Leserstimmen zu
T.I.M.E Stories - Jagd durch die Zeit

Christophe Lambert

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Los Angeles 2014: Die ungestüme Tess Heiden, die als Patientin in der Psychiatrie einsitzt, erhält ein verlockendes Angebot. Wenn sie sich von einer im Geheimen operierenden Agentur anheuern lässt, kommt sie frei. Doch Tess ahnt nicht, dass dieses Angebot ein riskantes One-Way-Ticket ist. Denn das Geschäft der T.I.M.E Agency ist es, durch die Zeit zu reisen, und zwar von einer Raumstation im Jahr 2469 aus. Um als Agentin tödliche Missionen überleben zu können, muss Tess die brutalsten Tests bestehen. Doch niemand ist härter, gerissener und stärker als Agentin Heiden. Dann erfährt sie, dass die T.I.M.E Agency ein Geheimnis vor ihr verbirgt, und Tess setzt alles daran, es zu lüften … Der Einstieg in das Buch fiel mir relativ leicht. Schon im ersten Kapitel lernt man die Protagonistin kennen und erhält einen sehr weitreichenden Einblick in ihren Lebenslauf, das hat mir sehr gut gefallen. Eingeteilt ist das Buch in vier Teile, was leider ohne Gliederung etwas unübersichtlich war. Da die Kapitel keine Namen haben, ist ein Inhaltsverzeichnis natürlich nicht nötig, aber es hätte geholfen, etwas Ordnung reinzubringen. Der Handlung war ziemlich einfach zu folgen und hatte durchaus einen gewissen Spannungsgrad vorzuweisen, auch wenn ich den Schreibstil des Autors ein bisschen zu sprunghaft fand. Dennoch habe ich das Buch sehr genossen und fand es auch sehr amüsant, denn als Agenten der T.I.M.E. - Organisation meistert das ungleiche Team etliche Missionen. Sei es eine Zugfahrt mit Hitler, eine Fahrt auf einem Fischerboot, oder eine Reise nach Atlantis! Dass der Roman auf dem gleichnamigen Brettspiel basiert, ist mir erst aufgefallen, als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand hielt. Das Spiel kannte ich bisher nicht, aber das Buch hat mich auf jedenfalls neugierig gemacht! „Jagd durch die Zeit“ ist nur der Anfang von Tess‘ Geschichte und ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung!

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Die »T.I.M.E Stories«-Spiele sind auf Deutsch bei Asmodee erschienen (hier ein Überblick über die Reihe), und wir haben neben dem Grundspiel schon mehrere Erweiterungen gespielt, die uns größtenteils gut gefallen haben. Immer geht es darum, dass man als Team eine Zeitreise machen und eine temporale Störung finden und verhindern muss, die unterschiedlicher Natur sein kann. Dabei sammelt man Hinweise und scheitert auch hin und wieder, sodass ein weiterer Durchlauf nötig ist, bei dem die Hinweise erneut eingesammelt werden und man etwas mehr Hintergrundwissen, dafür jedoch weniger Zeit hat. Im Roman schlüpft man in die Haut der Protagonistin Tess Heiden, die 2014 in einer psychiatrischen Einrichtung sitzt und die Gelegenheit bekommt, an einem Forschungsprojekt teilzunehmen und so aus der Anstalt rauszukommen. Wie sich bald herausstellt, laufen die Dinge dabei etwas anderes als erwartet. Wer die Spiele kennt, kann sich bereits denken, wo Tess letzten Endes landen wird und welche Aufgabe sie erfüllen soll – die eines Agenten der T.I.M.E. Agency. Da ich wusste, worauf das Ganze hinausläuft, empfand ich die ersten Kapitel als recht langweilig und zu sehr in die Länge gezogen. Zwischendrin habe ich sogar kurzfristig kapituliert, das Buch für längere Zeit zur Seite gelegt und mich anderem Lesestoff gewidmet, dabei ist es mit 320 Seiten nun nicht gerade lang. Sobald es jedoch an die Missionen geht, nimmt die Geschichte Fahrt auf. Wobei ich mich schon gefragt habe, wieso die erste richtige Mission ausgerechnet 1941 in Deutschland stattfinden muss, aber sei’s drum. Zumindest hat man da ein bisschen das Gefühl wie bei den Spielen, weil die vier Agenten nun auch unter Zeitdruck ihre Aufgabe erfüllen müssen. Im Verlauf der Geschichte wirft man zudem einen Blick hinter die Kulissen der Agency und erfährt etwas mehr über deren Beweggründe und Entstehungsgeschichte. Nett sind auch die Verweise auf Plots aus den Brettspielen, bei denen ich öfter mal grinsen musste, weil ich mich an unsere jeweilige Spielsitzung erinnert habe. Im Großen und Ganzen kommt mir aber zu wenig Flair der Spiele rüber, und auch für Menschen, die die Spiele nicht kennen, wird meiner Meinung nach zu wenig erklärt und zu viel im Unklaren gelassen.Die Charaktere haben mich ebenso wie die aufgepfropfte Liebesgeschichte und die Story rund um Tess‘ Herkunft relativ kalt gelassen, und auch die Freude über das Wiedersehen mit Bob, Marcy und anderen war nur von kurzer Dauer. Letzten Endes war es für mich eine kurzweilige Unterhaltungslektüre, die nicht groß im Gedächtnis bleiben wird (was man von einigen unserer Spielerunden nicht behaupten kann – und das hebt T.I.M.E. Stories für mich auch von vielen anderen Brettspielen ab), und ich muss leider zu dem Schluss kommen, dass da deutlich mehr drin gewesen wäre …

