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Gangsterland Thriller

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€ 15,50 [A] | CHF 20,50*
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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-10300-5

Erschienen: 26.09.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Hart und zynisch – ein moderner amerikanischer
Thriller

Mafiakiller Sal Cupertine hat es vermasselt. Durch Verquickung unglücklicher Umstände hat er in Chicago drei FBI-Beamte getötet – ein böser Fehler. Statt dafür von seinem Boss selbst ins Jenseits befördert zu werden, landet er nach diversen Gesichtsoperationen und entsprechendem Intensivstudium als Rabbi David Cohen in einer jüdischen Gemeinde in Las Vegas. Aber auch dort hat die Mafia ihre Finger im Spiel. Bald geht Rabbi Cohen nicht nur wieder seinem alten Gewerbe nach, sondern entdeckt weitere lukrative Betätigungsfelder, die sich mit der Rolle als Seelsorger aufs Beste vereinen lassen.

Mit viel Witz verbindet Tod Goldberg in einem raffinierten Plot die Welt des organisierten Verbrechens mit Tora und Talmud – und das alles im glitzernden Las Vegas, diesem ruchlosen Gangsterland mitten in der Wüste.

"Goldbergs Leichtigkeit und Witz fangen die Mordszenen auf, sie machen den Panzer aus Sarkasmus spürbar, den sich die Gangster mit der Zeit zugelegt haben."

Süddeutsche Zeitung (17.11.2016)

Tod Goldberg (Autor)

Tod Goldberg, geboren 1971 in Berkeley, Kalifornien, ist Autor und Journalist, er unterrichtet Creative Writing an der University of California und gründete 2013 den podcast Literary Disco. Er lebt in La Quinta, Kalifornien.

"Goldbergs Leichtigkeit und Witz fangen die Mordszenen auf, sie machen den Panzer aus Sarkasmus spürbar, den sich die Gangster mit der Zeit zugelegt haben."

Süddeutsche Zeitung (17.11.2016)

"Goldberg schafft es, eine neue, moderne und originelle Mafia-Geschichte zu erzählen. In seiner humorvollen Absurdität erinnert das Buch an Quentin Tarantinos 'Pulp Fiction'."

Laviva (12.10.2016)

"Eine bizarre Dr.-Jekyll-und-Mr.-Hyde-Variante, unbedingt filmverdächtig."

Ostsee Zeitung (18.12.2016)

"Spannend und voller abgründiger Komik."

Bücher (26.09.2016)

"'Gangsterland' liest sich als hätte Quentin Tarentino zusammen mit Francis Ford Coppola und den Coen-Brüdern die Story geschrieben. Voller hochkarätiger Spannung, gewürzt mit einer Extraportion Unterhaltung."

literaturmarkt.info (26.09.2016)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Karl-Heinz Ebnet
Originaltitel: Gangsterland
Originalverlag: Counterpoint Press, Berkeley 2014

Paperback, Klappenbroschur, 384 Seiten, 13,5 x 21,5 cm

ISBN: 978-3-570-10300-5

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: C. Bertelsmann

Erschienen: 26.09.2016

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Es steht zwar Thriller drauf, aber es steckt keiner drin...Schade!

Von: Franzy Datum: 16.06.2017

franzyliestundlebt.blogspot.de/

Erster Satz
Wenn Sal Cupertine einen umlegte, ging er so nah wie möglich ran und schoss ihm in den Hinterkopf. Zielte man ins Gesicht, bestand immer die Gefahr, dass der andere überlebte.

Meine Meinung
Ich liebe Thriller! Ich glaube es gibt kein Genre dem ich so treu bleibe wie diesem. Auch wenn ich hin und wieder etwas anderes einschiebe, sind es immer wieder Thriller nach denen ich greife. Doch warum?
Ich bewundere Autoren, die es schaffen den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln. Die den Spannungsbogen entweder die ganze Zeit aufrecht halten oder ihn immer mal wieder absenken um dann voll karacho wieder zu punkten, wenn man am wenigsten damit rechnet. Ich will mir die Nacht um die Ohren schlagen, weil ich einfach nicht damit aufhören kann und am Ende geschockt zurückbleiben, weil ich damit einfach nicht gerechnet hätte.

