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Sie muss sterben Roman

Kundenrezensionen (17)

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-29169-0

Erschienen: 08.09.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Fürchtest du dich manchmal vor dir selbst?

Dana erwacht mit pochenden Kopfschmerzen. Von draußen blitzen Lichter durchs Fenster. Polizei und Notärzte blockieren die Straße. Ihre Nachbarin Celia ist tot – ermordet. Und Dana war kurz vorher bei ihr. Die beiden Frauen hatten ein paar Gläser Wein getrunken – und sich gestritten, so berichten die Anwohner. Doch daran kann Dana sich nicht erinnern. Auch nicht, wie sie zurück nach Hause gekommen ist. Panisch versucht sie, die Ereignisse zu rekonstruieren. Als dann Drohbriefe in ihrer eigenen Handschrift auftauchen, beginnt selbst ihr Mann an ihrer Unschuld zu zweifeln. Was ist an jenem Nachmittag geschehen? Und musste Celia deshalb sterben?

"Ein fesselnder Thriller über Mord, Lügen, Vertrauen und Vergessen."

Instyle (01.10.2015)

Susan Crawford (Autorin)

Susan Crawford wuchs in Florida auf und studierte Englisch an der Universität von Miami. Später zog sie nach New York, dann Boston, bevor sie sich in Atlanta niederließ, wo sie drei Töchter großzog. Hier lebt sie noch heute zusammen mit ihrem Ehemann und einem Trio geretteter Katzen. Sie liest viel, schreibt Bücher, mag verregnete Tage und verbringt gerne Zeit mit ihrer Familie. »Sie muss sterben« ist ihr erster Roman.

"Ein fesselnder Thriller über Mord, Lügen, Vertrauen und Vergessen."

Instyle (01.10.2015)

Aus dem Amerikanischen von Irene Eisenhut
Originaltitel: The Pocket Wife
Originalverlag: William Morrow

Paperback, Klappenbroschur, 400 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-29169-0

€ 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

Erschienen: 08.09.2015

  • Leserstimmen

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Psychologische Krankheit super dargestellt

Von: Nora von More than Words Datum: 27.05.2016

https://m.youtube.com/user/MissNokles

Dana wacht mit dem Wissen auf, ihre Nachbarin Celia ein paar Stunden zuvor mit den Worten "Ich will dich nie wieder sehen" verlassen zu haben. Was danach passiert ist und wie sie auf ihr Sofa gekommen ist, weiß sie nicht. Problem: Celia wurde genau an diesem Abend ermordet.

Ein sehr interessantes Buch, welches Züge eines Thrillers und Kriminalromans aufweißt. Der tolle, flüssige Schreibstil gewährt einen Einblick in die Gedankenwelt einer manisch-depressiven Dana, deren psychische Krankheit beim verfolgen des Buches immer weiter zunimmt. Das Ende war sehr überraschend.

Alles in allem eine tolle Lektüre für alle Leser, die an psychischen Krankheiten interessiert sind und Spaß an Thrillern haben.

Susan Crawford – Sie muss sterben

Von: buecherherz Datum: 08.04.2016

https://buecherherz.wordpress.com/

Aufgrund des Titels freute ich mich auf einen richtig schönen Thriller. Oder zumindest einen Krimi. Doch so richtig wurde es keins von beidem.
Man steigt mitten ins Geschehen ein. Gerade, als Dana erwacht. Ihre Nachbarin ist tot und das Letzte, woran Dana sich erinnern kann, ist, dass sie ein paar Stunden zuvor noch bei ihr war. Und die beiden hatten einen schrecklichen Streit. Sie weiß nicht, ob sie Celia vielleicht ermordet hat.

Man startet also in eine Geschichte, in der einem die Mörderin schon präsentiert wird. Doch es tauchen immer mehr Menschen mit Motiven auf. Sie alle hätten ihre Gründe, Celia tot sehen zu wollen. Es folgt eine detektivische Kleinstarbeit, um herauszufinden, wer der Mörder ist.

Doch um zu dieser Kleinstarbeit zu gelangen, muss man sich durch die erste Hälfte des Buches quälen. Vor allem, da einem von der ersten Seite an ein potenzieller Schuldiger gezeigt wirkt, hält sich das Interesse zum Weiterlesen in Grenzen.
Man ist zwar tatsächlich sofort im Fall, dann ist aber erst einmal Stillstand. In allen Details werden die Innenleben von Dana und Detective Moss dargestellt. Es wird sich in all ihren Problemen verloren, die zum Teil so wenig mit dem Fall an sich zu tun haben.
Für den einen mag es interessant sein, Dana dabei zu beobachten, wie sie sich selber immer mehr misstraut und dem Wahnsinn verfällt. Mich irritierte das ständige Fragen, ob die jeweilige Situation wirklich passiert oder es nur ihren Gedanken entspringt, sehr.

In der zweiten Hälfte zieht das Tempo dann an und es kommt tatsächlich so etwas wie Spannung auf. Zu dieser Zeit hatte das Buch jedoch schon zu viel Boden verloren, als dass mein Interesse noch so richtig geweckt wurde.

Überhaupt fand ich die Story in weiten Teilen sehr konstruiert. Die Protagonisten sprangen auf Kleinigkeiten an, machten aus Minimalhinweisen ganz sichere Fakten. In der Realität wäre die eine oder andere Kausalkette so sicherlich nicht zustande gekommen.

Leider mochte ich auch keine der Figuren so wirklich. Dana war mir zu problembeladen und undurchsichtig. Die Nebenfiguren hatten zu wenig Platz, als dass man sich mit ihnen identifizieren könnte.
Nur Detective Moss war recht sympathisch. Aber so richtig ans Herz wachsen konnte er mir auch nicht.

Das Ende konnte mich dann aber doch noch einmal überraschen, dafür lohnte es sich jedoch auch nicht, sich durch das Buch zu langweilen.
Vor allem, da das Ende auch schon 300 Seiten zuvor eingetroffen wäre, wenn das pathologische Labor alle Informationen weitergegeben hätte.
Es wirkte, als hätte die Autorin keine Ahnung gehabt, wie sie den Mörder auffliegen lassen soll und so wurde auf schlampige Polizeiarbeit zurückgegriffen.

Überhaupt wirkte die ganze Polizeiarbeit seltsam schlampig. Alle Zeugen mussten mehrfach aufs Revier kommen, um dann nach fünf Fragen wieder gehen zu können.
Es wirkte ein bisschen an der Realität vorbei geschrieben.

Sprachlich machte das Buch leider auch nicht so richtig Spaß. Sie wirkte schwerfällig und altbacken. War damit der Geschichte aber ebenbürtig.

Insgesamt war “Sie muss sterben” kein feinfühliges Buch. Alles war irgendwie mit dem Holzhammer geschrieben. Die Geschichte konstruiert, die Hinweise oftmals eigentlich nicht so bemerkenswert, wie die Figuren sie wahrgenommen haben.
Nur weil die zweite Buchhälfte ein bisschen anzog und tatsächlich so etwas wie Interesse aufkommen konnte, bekommt “Sie muss sterben” 2,5 Sterne.

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