto verwirrender wird hier alles. Auf welcher Reise mich der Autor mitnehmen wollte, blieb mir lange unbeantwortet und doch fesselt genau dieses. Man möchte wissen, was es mit Wayward Pines auf sich hat und dabei trifft man auf so manche mysteriöse Begebenheit. Alles in allem ist dieses Buch eine Mischung aus Thriller, Fantastik, Mystery und Science Fiction und was da wirklich hintersteckt, konnte mich noch zusätzlich verblüffen. In Wayward Pines ist alles nicht so, wie es scheint. Die Atmosphäre des Buches passt hier unheimlich gut und macht immer wieder Gänsehaut. Während man durch einen Erzähler in dritter Person aus der Sicht des Special Agents Burke das Geschehen verfolgt, ist man als Leser genauso ratlos, wie der Protagonist selber. Hin und wieder bekommt man auch einen Blick auf die Familie des Agents, was allerdings noch lange nicht zur Aufklärung der Geschichte beiträgt. Special Agent Ethan Burke fand ich sehr gelungen, wenn er auch trotz seiner schweren Verletzungen vielleicht ein wenig zu sehr Held ist. Trotzdem passt das hier einfach auch zur gesamten Geschichte und trägt nur dazu bei, noch ein wenig mehr auf Spannung und Tempo zu drücken. Burke war mir durchaus sympathisch und ja, ich war hier mindestens genauso verwirrt wie der Agent selber. Neben Burke sorgen noch einige weitere Personen des Ortes für die geheimnsivolle Stimmung und auch hier kann ich nur sagen: in Wayward Pines ist alles anders. Mein Fazit Mit dem ersten Band der Wayward Pines Trilogie konnte mich Blake Crouch absolut fesselnd und spannend unterhalten und die Auflösung hat mich dabei völlig geplättet zurück gelassen. Was für eine mysteriöse, abgedrehte und actionreiche Geschichte, die einfach nur Spaß macht und die ich an nur einem Abend regelrecht inhaliert habe. Tatsächlich könnte man diese Geschichte auch mit diesem ersten Band beenden, doch ich bin schon äußerst gespannt, was mich noch so alles in Wayward Pines erwarten wird. Absolut spannend! Dieses Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung!

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Bei diesem unglaublichen Cover musste man einfach gucken was sich dahinter verbirgt. Ich habe es gesehen und war sofort begeistert, die düstere Stimmung und das es auf dem Kopf steht finde ich sehr gelungen, weil es eben auch eine Verbindung zur Geschichte hat. Die dunkle Straße die im Nebel verschwindet ist sehr gelungen und wird irgendwie nie langweilig wenn sie so gut in Szene gesetzt wurde. Man kommt gut in die Geschichte hinein und es fühlt sich an wie eingesaugt zu werden man landet in dieser vermeintlichen Idylle und erlebt ein spannendes Detail nach dem nächsten auch wenn es Stellenweise immer mal etwas ruhiger. Der Autor schafft es die Atmosphäre so gut einzufangen das man sie wirklich fühlen kann. Auch die landschaftlichen Beschreibungen sind gelungen, wenn er zum Beispiel das Tal beschreibt mit den dichten Pinienwäldern, das hat mir gut gefallen. Zur Handlung fiel es mir anfangs etwas schwer so richtig durchzusteigen, es war teilweise etwas zu verwirrend, der Leser sollte zwar nicht sofort wissen in welche Richtung es geht aber ein bisschen mehr Durchblick hätte mir geholfen, dadurch hatte ich ein kleines Lesetief in der Mitte des Buches. Danach geht es aber schlagartig weiter und bis zum Ende hin wird es so spannend, dass ich das Buch schlecht aus der Hand legen konnte. Mir hat die gesamte Kombination einfach sehr gut gefallen und kann es nur empfehlen. Fazit Spannend, verwirrend und unglaublich interessant gestaltet, aber eben auch zeitweise so undurchsichtig, dass ich selbst nicht wusste wo man gerade steht. Allerdings lässt die Geschichte den Leser nicht mehr los und Ich bin gespannt auf die weiteren Bücher des Autors.

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Stell dir vor, du erwachst am Fuße eines Tals. Um dich herum Berge, die du noch nie zuvor gesehen hast. Du hast Schmerzen, du glaubst in einem Unfall verwickelt gewesen zu sein. Du hast keine Ahnung was geschehen ist;  erinnerst dich nicht, was passiert ist oder wer du eigentlich bist. Du machst dich auf den Weg in die nahegelegene Stadt.. ...und dort erwartet dich der Anfang vom Ende... So ergeht es dem Secret Service Agenten Ethan Burke. Zwar gelangt er relativ zügig wieder in Besitz seiner langfristigen Erinnerungen, doch bringen diese ihn auch nicht weiter. Die Stadt Wayward Pines mag zwar idyllisch wirken, doch ist hier gewaltig etwas im Argen. Die Bewohner sind angespannt, niemand ist dazu bereit nähere Auskünfte zu geben, unerklärliche Dinge geschehen.. ...und es gibt keinen Weg hinaus.. Ihr müsst es einfach lesen! 🖤 Ich könnte hier jetzt noch ganz viel dazu erzählen, auch einfach weil ich nach diesem wahnsinnig spannenden Buch einen mega Drang dazu habe darüber zu reden, aber ney, ich möchte euch ja nicht den Spaß verhageln! ✌ Blake Crouch serviert hier den ersten Band einer äußerst vielversprechenden Trilogie, die bereits 2015 auch schon mit Starbesetzung verfilmt wurde. Ein Page Turner, bei dem nichts ist, wie es scheint - und am Ende auch noch eine plausible und wachrüttelnde Erklärung liefert. "Psychose" hat mich wirklich nicht losgelassen, ich war erst befriedigt, als ich wusste womit Ethan da zu kämpfen hat! Ich wurde so oft in falsche oder beziehungsweise verschiedene Richtungen gelenkt, dass ich zeitweise nicht mehr mitkam  und mich fragte, was zum Heck da nun los ist. Holy Maccaroni! Selten hat es mir so viel Spaß gemacht verscheißert zu werden! :D Die Story ist so rasant, abgedreht und mitreißend, dass es mir leicht gefallen ist ein paar Unstimmigkeiten zu verzeihen. Als Beispiel wären da doch das eine oder andere Logiklöchlein und vielleicht die Tatsache, dass unser lieber Mr. Burke hochgradig schwere Verletzungen wegsteckt wie nix. Aber muss Action und Spannung logisch sein? - Nope. 🤷‍♀️ Unterhalten muss es! Und das tut "Psychose"! Beim Lesen fühlte ich mich immer mal wieder an die Kult (und von mir heißgeliebte) -Serie "Twin Peaks" erinnert; schon im Opening wird der allseits geliebte gute Kaffee erwähnt. 🖤 Und im Nachwort von Crouch war doch tatsächlich ein Dank an die Schöpfer Lynch & Frost zu finden. Ohne Twin Peaks hätte es wohl die so fesselnde Story um Wayward Pines nicht gegeben. So skurril wie Twin Peaks war, so fesselnd schreibt Crouch. Ich bin gespannt, was mich im 2. Band erwarten wird! :)

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