Doch genau das ist dieses Buch leider nicht gewesen.

Tod Goldberg hat hier eine witzige und stellenweise recht zynische Geschichte geschaffen, aber leider keinen Thriller. Mir fehlt die Spannung und der Nervenkitzel. Natürlich, die Geschichte der Mafia und der jüdischen Religion ist durchaus spannend und wird gut beleuchtet, aber das reicht mir einfach nicht aus. Es wäre für mich persönlich absolut in Ordnung gewesen, wenn es sich um einen Roman gehandelt hätte, aber wenn Thriller drauf steht erwarte ich auch einen Thriller zwischen den Buchdeckeln und den habe ich leider nicht bekommen.

Mir war durch den Klappentext durchaus klar, dass es keine bierernste Nummer wird. Keine supertrockenen Ermittlungsarbeiten und keine Psychoanalysen über mehrere Seiten verteilt. Auf Humor und Witz hatte ich mich eingestellt - und gefreut! Aber ich habe eben auch Spannung erwartet und die dann leider nicht bekommen.

Die einzelnen Charaktere blieben ziemlich flach und farblos, was ich ziemlich schade finde. So war es mir nicht wirklich möglich einen Draht zu jemandem aufzubauen. Die Sprache allerdings hat bei jedem gepasst wie gespuckt und wurde zu dem jeweiligen Charakter passend gewählt.

Der Anfang war sehr rasant und spannend, danach hing die Story dann aber leider durch und es gab einige Längen zu überbrücken.

Textstelle
Legst du Kinder oder den Köter von einem um, landet so was in der Zeitung, und die Polizei interessiert sich dafür. Legst du einen Drecksack um, hast du bloß einen Drecksack weniger. Legst du vier Bundesbeamte um, kann sich deine ganze Welt verändern.
(Seite 30)

Fazit
Es steht zwar Thriller drauf, doch leider ist keiner drin!
Den Leser erwartet kein Nägel abkauen und keine spannende Wendung nach der anderen, aber viel Witz und Humor - wenn man denn mit der ein oder anderen Länge klar kommt.
Da der Autor nicht davor zurückschreckt Gewalt zu beschreiben und zu nutzen, sollte man nicht zu zart besaitet sein.

nicht so packend wie erwartet

Von: Victoriaskrams Datum: 24.04.2017

https://victoriaskrams.wordpress.com

Sal Cupertine ist Mafiakiller und hat es ordentlich vermasselt. Als er bemerkt, dass er von drei FBI-Agenten hinters Licht geführt wurde, legt er diese kurzer Hand um. Ein wirklich folgenschwerer Fehler. Sein Boss lässt ihn zwar nicht umlegen, aber verfrachtet ihn nach Las Vegas, wo er mehrere Gesichtsoperationen erhält, sowie eine neue Identität. Ab nun ist er Rabbi David Cohen in einer jüdischen Gemeinde. Aber auch dort hat die Mafia ihre Finger im Spiel und schon bald geht Rabbi Cohen nicht nur wieder seinem alten Gewerbe nach, sondern entdeckt weitere lukrative Betätigungsfelder, die sich mit der Rolle als Seelsorger aufs Beste vereinen lassen.

Meine Meinung:

Die Story als solches klingt unterhaltsam und interessant und nach einigen Anlaufschwierigkeiten, konnte ich endlich in die Geschichte rein finden. Aber wirklich packen konnte sie mich nicht.
Sal ist und bleibt einem ein wenig unsympathisch, schließlich ist er Auftragskiller und hört mit dem Töten nicht auf. Interessant fand ich den Aspekt, dass er Rabbi werden soll und sich erst einmal ganz genau in den jüdischen Glauben einarbeiten soll. Gleichzeitig könnte es auch keine bessere Tarnung geben um Menschen unauffällig verschwinden zu lassen. Wer kontrolliert schon einen Sarg bevor er in die Erde gelassen wird? Was ihn allerdings ein wenig netter rüberkommen lässt, ist die Tatsache, das ihm seine Frau und sein Sohn wirklich fehlen.

Für Liebhaber von Mafia-Geschichten bestimmt etwas.

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