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Tess Heiden Leben ist geprägt von Gewalt, Alkohol und Drogen. Mit 20 Jahren sitzt sie deshalb in einer psychiatrischen Anstalt. Trotz ihrer hohen Intelligenz schafft sie nicht den Absprung in ein besseres Leben, wobei sie die Schuld ganz klar am Lebenswandel ihrer Mutter sucht, die mit immer wechselnden Lebenspartnern nicht gerade das ideale Vorbild für Tess war. Eines Tages taucht jedoch Victor Rush in der Anstalt auf und macht Tess ein Angebot, dass sie nicht ablehnen kann. Denn es wäre die Chance, endlich ihrem Leben einen Sinn zu geben. Auch wenn dies heißt, alles vorherige zurückzulassen. Wobei dies wortwörtlich gemeint ist, denn der Neubeginn wäre im Jahr 2469... 350 Jahre in der Zukunft. Ich muss zugeben, das Ichfür die Story zwei Anläufe gebraucht habe, da mich Tess als Protagonistin nicht recht überzeugen konnte. Ihre aufbrausende Art, die Gewaltbereitschaft und das sehr lose Mundwerk haben ihr keine Sympathiepunkte eingebracht. Doch je mehr man liest, umso mehr merkt man, dass Tess sich hinter dieser Maske eigentlich nur versteckt. Auch fand ich einzelne Szenen sehr wirr aneinandergereiht, ein roter Faden war sehr lange nicht erkennbar. Dies führte dazu, dass für mich keine rechte Spannung aufkam. Das dem Buch ein Brettspiel zugrunde liegt, wusste ich vor Lesen der Geschichte nicht. Dies ist aber auch nicht notwendig, die Kenntnis darüber wird nicht benötigt, da alles sehr detailliert erklärt wird. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich nach Lesen des Buches auch keine rechte Lust habe, mir das Brettspiel anzuschauen. Tess bekommt drei Teammitglieder zur Seite gestellt. Dominika, James und Rr´naal, einen Außerirdischen vom Planeten Ganymed. Die vier müssen sich erst einmal zusammenraufendem wirklich als Team zu gelten. Der Weg dahin ist lang und für einige physisch we psychisch schmerzhaft. Die Missionen sind zwar interessant, doch teilweise sehr "lässig" abgehandelt. Ich möchte nicht viel von der Story verraten, insoweit handelt es sich aber um eine Mischung aus Zeitreise-Story und Agenten-Thriller, durchsetzt mit einigen historischen Fakten. Trotzdem konnte mich das Gesamtkonzept nicht überzeugen. Das Ende war zu schnell und ist mit vielen Fragen gespickt. Alles läuft auf einen zweiten Teil hinaus, den ich mir dann aber nicht zulegen werde. Meggies Fussnote: Wenig Spannung, wirre Szenen, unvollständige Charaktere.

