Leserstimmen zu
Schneenacht

Helene Tursten

Die Embla-Nyström-Krimis (3)

(8)
(10)
(2)
(0)
(0)
€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,90* (* empf. VK-Preis)

Bei ihrem Onkel Nisse wollte die Ermittlerin Embla Nyström eigentlich ein paar entspannte Tage verbringen. Doch als in der schwedischen Abgeschiedenheit ein ermordeter Mann aufgefunden wird, beteiligt sich Embla wegen der Überforderung der örtlichen Polizei an den Ermittlungen – umso mehr, als sie in ihm den Entführer einer Jugendfreundin erkennt. Embla selbst war ebenfalls bei ihrem Verschwinden dabei, war aber stark betrunken und hat viele Details erinnern – doch nun kommen viele Erinnerungen wieder… Helene Tursten hat mit „Schneenacht“ bereits den dritten Band über die schwedische Ermittlerin Emba Nyström geschrieben und veröffentlicht, wobei die Umgebung der weiten und kalten Landschaften in Nordschweden hier nicht nur ein atmosphärischer Schauplatz sind, sondern einen wesentlichen Teil der Handlung bestimmen. Denn der immer stärker werdende Schneefall bestimmt nicht nur die Stimmung wesentlich mit, sondern verwischt auch wichtige Spuren, schränkt Beweglichkeit ein. Mir gefällt auch, wie die Bewohner so eigentümlich, verschlossen, verschroben sind und nicht gerade zum Plaudern aufgelegt sind. So werden wichtige Erkenntnisse erst im Laufe der Zeit aufgedeckt, was aber sehr authentisch und nicht konstruiert wirkt. Da auch die Charaktere sehr eingängig beschrieben werden und ihr eigenes Charisma mitbringen, wird der Reiz der eigentlichen Handlung noch einmal deutlich gesteigert. Und auch diese hat es in sich, da die Ereignisse um die Entführung und das aktuelle Geschehen sehr eng zusammenhängen. Es gibt auch noch einen zweiten Handlungsstrang, der gekonnt eingeflochten wird und für Abwechslung sorgt, der Mord an dem ehemaligen Entführer steht aber immer im Fokus des Interesses. Dass dabei noch einige Überraschungen aufkommen, die Emblas Nachforschungen durcheinanderbringen, ist hervorragend gelöst und sorgt für eine sehr spannende Erzählweise. Der Fall kann übrigens auch unabhängig von den vorigen Bänden gelesen werden, da er in sich abgeschlossen ist und sich die wichtigsten Zusammenhänge der bekannten Charaktere im Laufe der Zeit erklären – natürlich macht es aber mehr Spaß, wenn man auch die Vorgängerbände gelesen hat. „Schneenacht“ ist mal ein so richtig passender Titel, die Dunkelheit, das dichte Schneetreiben, die vielen Verschleierungen und Geheimnisse – das ist sehr atmosphärisch gelungen und packend geschrieben, da für viel Abwechslung gesorgt ist. Es gibt überraschende Wendungen, Einblicke in die Vergangenheit und einen zweiten Handlungsstrang, was sehr abwechslungsreich wirkt. Ein sehr lesenswerter Roman, der mich gepackt hat.

