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Das Spiel - Opfer Thriller

"Das Spiel"-Trilogie (1)

Kundenrezensionen (57)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-67707-4

Erschienen: 11.07.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Am idyllischen Crescent Lake im amerikanischen Hinterland ist die Welt noch in Ordnung. Vor der Kulisse des malerischen Sees findet sich in wild-romantischer Umgebung eine Siedlung von Ferienhütten. Hier will die Familie Lambert ihr Wochenende verbringen: Mit Fischen, Barbecue und Freizeitspielen. Auch die beiden Fannelli-Brüder haben sich zum See aufgemacht. Auch sie möchten das Wochenende genießen. Auf ihre Art. Mit Spielen. Bösen Spielen. Und ihre Mitspieler haben sie schon auserkoren …

ÜBERSICHT ZU DEN THRILLERN VON JEFF MENAPACE

"Das Spiel"-Trilogie

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Jeff Menapace (Autor)

Jeff Menapace, geboren in Philadelphia, verbringt seine meiste Zeit damit, Bücher zu schreiben und sich Horrorfilme anzusehen. Mit seiner Spiel-Trilogie wird er in Amerika als neuer Stern am Horror-Himmel gefeiert. Er liebt Martial Arts, die 3 Stooges und ist überzeugt davon, dass The Texas Chainsaw Massacre von 1974 der größte Film aller Zeiten ist.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Sven-Eric Wehmeyer
Originaltitel: Bad Games
Originalverlag: Mind Mess Press

Taschenbuch, Broschur, 400 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-67707-4

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne Hardcore

Erschienen: 11.07.2016

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Rezension "Das Spiel"

Von: Weltenbummlerin Datum: 08.01.2017

https://weltenbummlerinx.wordpress.com/

Inhaltsangabe: "Am idyllischen Crescent Lake im amerikanischen
Hinterland ist die Welt noch in Ordnung. Vor der Kulisse des
malerischen Sees findet sich in wild-romantischer Umgebung eine
Siedlung von Ferienhütten. Hier will die Familie Lambert ihr
Wochenende verbringen: Mit Fischen, Barbecue und
Freizeitspielen. Auch die beiden Fannelli-Brüder haben sich zum
See aufgemacht. Auch sie möchten das Wochenende genießen. Auf
ihre Art. Mit Spielen. Bösen Spielen. Und ihre Mitspieler haben
sie schon auserkoren…"


Genre: Thriller
Seiten: 400
Titel: 4/5
Cover: 4/5
Inhalt: 3,5/5
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 3,5/5

Das Buch hat mich sofort angessprochen, da es nicht nur wie ein
Buch von meinem Lieblingsautor (Richard Laymon) heißt, sondern
das Cover auch ähnlich von der Covergestaltung ist, ebenfalls
vom Heyne Hardcore Verlag UND weil hinten drauf steht: "An alle
Richard Laymon-Fans: Lest das Spiel!"
Wie hätte ich mich da nicht diesem Buch widmen können? Als ich
es dann vom Bloggerportal als kostenloses Leseexemplar zur
Verfügung gestellt bekommen habe, musste ich es dann natürlich
auch direkt lesen. Leider war es nicht so gut wie ich es mir
vorgestellt habe und da ich allgemein Stress und eine leichte
Leseflaute hatte, hat sich das Buch gezogen wie Kaugummi.
Das Thema war eigentlich ganz cool, obwohl ich mich die ganze
Zeit über die Blödheit der Familie aufregen musste. Es gab
so viele seltsame und gefährliche Vorfälle und sie sind trotzdem
nicht abgereist und haben alles viel zu sehr auf die leichte
Schulter genommen. Von Richard Laymon kenne ich zwar auch schon,
dass er scheinbar wahllos Charaktere tötet, welche ich mochte,
aber in diesem Buch war mir das irgendwie zu extrem. Ich
mochte die Familie, welche von den Fannelli-Brüder schikaniert
wurde zwar, allerdings konnte ich mich mit keinem Charakter
so richtig identifizieren, alle waren mir irgendwie zu
oberflächlich. Ausgerechnet zwei der getöteten Personen haben
es aber in mein Herz geschafft, weshalb ich es äußerst schade
fand, dass sie getötet wurden.
Eine allgemeine Frage: Wieso haben Leute, die James heißen, so
häufig den Spitznamen "Jim"? Das war in diesem Buch auch so und
es verwirrt mich jedes Mal aufs Neue. Ich finde James und Jim
ziemlich unterschiedlich.
Positiv fand ich eine Anspielung auf Chevy Chase, da mich dieser
an meinen Lieblingsweihnachtsfilm "Schöne Bescherung" erinnert.
Gerade zur Weihnachtszeit hat mich diese Anspielung sehr
erfreut.

