Leserstimmen zu
Wildpflanzen essen

Leoniek Bontje, Yvet Noordermeer

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Das Buch ist echt was fürs Auge und es ist wirklich erstaunlich, welche Pflanzen einem beim Wandern oder nur spazierengehen begegnen, die wirklich essbar sind. Manche Blüten sehen nicht nur schön aus, sondern schmecken auch gut. Das Buch mit all den schönen Fotos macht wirklich lust mal selbst ein paar Blüten zu pflücken und daraus etwas feines zu zaubern. Die Rezept sind echt toll und man bekommt richtig Freude drauf. Leider gibt es auch zwei Pfannkuchen-Rezepte und einmal gibt man einfach die Blüten ins Joghurt (was für mich jetzt nicht wirklich ein Rezept ist...). Aber das ist wirklich meckern auf hohen Niveau. Das Buch zeigt einem vor allem, bei seinen Spaziergängen einfach offener durch die Welt zu gehen und sich auch mal etwas zu trauen. Einfach experimentieren und aufmerksam auf seinen Weg sein. Die Fotos sind wirklich toll gestaltet und man erkennt die gezeigten Blumen auch wirklich gut wieder. Ganz zum Schluss ist noch eine schnelle Erklärung, dass man auch Auszüge herstellen kann. Das hätte mich auch näher interessiert, für welche Leiden es welche Auszüge gibt.

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Ich lese mittlerweile durchaus viele Bücher in elektronischer Form. Dieses Buch hat meine Freude an der Schönheit eines Buches reanimiert. Es ist praktisch, weil es informativ und dazu noch gut bebildert ist. Es ist wunderschön illustriert und mit Liebe gemacht. Ich möchte es nicht mehrmissen.

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Ein wirklich tolles Buch, dass meiner Meinung nach für blutige Anfänger jedoch nicht geeignet ist, daher gibt es nur 8/10 Punkten. Die Aufmachung des Buches hat mich sehr überzeugt. Der Stil ist sehr schön ordentlich. Auch der Inhalt ist gut sortiert, so dass man sich schnell zurechtfindet. Mir hat es wirklich gut gefallen, dass es zu jeder Jahrezeit Wildpflanzen gibt. Auch die beigefügten Rezepte sind wirklich toll. Sie sind verständlich und erfordern keine Ausgefallenen Utensilien oder Zutaten. Etwas problematisch finde ich, dass gerade bei Pflanzen mit Verwechslungsgefahr nicht näher beschrieben wird (z.B.: Bilder der Giftpflanze, Tips zur Unterscheidung, …) worauf man achten soll. Das macht die Verwendung des Buches für manche der Pflanzen gerade für Anfänger etwas schwerer. Persönlich kann ich es jedoch trotzem sehr weiterempfehlen, wenn man sich unsicher ist sollte man jedoch nochmal recherchieren. Das Buch vermitteln auf eine sehr Naturverbunde Art und Weise, wie man lokale Wildkräuter in die Küche einbeziehen kann. Dabei liefert das Buch tolle Rezeptideen, die gut umsetzbar und nicht zu kompliziert sind.

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Die Wildpflanzenexpertin Leoniek Bontje und die Ernährungsberaterin Yvet Noordermeer haben in ihrem Buch "Wildpflanzen essen" über 50 Rezepte aus den verschiedensten Wildpflanzen zusammengetragen. Die Rezepte sind geordnet nach dem Sammelzeitpunkt der entsprechenden Wildpflanzen. So kann man sich im April und Mai auf die Suche nach Magnolien begeben und daraus leckeren Magnoliensirup herstellen - das war mir völlig neu. Das Brennnessel eine heilende Wirkung hat und man daraus auch leckere Suppe machen kann, war mir bekannt, dass man sie aber auch hervorragend grillen kann, nun wiederum ganz und gar nicht. Während ich selber schon Gerichte mit Bärlauch, Löwenzahn und Gundermann zubereitet habe, wäre ich nie auf die Idee gekommen, einen Kuchen mit Mädesüssblüten zu machen oder die Knospen des Klatschmohns als Kapernersatz zu verwenden (das kenne ich nur von Kapuzinerkresse). Die Pflanzen, die hier beschrieben werden, findet man in unseren Breiten nahezu überall in der Natur und zum Teil auch in den Gärten - wie Sanddorn, Haselnuss, Schlehe, Beinwell, um nur einige wenige zu nennen. Jede Pflanze wird kurz beschrieben mit den zu verwendbaren Teilen, der Heilwirkung und der Blütezeit. Als Bestimmungsbuch würde ich das Buch alleine aber nicht verwenden, dafür liegt sein Schwerpunkt zu sehr auf der Verarbeitung und Zubereitung der Pflanzen. Und da es bei der ein oder anderen Pflanze doch zu Verwechslungen etwa mit Giftpflanzen kommen kann, ist ein gutes Bestimmungsbuch oder ein Mitsammler, der sich auskennt unabdingbar. Es bietet aber eine Fülle an Rezepten, die sich leicht umsetzen lassen und dabei richtig lecker sind. Das Buch ist sehr schön übersichtlich und ansprechend gestaltet, das Cover ist schlicht und daher absolut passend, der Einband wirkt durch seine textile Struktur sehr hochwertig. Eine runde Sache also, die sich bestens als Geschenk für Naturfreunde, die Wert auf eine gesunde Ernährung legen, eignet.

