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Belgravia. Zeit des Schicksals Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10195-6

Erschienen:  13.11.2017
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»Belgravia« – mit seinem neuen Roman setzt der Schöpfer der Erfolgsserie »Downton Abbey« Julian Fellowes dem nobelsten Londoner Stadtteil ein großartiges Denkmal. Dabei entführt er seine Leser mitten ins 19. Jahrhundert, wo alter Hochadel, neureiche Unternehmer und korrupte Dienstboten aufeinandertreffen und die Liebe sich den Standesgrenzen widersetzt … Überaus spannend lässt Julian Fellowes in »Belgravia« eine versunkene Welt lebendig werden.

Julian Fellowes (Autor)

Julian Fellowes wurde 1949 in Ägypten geboren, wuchs in England auf und studierte in Cambridge. Er ist Schauspieler und preisgekrönter Autor von Romanen, Drehbüchern und Theaterstücken; für »Gosford Park« wurde er mit einem Oscar ausgezeichnet, die Serie »Downton Abbey« hat ihn weltweit berühmt gemacht. Auch seine Romane »Snobs«, »Eine Klasse für sich« und »Belgravia« haben die englische Gesellschaft zum Thema. 2009 wurde er in den Adelsstand erhoben. Julian Alexander Kitchener-Fellowes, Baron Fellowes of West Stafford, lebt mit seiner Frau Emma im Südwesten der englischen Grafschaft Dorset.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Englischen von Maria Andreas
Originaltitel: Belgravia
Originalverlag: Weidenfeld & Nicolson (Orion Publishing), London 2016

Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10195-6

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

Erschienen:  13.11.2017

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Tanz vor Waterloo

Von: Bergund Fuchs Datum: 01.09.2018

https://empfehlenswertes.wordpress.com/2018/09/01/tanz-vor-waterloo/

In europäischen Königshäusern ist es heutzutage immer üblicher aus Liebe zu heiraten… was dann nicht immer immer standesgemäß ist. Dies wäre zu Zeiten Napoleons undenkbar gewesen. Deshalb musste die Verbindung von Sophia und Edmund geheim gehalten werden. Doch als Edmund in der berühmten Schlacht bei Waterloo fällt, bleibt Sophia guter Hoffnung alleine… Ihr Schicksal wird das Leben ihrer Familie bis in die nächsten Generation hinein bestimmen.
Der Erfolg der Fernsehserie Downton Abbey offenbarte in den letzten Jahren eine große Anziehungskraft „alter Zeiten“. In 6 Staffeln wird dort die britische Gesellschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts portraitiert und nicht wenig Menschen wurden danach „süchtig“. Julian Fellowes war der hauptsächliche Ideengeber dieser Serie und greift in seinem neuen Roman eine Zeit Englands auf, die mittlerweile zwei Jahrhunderte zurückliegt. Die gesellschaftlichen Verquickungen drehen sich hauptsächlich um einen jungen Londoner Geschäftsmann, Charles Pope. Ohne es zu wollen, wird er Opfer unzähliger Intrigen aber auch unerwarteter Hilfestellungen, die er nur schwer einordnen kann. Worum es eigentlich geht, schreibt Fellowes unverblümt in seiner kurzen Einleitung:

„Die Vergangenheit – wir haben es schon oft gehört – ist ein fernes Land, dort gelten andere Regeln. Das mag zutreffen, ganz augenfällig sogar, was Sitten und Moral angeht, die Rolle der Frau, die Herrschaft der Aristokratie und Millionen Alltagsdinge. Anderes wiederum mutet uns sehr ähnlich an. Ehrgeiz, Neid, Zorn, Habgier, Güte, Selbstlosigkeit und vor allem anderen die Liebe haben Entscheidungen schon immer ebenso machtvoll mitbestimmt wie heute. Diese Geschichte handelt von Menschen, die vor zweihundert Jahren lebten, aber wonach sie sich sehnten, womit sie haderten, die Leidenschaften, die in ihren Herzen wüteten, das alles gleicht nur zu oft den Dramen, die wir in unserer Zeit, auf unsere Art durchleben…“ (S. 7)

So mögen viele Lebenssituationen, die der Autor in die Vergangenheit projiziert und exzellent darstellt, uns bekannt vorkommen. Doch hat das Buch einen besonderen Reiz, der über der vornehmen Sprache und der inneren Spannung des Romans steht. Es ist die Art und Weise, wie man sich seinerzeit begegnet ist. Tugenden und Laster sind damals wie heute dieselben. Doch man kannte noch so etwas wie „Haltung bewahren“, so dass manche Situationen – so mag man vermuten – eben nicht sofort „eskalierten“, sondern aufgrund einer guten Erziehung und eines festen Verhaltenskodex abgefedert wurden. Bemerkenswert.

Sehr schön :-)

Von: LeseSüchtig Datum: 12.07.2018

https://www.facebook.com/MaritasBlog/

Der Autor Julian Fellowes hat es von der ersten bis zur letzten Seite
verstanden mich völlig mit in die Welt des Buches zu nehmen.
Als großer Downtown Abbey Fan liebe ich auch dieses Buch.
Die Ähnlichkeiten sind ja offensichtlich.

Arme und reiche Menschen spielen eine gleichsam wichtige
Rolle im Buch. Die Verbindung zwischen ihnen ist das
Band der Liebe.
Das Buch spielt im 19 Jahrhundert und Liebe, Intrigen, Neid, Krieg und Missgunst
spielen auch eine Rolle.
Der Schreibstil des Autors ist leicht und sehr gut zu lesen.
Die Seiten flogen nur so dahin.
Wirklich ein zauberhaftes Buch.

Für jeden, der historische Geschichten mit Glanz, Glamour und Tragik mag, genau das Richtige.

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