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Das letzte Ritual Thriller

Dóra Gudmundsdóttir ermittelt (1)

Kundenrezensionen (7)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-71440-7

Erschienen: 12.09.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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In der Universität von Reykjavík wird die Leiche eines jungen Deutschen gefunden. Der Geschichtsstudent war fasziniert von alten Hexenkulten, und sein Mörder hat ihm ein merkwürdiges Zeichen in die Haut geritzt. Aber die isländische Polizei glaubt an einen Drogendelikt und verhaftet einen Dealer. Die Eltern des Opfers misstrauen den Ermittlungen: Sie beauftragen die junge Anwältin Dóra Gudmundsdóttir, den Fall noch einmal aufzurollen. Und auf der Suche nach dem wahren Mörder findet Dóra mehr über die dunklen Rituale heraus, als ihr lieb ist …

YRSA SIGURDARDÓTTIR BEI BTB

Dóra Gudmundsdóttir ermittelt

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Yrsa Sigurdardóttir (Autorin)

Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den "besten Kriminalautoren der Welt" (Times Literary Supplement). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit "Das letzte Ritual", einer Folge von Kriminalromanen um die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. DNA ist Start einer neuen Serie um die Psychologin Freyja und Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavik.

25.03.2017 | 00:00 Uhr | Leipzig

Nordische Literaturnacht
Lesung im Rahmen von "Leipzig liest"

Leipzig liest

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Werk 2
Kochstr. 132
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04277 Leipzig

Weitere Informationen:
Leipziger Messe GmbH
04356 Leipzig

Tel. 0341/6788101, info@leipziger-buchmesse.de

25.03.2017 | 12:00 Uhr | Leipzig

Lesung im Rahmen von "Leipzig liest"

Moderation: Rikarde Riedesel

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25.03.2017 | 20:00 Uhr | Haiger

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Stadtbücherei
Obertor 18
35708 Haiger

Tel. Tel.: (0 27 73) 7 18 94, stadtbuecherei@haiger.eu

Aus dem Isländischen von Tina Flecken
Originaltitel: Þriðja táknið
Originalverlag: Veröld

Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-71440-7

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 12.09.2016

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Die Hexenverfolgung in Island wirft ihre Schatten bis in die Gegenwart - spannend!

Von: Cornelia (Literate Wanderlust) Datum: 02.02.2017

literatewanderlust.wordpress.com/

Dass ich begeisterte Krimileserin bin und stetig Ausschau nach neuen Autoren und Krimi- oder Thriller-Reihen halte, ist ja bekannt. Vor einiger Zeit habe ich hier auf dem Blog schon DNA von Yrsa Sigurðardóttir rezensiert, mein erstes Buch der isländischen Krimikönigin. Da mir das Buch doch recht gut gefallen hat, habe ich mir jetzt auch einmal ihre bisher bekanntesten Bücher zu Gemüte geführt: Die Reihe um die die Reykjaviker Rechtsanwältin Dóra Guðmundsdóttir und ihren deutschen Lebensgefährten Matthias. Das erste Buch der Reihe, Das letzte Ritual, erschien im Jahr 2006.

Über die Autorin. Dem versierten Krimi- und Thrillerleser muss man über Yrsa Sigurðardóttir eigentlich gar nichts mehr sagen: Sie ist die unbestrittene Krimi-Königin Islands, ihre Bücher sind in über 30 Ländern erschienen. Das Schreiben ist jedoch nicht ihre Haupttätigkeit. Sie ist studierte Bauingenieurin und betreut im Osten Islands ein Staudamm-Projekt. Hier nutzt sie die Abgeschiedenheit ihrer Hütte zum Schreiben. Yrsa Sigurðardóttir ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Über das Buch. An der Universität von Reykjavik wird die Leiche eines deutschen Geschichtsstudenten gefunden, sie ist grausam entstellt. Der Student hatte an der Universität zur Hexenverfolgung in Island geforscht, ihm wurden alte Runen in die Haut geritzt. Die Polizei kann schnell einen Verdächtigen festnehmen: Einen Drogendealer aus dem Umkreis des Studenten. Die Familie des Opfers aber vermutet einen anderen Täter und beauftragt die Rechtsanwältin Dóra Guðmundsdóttir mit den Ermittlungen. Ihr wird von der Familie der Deutsche Matthias Reich zur Seite gestellt und gemeinsam begeben sie sich bei ihren Nachforschungen in ein irres und tödliches Geflecht aus Mythen, Ritualen, Eifersucht und akademischem Ehrgeiz.

Dass hier einmal eine Rechtsanwältin und ein ehemaliger Banker die Ermittler sind, finde ich eine erfrischende Abwechslung zu den üblichen gegenwärtigen Ermittlern, die doch meist bei der Polizei zu finden sind. Außerdem sind die Figuren sehr authentisch, lebensnah und greifbar gestaltet, sie waren mir gleich sympathisch. Wie so oft sind sich Dora und Matthias nicht gleich sympathisch, ihre Zusammenarbeit ist zunächst von sarkastischen Bemerkungen und Sticheleien geprägt. Das wirkt sich jedoch nicht nachteilig auf ihre Arbeit aus und ich empfand es auch nie als übertrieben oder nervig.

