Leserstimmen zu
Die Midkemia-Chronik 1

Raymond Feist

DIE MIDKEMIA-CHRONIK (1)

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Story: Schon die vierteilige Reihe "Die Midkemia-Saga" hat mich in ihren Bann gezogen und so war die Reise mit diesem Buch vor allem auch ein Wiedersehen. Es gibt noch einige Reihen mehr, die in Midkemia spielen und ich habe vor, sie noch zu lesen ;) Aber bleiben wir mal bei dem Buch. Seid den Ereignissen aus der "Midkemia-Saga" sind 20 Jahre vergangen und die Helden von damals haben sich alle weiterentwickelt, sind älter geworden und haben Kinder bekommen. In diesem Band begleiten wir die Zwillingssöhne von Arutha auf ihren Reisen durch Midkemia. Der Klappentext verrät meines Erachtens schon ein wenig zu viel - von daher war ich mal wieder ganz froh, dass ich diesen vor dem Lesen des Buches einfach ignoriert habe und mich so einfach in die Geschichte stürzen konnte. Am Anfang fand ich die Handlung etwas verhalten, es war erstmal ein Wiedersehen mit den Charakteren und der Welt und ein Herantasten, was so alles in den letzten Jahren passiert ist. Danach ist die Handlung spannend und hält immer wieder Höhepunkte bereit. Dazu kommt noch die ein oder andere Überraschung und schon war ich total gefesselt von der Geschichte. Zum Ende hin wird es nochmal richtig spannend. Denn dann werden die gesponnenen Intrigen aufgelöst und eine Lösung präsentiert. Das fand ich wirklich gut und ich konnte das Buch dann einfach nicht mehr aus der Hand legen. Ich wollte unbedingt wissen, wer der Drahtzieher war. Ich hatte ein paar Vermutungen, die haben sich aber beinahe alle als falsch erwiesen. Das Buch fand ich wirklich gut und ich bin gespannt, was der zweite Band für eine Geschichte bereit hält - diese handelt nämlich von dem jüngeren Bruder der Zwillinge. Ein kleiner Reihenhinweis: ich denke, es ist nicht zwingend notwendig, die "Midkemia-Saga" vorher gelesen zu haben. Die wichtigsten Dinge werden nochmal aufgegriffen und erklärt. Allerdings sind einige alte Charaktere dabei und deren Witze und Anspielungen versteht man nur, wenn man die Reihe kennt. Charaktere: Auch mit den Charakteren gab es ein freudiges Wiedersehen - ich fand es spannend zu sehen, was aus Arutha, Anita, Locklear und Jimmy geworden ist. Locklear und Jimmy sind in diesem Band auch sehr präsant, ich finde, sie haben sich wirklich gut weiterentwickelt ... aber auch ein bisschen ihr altes Ich behalten ;) Borric und Erland habe ich am Anfang für verwöhnte Söhne gehalten - weil sie sich genau so verhalten haben. Aber im Laufe des Buches haben sie bewiesen, dass sie mehr sind und jeder hat sich auf seine Art verändert und weiterentwickelt. Es kommen auch einige neue Charaktere hinzu, die für viele schöne, erschreckende, aber leider auch traurige Momente sorgen. Ich würde mir ja wünschen, dass man einige von ihnen in den nächsten Bänden wiedertrifft. Sie hätten sicherlich spannende Geschichten zu erzählen :) Schreibstil: Normalerweise brauche ich ja immer ein bisschen, bis ich mich in High-Fantasy-Bücher reingefunden habe, aber hier war das mal nicht. Ich war wieder sofort drin. Der Stil ist angenehm zu lesen und bei Beschreibungen kann er auch mal sehr bildgewaltig sein. Ich konnte mir alles wirklich gut vorstellen. Das Buch wird überwiegend aus der Sicht von Erland und Borric erzählt, zwischendurch auch mal aus der Sicht von Jimmy. Ich fand die Wechsel wirklich gut, sie haben auch eine Menge Spannung erzeugt, da die Brüder im Großteil des Buches nicht zusammen sind. Mein Fazit Ein Wiedersehen mit alten Bekannten, eine spannende Geschichte und einige überraschende Wendungen haben mich in ihren Bann gezogen. Ich bin definitiv ein Fan der Welt von Midkemia und auch dieser Band hat mich auf seine Art fasziniert und gefesselt.

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