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All die verdammt perfekten Tage Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-7341-0465-7

NEU
Erschienen: 21.08.2017
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»Die herzzerreißende Liebesgeschichte eines unvergesslichen Paares.« The New York Times

Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass Violet neben ihm steht und offenbar über dasselbe nachdenkt. Auf diesen ersten gemeinsamen Moment folgen viele weitere. Finch merkt, dass er bei Violet er selbst sein kann. Und Violet lernt durch Finch, jeden einzelnen Augenblick wieder zu genießen. Aber während Violet die Welt neu entdeckt, verliert Finch immer öfter den Mut zum Leben …

www.jenniferniven.com

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Jennifer Niven ist Gründerin und Betreiberin von „Germ“, einem Online-Magazin für Bücher und Lifestyle-Themen www.germmagazine.com

Jennifer Niven (Autorin)

Jennifer Niven wuchs in Indiana auf, dort, wo auch All die verdammt perfekten Tage spielt. Mit der herzzerreißenden Liebesgeschichte von Violet und Finch hat sie Verlage in aller Welt begeistert – die Rechte wurden in über 32 Länder verkauft. Der Roman stürmte kurz nach Erscheinen nicht nur die New-York-Times- sondern auch die SPIEGEL-Bestsellerliste, und eine Hollywoodverfilmung ist ebenfalls in Planung. Heute lebt die Autorin mit ihrem Verlobten und ihren »literarischen« Katzen in Los Angeles.

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Buchempfehlung von Bloggerin Zoella

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Amerikanischen von Alexandra Ernst
Originaltitel: All the bright places
Originalverlag: Knopf Books for Young Readers, New York 2015

Taschenbuch, Broschur, 400 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-0465-7

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

NEU
Erschienen: 21.08.2017

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Absolute Leseempfehlung von mir!

Von: Miriam Datum: 01.10.2017

poesiegeklecker.blogspot.de/

„Vielleicht hat auch der unbedeutendste Ort eine Bedeutung. Zumindest eine Bedeutung für uns. […]Tun wir`s einfach. Tun wir etwas Bedeutsames. Kommen wir runter von diesem Turm.“
(S.50f.)
Der Inhalt
Das erste Mal kreuzen sich die Wege von Finch und Violet, als sie nebeneinander auf dem Glockenturm ihrer Schule hinter dem Absperrgitter stehen. Fortan verbringen die beiden Jugendlichen immer mehr Zeit miteinander und genießen die gemeinsamen Augenblicke miteinander. Finch kann bei Violet ganz er selbst sein, Violet fasst durch Finch wieder neuen Lebensmut. Doch während Violet mehr und mehr aus sich herauskommt, verliert sich Finch immer öfter in seiner eigenen, dunklen Gedankenwelt. Ob er es mit Violets Hilfe schafft, dem Loch, das ihn zu verschlingen droht, zu entkommen?

Der Titel
Finch wünscht sich, einmal einen perfekten Tag zu erleben. Irgendwann stellt er fest, dass alle Tage mit Violet perfekte Tage sind. Der Titel fasst so ganz wunderbar die Beziehung der beiden zusammen und spiegelt auch ihren Willen zum Überleben wieder. Am Anfang fragten sich beide noch, wann denn ein guter Tag zum Sterben wäre, nun genießen sie jeden Tag. Der Titel gefällt mir sehr gut!

Das Cover
Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Auf blauem Hintergrund ist ein weißer Kreis abgebildet, außerdem sind die Umrisse eines Mädchens und der eines Jungens zu sehen. Man könnte es folgendermaßen interpretieren: Sowohl Finch als auch Violet stecken in einer Krise, dargestellt durch den blauen Hintergrund. Ihre Art aus der Sache heil wieder rauszukommen ist ganz unterschiedlich und hat zwar nicht das gleiche, aber dennoch ein recht ähnliches Ergebnis. Was ich an diesem Cover besonders mag, ist, dass man sich selbst ausmalen kann, wie Finch und Violet aussehen. Auch die Schlichtheit finde ich toll und sehr passend.

Die Protagonisten
Finch wird von den Jugendlichen in seiner Schule als Freak bezeichnet und das nur deshalb, weil er sich einmal einem Freund anvertraute und ihm erzählte, dass er über Selbstmord nachdenke. Aber eigentlich ist er ein sehr lieber Junge, dem seine Freunde blind vertrauen können. Da er nicht so recht weiß, wer er eigentlich ist, probiert Finch immer wieder etwas Neues aus: Der Finch der Achtzigerjahre ist Vegetarier und kommt gut mit seinen Lehrern zurecht, fühlt sich aber unwohl im Umgang mit Mädchen. Der knallharte Finch dagegen wird von den Mädchen geliebt, trägt eine Lederjacke und hat kein Blatt vor dem Mund. In Violets Gegenwart kann Finch jedoch einfach Theodore Finch sein und muss sich hinter keiner Maske verstecken, denn auch Violet hat ihren Platz im Leben noch nicht gefunden. Nach dem tragischen Tod ihrer Schwester Eleanor bei einem Unfall, den sie selbst überlebte, plagt Violet sich mit Schuldgefühlen. Sie hat keine Freude mehr am Leben, zählt die Tage bis zu ihrem Schulabschluss und versteckt sich hinter der Brille von Eleanor. Ihre größte Leidenschaft, das Schreiben, hat sie aufgegeben und nur der Gedanke an ihre liebevollen Eltern und Finch halten sie noch davon ab, vom Turm zu springen. In Finchs Nähe fühlt Violet sich von Mal zu Mal wohler und auch die gemeinsamen Ausflüge verhelfen ihr zu einer inneren Ruhe, die sie seit dem Unfall nicht mehr verspürte
Finch nennt Violet ultraviolettes Licht, was ich einerseits etwas komisch, andererseits aber total schön finde. Sie ist für ihn wie ein Licht in der Dunkelheit, das ihm den Weg weist und ihn davon abhält, in die Tiefe zu stürzen.