Zwei Szenen fand ich richtig super und spannend, falls ihr
nicht gespoilert werden wollt, überspringt diesen Teil:

1. Die Szene mit den Fannelli-Brüdern und ihrem "Vater"
(Der Tod/Unfall)
2. Die Abschlussszene mit Caleb und dem "Streich"

Konnte mich nicht überzeugen

Von: eulenmatz liest Datum: 04.01.2017

https://eulenmatz-liest.com/

INHALT:
Am idyllischen Crescent Lake im amerikanischen Hinterland ist die Welt noch in Ordnung. Vor der Kulisse des malerischen Sees findet sich in wild-romantischer Umgebung eine Siedlung von Ferienhütten. Hier will die Familie Lambert ihr Wochenende verbringen: Mit Fischen, Barbecue und Freizeitspielen. Auch die beiden Fannelli-Brüder haben sich zum See aufgemacht. Auch sie möchten das Wochenende genießen. Auf ihre Art. Mit Spielen. Bösen Spielen. Und ihre Mitspieler haben sie schon auserkoren …

MEINUNG (Vorsicht Spoiler!):
Familie Lambert, das sind Amy, Patrick und ihre beiden Kinder, deren Namen ich schon wieder vergessen habe. Amy und Patrick waren für mich mit Abstand die nervigsten und unglaubwürdigsten Protagonisten, die je in von mir gelesenen Romanen vorkamen. Beide haben besagte zwei Kinder, sind seit Ewigkeiten zusammen, aber immer noch total heiß aufeinander und haben ein Sexleben von Frischverliebten. Der Autor wird auch nicht müde dies immer und immer wieder zu betonen, besonders auf den ersten 200 Seiten. Außerdem muss man sich noch ständig schlechte und vor allem niveaulose Witze von Patrick antun, welche Amy natürlich toll findet, auch wenn sie was anderes vorgibt. Beide lieben sich abgöttisch. In diesem (Horror-) Thriller wurde häufiger „Ich liebe dich“ gesagt als in jedem Liebesroman. Ganz besonders schrecklich fand ich, dass Patrick Amy immer „Baby“ genannt hat. Es fällt mir schwer, die beiden nicht in unteren Bildungsschichten zu sehen.

Mein zweites Problem mit dem Buch ist, dass es gerade mal ab Seite 250 etwas an Fahrt und Spannung aufnimmt und vorher habe ich mich unfassbar gelangweilt und war von den Schmachtereien der Lamberts genervt. Es konnte mich bis zum Schluss leider nicht wirklich fesseln und die letzten Seiten habe ich nur noch quer gelesen, denn die Lamberts entwickeln sich quasi zu Superhelden und übernehmen selbstverständlich die Befragung von einer der Brüder. Ich konnte ihnen auch nicht wirklich abnehmen, dass sie irgendwie nach den Geschehnissen unter Schock stehen, was ich definitiv erwartet und auch realistisch gefunden hätte.

Auch der Schreibstil konnte mich nicht überzeugen. Entweder liegt es an der Übersetzung, aber manchmal habe ich mir gedacht, dass man einen Satz so nicht formulieren kann und das hat mich irgendwann massiv gestört. Menapace hat seine Charaktere Sätze in den Mund gelegt, bei denen ich gedacht habe, dass man so einfach nicht spricht.
Meine Hoffnung lag etwas auf den bösen Buben, den Fannelli-Brüdern. Auch diese beiden entsprechen den üblichen Klischees von Psychopathen. Der eine ist der Intelligente und der andere ist dauernd notgeil. Beide spielen gerne besagtes Spiel, welches ich mir allerdings deutlich raffinierter und perfider vorgestellt hatte als es dann tatsächlich war. Sie werden als die kalten, brutalen Psychopathen dargestellt, unterscheiden sich dann aber doch nicht von „normalen Killern“. Auch die Entführung der Lamberts zog sich ewig hin, weil vorher mussten wir uns ja erstmal in Dauerschleife die auch nach 12 Jahren ausgezeichnet funktionierende Ehe der Lamberts zu Gemüte führen.

Dies ist der erste Teil einer Trilogie. Der zweite Teil ist bereits erschienen, welchen ich aber nicht lesen werde, auch wenn die Auflösung des ersten Teils interessant ist.

FAZIT:
Von meinem ersten Heyne-Hardcore Roman hatte ich mir mehr versprochen, aber was man hier bekommt ist ein klischeebeladene, unrealistische und vor allem eine Story, die wenig Spannung aufweist. Auch ein gewisser Grusel- und Horrorfaktor blieb aus und ein richtiges Spiel habe ich auch vergeblich gesucht. Jeff Menapace eignet sich in meinen Augen weder als Erzähler noch als Schreiber. Wie seine Protagonisten ist auch der Schreibstil von Jeff Menapace eher trivial, nicht authentisch und vor allem so gekünstelt, dass es mir schwer fiel das alles richtig ernst zu nehmen. Obwohl die Grundidee gut war, ist die Gefahr des Abrutsches ins Trashige gegeben.

Ich vergebe 2 von 5 Sternen.

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