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Zuerst muss ich wohl zugeben, dass ich das dazugehörigen Spiel nicht gespielt habe, nur vom Hörensagen kenne, aber schon sehr viel Gutes gehört habe. Irgendwie wollte ich dann schon wissen, um was es geht, sodass ich das Buch lesen wollte. Es bildet die Vorgeschichte zum Spiel, zumindest die, der Protagonistin Tess und bietet Hintergrundinformationen zu den Spielcharakteren, mit denen man im Brettspiel durch die Zeit reist und Missionen meistert. Das Buch ist dabei allerdings auch allein stehend eine tolle Unterhaltung. Christophe Lambert schreibt einfach und spannend, sodass man durch die Zeilen fliegt und kaum mehr aufhören will. Tess bildet dabei kein 0815-Mädchen, sondern hat schon vor den Zeitreisen so einiges durchgemacht und hat eine starke Persönlichkeit, die gelegentlich aneckt. Im Jahr 2469 angekommen, wird auch nicht lange rumgefackelt und direkt die erste Zeitreise gestartet, wobei sie natürlich 3 weitere Teammitglieder dabei hat - allesamt außergewöhnlich. Während einer Mission ist es ihnen möglich sich mittels Telepathie zu unterhalten. Etwas seltsam fand ich die Tatsache, dass jede Zeitreise wiederholt und somit nicht versaut werden kann, sodass das Endergebnis stimmt. Spannend wurde es erst richtig, als Tess von einem mysteriösen Mann angesprochen wurde, der sie auf etwas anderes aufmerksam macht, wodurch der Fokus verschoben wird und es noch spannender wird. Ich bin ehrlich, ich war so begeistert von der Geschichte, ich könnte noch viele weitere Bücher in dem Stil lesen. Zeitreisen haben mich schon immer fasziniert. ;) Fazit Christophe Lambert hat mit dem Buch genau meinen Geschmack und somit direkt ins Schwarze getroffen. Außergewöhnliche Charaktere, eine spannende Geschichte und natürlich Zeitreisen. 5/5 Punkte!

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T.I.M.E Stories – Christophe Lambert Verlag: penhaligon Taschenbuch: 16,00 € eBook: 12,99 € ISBN: 978-3-7645-3238-3 Erscheinungsdatum: 9. Dezember 2019 Genre: Brettspieladaption / Sci-Fi Seiten: 317 Inhalt: Der offizielle Roman zum preisgekrönten Brettspiel - unumgängliches Hintergrundwissen über die »T.I.M.E Stories«, perfekt für Fans sowie Neueinsteiger Los Angeles 2014: Die ungestüme Tess Heiden, die als Patientin in der Psychiatrie einsitzt, erhält ein verlockendes Angebot. Wenn sie sich von einer im Geheimen operierenden Agentur anheuern lässt, kommt sie frei. Doch Tess ahnt nicht, dass dieses Angebot ein riskantes One-Way-Ticket ist. Denn das Geschäft der T.I.M.E Agency ist es, durch die Zeit zu reisen, und zwar von einer Raumstation im Jahr 2469 aus. Um als Agentin tödliche Missionen überleben zu können, muss Tess die brutalsten Tests bestehen. Doch niemand ist härter, gerissener und stärker als Agentin Heiden. Dann erfährt sie, dass die T.I.M.E Agency ein Geheimnis vor ihr verbirgt, und Tess setzt alles daran, es zu lüften … Mein Fazit: Zum Cover: Das Cover fand ich sehr interessant, deshalb wollte ich das Buch auch lesen. Es ist so futuristisch gestaltet. Zumindest empfinde ich das so. Was genau darauf zu sehen ist, kann ich nicht sagen, aber ich tippe auf eine Kapsel. Wenn ihr das Buch gelesen habt, wisst ihr was ich meine. Zum Buch: Erst einmal vorne weg, ich kenne das Spiel überhaupt nicht, habe auch noch nie davon gehört. Daher kann ich sagen, das Buch kann man also sehr gut auch ohne dem Wissen des Spiels lesen. Ich fand, das Buch geht krachend los, wird dann etwas ruhiger und wird dann nochmal richtig spannend. Tess und 3 weitere Charaktere werden zu Probemissionen geschickt, bis sie endlich mal an einer richtigen Mission teilnehmen dürfen. Die Aufgabe ist meist Zeitrisse zu beseitigen. Immer natürlich mit einer anderen Szene. Mir gefiel das wirklich gut, die Story hat mich mitgenommen. Der Schreibstil gefiel mir gut und ich flog so durch das Buch. Die Geschichte ist nicht so eine typische Geschichte, hier wird auf jede einzelne Szene eingegangen und von der Erzählweise wirklich schön. Komme ich nun zu den Protagonisten, Tess ist sehr rebellisch und das schon immer. Sie sitzt in der Psychatrie fest, bis sie rekrutiert wird. Doch auch dort ist sie anfangs sehr rebellisch, damit kommt sie aber nicht weiter. Man merkt aber beim weiterlesen, dass Tess nicht nur rebellisch und aufmüpfig ist, sondern auch ein weiches Herz hat. Was sie aber gut versteckt.Dann gibt es noch einen Ganymedaner, ein Außerirdischer, der sehr sympathisch ist. Auch die anderen Teammitglieder sind schön dargestellt und erzählt. Die bildliche Darstellung gefiel mir auch gut. Ich bin mit Tess und ihren Teamkollegen in die unterschiedlichen Zeiten gereist und habe mit ihnen mit gefiebert. Wenn ich gekonnt wie gewollt hätte, wäre ich gern dabei gewesen und hätte ihnen geholfen. Im Großen und Ganzen ein wirklich schönes Buch, mit ein paar kleinen Schwächen. In der Mitte etwa, wird es etwas Ruhig, vielleicht ein wenig zu ruhig. Trotzdem spreche ich hier gern eine Leseempfehlung aus. Ich gebe hier 4 von 5 Sternen und hoffe das es noch mehr Bücher davon geben wird. Ich würde gern lesen, wie es mit Tess und den anderen weiter geht.

