Das gute Leben

Wie Sie trotz Ihres öden Jobs glücklich sein können

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Sie lieben ihren Job? Wunderbar, dann können Sie dieses Buch womöglich ignorieren. Sie lieben ihn wirklich, ganz und gar? Wenn da ein paar Fragezeichen aufleuchten, dann sollten sie dieses Buch lesen. Denn es gibt Hilfestellungen und Anregungen, wie man seine Arbeit mit dem, was Robert Wringham das Gute Leben nennt, kombinieren kann. Und wer weiß, vielleicht finden Sie im Guten Leben ihre Erfüllung.

Die Fortsetzung des Spiegel-Bestsellers Ich bin raus.

»Robert Wringham findet, dass wir zu viel arbeiten und dass man keinen Fernseher und keine Kreditkarte braucht. Er erklärt, wie die Flucht aus Alltagszwängen gelingt.«

Antje Wewer, Süddeutsche Zeitung über "Ich bin raus" (24. September 2016)

Aus dem Englischen von Ronald Gutberlet
Originaltitel: The Good Life for Wage Slaves
Paperback , Klappenbroschur, 384 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-27195-1
Erschienen am  27. April 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ist DAS wirklich das gute Leben?

Von: C.SchroePo

28.05.2020

Ich habe das Buch gelesen, weil ich oft in einer Art Zwiespalt bin, einerseits finde ich es wichtig, eine erfüllende Arbeit zu haben, andererseits kann ich scheinbar schlechter als andere mit den damit verbundenen Einschränkungen umgehen. So sprachen mich Titel und Klappentext natürlich an und ich hoffte auf die Erleuchtung. Um es vorweg zu nehmen – ich fand sie nicht. Bei mir hat das Buch eher einen gegenteiligen Effekt, aber das in ja in gewisser Weise auch ein Erfolg. Robert Wringham führt den Leser in gewandter Sprache durch seine eigene Geschichte, die es ihm nicht ersparte, aus seinem „guten Leben“ für eine Zeit zurück in die Lohnsklaverei zu müssen. Wir erhalten im Laufe der Entwicklung allerlei gute Hinweise und Ideen, wie wir uns den Arbeitsalltag vereinfachen und verbessern können, stets gepaart mit der Beschreibung aller Unsäglichkeiten des Büroalltages und der dazugehörigen Mitmenschen. Nun habe ich persönlich schon in einigen Büros gearbeitet – von Familienunternehmen bis hin zum Konzern – und kann fast keines der genannten Beispiele und Probleme bestätigen. Vielleicht hatte ich nur Glück, vielleicht liegt es auch an der Einstellung zur Sache selbst, aber derartige „Qualen“, wie im Buch geschildert, habe ich so nirgends erlebt. Ich finde es auch problematisch, es als gutes Leben zu betrachten, nur den Tag herumgehen zu lassen mit dem hauptsächlichen Ziel, so wenig wie möglich Geld zu benötigen, damit man nur in keine Abhängigkeit gerät. Mir fehlt komplett der überaus wichtige und positive Effekt, die eine sinnvolle und erfüllende Tätigkeit mit sich bringt, welche sicherlich nicht nur das hobbymäßige Malen oder Ähnliches sein kann. Es erschreckt mich etwas, wenn man als höchstes Lebensziel erachtet, nie wieder etwas tun zu müssen. Es sollte jedem klar sein, dass ohne einen gewissen Druck keine Weiterentwicklung stattfinden wird. Konform gehe ich mit dem Ansatz, sich nicht vom Konsum bestimmen zu lassen. Allerdings hat es schon eine gewissen Qualität, wenn man, so man denn dann schon über so viel Zeit verfügt, auch hier mal ein nettes Café besuchen oder sich da mal ein schönes Event leisten kann. Ich finde es eher negativ, wenn ich ständig darüber nachdenken muss, dass mein Budget ja so winzig ist, nur um nicht arbeiten zu müssen. Mit Lebensqualität hat das eher wenig zu tun. Auch bleibt die Frage, was macht man mit dem guten Leben im Alter, wenn man es sich nicht unbedingt aussuchen kann, wofür man Geld ausgibt, da die Gesundheit dann einfach einiges kostet. Das muss nun aber jeder für sich selbst herausfinden. Zu meiner Lebensphilosophie passt der gedankliche Ansatz leider nicht. Nichtsdestotrotz verfügt Robert Wringham über ein erstaunliches, umfassendes Wissen, das er gut verpackt und verständlich, aber nicht flach formuliert an den Leser bringt, sodass es mir Freude bereitet hat, seiner Erzählung zu folgen. Selten habe ich ein Buch mit derart vielen Fußnoten gesehen, ich hatte viel Spaß dabei, sowohl Gedanken als auch Verlinkungen dort zu finden - außergewöhnlich! Ich kann das Buch empfehlen, wenn man sich in einer passenden (Arbeits-)Situation befindet und nach Optimierung und Leidensgenossen sucht. Als Lebensplan kann ich es jedoch nicht empfehlen, da für mich persönliche Entwicklung und Erfahrungen im Vordergrund stehen, die man sicher nicht macht, wenn man immer nur Freunde bekocht (wenn das auch sehr nett ist).

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hat komplett meinen Nerv getroffen - toll geschrieben

Von: maja

28.05.2020

ich kann das Buch nur weiterempfehlen. Ich habe so oft geschmunzelt beim Lesen. Ja - ich habe mich in vielen Dingen entweder bestätigt oder erwischt gefühlt. Jeder wird sich auf seine eigene Weise in dem Buch wiederfinden. Ergänzung: Ich habe das Buch nach Wochen von Corona-Erfahrung nochmal aus einem ganz anderen Blickwinkel gelesen. Spannend. Sehr spannend was Wahrnehmung verändern kann. Ich kann das Buch jetzt noch mehr empfehlen. Lesenswert, und das immer mal wieder. Ich war erstaunt, wie ich ganz andere Aspekte in den Zeilen entdeckt habe für mich. Ja - das Leben ist schön. Aber was ist wichtig? Das gute Leben. Ich arbeite dran und bin sicher einiges anders zu machen. Mit der Erfahrung die Corona auf unterschiedliche Weise uns allen aufgezeigt hat. Und mit dem Lesen des Buches. Es hätte für mich zu keinem besseren Zeitpunkt ins Leben kommen können

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Vita

Robert Wringham wurde 1982 in Dudley, England geboren und lebt heute in Glasgow. Er ist bekannt für schrägen Humor, literarische Sachbücher, Stand-up-Comedy und Performance Art. Zudem ist er der Herausgeber des Magazins New Escapologist, einem Magazin rund um das Thema Eskapologie, für das auch Autoren wie Luke Rhinehart, Will Self und Tom Hodgkinson schreiben. Als Journalist schreibt er für Trend- und Online-Magazine wie Meat, tMCQ, Verbicide, CACTUS, Side Street Review, Splitsider, und den British Comedy Guide, dazu auch Artikel für größere Zeitschriften wie den Idler und Playboy.

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