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Verstecken gilt nicht Wie man als Schüchterner die Welt erobert
Von der Autorin des Blogs „Vanilla Mind“

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Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-424-63150-0

NEU
Erschienen: 04.09.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Unsicher, verängstigt und von Selbstzweifeln geplagt – Melina Royer empfindet sich lange als schüchternsten Menschen auf dem Planeten. Bis sie eines Tages beschließt, sich nicht länger von ihrem Problem blockieren zu lassen, und sich eine Gegenstrategie verordnet: Raus dem Schattendasein, rein ins Leben. Sie beginnt auf Menschen zuzugehen, gründet ihren eigenen Blog zum Thema Selbstvertrauen, kündigt ihren ungeliebten Job, spricht öffentlich über ihre Schüchternheit. Stück für Stück kämpft sie sich aus ihrem Kokon hervor. Melina Royers Erfahrung: Wir müssen es nicht hinnehmen, dass unsere Ängste uns beherrschen. Es nicht versucht zu haben, tut viel mehr weh als zu scheitern.

Melina Royer (Autorin)

Melina Royer war einige Jahre lang in einem Verlag angestellt, ehe sie zusammen mit ihrem Mann eine Agentur für Strategie und visuelle Kommunikation gründete. Seitdem arbeitet sie als Creative Director für namhafte Firmen. Nebenher entwickelte sie im Jahr 2014 ihren Blog Vanilla Mind, eine Plattform für Frauen, die ihr Selbstbewusstsein stärken wollen und sich für Achtsamkeit, Produktivität und Selbstständigkeit interessieren. Als Expertin zum Thema Schüchternheit gibt sie regelmäßig Interviews und verfasst Artikel für Zeitschriften und Online-Magazine. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in Lübeck.

vanilla-mind.de/

ORIGINALAUSGABE

Paperback, Klappenbroschur, 224 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 14 farbige Abbildungen

ISBN: 978-3-424-63150-0

€ 12,00 [D] | € 12,40 [A] | CHF 16,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Kailash

NEU
Erschienen: 04.09.2017

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Ein Buchtipp für Schüchterne, die es nicht mehr sein wollen

Von: Ursula Gaisa Datum: 18.09.2017

franz-allesmitliebe.blogspot.de/

Die Autorin dieses auch haptisch sehr schön gestalteten Ratgebers (kailash), Melina Royer, litt in ihrer Kindheit und Jugend unter ihrer extremen Schüchternheit, was darin gipfelte, dass sie kurz vor dem Abitur die Schule verließ, weil sie schlicht und einfach zu viel Angst vor den Lehrern und dem ganzen System hatte. Ihre eigene Schüchternheit schildert sie sehr anschaulich im ersten Drittel des Buchs: "Allein die Aussicht, mit mehr als zwei fremden Leuten in einem Raum zu sitzen, macht, dass sich mir die Nackenhaare aufstellen. (...) In einer Art Dauerschleife kreisen dann nur noch diese Fragen in meinem Kopf herum: Was denken die Leute von mir? Wie sehe ich gerade aus? Mache ich mich gerade total lächerlich?, Was ist, wenn ich etwas Falsches sage?"

Melina Royer ist zudem noch introvertiert und hochsensibel, was die Sache nicht gerade einfacher für sie machte. Dabei können Schüchterne im Innern tolle interessante Persönlichkeiten sein, die sich einfach schlecht mitteilen können und sich eher mit vertrauten Personen wohl fühlen. Irgendwann wollte Melina Royer raus aus ihrem Schneckenhaus, ihrer Komfortzone, wie sie diese bezeichnet, und raus aus ihrer selbstgewählten Opferrolle. Sie gründete den Business-Blog Vanilla Mind, durch den sie Gleichgesinnte findet, denen sie mit Rat und Tat zur Seite steht. Das macht sie (immer noch) glücklich. Wem es ebenso geht wie der gelernten Grafikerin, findet im zweiten Teil des Buchs jede Menge Tipps und Tricks, wie man sein Selbstbewusstsein stärken und schließlich "die Welt erobern" kann: ein positives Mindset, Rituale, mentale Affirmationen, Sport und ein unterstützendes Umfeld helfen Schüchternen, stärker zu werden und ihre Blockaden zu überwinden.
Melina Royer schreibt sehr anschaulich, selbstironisch und witzig, es macht Spaß, sie auf ihrem Weg in die Selbstachtung zu begleiten. Ich bin selber hochsensibel und habe mich auch vor allem in den Begleiterscheinungen, sie sie beschreibt sehr gut wieder finden können: Schwarz-Weiß-Denken, Gedankenkarussells, die einen den Schlaf rauben können, und Perfektionismus, der einem das Leben zur Hölle machen kann.
Weitere sieben Frauen mit ihren Erfahrungsberichten kommen übrigens auch zu Wort, um aufzuzeigen, wie verbreitet Selbstzweifel sind und wie unterschiedlich man mit seinen Problemen umgehen kann. Hätte ich einen solchen Ratgeber mal schon früher in meinem Leben gehabt... Klare Empfehlung!