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Schade

Von: Jeanyjanez

18.01.2020

Sie ist schwierig und schnell gereizt, doch obwohl Tess in einer Psychiatrie sitzt, wird sie für ein spezielles Programm ausgesucht. Denn Tess kann sich alles merken, was sie einmal gelesen oder gesehen hat. Eine besondere Fähigkeit, die sie für die T.I.M.E Agency besonders reizvoll macht, aber nicht nur das, sondern auch ein Geheimnis, welches Tess erst nach und nach herausfindet. Zeitreisen. Es hat echt gut angefangen und ja, ich glaubte wirklich, in einem spiel zu sein, so seltsam interessant hat es sich gelesen. tess wird für ein Programm ausgesucht, was wirklich mehr als ungewöhnlich ist und als sie auf einer Raumstation erwacht – in der Zukunft – weiß sie wirklich nicht, was eigentlich los ist. Doch das findet sie schnell heraus und die Geschichte wäre wirklich wirklich sehr gut, wenn … ja, wenn es nicht plötzlich um den zweiten Weltkrieg und Hitler gegangen wäre. Wer mich kennt, weiß, dass ich so etwas nicht lese, denn ganz ehrlich: das Thema ist ausgelutscht und es gibt nichts mehr darüber zu erzählen. Hätte ich es vorher gewusst, hätte ich es nicht gelesen. Für mich hat dieser Abschnitt das gesamte Buch ruiniert. Geschichte: 3/5 Zukunftsvision: 4/5 Vergangenheit: 1/5 Glaubwürdigkeit: 3/5 Protagonist: 4/5 Wäre der Teil mit dem WWII nicht gewesen, ich hätte das Buch echt gefeiert. Aber für mich hat es sich einfach nicht richtig angefühlt. Das Team, was aus 4 Personen besteht, soll etwas in einem Zug finden. In diesem Zug ist Hitler unterwegs …

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Als Tess in der Psychiatrie von einem scheinbar megareichen, geheimnisvollen Mann zur Teilnahme an einer Spezialausbildung gebeten wird, glaubt sie an einen Trick der Anstalt. Doch bald stellt sich heraus, sie soll zu einer Art Geheimagentin ausgebildet werden. Um dem Anstaltswahnsinn zu entkommen, macht sie mit… und gerät bald darauf in eine unglaubliche Geschichte! Denn plötzlich findet sie sich in einer Raumstation in einer fremden Galaxie wieder, in einer sehr fernen Zukunft! Doch damit nicht genug! Sie erfährt bald, dass sie als eine Art Zeitreisende ausgebildet wird. Das Besondere daran: nur ihr Geist reist, sie bekommt „vor Ort“ einen Wirtskörper! Sie kommt in ein Team junger Rekruten, die wie sie am Anfang ihrer Ausbildung stehen und aus unterschiedlichen Zeitepochen stammen. Sogar ein „Außerirdischer“ ist unter ihnen. In unterschiedlichsten Missionen müssen die Rekruten nun ihre Fähigkeiten beweisen. Dabei geht es in erster Linie darum, die Organisation zu schützen. Und die wichtigste Aufgabe bei jeder Mission: die Zeitachse dabei nicht zu verändern! Die Missionen sind super spannend, der Wechsel zwischen Epochen und der kurze Zeitrahmen, den die jungen Leute zur Verfügung haben, machen jede Aufgabe rasant und abwechslungsreich. Die Erzählweise in kurzen, oft ein wenig abgehackten Sätzen hat mich manchmal ein wenig irritiert. Auch die wenig detaillierte Beschreibung der äußeren Umstände der gesamten Story waren schade. Zwischendrin fehlte mir immer mal wieder ein wenig mehr „Drumherum“. So ist die Geschichte ein wenig flach und jugendfrei gehalten. Ansonsten ist die Story aber total spannend, witzig und kurzweilig. Dass es sich bei der Geschichte um ein Spiel handelt, kann man spüren, aber nicht negativ. Nette, nicht zu aufregende aber fesselnde Story.