Im Großen und Ganzen liest sich das Buch flüssig und rund, an manchen Stellen wirken der Stil und die Dialoge jedoch etwas holprig und unbeholfen. Ob das nun an Yrsa Sigurðardóttirs Stil oder vielleicht doch der Übersetzung liegt, kann ich nicht genau sagen. Auch weiß ich nicht, ob ich vielleicht mit dem isländischen Wesen zu wenig vertraut bin, aber manchmal fragte ich mich doch, was in den Personen so vor sich gehen kann: Einige Schlussfolgerungen, Gedankengänge und einzelne Äußerungen fand ich doch sehr abwegig, weithergeholt und irgendwie seltsam wirr.

Da sich das Buch viel mit der isländischen Geschichte beschäftigt, bleiben auch Exkursionen in die isländische Vergangenheit nicht aus. Diese historischen Ausflüge ziehen sich jedoch sehr und sind unheimlich ausführlich – ZU ausführlich. Teils werden Dialoge für seitenlange Abstecher in die Historie unterbrochen, sämtliche Kleriker aus der Geschichte des Landes werden en Detail vorgestellt und breitgetreten. Sicher ist das für die Geschichte des Buches bzw. den Fall hier und da von Nöten, aber das war doch etwas zu viel des Guten.

Trotz allem aber hat Yrsa Sigurðardóttir mit Das letzte Ritual einen sehr spannenden Krimi geschaffen, der durch frische und Abwechslungsreiche Ermittler und einen tollen Plot überzeugt. Ja, das Buch hat sprachliche Schwächen, das finde ich schade, aber grade die spannende und gut durchdachte Geschichte, die mit jeder Seite fesselnder wurde, lässt mich sicher bald wieder zu einem Krimi von Yrsa Sigurðardóttir greifen.

Ein Island-Krimi

Von: NiWa Datum: 17.01.2017

zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at

Ein deutscher Student wird an der Universität in Reykjavik ermordet aufgefunden. Der junge Mann wurde erwürgt und ein mysteriöses Symbol wurde in seine Haut geritzt. Seine Eltern sind allerdings mit dem Vorgehen der Polizei unzufrieden und daher wird die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir mit dem Fall betraut.

Der deutsche Student Harald hat in Island Geschichte studiert und sich mit der Inquisition und dem Hexenkult beschäftigt. Umso mysteriöser ist, dass das eingeritzte Symbol eine heidnische Rune ist, die seinem Forschungsgebiet an der Universität entspricht.

Obwohl in relativ großen Lettern die Bezeichnung Thriller am Cover prangt, handelt es sich meiner Ansicht nach um einen typischen Kriminalroman, der die Ermittlungsarbeit in den Vordergrund stellt.

Neben der gewöhnlichen Vorgehensweise in einem Kriminalfall, geht es zudem um die Geschichte Islands im Hinblick auf Religion und Hexerei, was mir gut gefallen hat. Diese historischen Fakten werden von der Autorin sehr geschickt eingebaut, weil sie sich im Umfeld des Ermordeten bestens in die Handlung einfügen und man somit interessante Details gleichzeitig zum Krimivergnügen geliefert bekommt.

Protagonistin Dóra ist alleinerziehende Mutter und wird als Rechtsanwältin mit dem Fall betraut. Zwar wird immer wieder auch auf ihr Privatleben geschwenkt, aber großteils im ausgewogenen Maß, dass man ein rundes Bild von ihr als Person bekommt. Mir ist sie von Anfang an sehr sympathisch gewesen und ich mag ihren Humor, der mich etliche Male zum Grinsen gebracht hat.

Dann gibt es noch Matthias. Er ist Deutscher und der Verbindungsmann zu den Eltern des ermordeten Studenten. Gemeinsam mit Dóra arbeitet er an dem Fall und ist ebenfalls mit einem gesunden Sinn für Humor gesegnet, den er bei Dóras schelmische Anspielungen gekonnt einzusetzen weiß.

Viele Dialoge waren daher unterhaltsam zu lesen, weil sie ein Schlagabtausch zwischen Matthias und Dóra sind. Spitze Bemerkungen und gegenseitige Neckereien sind dabei aber nicht boshaft zu verstehen, sondern lockern die strenge Krimi-Atmosphäre deutlich auf.

Der Fall selbst war durch das Thema Hexerei interessant aufgebaut. Die Autorin bietet sehr viel Hintergrundmaterial, was ich im Bezug zu Island faszinierend finde, weil man auf diese Weise einiges über das Land erfährt.

Die Handlung wird durch mehrere Perspektiven erzählt, die für Dynamik und Abwechslung sorgen. Meistens ist man zwar mit Dóra unterwegs, erlebt aber auch, wie Haralds Freundeskreis mit dem Mord umgeht, wodurch laufend neue Fragen aufgeworfen werden. Durchgehend spannend war es allerdings nicht, was meines Erachtens aufgrund der Hintergrundinformationen und witzigen Dialoge aber keine Rolle spielt.

Meiner Meinung nach hat es die Autorin aber mit einem Ereignis im Privatleben der Rechtsanwältin übertrieben. Das musste nicht unbedingt sein, andrerseits gefällt’s mir, wie sich Dóra der Situation stellt.

Es ist ein guter, solider Krimi, mit viel Hintergrundmaterial, einen faszinierenden Blick auf Island und sympathischen Figuren, der mir Lust auf weitere Island-Fälle macht und den ich gern gelesen habe.

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