Das kann doch weg!

Das befreiende Gefühl, mit weniger zu leben. 55 Tipps für einen minimalistischen Lebensstil

Paperback
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»Früher habe ich ständig über Dinge nachgedacht, die mir noch fehlten zu meinem vermeintlichen Glück.« Eigentlich ist Fumio Sasaki ein ganz normaler junger Mann, oft gestresst und darauf aus, seinen materiellen Wohlstand zu mehren – bis er eines Tages beschließt, sein Leben radikal zu ändern: Er reduziert seinen Besitz auf ein Minimum. Mit bemerkenswerten Effekten: Plötzlich fühlt er sich frei. Er hat mehr Zeit, mehr Geld und ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit für jede einzelne Sache, die er jetzt besitzt.

Sasakis eigene Erfahrungen motivieren dazu, alles Überflüssige endlich loszulassen – und mit seinen einfachen und praktischen Tipps gelingt das auch. Er öffnet allen Lesern die Augen dafür, wie eine neue minimalistische Lebenshaltung nicht nur die eigenen vier Wände verwandeln, sondern das ganze Leben auf ungeahnte Weise bereichern kann.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Japanischen von Martin Bauer
Originaltitel: Bokutachi ni mou mono wa Hitsuyou Nai
Originalverlag: Wani Books
Paperback , Klappenbroschur, 256 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 38 farbige Abbildungen
16 Seiten Farbteil
ISBN: 978-3-7787-9285-8
Erschienen am  12. Februar 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Nachhilfe in Sachen Minimalismus

Von: Silli

24.11.2019

Ausmisten liegt gerade voll im Trend. Marie Kondo hat damit angefangen, und viele tun es ihr nach. Einer davon ist Fumio Sasaki, der das Thema Minimalismus beinahe auf die Spitze treibt. Im Moment lebt er in einer 20 Quadratmeter großen Wohnung in Tokio, die nur mit einer kleinen Holzkiste, einem Schreibtisch und einer Rollfuton-Matratze ausgestattet ist. Ausmisten als Befreiung In seinem Buch “Das kann doch weg – Das befreiende Gefühl, mit weniger zu leben” erzählt er von seiner Entwicklung von einem Mann, der Wohlstandsgegenstände anhäuft, zu einem, der Minimalismus lebt und sich damit besser als je zuvor fühlt. Zum Ausmisten angeregt wurde er von Marie Kondo, die mit ihrem “Magic Cleaning” dafür gesorgt hat, dass die Zahl der Minimalisten in Japan stark gestiegen ist. Minimalismus pur Den Lesern gibt er auch Ideen (insgesamt 55), wie sie selbst das Zuviel in ihrem Leben reduzieren können. Er selbst war radikal. Sogar seine Handtücher im Bad hat er – bis auf eines – entsorgt. Das eine nimmt er jetzt nicht nur, um sich nach dem Duschen abzutrocknen, sondern er verwendet es auch als Geschirrtuch. Für die Gegenstände, die er noch besitzt, empfindet er seit dem Ausmisten viel Dankbarkeit, denn er kennt jeden einzelnen genau. Er hat mehr Geld, fühlt sich frei und schreibt sogar, dass nicht nur die Wohnung abgespeckt hat, sondern auch er selbst. Es muss ja nicht zu unpersönlich sein Man muss es ihm ja nicht gleich tun – ich selbst könnte mir nicht vorstellen, in einer so gut wie leeren Wohnung zu leben, denn so mancher Gegenstand in der Wohnung hat ja auch eine Geschichte und ist viel mehr als ein Staubfänger. Und wenn kaum noch etwas im Zimmer steht, wird es doch sehr unpersönlich. Auch wenn ein Umzug dann nur ein paar Minuten dauert… Ausmisten statt Konsum Auf alle Fälle motiviert das Buch, sich seine vier Wände mal genauer anzusehen und dann auszumisten. Zumindest ein bisschen. Vor Weihnachten ist das besonders gut, denn man kann sich dann wieder auf das besinnen, was das Fest ausmacht – Konsum ist es jedenfalls nicht!

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Die perfekte Ergänzung zu Marie Kondos' "The Magic of Cleaning"

Von: Solaires Stories

30.01.2019

(Diese Rezension wird auf meinem Blog natürlich erst ab dem 12. Februar zu lesen sein!) Pros: Ich fand es einfach spannend darüber zu lesen, wie Grundlegen etwas so “einfaches” wie aufräumen ein Leben und auch den Charakter eines Menschen beeinflussen kann. Allein durch das trennen von materiellen Dingen hat sich das gesamte Leben eines einzelnen Menschen, und mittlerweile einer ganzen Bewegung, so grundlegend geändert, das Glück plötzlich eine ganz andere Bedeutung hat. Es hat mir Spaß gemacht über all die unterschiedlichen Wege zum Minimalismus zu lesen und darüber nachzudenken, was ich wohl als nächstes Aussortieren könnte um meinem Ziel als glücklicher Mensch ein wenig näher zu kommen. Wer sich schon etwas mit dem Thema befasst hat und nun noch tiefer ins Geschehen eintauchen möchte, sollte dieses Buch auf jeden Fall zur Hand nehmen und ihm eine Chance geben. Contras: Manchmal hatte ich das Gefühl, dass der Inhalt des Buches auch ständige Wiederholungen künstlich gestreckt wurde. So wurden manche Zahlen oder Gegenstände durch das Buch hindurch immer und immer wieder aufgezählt, während andere Infos einfach untergegangen sind. Resume Das Buch ist genau ab heute überall erhältlich und ist etwas für jeden, der sich mit dem Minimalismus bereits angefreundet hat, aber auch für völlige Neueinsteiger und Interessierte. es wird differenziert auf bestimmte Lebensumstände und vor allem auch Lösungen eingegangen und wirkt besonders sympathisch, weil man die Reise des Autors gleichzeitig miterleben darf. (Das der Verlag mir ein Rezensionsexemplar zukommen ließ hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.)

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Vita

Fumio Sasaki, geboren 1979, arbeitete als Cheflektor des japanischen Verlags Wani Books, bevor er freier Autor wurde. Derzeit lebt er in einer 20 Quadratmeter großen Wohnung in Tokio, die nur mit einer kleinen Holzkiste, einem Schreibtisch und einer Rollfuton-Matratze ausgestattet ist.

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Martin Bauer

Martin Bauer ist Sachbuchautor und Übersetzer in München.

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