Das geheime Lächeln

Roman

Taschenbuch
9,99 [D] inkl. MwSt.
10,30 [A] | CHF 14,50 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

»Ein wunderschöner und poetischer Roman von großer Intensität.« Sophie Bonnet

Als die Journalistin Emilia Lukin bei einer Auktion das Gemälde einer jungen Frau entdeckt, meint sie in ihr eigenes Spiegelbild zu blicken. Kann es sich um ihre Großmutter Sophie handeln? Um deren extravagantes Künstlerleben im Paris der 1930er-Jahre ranken sich wilde Gerüchte, Emilias Mutter Pauline aber hüllt sich in Schweigen. Emilia lässt das traurige Lächeln auf dem Porträt nicht mehr los, und so folgt sie dessen Spuren in die Provence und nach Paris. Dabei gerät sie tief in die Geschichte einer leidenschaftlichen Frau, deren Leben auf geheimnisvolle Weise mit ihrem verknüpft ist.

»Bettina Storks ist eine wahre Meisterin in der Kunst, spannende Familienromane zu erzählen.«

Delmenhorster Kreisblatt (26. März 2018)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-35974-1
Erschienen am  12. März 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine rgreifende Familiengeschichte

Von: Petra Radtke

11.01.2019

Diese sehr bewegende und ergreifende Geschichte einer Familie, erzählt in mehreren Zeitebenen und Perspektiven hat mich von der ersten Seite an gefesselt und in ihren Bann gezogen. Erzählt wird die Geschichte dreier Generationen und die Schreibweise ist so bildhaft, dass man glaubt als Leser mitten im Geschehen zu sein. Emilia eine Journalistin entdeckt bei einer Auktion ein Gemälde mit dem Bild einer jungen Frau, die ihr ähnlich sieht. Kann es ihre Großmutter Sophie sein, die bei der Geburt ihrer Tochter, Emilias Mutter gestorben sein soll und um deren Leben viele Gerüchte in der Familie erzählt werden. So macht sich Emilia auf, um das Bild zu ersteigern und gerät damit in einen Strudel von Ereignissen, die das Familiengeheimnis um Sophie klären sollen. Damit will Emilia ihre eigenen Wurzeln finden und die eigene Mutter, die unter psychischen Problemen leidet, besser verstehen können. Der Weg zur Aufklärung der Lebensumstände ihrer Großmutter führt Emilia in die wilde, raue Landschaft des Lubéron, wo Emilia der letzten Liebe ihrer Großmutter begegnet. Wird sie durch Jean-Pierre der Wahrheit näherkommen oder spielt er nur ein Verwirrspiel mit ihr, denn viel deutet darauf hin, dass vieles nicht so war, wie es scheint... Durch immer wieder unverhoffte Wendungen in der Geschichte wird die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten. Sophie galt als schwarzes Schaf der Familie und wurde von der Familie verstoßen, als sie als junge Frau in den 30er Jahren nach Paris ging. Hier erlebt sie ihre große Liebe, die aber vom Schatten des 2.Weltkrieges gezeichnet ist. Als Emilia das Häuschen ihrer Großmutter erbt und es für sich wohnlich einrichtet, entdeckt sie viele Spuren ihrer Großmutter und kommt der Wahrheit ein Stück näher... Durch die unterschiedlichen Erzählstränge - kommt dem Leser das Leben von Sophie, Emilia und ihrer Mutter immer ein Stück näher. Die Charaktere der Geschichte sind liebevoll dargestellt und man hofft und bangt mit ihnen. Ich finde es toll, wie sich Emilia um ihre Mutti sorgt und ihr hilft mit der Vergangenheit ins Reine zu kommen. Auch die Liebe von Jean Pierre zu Sophie ist ergreifend. Selbst nach ihrem Tod scheint er immer noch mit ihr verbunden und versucht ihr Erbe zu behüten und an ihre Tochter und Enkelin weiterzugeben. Gut gelungen sind die Verbindungen zwischen Erzählung und historischem Geschehen im Roman. So erfährt der Leser von dem französischen Ort Dieulefit, dessen Bewohner jüdischen Mitbürgern während des 2.Weltkrieges Unterschlupf und Hilfe gegeben hat und somit ihnen das Leben gerettet hat. Insgesamt kann ich sagen, dass der Roman bei mir seine unvergeßlichen Spuren hinterlassen hat. Er hat mir bewegende und spannende Lesestunden geschenkt und ich werde gern auch weitere Bücher der Autorin Bettina Storks lesen und weiterempfehlen.

