Willow in Deutschland

Paperback
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Ich heiße Willow. Und ich bin außerirdisch. Klug, schön, gewissenhaft und wagemutig. Der Körper, in dem ich stecke, ist Tarnung. Meine Spezies besucht die Erde zum ersten Mal. Denn die Menschheit steht kurz davor, intelligent zu werden. Um sie artgerecht erforschen zu können, weiß ich nur das Allernotwendigste über diese merkwürdig aussehenden Tiere. Meine Untersuchungen fangen also bei null an. Das erste Land, das ich besuche, heißt Deutschland. Dies sind meine Aufzeichnungen. Schockierend, ich weiß.


ORIGINALAUSGABE
Paperback , Klappenbroschur, 224 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, 12 farbige Abbildungen
ISBN: 978-3-453-27183-8
Erschienen am  03. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Willow-Serie

Leserstimmen

Willow in Deutschland

Von: Lunau-Fantasy

20.10.2019

Der Titel an sich sagte mir nichts und aber das Cover lies auf ein humorvolles Buch schließen. Dann kam der Klappentext und als ich dann noch sah, dass es von Christian Ulmen gelesen wird, wollte ich es unbedingt probieren. Ich bekam die Chance dazu das Buch auszutesten und war total begeistert. Obwohl ich gerade ein anderes Buch angefangen hatte, machte ich eine Pause und legte das Hörbuch dazwischen. Ich muss dazu sagen, dass ich eigentlich total ungerne Hörbücher höre, weil ich dazu einfach zu unruhig bin und nebenher immer etwas machen muss, aber dann den Inhalt verpasse. Dieses Hörbuch habe ich abends im Bett begonnen und am nächsten Tag beim Frühstück und anschließendem Malen zu Ende gehört. Christian Ulmens Stimme passt perfekt zu dem Bild, was ich mir von Willow als Mann gemacht habe und auch die Verwirrtheit einiger Gepflogenheiten in Deutschland hat Christian perfekt rüber gebracht. Er ist einfach die ideale Besetzung, wenn es um einen Tollpatsch geht und so habe ich Willow - zum ersten Mal in menschlichem Körper - auch gesehen. Es hat Spaß gemacht zuzuhören, war nicht langweilig sondern unterhaltsam und hat mich einige Male innehalten und nachdenken lassen. So viele Dinge und Redewendungen, die uns als selbstverständlich begleiten aber bei genauerem Nachdenken tatsächlich für andere sehr verwirrend sein können. Und Willow will keine toten Tiere essen - sehr sympathisch :) Alles in Allem also ein Hörbuch, welches ich absolut empfehlen kann und auch das Buch dazu ist sicherlich nicht weniger amüsant.

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Vom Sinn des Weltalls

Von: Literatur-Universum

27.09.2018

Was ist das, dieses Ding, was die Menschen „Leben“ nennen? Wieso unterscheiden sich die Menschen von Schweinen? Sie haben doch beide kein Fell. Und warum reden Haustiere nicht? Willow will die Menschen verstehen, dafür ist er als junger Außerirdischer ein Jahr lang in Deutschland unterwegs. Es ist ein Tagebuch, welches Willow feinsäuberlich führt. Er schreibt jeden Tag, was er alles erlebt hat. Manchmal sind es aufregende, neue Sachen und manchmal nur Träumereien und Ausruhphasen. Neugierig versucht er den Körper, Geist und das Hirn der Menschen zu erforschen. Er verzweifelt am Essverhalten der Menschen – bei dem eingepackten Fleisch muss er an Leichenteile denken. Außerdem sinniert er darüber, wie man Eier essen könne, wenn sie aus dem Hintern von jemanden produziert werden. Willow steckt im Körper eines mäßig gutaussehenden Mannes in den 40ern. Seine merkwürdige Art fällt seinen Mitmenschen sehr rasch auf. Zunächst wird er von vielen ignoriert und beschimpft. Mit der Zeit lernt er jedoch die Zeichen und Verhalten der Menschen immer besser kennen. Seine Unterhaltungen und Interpretationen werden so immer schlüssiger. Er beschäftigt sich schließlich mit dem Thema Arbeit. Und bemerkt, dass viele Menschen negativ und unglücklich auf diese reagieren. Nachdem er selbst eine Arbeit findet, versucht er sich nebenbei auch als Deutsch-Rap Manager. Dort unterstützt er zwei Künstler. Einer davon bedient sich ausschließlich mit Zitaten von dem Philosophen Martin Heidegger. Viele irrwitzige Passagen und Eskapaden sind hiermit vorprogrammiert. Der Autor Stefan Rensch versucht auf witzige Art und Weiße die normalen Dinge des Lebens zu hinterfragen. Manches Mal gelingt es ihm. Sehr oft greift er jedoch daneben und füttert den Inhalt des Buches mit äußerst langweiligen Phrasen. Jeder Monat wird begonnen mit Bildern von Willow und seinen Highlights des Monats. Eine nette Idee, die den Inhalt jedoch wenig vorantreiben kann. Die Idee und viele Ansatzpunkte sind äußerst gelungen. Dennoch schafft es der Autor nicht, fesselnd und spannend zu erzählen. Es liest sich oftmals wie eine Wegbeschreibung ohne Ziel. Die Kernbotschaft hängt in der Luft. Zum Schluss bleibt zumindest die Erkenntnis, dass sich das Buch in knappen zwei Stunden durchlesen lässt.

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Vita

Stefan Rensch wurde 1978 von einem Gewitter überrascht. Seither liegen die Haare nicht mehr so schön. Donnerstags trinkt er gerne Rhabarbersaft. Aber das ist eine Lüge. Er möchte sich nur interessant machen.

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