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Über die Natur kann man nur immer wieder staunen und vieles weiß man gar nicht. Umso mehr hat mich dieses Buch interessiert, um zu sehen und zu erfahren, wie viele Pflanzen es eigentlich gibt, die man essen kann. Und genau diese werden hier jetzt vorgestellt und ihre Verwendung erklärt. 🌸Das Buch ist sehr übersichtlich aufgebaut. Nach einer sehr schönen Einleitung folgen die unterschiedlichen Pflanzen, die jeweils auf zwei Doppelseiten dargestellt werden. Dabei wird erklärt was für eine Wirkung sie hat, welche Teile man verwendet und wie man sie verarbeitet. Alles wird sehr gut erklärt und man kann den Erklärungen sehr gut folgen. 🌸Das Buch ist sehr schön gestaltet. Es gibt viele farbige Fotografien, wodurch man die Pflanzen natürlich auch draußen gut erkennen kann. Und alles in allem ist da ganze Buch einfach sehr ansprechend. . 🌸Wer mehr erfahren möchte, wie viele heimische Pflanzen man essen kann, sollte zu diesem Buch greifen.

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Obwohl ich ein Dorfkind bin, weiß ich über Pflanzen viel weniger, als ich gerne würde. Trotzdem reizt es mich seit vielen Jahren, mehr Pflanzen aus der Heimat zu erkunden und zuzubereiten. Also brauche ich Hilfe. Ich frage gern erfahrene Menschen um Rat, lese, benutze im Zweifelsfall noch einmal die ein oder andere Pflanzenbestimmungsapp. Wie passend, dass jetzt gerade ein neues Buch zu Wildpflanzen erschien. Das wollte ich mir unbedingt genauer ansehen. Erster Eindruck: Das Buch hat ein handliches Format, das kann man auch gut mitnehmen, in den Garten, in den Wald, es passt in den Rucksack. Gleichzeitig sieht es wertig aus. Die Farbgestaltung ist angenehm, die Schriftart simpel, erinnert an Schreibmaschinenschrift. Das Inhaltsverzeichnis – und auch das gesamte Buch – ist nach Monaten sortiert, in denen geerntet werden kann. Los geht es also mit Magnolien oder Brennnesseln im März und April, über Waldmeister und Rotklee im Mai und Juni, wilde Rauke und Klatschmohn im Juli und August, Buschmalve und Hagebutten im September und Oktober bis zu Ideen für den Winter. Vor den eigentlichen Pflanzen- und Rezeptseiten steht eine Seite mit wichtigen, nützlichen Informationen. Respektvoll mit der Natur umgehen: Nur ernten, was man braucht, umsichtig sein. Vorsichtig sein: Nur sammeln, was man zweifelsfrei erkennt. Zu jeder Pflanze gibt es zunächst eine Doppelseite. Links eine Detailaufnahme der Pflanze, sodass man diese gut erkennen kann. Rechts eine Kurzbeschreibung: Wann blüht oder wächst die Pflanze, was kann man davon essen, wie wirkt die Pflanze. Auf den nächsten Seiten folgen, zumindest bei den meisten Pflanzen, ein oder zwei Rezepte. Magnoliensirup, Brennnesselsuppe oder Walnusslikör – das klingt für mich alles nach soliden Rezepten mit Pflanzen, die ich zweifelsfrei erkenne. Gundermannpesto, Flammkuchen mit Schafgarbe oder Kartoffelstampf mit Kletten-Labkraut? Klingt reizvoll, auch wenn ich die Pflanzen noch nicht kenne. Da würde ich vermutlich noch einmal recherchieren. Gibt es Pflanzen die ähnlich aussehen? Mit solchen Informationen ist das Buch eher sparsam. Auf die Pflanzen, fertig, los! Ich ziehe also durch den