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Das Blut der Rebellin Ein Geraldines-Roman 2
Historischer Roman

Ein Geraldines-Roman (2)

Kundenrezensionen (11)

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-442-47989-4

Erschienen: 16.03.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub), Hörbuch Download

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Wales im 12. Jahrhundert: Während in England ein Bürgerkrieg tobt, rebellieren die Waliser unermüdlich gegen die neuen Machthaber. Um die Position der Normannen zu stärken, soll die junge Isabel, Tochter des mächtigen Geraldine-Geschlechts, den grausamen Sheriff von Pembroke heiraten. Doch am Vorabend der Hochzeit greifen die Rebellen an. Isabel kann fliehen und wird bald selbst zur Freiheitskämpferin. Der Sheriff hat seine Braut allerdings nicht vergessen und beauftragt den walisischen Prinzen Ralph le Walleys, sie zurückzuholen. Als die beiden sich ineinander verlieben, stehen sie plötzlich im Zentrum eines Krieges, in dem sie sich für eine Seite entscheiden müssen.

Offizielle Website der Autorin sabrina-qunaj.at

Sabrina Qunaj liest aus ihrem Roman und erklärt die Aussprache der walisischen Namen ihrer Hauptfiguren (Videos)

SABRINA QUNAJ

Ein Geraldines-Roman

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Sabrina Qunaj (Autorin)

Sabrina Qunaj wurde im November 1986 geboren und wuchs in einer Kleinstadt der Steiermark auf. Nach der Matura an der Handelsakademie arbeitete sie als Studentenbetreuerin in einem internationalen College für Tourismus, ehe sie eine Familie gründete und das Schreiben zum Beruf machte. Sabrina Qunaj lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Steiermark.

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Klappenbroschur, 704 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-47989-4

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 16.03.2015

  • Leserstimmen

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Geraldines Runde 2

Von: Eliza Datum: 04.09.2016

https://elizasbuecherparadies.wordpress.com

Nach Nesta ist es nun Isabel, die wir begleiten dürfen und was soll ich sagen, die Enkelin steht der Großmutter in nichts nach. Eigentlich muss ich gestehen, dass mir Isabel noch besser gefällt als Nesta, für mich ist sie die fast beeindruckendere Persönlichkeit.
Das Cover hat einen hohen Wiedererkennungswert zum ersten Teil und ist diesmal auch wieder sehr schlicht gehalten. Wie schon im ersten Band der Geraldine-Saga breitet Sabrina Qunaj Wales vor uns aus. Wenn man die Beschreibungen liest, hat man das alte, ursprüngliche Wales vor Augen, man schleicht gemeinsam mit den Rebellen durch die Wälder und geht an klaren Flussläufen vorbei.
Die Zeichnung der Figuren hat mir wieder außerordentlich gut gefallen, Isabel ist für mich eine Protagonisten wie ich sie mir wünsche. Mit ihr würde ich gerne mal einen Kaffee trinken gehen und einfach nur quatschen, denn sie ist eine Persönlichkeit und nicht austauschbar.
Aber auch die politische Entwicklung beschreibt Sabrina Qunaj ganz genau, der Kampf von Nordwales gegen Südwales und dann ist da ja auch der gemeinsame Feind, die Normannen, die von Wales Besitz ergreifen wollen. Damit es dem Leser einfacher fällt sich zu orientieren, bietet das Buch neben einer Landkarte, auch einen Stammbaum und ein Personenregister; ein Nachwort und ein Glossar runden den positiven Eindruck des Buches aufgrund der Formalia ab. Aber auch die Story an sich ist überzeugend. Die Autorin schildert den Weg den Isabel geht sehr eindrucksvoll, sie ist eine Figur mit der sich der Leser identifizieren kann. Sicherlich spielt hier auch eine Liebesgesichte eine Rolle, allerdings ist sie untergeordnet, denn die Freiheit und Sicherheit des Volkes steht an erster Stelle. Somit gibt es zwei Spannungsbögen, einmal den Spannungsbogen, der den Frieden zwischen den Clans thematisiert und den Spannungsbogen, ob Isabel mit dem Mann zusammen sein darf, dem ihr Herz gehört. Beide Spannungsbögen laufen zum Ende hin ihrem Höhepunkt entgegen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl der Autorin nicht folgen zu können oder Verständnisschwierigkeiten zu haben, trotz der teilweise komplizierten Konstellation von politischen Entwicklungen und Familienbanden.
Ich kann diesen Roman nur allen Fans von historischen Romanen empfehlen, denn er bietet beste Unterhaltung vor einer grandiosen Kulisse. Man kann den Roman durchaus auch eigenständig lesen, ich empfehle aber die Reihenfolge einzuhalten, denn so hat man auch der chronologischen Handlung Rechnung getragen. Also beginnen Sie am besten mit „Die Tochter des letzten Königs“ und begleiten Nesta auf ihrem Weg, sie werden es nicht bereuen. Ich kann da nur viel Vergnügen wünschen.