Lesen Sie weiter

Schneenacht Zurzeit ist es draußen bitterkalt und ich finde es mega gemütlich, mich im Wohnzimmer, mit einer heißen Tasse Tee und einem Buch, in eine Decke eingemummelt, aufs Sofa zu setzen. Mein neuester Kriminalroman „Schneenacht“ von Helen Tursten hat ein spektakuläres Cover. Nachtschwarz sieht es düster und geheimnisvoll aus. Die verschneiten Wälder und das gleißende Polarlicht wirken zusätzlich bedrohlich. Der Titel „Schneenacht“ ist erhaben, scheinbar in zwei Ebenen aufgetragen. Der Klappentext lässt mir das Blut in den Adern gefrieren. Eine leichte Gänsehaut macht sich breit. Darauf erst mal einen großen Schluck heißen Tee, ehe ich das Buch aufschlage und sehe was mich da erwartet. Die Protagonistin Kriminalinspektorin Embla Nyström ist mir bereits aus den ersten beiden Büchern „Jagdrevier“ und „Sandgrab“ durch die Autorin bekannt und etwas vertraut. Wie schwedische Krimis so sind, ist auch dieser brutal gut. Düster und spannend geht es auch gleich zur Sache. Die Menschen wirken immer etwas skurril und sonderbar, aber ich finde das passt in diese Gegend einfach perfekt. Die Polizistin wirkt auf den ersten Blick genauso eigenartig, wohl auch durch ihr sonderbaren Hobbies wie boxen und jagen. Der Nervenkitzel ist der Autorin jedenfalls sehr gut gelungen. Der Plot ist gut durchdacht und es steht viel auf dem Spiel. Der Spannungsaufbau ist geglückt. Das erste Drittel des Kriminalromans hatte ich im „Null Komma Nichts“ verschlungen. Die Seiten flogen vor meinen Augen nur so dahin. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und bin später vom Sofa mit dem Buch noch ins Bett umgezogen. Aber auch dort fiel es mir schwer ein Ende zu finden. Der Spannungsbogen ist einfach genial. Der Schreibstil ist flüssig und die Wortwahl treffend. Und was mir immer sehr gut gefällt, es ist auch sehr bildhaft beschrieben. Da ich selber schon öfter in Schweden unterwegs war, mag ich das dann besonders. Ein echter Pageturner, der mir tatsächlich kleinumrandete rote Äugelein am nächsten Morgen beschert hat. Ein guter Plot, interessante Figuren, aber auch jede Menge Gewalt, was momentan bei den Autoren im Trend zu liegen scheint. Grins, vielleicht haben die auch alle irgendwie einen Lagerkoller vom „Stay at Home“ durch Corona und müssen das schreibtechnisch irgendwie loswerden. Aber das ist nur eine rabenschwarze Vermutung von mir. Und am Ende findet Embla Nyström aus der Albtraum-Endlosschleife heraus und der Leser erfährt, wie das Ganze zusammenhängt. Und ich kann endlich wieder beruhigt durchatmen und das Buch aus der Hand legen. … ihre Freundin verschwand vor 14 Jahren. Ist sie noch am Leben? Embla Nyströms persönlichster Fall … Inhalt: Kriminalinspektorin Embla Nyström verbringt den Winter im ländlichen Dalsland auf dem Hof ihres Onkels. Eines Morgens wird sie zu einem spektakulären Mordfall gerufen. In einer Hütte im Wald liegt ein Toter mit Einschüssen in Kopf und Brustkorb. Embla erkennt den Mann sofort. Es ist einer der mutmaßlichen Entführer ihrer besten Freundin Lollo, die vor gut vierzehn Jahren spurlos verschwand und nie wieder auftauchte. Alte, schmerzhafte Erinnerungen werden wach und Embla beginnt zu ermitteln. Doch ein nächtlicher Schneesturm verwischt alle Spuren ... Die Autorin: Helene Tursten, geboren 1954 in Göteborg, ist eine der beliebtesten schwedischen Kriminalautorinnen. Ihre Serie um die Göteborger Kriminalinspektorin Irene Huss hat nicht nur viele Fans, sondern wurde auch erfolgreich verfilmt. Neben neuen Fällen für die junge Polizistin Embla Nyström veröffentlicht Helene Tursten auch sehr erfolgreich Bände mit Krimigeschichten. Antje Rieck-Blankenburg übersetzt aus den skandinavischen Sprachen und hat unter anderem Arne Dahl, Mats Strandberg und Fredrik Backman ins Deutsche übertragen. Sie lebt in Bühl und Frankfurt am Main. Weitere Bücher: Sandgrab, Jagdrevier, Der Novembermörder, Der zweite Mord, Die Tätowierung, Im Schutz der Schatten, das Brandhaus, Der erste Verdacht, uvm. Fazit: 4 Sterne**** Das Taschenbuch „Schneenacht“ hat 464 Seiten und ist im btb Verlag erschienen.

Lesen Sie weiter

Tolles Buch spannend

Von: Amelina

11.01.2021

Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Es war total spannend , man wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Rolle von Kriminalinspektorin Embla Nyström wurde wirklich glaubhaft rüber gebracht. Ich fand das Buch richtig gut und kann es nur weiterempfehlen.

