Leserstimmen zu
Von wegen Heilige Nacht!

Simone Paganini, Claudia Paganini

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Ein anderes Weihnachten

Von: Mamuschki

08.01.2021

Weihnachten 2020 war ein anderes, wie sonst alle Jahre wieder. Es gibt einen ungebetenen Gast, Corona. Das will keiner bei sich am Tisch haben. Aber zum Buch, ich fühle mich erleuchtet. Fakten, Geschichten, Ereignisse gut erzählt und erklärt. Ein schönes Geschenk für Nachdenker und Weihnachtsmuffel und natürlich für jeden der Weihnachten liebt und schon immer mal mehr wissen wollte über dieses Fest.

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Jedes Jahr feiern wir Weihnachten mit vielen Geschenken und der Familie. Rund um den Erdballen wird so die Geburt Jesu gefeiert. Doch was wissen wir historisch wirklich über die Geburt. Es gibt 4 Evangelien – aber gerade einmal 2 berichten darüber – und das auch nur oberflächlich. Was stimmt denn nun von den vielen Geschichten, den ganzen Details, die wir uns jedes Jahr erzählen. Zwei theologische Wissenschaftler haben sich auf die Suche gemacht. Archäologie, historische Forschung, Sprach- und Bibelwissenschaft helfen, um die Wahrheit über die Geburt des Jesus-Kindes herauszufinden. Dabei habe ich oft staunen dürfen. Wahrscheinlich war Jesus im Jahr 0 bereits ein paar Jahre alt, Bethlehem war genauso wenig sein Geburtstort wie ein Stall oder eine Höhle - und am 24. Dezember wird auch stark gezweifelt. Das Buch ist ein Versuch all die Mythen wissenschaftlich zu analysieren, zu hinterfragen und zu beleuchten. Man nähert sich der Wahrheit an – aber wissen werden wir es wohl nie – und so wird die Magie von Weihnachten weiterleben – Faktencheck hin oder her.

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Endlich mal Fakten zu Weihnachten

Von: Stefanie Sprung

03.01.2021

Dieses Buch ist in 17 kurzen Kapiteln aufgeteilt und klärt sehr gut recherchiert einige Missverständnisse rund um Weihnachten auf. Waren Joseph und Maria wirklich so arm. Warum war die hochschwangere Maria so weit weg von ihrem zu Hause. War Maria wirklich Jungfrau und ist Jesus wirklich am 24.12. geboren. Kurzum, so richtig stimmt keiner dieser Thesen. Als gebildeter Mensch sind einem vielleicht schon an der einen oder anderen Stelle ein paar Sachen zu Ohren gekommen, nämlich dass die Wintersonnenwende um den 21.12. gefeiert wird und deswegen von den Christen Weihnachten auf diese Zeit gelegt worden ist oder auch, dass die Geschichtsschreiber gar nicht so zuverlässig sind und man vielleicht das Jahr 0 gar nicht so ganz genau festlegen kann. Nun bringt dieses Buch in geballter Form all die Infos, die ich mir zumindest immer mal so aufbereitet gewünscht habe. Allerdings gibt es ein kleines Manko, ich fand das Buch zu detailliert. Ich bin leider überhaupt nicht bibelfest und deswegen gingen mir die übergenauen Angaben innerhalb der Bibel etwas auf die Nerven, aber ich verstehe natürlich, dass es genauso aufgedröselt werden muss, damit es auch wissenschaftlich fundiert ist. Dadurch hatte ich aber nicht so richtig Lust das Buch wegzuschmökern und habe mich ein bisschen von Kapitel zu Kapitel gehangelt, weswegen ich lange an dem kurzen Buch gelesen habe. Allerdings fand ich die Einordnung in den Kontext, wann (und vielleicht auch warum) bestimmte Teile der Bibel entstanden sehr aufschlussreich. Dass man natürlich 700 n. Chr. die komplette Jesusgeschichte so geglaubt hat und deswegen auch darauf aufgebaut hat und diese Teile der Bibel dann einfach immer nur (teilweise auch falsche) Übersetzungen des ersten Teils waren.

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Von wegen Heilige Nacht

Von: fwkst2

02.01.2021

Ich finde das Buch eher trocken, wie der Untertitel schon sagt: "Der große Faktencheck zur Weihnachtsgeschichte". Wer ein Buch zur Unterhaltung möchte, für den ist es, finde ich, nicht so geeignet. Es gibt zwar teilweise interessante Textstellen, die sehr nüchtern gehalten sind.

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Weihnachten unterm Weihnachtsbaum

Von: Shira1988

30.12.2020

Hallo zusammen, wir haben das Buch über Weihnachten zusammen mit der Familie im engsten Kreis unterm Weihnachtsbaum gelesen. Titel sowie Layout vom Buch haben die gesamte Familie angesprochen und abwechselnd haben wir uns durch die Kapitel gelesen. Jedes Kapitel steht unter einem anderen Motto, also genauer gesagt Symbol zu Weihnachten. Es wurde immer ein Thema genauer betrachtet und erläutert. Es hat viele bekannte Bräuche bzw. Denkweisen über Weihnachten vielleicht auch für den ein oder anderen in ein völlig neues Licht gebracht. Etwas auffällig in dem Buch sind immer wieder Zitate die an andere Stellen verweisen, das war dann mit dem Vorlesen etwas schwer, aber wir haben Sie einfach ignoriert. Ansonsten ist das Buch wirklich vom Schreibstil einfach zu lesen und die Kapitel erlauben auch immer mal wieder eine Pause. ich empfehle es gerne weiter und verschenke soetwas auch gerne nächstes Jahr.