Lesen Sie weiter

Die Frau im Schatten

Von: Martinas Buchwelten

08.01.2019

Bewertung: 3 1/2 Sterne Im Zuge der Bloggeraktion #litlovehistory habe ich zu Bettina Storks Roman "Das geheime Lächeln" gegriffen, welcher sich schon viel zu lange auf meinem SuB Stapel befand. Die Journalistin Emilia Lukin entdeckt in einem Auktionskatalog ein Gemälde mit einem Frauenportrait, welches ihr Interesse weckt. Das Anlitz der Unbekannten ähnelt ihrem eigenen auf unheimliche Weise. Bei der Frau kann es sich nur um ihre Großmutter Sophie Langenberg handeln, dem schwarzen Schaf der Familie, über die nicht gesprochen werden durfte. Emilia entschließt sich in den Elsass zu fahren und das Bild zu ersteigern, um es in Familienbesitz zu bringen. In zwei Handlungssträngen, die in den 30igern des letzten Jahrhunderts und in der Gegenwart spielen, erzählt Bettina Storks die Geschichte rund um ein Familiengeheimnis. Emilia begibt sich auf Spurensuche und dabei auf eine emotionale Reise in die Vergangenheit. Etwas Abwechslung tut ihr gut, nachdem ihre Ehe mit Vladi gerade einiges an Konfliktpotential birgt. Ihr Ehemann hat sie betrogen und Emilia ist sich noch nicht sicher, ob sie ihr Vertrauen in Vladi wiederfinden kann. Die beiden Söhne Leo und Mischa sind erwachsen und Mutter Pauline befindet sich in einer psychiatrischen Einrichtung. Emilia ersteigert das Bild "Frau im Schatten" und begibt sich anschließend nach "La Lumière" im Luberon, einem kleinen Ort in der Provence, wo Sophie einst gewohnt hat. Das Haus wurde nach ihrem Tod an ihre Tochter Pauline, Emilias Mutter, vererbt. Deswegen verspricht sich Emilia vor Ort mehr Informationen über ihre Großmutter zu erhalten. Ihr journalistischer Spürsinn und ihre Hartnäckigkeit lassen sie nicht ruhen und so werden aus Tagen Wochen, in denen sich ihr eigenes Leben von Grund auf verändert.... Emilia erhofft sich vom geheimnisvollen Jean-Pierre Roche mehr Informationen über Sophie, der ihre Großmutter angeblich gekannt hat. Doch der alte Mann weist Emilia erstmals zurück. Ganz langsam wird das Geheimnis um Sophie aufgedeckt und die zwei Zeitebenen verbinden sich schlussendlich zu einem Ganzen. Dabei kommt Emilia einer Lebenslüge auf die Spur, welche noch Auswirkungen bis in die Gegenwart hat. Die ersten hundert Seiten überzeugten mich noch nicht wirklich, was sich im Laufe der Geschichte etwas änderte. Trotzdem konnte ich das Buch jederzeit aus der Hand legen und ich hatte kein drängendes Bedürfnis weiterzulesen. Mir fehlte weitgehend die Spannung. Der Großteil des Romans ist aus der Sicht von Emilia in der Gegenwart geschrieben, aber auch Jean-Pierre und Sophie kommen zu Wort. Der historische Anteil ist jedoch wesentlich kleiner. Die Charaktere von Emilia, Sophie und Jean-Pierre wurden von der Autorin wunderbar gezeichnet und lebensecht dargestellt. Der unnahbare und gebildete Jean-Pierre wirkt einerseits geheimnisvoll und sympathisch, aber auch verschwiegen und distanziert. Er bleibt rätselhaft....das sollte er auch. Emilia ist emotional und steht an einer Wende in ihrem Leben. Die plötzliche Suche nach ihren familiären Wurzeln kam mir jedoch etwas zu spontan und unglaubwürdig vor. Viele ihre Emotionen konnte ich gut nachvollziehen, auch wenn sie mir mit der Zeit etwas zu fokusiert und theatralisch wirkten. Manche wiederum weniger. Besonders der Umgang mit ihrer Mutter erfüllte mich mit Unverständnis. Pauline leidet angeblich an Demenz und Emilia redet immer wieder auf sie