Die Story
Im Buch geht es hauptsächlich um ernste Themen wie Selbstmord und Selbstmordgedanken, Mobbing, das Leben nach dem Tod eines geliebten Menschen und der Umgang mit Depressionen. Verpackt ist das Ganze in eine wunderschöne Liebesgeschichte, die sowohl Finch als auch Violet, die beide eine schwere Zeit hinter sich haben, neuen Mut und Lebenswillen gibt.
Die Ausflüge, die Violet und Finch aufgrund ihres Projekts in Amerikanische Landeskunde machen müssen, waren meine Lieblingsszenen. Die beiden blühten dabei förmlich auf, nie waren sie zueinander so offen wie in diesen gemeinsamen Stunden. Dadurch konnte auch ich als Leser beide viel besser kennenlernen – ihre Vorlieben, ihre Ängste, ihre Sehnsüchte und Wünsche.
Dass die Kapitel immer abwechselnd aus Finchs und aus Violets Sicht geschrieben wurden, fand ich toll. So hatte man in das Seelenleben beider Protagonisten einen sehr guten Einblick und konnte beide viel besser verstehen und ihr Verhalten nachvollziehen. Außerdem gab es Dinge, die sie sich gegenseitig nicht erzählt haben und die man auf diese Weise erfuhr.
Den Schreibstil von Jennifer Niven mag ich sehr, sie konnte mich bereits mit ihrem Roman Stell dir vor, dass ich dich liebe begeistern und ich war auch dieses Mal wieder voll dabei und stets von Handlung und Stil gefesselt.

Mein Fazit
Ich hatte es nicht erwartet, aber der Roman ist sehr berührend und begeistert vor allem durch den Wechsel vom Ernsthaften ins Lustige, Unterhaltsame. Ich war wirklich von der ersten Seite an gepackt und konnte das Buch irgendwann gar nicht mehr aus der Hand legen. Durch die schönen Beschreibungen der Landschaft und auch der Gefühle hat man sich den Charakteren sehr nah gefühlt und war stets an ihrer Seite.
Eine absolute Leseempfehlung, ich würde das Buch immer wieder lesen!

Lebensbejahend, mutig aber nicht ganz überzeugend

Von: Leselaunen Datum: 17.09.2017

www.leselaunen.net

Wie viel ist ein Leben wert? Diese Frage habe ich mir beim Lesen immer wieder gestellt. Und obwohl ich sicher bin, dass jedes Leben wertvoll ist, gibt es Situationen im Leben, an denen der Lebensmut schwindet. Bei uns allen. Dass sich Menschen entscheiden, ihrem Leben ein Ende zu setzen, kann ich persönlich nicht nachvollziehen, wohl gerade deshalb hat mich das Buch sehr interessiert. Der Titel hat mich sofort für sich einnehmen können. Einfach und dennoch aussagekräftig.

Der Schreibstil von Niven gefiel mir in diesem Buch gut. Er war nicht außergewöhnlich, aber angenehm und verständlich. Das gewisse Etwas aber, welches mich beim Lesen in den Bann zieht, fehlte mir. Das fand ich etwas schade.

Die Protagonisten sind authentisch dargestellt, wobei ich mit Violet nie so richtig warm wurde. Die Figur von Finch hingegen gefiel mir sehr gut. Die Idee hinter der Geschichte ist eine sehr gute, die aber nicht perfekt umgesetzt werden konnte. Leider gelang es der Autorin nicht, mir die Krankheit Finch´s näher zu bringen, sie transparent zu machen. Ich blieb immer etwas verwirrt zurück. Das ist sehr schade und hat letztlich dazu geführt, dass ich zum Ende hin froh war, das Buch beenden zu können. Mir fehlte so die Nachvollziehbarkeit und ein konsequenter Spannungsbogen.

Insgesamt eine nette Lektüre mit wichtiger Message, die aber nicht voll überzeugen konnte.

Diese Rezension erscheint in den nächsten Tagen auf meinem Blog www.leselaunen.net

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Von: aus Panketal Datum: 23.11.2015

Buchhandlung: Fabula, Familienbuchladen

Schön geschrieben, mit viel Stoff zum Nachdenken. Behandelt ernste Themen, lockert die Stimmung durch lustige Stellen auf. Bringt einem das Thema Selbstmord näher und zeigt, wie man sich fühlt, wenn man von anderen ausgegrenzt wird.

Von: Barbara Pernter aus Bozen/Bolzano Datum: 07.08.2015

Buchhandlung: Athesia Buch GmbH

"All die verdammt perfekten Tage" ist ein Roman, der gut in unsere Zeit passt. Eine Zeit in der traurig schöne Bücher zu Bestsellern werden. Und auch das Thema Selbstmord von Jugendlichen kommt in immer mehr Büchern vor. Ich finde den Roman durchaus gelungen und war am Ende dann auch ganz traurig, aber ich finde auch dass dieses Buch eines von vielen ist und sich nicht wirklich unterscheidet. Trotzdem hoffe ich, dass ganz viele junge wie junggebliebene Leser dieses Buch lesen werden.

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