Das Blut der Rebellin

Von: Lila Bücherwelten Datum: 23.06.2016

www.lila-buecherwelten.de

Meine Meinung:

Wie auch schon der Vorgängerband „Die Tochter des letzten Königs“ schafft es Sabrina Qunaj in „Das Blut der Rebellin“ den Leser direkt in das mittelalterliche Wales zu versetzen. Ein Thema, über das tatsächlich wenige Bücher zu finden sind. Viele Romane erzählen von dem Bürgerkrieg des 12. Jahrhunderst in England, genauso viele über die Regentschaft Henrys II. von England – doch hier wird endlich auch die andere Seite vorgestellt. Es ist sehr erfrischend nicht mehr nur von Engländern zu lesen, die mit den störrichen und wilden Walisern zu kämpfen haben, sondern jetzt auch von Briten, denen ihre Freiheit über alles geht und die sich gegen eine ausländische Macht mit allen Mitteln zu Wehr setzen.

Die Liebe spielt hier auch eine große Rolle, doch ich empfand es nicht als störend oder als zu viel des Guten. Dadurch dass die Liebesgeschichte auf teilweise verschiedenen Seiten eines Krieges angesiedelt ist, passt sie sehr gut in die Handlung hinein und ergänzt diese meiner Ansicht nach hervorragend und erhöht die Spannung sogar noch.

Positiv hervorzuheben ist, dass zahlreiche Nebencharaktere eingeführt werden, die dem Leser ebenfalls ans Herz wachsen. Es gehört einiges an Talent dazu, eigentliche Randfiguren so darzustellen, dass man auch mehr über deren Geschichten und Schicksale erfahren möchte – etwas, wovon Sabrina Qunaj wirklich etwas versteht.

Als sehr schön empfand ich auch, dass ein Bogen zur Protagonistin des vorhergehenden Bandes, Nesta, geschlagen wurde und wir auch mehr über ihr Schicksal nach Ende des ersten Romanes erfahren. Man versteht die Handlung dieses Buches auch problemlos ohne die Kenntnis des Vorgängers, allerdings liest sich „Das Blut der Rebellin“ noch schöner, wenn man ihn kennt.

Einziger kleiner Kritikpunkt ist für mich Isabel, die Protagonistin. Insgesamt mag ich sie gern und finde vor allem ihre Entwicklung durchaus authentisch dargestellt, nur stört mich, dass sie schon sehr stereotyp dargestellt wird. Das klassische „junges Mädchen will ihre Freiheit, lernt kämpfen und sich zur Wehr setzen“ bin ich persönlich in historischen Romanen inzwischen etwas leid. Allerdings handelt es sich nur meinen ganz persönlichen Geschmack, das muss jeder Leser selbst entscheiden.

Insgesamt war „Das Blut der Rebellin“ aber ein wunderbares Leseerlebnis und Sabrina Qunaj gehört für mich mittlerweile mit zu den besten Autoren historischer Romane, die ich kenne. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung

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