ein und will ihr Dinge und Wahrheiten aufzwingen. Meine Mutter erkrankte ebenfalls an dieser Krankheit und reagierte auf diese Art "persönlichen Angriff" sehr ungehalten. Sie lebte in ihrer eigenen Blase und Wahrheit, welche man auch respektieren sollte. Emilias Verhalten empfand ich als Übergriff gegenüber ihrer Mutter. Das machte sie mir nicht immer sympathisch. Von Sophie erfährt man meiner Meinung nach zu wenig. Ich konnte mich weder in sie hineinversetzen, noch kam bei mir Nähe zur Figur auf. Ihr Leben in den 30iger Jahren in Paris, die Liebe zum Künstler Paul-Raymond Fugin, die Künstlerkolonie und der Beginn des Zweiten Krieges wurden mit viel Empathie erzählt, doch danach war Sophie für mich nicht mehr wirklich greifbar. Die Zeit in der Provence fand ich noch lückenhafter. Sophies Leben wird größtenteils aus Briefe und Tagebucheinträge zusammengetragen bzw. aus Erzählungen von Jean-Pierre. Vielleicht war das auch mein Problem zu Sophie keine richtige Beziehung aufbauen zu können. Sehr interessant fand ich die historische Erwähnung des Dorfes Dieulefit, dessen Bewohner sich während des Krieges geschlossen gegen die Nazis stellten und heimlich Flüchtlinge versteckten. Bettina Storks hat diese historischen Fakten wunderbar in ihren Roman verwoben. Schreibstil: Bettina Storks schreibt poetisch und mit viel Liebe zum Detail. Die dichte atmosphärische Erzählung und die bildgewaltige Beschreibung der Landschaften und Dörfer in Südfrankreich machten es mir leicht sich alles vorzustellen, obwohl ich noch nie dort war. Selbst der immer wieder erwähnte Mistral, der starke und kalte Fallwind der im Mittelmeerraum vorkommt, blies mir beim Lesen um die Ohren. Die Charaktere sind lebendig, trotzdem kam nicht unbedingt Sympathie zu ihnen auf. Vorallem die eher distanzierte Beziehung der Söhne zu Emilia oder diese zu ihrer Mutter Pauline fand ich teilweise erschreckend kühl und emotionslos. Fazit: Der Roman lässt mich etwas zwiegespalten zurück. Die Idee und die bildhaften Beschreibungen, sowie den Schreibstil mochte ich sehr. Die Charaktere nur teilweise und die Spannung fehlte mir ebenfalls. Es ist ein Roman der leisen Töne, der aufzeigt, dass das Leben oft ungeahnte Wege geht und dessen Auswirkungen oft noch Generationen später betrifft.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Bettina Storks, geboren 1960 bei Stuttgart, ist promovierte Literaturwissenschaftlerin und Autorin. Sie war viele Jahre als Redakteurin tätig, bevor sie ihr erstes Buch veröffentlichte. Sie lebt und arbeitet am Bodensee. In ihren Romanen vereint sie ihre Leidenschaft für Familiengeheimnisse und ihre Liebe zu Frankreich, zuletzt in »Das geheime Lächeln«.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Bettina Storks erzählt die Geschichte von Sophie (…) in den 1930er-Jahren in Paris und in der Provence. Viel Atmosphäre hat das Buch, spannend ist die Geschichte.«

Ruhr Nachrichten (19. April 2018)

»Storks hat einen Drei-Generationen-Roman geschrieben, der mehrere Zeitebenen und Perspektiven geschickt verknüpft. (...) Storks entwickelt glaubwürdige Figuren und nachvollziehbare Probleme.«

Westfälische Nachrichten (29. Juni 2018)

»Ein echtes Juwel! Unbedingt lesen!«

Bloggerin Monika Schulte, auf fb/Lesezeit

»'Das geheime Lächeln' ist eine wunderbare, aber auch sehr bewegende und ergreifende Geschichte einer Familie – ein absoluter Pageturner.«

Bloggerin Sarah Knorr, auf 'booksarelife'

Das könnte Ihnen auch gefallen