Wertvolle Erfahrungsberichte aus der gelebten Praxis

Von: CampusGecko Datum: 16.09.2017

Das selbstgesteckte Ziel ein Mutmach-Buch zu sein, erfüllt das Buch für mich voll und ganz!

Das Buch stammt aus der gelebten Praxis. Durch gezielte, praktische Tipps erhält man als Schüchterner, aber auch als Introvertierter, die nötige Sicherheit in Alltagssituationen souveräner zu werden.

Mir persönlich gibt es Sicherheit zu wissen, dass jemand Ratschläge, die er mir gibt, schon bereits erfolgreich selbst angewendet hat. Mir sind wenige aber erprobte und wirksame Lösungen daher auch lieber. Denn das kann ich in der Notsituation tatsächlich aus dem Gedächtnis abrufen. Genau das liefert die Autorin mit ihrem Buch.

Statt zu theoretisieren erzählt die Autorin aus ihrem eigenen Leben und wie sie die Verantwortung für ihr Leben in die Hand genommen hat. Anhand von spannenden Episoden erzählt sie, ihren persönlichen Weg aus der Schüchternheit, hin zu einer selbstbestimmten und im Kopf freien Persönlichkeit.

Schön finde ich auch den persönlichen Stil der Autorin. Durch ihre persönlichen Offenbarungen von Höhen und Tiefen macht sie einem Mut, den eigenen Weg zu gehen und sich selbst zu akzeptieren und vor allem: An sich zu arbeiten!

Der Selbsttest zu Beginn des Buches hat mir geholfen zu erkennen, ob das Buch überhaupt etwas für mich ist.

Auch wenn das Buch aus Sicht einer Frau berichtet, ist es meiner Meinung nach für „echte“ Männer genauso gut geeignet. Die gegebenen Ratschläge sind für jeden gut anwendbar.

Danach bekommt man einen Überblick, was Schüchternheit überhaupt ist. Oft schmeisst man Introvertierte und Schüchterne in einen Topf. Es ist aber eben nicht dasselbe. Schüchternheit hat extrem viele Gesichter und Ausprägungen. Dies wird auch sehr differenziert dargelegt. Interessanterweise gibt es sogar schüchterne Extrovertierte. Das war mir vorher so nicht bewusst! Das Buch ist also für mehr Menschen, als man es zuerst annimmt.

Das Buch deckt auf wie man durch Selbstreflexionsübungen blockierende Verhaltensmuster aufdeckt und sie sich dadurch überhaupt bewusst und veränderbar macht. Denn erst wenn man begriffen hat, was man unbewusst durch das eigene Verhalten an Problemen erzeugt, ist man in der Lage neue Handlungsalternativen bewusst einzuüben.

In den folgenden Kapiteln wird klar aufgezeigt, wie man sich danach neue Verhaltensmuster aufbaut. Bemerkenswert finde ich, dass die Autorin deutlich macht, wie wichtig ein unterstützendes Umfeld ist wenn man positive Veränderung sucht. Es wird das eigene Denken und Handeln durchleuchtet. Doch es geht noch weiter: zum Umfeld gehören auch der Lebensraum (Wohnung), Arbeitsplatz, Kollegen, Nachrichten und passende Vorbilder. Dadurch kapiert man erst wie tief man manchmal aus dem Sumpf klettern muss, um sich ändern zu können.

Durch den Aufbau stabiler kleiner Routinen wird einem gezeigt, wie man dem großen Ziel näherkommt: Souveränität im Denken und Handeln – weg von einem Leben, das durch Angst und Vermeidungsverhalten bestimmt wird.

Man lernt Rückschläge als notwendige Begleiterscheinung einzuordnen und kann sich schnell wieder auf die bereits erzielten Routinen besinnen.

Gut ist auch die klare Handlungsaufforderung im letzten Teil des Buches. Statt „Feel Good“-Atmosphäre gibt es einen unverblümten und notwendigen Appell. Mit klaren Worten, wird man aufgefordert, jetzt den Hintern hochzukriegen und tatsächlich einen Anfang zu machen, sich ein echtes Ziel zu setzen. Gerade das letzte Kapitel gibt einem dadurch den nötigen Tritt in den Hintern, endlich die Komfortzone zu verlassen und ein freier und selbstbestimmter Mensch zu werden.

Das Buch liest sich sehr flüssig und man kann es problemlos an einem Stück durchlesen. Durch die gute, lockere Aufmachung, kann man auch durch das Buch blättern und findet immer wieder spannende Einstiege in neue Themenbereiche.

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