Garten, pflücke zunächst Bärlauch. Den kenne ich ja! Nicht weit entfernt sind zarte erste Brennnesseltriebe, davon pflücke ich auch ein paar, denn ich würde gerne das Kräuterbrot ausprobieren. Auch finde ich Knoblauchsrauke, davon wächst in unserem Garten eine Menge. Der Joghurtdip mit Knoblauchsrauke klingt gut! Mein Schwiegervater erzählt, dass Knoblauchsrauke beim Erhitzen ihren Geschmack verliert. Ich lese nach und finde mehrere Quellen, die da bestätigen. Auch beim Trocknen ginge demnach der Geschmack verloren. Das wäre eine Information, die ich mir auch im Buch gewünscht hätte. (K)ein Kochbuch? Für mich ist dieses Büchlein nicht in erster Linie ein klassisches Kochbuch. Ich lese nicht ein Rezept, beschließe, es auszuprobieren und kaufe dann ein. Ich durchstöbere das Büchlein, werde inspiriert, in die Natur zu gehen, meine Region zu erkunden, den Garten zu inspizieren. Ich schlage in dem Büchlein nach, nutze es als Ratgeber. Die Rezepte klingen gut und ich merke mir einige davon vor: Wenn die Walnüsse grün sind, möchte ich den Likör ansetzen. Ich möchte die Augen offenhalten, nach Vogelmiere und Acker-Senf, und den Salat ausprobieren! Ich möchte Waldmeister sammeln und einen Maiwein ansetzen. Fazit Es ist für mich ein gelungenes Buch, eine große Freude. Es ist hübsch, handlich, praktisch und robust. Es gibt es kein Stichwortverzeichnis, keine alphabetische Sortierung; nur das doppelseitige Inhaltsverzeichnis hilft, sich zurechtzufinden. Aber, wie gesagt: Die Gliederung nach Monaten ist praktisch. Die Pflanzenbilder sind schnörkellos und helfen gut, die Pflanzen zu erkennen und zu finden. Auch die Rezeptbilder sind sehr ansprechend. Dazwischen gibt es weitere ganzseitige Bilder, z. B. vom Sammeln, von Gartenfeiern oder gemeinsamen Unternehmungen. Die geben dem Büchlein eine persönlichere Note, trotzdem hätte es für mich davon etwas weniger sein können. Ich komme da auf rund 15 Seiten, auf denen ich lieber noch das ein oder andere Rezept oder eine weitere Pflanze gehabt hätte.

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Zauberhaft

Von: Denise

17.05.2020

Dieses Buch vereint Fachwissen mit Ästhetik. Nicht nur der Inhalt ist interessant. Die Bilder und Schriftarten machen lust sich mit den Themen auseinander zusetzen.

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Dieses Buch ist für alle geeignet, die sich gerne Anregungen für den kulinarischen Umgang mit Wildpflanzen holen möchten. Es ist ein wirklich liebevoll gestaltetes Buch, welches sich durch den Einband sehr hochwertig anfühlt. Die vorgestellten Pflanzen sind jahreszeitlich geordnet und sind professionell portraitiert, sodass die vegetativen Merkmale gut erkennbar sind. Gut gefallen haben mir auch die kleinen Infoseiten, in denen knapp z.B. auf die Heilwirkung eingegangen wird. Zu jeder Pflanze gibt es 1 Rezept, welches ebenfalls ansprechend gestaltet ist. Hierbei finde ich es toll, dass von Brot über Getränke, Desserts und Hauptspeisen alles vertreten ist und man merkt, dass man vieles auch für mehr als 'nur' Salat nutzen könnte. Ich werde definitiv das ein oder andere ausprobieren, sobald der Frühling fortgeschritten ist!

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