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Die Medusa-Chroniken Roman

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-31784-0

Erschienen: 11.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Aufbruch zum Jupiter

Bei einem schrecklichen Unfall verlor Commander Howard Falcon einst beinahe sein Leben, nur die hochentwickelte Technologie seiner Zeit konnte ihn damals retten. Nun macht er sich – halb Mensch, halb Maschine – auf eine atemberaubende Reise in die Zukunft, eine Reise durch Raum und Zeit. Es ist der Beginn eines Abenteuers, das die Geschichte des Menschen im Universum neu schreiben wird. Mit Die Medusa-Chroniken haben die beiden Science-Fiction-Ikonen Stephen Baxter und Alastair Reynolds erstmals gemeinsam einen Roman geschrieben – ein Meisterwerk der modernen Science-Fiction.

Stephen Baxter (Autor)

Stephen Baxter, 1957 in Liverpool geboren, studierte Mathematik und Astronomie, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er zählt zu den weltweit bedeutendsten Autoren wissenschaftlich orientierter Literatur. Etliche seiner Romane wurden preisgekrönt und zu internationalen Bestsellern. Baxter lebt und arbeitet im englischen Buckinghamshire.


Alastair Reynolds (Autor)

Alastair Reynolds wurde 1966 im walisischen Barry geboren. Er studierte Astronomie in Newcastle und St. Andrews und arbeitete lange Jahre als Astrophysiker für die Europäische Raumfahrt-Agentur ESA, bevor er sich als freier Schriftsteller selbstständig machte. Reynolds lebt in der Nähe von Leiden in den Niederlanden.

www.approachingpavonis.blogspot.de

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Peter Robert
Originaltitel: The Medusa Chronicles
Originalverlag: Gollancz

Paperback, Klappenbroschur, 592 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-31784-0

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 11.10.2016

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Meisterwerk

Von: A.D. Datum: 17.02.2017

www.kultplatz.net

Die Medusa Chroniken ist eine gewaltige, Jahrhunderte umspannende Space Opera zweier großartiger Autoren. Ein Meisterwerk an Future History, eine Chronik der Menschheit, die über sich und ihre eigene Gier, die eigene Schöpfungskraft stolpert und an den Abgrund trudelt, während sie noch versucht, das Sonnensystem für sich zu erobern.

Baxter und Reynolds haben keine überflüssige Zeilenschinderei betrieben. Jedes Kapitel, jede Schilderung eines Details hat ihre Berechtigung, oft genug dreht und wendet sich die Geschichte aufgrund der Details. Der Roman verströmt den zarten Duft von Realismus, auch wenn sich die Herren gewisse Freiheiten genommen haben. Die Genialität und den menschlichen Erfindungsgeist kontrastieren sie recht brutal mit der menschlichen Gier und Selbstsucht.

Mit der Hauptfigur Howard Falcon haben sie einen Gimmick, der die Handlung auf Jahrhunderte ausdehnt, der ein Zeitzeuge ist und dessen Perspektive es ist, die wir hauptsächlich zu sehen bekommen. Falcon ist ein nüchterner Charakter, der in der Lage ist, seine Erlebnisse und Begegnungen analytisch zu sehen, was den Autoren die Möglichkeit gibt, all die faszinierenden Details, die diese Zukunft bereit hält, zu schildern, wobei sie ganz bewusst immer wieder Lücken reißen, die Jahrzehnte währen.

Die Medusa Chroniken sind ein mächtiges, faszinierendes Panorama über die Eroberung des Sonnensystems und all die Schönheit und Schrecken, die es für die Menschen bereithält. Ein Teil ist hausgemacht, ein Teil davon wartet auf uns … wir sollten dem Jupiter mit großer Vorsicht und noch viel mehr Respekt gegenübertreten.

Die Medusa-Chroniken

Von: gosureviews Datum: 05.02.2017

www.gosureviews.blogspot.de

„Die Medusa Chroniken“ sind eine Kollaboration von den Science-Fiction Autoren Stephen Baxter und Alistair Reynolds, die auf der Kurzgeschichte „Ein Treffen mit Medusa“ von Arthur C. Clarkes basiert. Wie der Titel schon vermuten lässt handelt es sich hierbei um eine Chronik, die episodenhaft die Lebensgeschichte von Howard Falcon erzählt. Commander Howard Falcon, der nach einem Absturz mit seinem Luftschiff beinahe stirbt und nur mit modernster Cyborg-Technologie gerettet werden kann, muss sein Leben nun als einziger seiner Art: halb Mensch, halb Maschine verbringen. Dadurch, dass seine Technik immer wieder modifiziert und auf dem neuesten Stand gehalten wird, ist es ihm erlaubt ein ungewöhnlich langes Leben zu führen, dass wir durch die Jahrhunderte verfolgen können.
Das Leben nach seinem Unfall wird dabei in kurzen Episoden erzählt, zwischen denen auch schon einmal mehrere hundert Jahre liegen können. Durch diese Form der Erzählung fällt es allerdings schwer irgendwelche Nebencharaktere zu entwickeln und man ist größtenteils, in diesem 500 Seiten Buch auf den Hauptcharakter fokussiert. Allerdings fiel es mir persönlich schwer irgendeine Verbindung zu Howard Felgen aufzubauen, die mich hätte an seinem Schicksal nachempfinden können.
So hat mir mehr der ganze Aufbau gefallen. Welche Auswirkungen die Handlungen unseres Protagonisten über einen so großen Zeitraum haben. Auch seine einzigartige Perspektive auf das Handeln der Menschheit war sehr ansprechend.
Insgesamt haben es Stephen Baxter und Alistair Reynolds geschafft vor allen Dingen den Stil der Science-Fiction Ära von Arthur C. Clarkes einzufangen und einen doch unterhaltsamen Science-Fiction Roman zu schreiben.

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