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Das Buch „Von wegen Heilige Nacht!“ von Simone und Claudia Paganini, macht zunächst mit seinem knallroten Cover aus sich aufmerksam. In dem Buch werden 17 Themengebiete der Weihnachtsgeschichte ausführlich behandelt. Unter anderem findet man alles Wissenswerte über Maria (die Mutter Jesu) oder auch über Bethlehem (den scheinbaren Geburtstort des Sohn Gottes), heraus. Ich war sehr überrascht und begeistert, wie viel man über die tatsächlichen Umstände der Weihnachtsgeschichte weiß. Zudem fand ich es interessant herauszufinden, welche Bestandteile der Weihnachtsgeschichte (Welche wir heute kennen) tatsächlich wahr sind, wie sich die Tradition bzw. die Entstehung dieser erklären lässt und welche letztendlich keinerlei Wirklichkeitsanspruch haben. Simone und Claudia Paganini schaffen es, in einer humorvollen und interessanten Weise, die Mythen und Rätsel der Weihnachtsgeschichte darzustellen. Beim Lesen des Buches, wird dem Leser auch bewusst, wie viel Wissen und Recherche in dem gesamten Werk stecken. Ich denke, das Buch ist vor allem für Theologen, aber auch für Geschichtsbegeisterte und generell Christen und Christinnen geeignet, die Interesse daran haben, die wirklichen Hintergründe und Tatsachen der Geburt Jesu herauszufinden. In dem Buch werden tatsächlich auch alle interessanten Aspekte / Themengebiete der Weihnachtsgeschichte behandelt, sodass, zumindest mir, keine unbeantworteten Fragen geblieben sind. Schön finde ich auch, dass gegen Ende des Buches nochmals auf die Botschaft der Weihnachtsgeschichte eingegangen wird. Generell kann also gesagt werden, „Von wegen Heilige Nacht“ ist sicherlich ein spannendes und interessantes Buch, für alle die Interesse an der Weihnachtsgeschichte haben und die herausfinden wollen, wie viel Wahrheit diese tatsächlich in sich trägt.

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Wenn man mal selbst aus der kindlichen Weihnachtserlebnissen herausgewachsen ist und dann auch die eigenen Kinder schon mal fragen, was denn dran ist an diesen Ritualen und Geschichten die meist über Generationen in den Familien weitergelebt werden, dann fragt man sich auch selbst mal nach den Geschichten hinter den Geschichten. Aber da bleibt mir dann der angekündigte Faktencheck leider doch etwas zu dünn. Da habe ich mir mehr erwartet. Und auch die Verknüpfung mit dem Hier und Jetzt und Heute muss man sich selbst zusammenreimen, wie auch ohne das Buch schon. Die Aufmachung, die Überschriften und die Gestaltung versprechen mehr. Vielleicht muss man sich schon etwas mehr von dem Thema entfernt haben als ich, um dann einen neuen, entmystifizierten Zugang zu finden.

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Erleuchtendes für die Adventszeit

Von: Neitz

26.12.2020

Ein langweiliges Theologiebuch – könnte man beim ersten Blick auf das Thema meinen. Doch „Von wegen Heilige Nacht!“ beweist, dass (Religions-)Geschichte auch interessant und unterhaltsam rübergebracht werden kann. In kurzen Kapiteln gehen die beiden Autoren Simone und Claudia Paganini auf die einzelnen Bestandteile der Weihnachtsgeschichte ein, wie etwa den Stern, die heiligen drei Könige, Ochs und Esel. So ist das Werk recht übersichtlich und man findet schnell zu der gesuchten Passage, wenn man mit seinem Wissen am Heiligen Abend bei der Familie punkten möchte. Denn man erfährt in dem Buch nicht nur etwas über die Heilige Nacht, sondern auch über das Leben vor rund 2000 Jahren im Allgemeinen, wie etwa das Steuerwesen und die Wohnsituation. Interessant fand ich vor allem die Erläuterungen, inwiefern vermutlich Übersetzungsfehler die Weihnachtsgeschichte verändert haben. So wurde zum Beispiel aus der jungen Frau Maria eine Jungfrau. Die Autoren schildern auch sehr gut, wie sich die Wirkung der Geschichte von der Heiligen Nacht im Laufe der Zeit verändert hat – von einem eindrucksvollen, kräftigen Epos zu einer märchenhaften Erzählung in heimeliger Idylle. Schade, dass das Buch „nur“ 17 Kapitel umfasst und nicht 24. Denn dann wäre es der perfekte literarische Adventskalender. Ich persönlich hätte es noch schön gefunden, wenn die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium in dem Buch mit abgedruckt wäre. „Von wegen Heilige Nacht!“ ist eine gute Lektüre für Geschichtsinteressierte, moderne Gläubige und Menschen, die der Magie von Weihnachten auf der Spur sind.

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