Lesen Sie weiter

„Schneenacht“ ist nach „Jagdrevier“ und „Sandgrab“ der dritte Teil der Krimireihe um Embla Nyström. Auch wenn ich die beiden Teile noch nicht gelesen habe, kann man Schneenacht sehr gut lesen, da der Krimi in sich abgeschlossen ist. Da ich von der Autorin schon die Irene Huss Reihe kenne und sehr mochte, war ich natürlich auch sehr gespannt und ich wurde nicht enttäuscht. Ich konnte kaum mehr aufhören zu lesen und hatte das Buch in zwei Tagen durch. Die Handlung ist sehr spannend – ich bin eh ein Fan von skandinavischen Krimis – ausserdem bin ich Schwedenaffin und liebe das Land. Die Mörderjagd im kalten und tiefverschneiten Dalsland hat mich darum sehr mitgerissen. Von mir erhält «Schneenacht» darum eine klare und absolute Leseempfehlung. Und so wie es ausschaut, werde ich mir die beiden ersten Bände um Embla Nyström nun garantiert auch besorgen.

Lesen Sie weiter

Mord im verschneiten Skandinavien

Von: arh

10.01.2021

Bei "Schneenacht" handelt es sich bereits um den dritten fall der Embla-Nyström-Reihe von Helene Tursten. Für mich war es das erste Buch dieser Reihe. Und sicher nicht das letzte! Die Schauplätze des Krimis, die weiten einsamen, kalten und verschneiten Landschaften in Nordschweden, machen den besonderen Charme des Krimis aus. Sie tragen sehr zur Stimmung bei. Dazu kommen die Bewohner, die verschlossen sind und ihre Eigenarten haben, vielleicht haben sie ja auch etwas zu verbergen. Eine Gemeinschaft, die lieber unter sich bleibt. Skandinavische Krimis sind einfach anders und einzigartiger. sie haben diese gewisse Atmospähre. Im Mittelpunkt steht der Mord am ehemaligen Entführer von Embas Jugendfreundin. Gekonnt schlingt sich ein weiterer Handlungsstrang darum und bringt noch etwa mehr Spannung in diese Krimi. Die Autorin versteht es ihre Leser in die Geschichte zu ziehen. Mit ihren einzigartigen Charakteren, dem Sapnnungsaufbau und überraschenden Wendungen und Geheimnissen schafft sie es, einen an das Buch zu fesseln. Unbedingt lesen!

Lesen Sie weiter

Helene Tursten

Von: Doris Rudolph

10.01.2021

Meines erstes Buch aus dieser Reihe , allerdings waren keine Kenntnisse zum Vorgänger notwendig. Das Buch vermittelt einem einen guten Eindruck in die Arbeitsweise der schwedischen Polizei.

Lesen Sie weiter

Schwedischer Krimi

Von: Viktoria

06.01.2021

Leider bin ich vom Buch enttäuscht. Der Anfang ist viel versprechend. Embla bekommt einen überraschenden Anruf von einer Freundin, die seit 15 Jahren vermisst wurde. Etwa bis zur Hälfte des Buches wird in zwei Mordermitlungen ermittelt. Man hat das Gefühl dass es überhaupt keine Spannung bis dahin aufgebaut wird. Leider hat mich das Buch gar nicht gefesselt.

Lesen Sie weiter

Embla Nyström's persönlichster Fall

Von: Hildegard

05.01.2021

Embla Nyström wird während ihres Urlaubs von einem Bekannten zu einem Tatort gerufen. In einer Hütte im Wald liegt ein Toter mit Einschüssen in Kopf und Brustkorb. Embla erkennt den Mann sofort. Es ist einer der mutmaßlichen Entführer ihrer besten Freundin Lollo, die vor gut vierzehn Jahren spurlos verschwand und nie wieder auftauchte. Seitdem plagen sie Alpträume. Schmerzhafte Erinnerungen werden wach und Embla beginnt zu ermitteln. Der Fall wird immer verwickelter, als ein weiterer Toter gefunden wird. Handelt es sich um eine Fehde im Mafiamillieu? Embla Nyström's dritter Fall ist auch ihr persönlichster. Der Krimi gibt gute Einblicke in die Arbeitsweise der schwedischen Polizei.

Lesen Sie weiter