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Inhalt: Tess Heiden sitzt in der Psychatrie als ihr ein verlockendes Angebot gemacht wird. Sie kommt frei, wenn sie sich für eine geheime Agentur anheuern lässt. Doch Tess ahnt nicht das es eine riskante Reise wird ohne Wiederkehr, dass es gefährlich und brutal wird. Denn ihr Weg führt sie zur T.I.M.E Agency, welche durch die Zeit reist und ihren Stützpunkt auf einer Raumstation im Jahre 2469 hat. Doch die vielen Tests die sie zu bestehen hat sind nicht nur schwer sondern auch brutal. Doch dann merkt Tess das man ihr etwas verheimlicht und sie setzt alles daran dieses Geheimnis zu lüften. Meine Meinung: Das Cover ist mir direkt aufgefallen und ich glaube man sieht darauf eine Hälfte eines Helms. Ich habe hier einen Science-Fiction-Roman erwartet der nicht nur im Weltraum spielt sondern auch dort seine Geschichte läuft. Doch ist es hier einfach nur die Raumstation die sich dort befindet und weitere Schauplätze sind dann doch Orte auf der Erde. Was ich ein bisschen schade finde. Der Schreibstil ist leicht verständlich und die Seiten zogen nur so dahin. Aber mir persönlich liefert das Buch zu wenige Antworten. Es sind sehr viele Fragen im Raum die offen geblieben sind oder nur kurz angeschnitten wurden. Was ich sehr schade finde. Ich hätte gerne unter anderem viel mehr über die T.I.M.E. Agency erfahren. Auch zu den bösen Gegenspielern fehlte mir hier einfach zu viel. Es gibt anscheinend zwei Böse Seiten. Doch irgendwie ist die eine doch gar nicht so böse, dafür die andere umso mehr. Aber es darf nicht jeder wissen, dass die einen gar nicht so böse sind... Ja, was denn nu? Sind sie nun böse oder nicht? Auch bei den Missionen an sich bin ich etwas gestolpert. Während mir die eine Mission viel zu heftig erschien und dort auch noch Hitler persönlich eine Rolle spielt, waren mir andere Missionen viel zu einfach und viel zu schnell vorbei. Allgemein fand das Buch ziemlich schnell ein Ende. Ich hoffe sehr, das dies nicht alles war und man vielleicht noch Antworten in einer oder mehreren Fortsetzung finden kann. Tess selbst konnte mich dann aber doch von sich überzeugen. Sie ist schlau und lässt sich nicht gerne auf die Füße treten. Hat ihren einen Kopf und setzt ihren Willen durch. Außerdem ist sie sehr gerissen und auch stärker als man meint. Doch die Affäre oder Beziehung zu ihrer Kollegin hätte nicht unbedingt sein müssen. So wirklich wertet sie die Geschichte nicht auf und hat auch sonst für mich keinen wichtigen Raum. Fazit: Trotzdem hat mir die Idee ein Buch zu einem Spiel zu schreiben sehr gut gefallen und wie bereits erwähnt konnte ich mich sehr schnell mit Tess anfreunden. Ich kenne das Spiel nicht, wusste bisher nicht mal das ein solches Spiel existiert. Ob das Spiel nun wichtig für das Buch ist, um es zu lesen kann ich nicht beurteilen. Ich empfand es jetzt nicht als sonderlich wichtig. Da ich aber doch einiges an Kritik habe, kann ich nur drei Sterne geben und eine bedingte Leseempfehlung. Vielen lieben Dank an das Bloggerportal und den Penhaligon Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat keinen Einfluss auf meine ehrliche und persönliche Meinung!

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