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Der Minus-Mann

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-01111-3

Erschienen: 01.04.1980
Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch ist der schonungslose, atemverschlagende Lebensbericht eines Mannes, der als Zuhälter und Gewalttäter gelebt hat, der ein exzessiver Trinker und gefürchteter Schläger war, ein Mann, tief gespalten in seiner Beziehung zu Frauen, voller Haß und Selbsthaß. Das Buch wurde in einem Zuchthaus in Marseille geschrieben. Es ist ein wichtiges Zeugnis von der Nachtseite unserer Gesellschaft, das unsere Kenntnis vom Menschen bestürzend erweitert. Ein Buch über Gewalt und Gegengewalt.

Es gibt höllische Szenen in diesem Buch: brutale, tödliche Schlägereien unter den Zuhältern, die Folterung eines Mädchens, das als Dirne abgerichtet wird, die Vergewaltigung eines jungen Gefangenen durch die Zellenbelegschaft - so nackt, so direkt ist das noch nie beschrieben worden, ohne Selbstmitleid, ohne jede Beschönigung und ohne jeden Versuch der Rechtfertigung.

Heinz Sobota (Autor)

Heinz Sobota wird 1944 als Sohn eines Bankangestellten im burgenländischen Sauerbrunn geboren. Mit kleineren Diebstählen beginnt er seine kriminelle Karriere und wird zu einer Jugendstrafe verurteilt. Immer wieder gerät er mit der Justiz in Konflikt, versucht seinen Vater umzubringen, wird wegen Raubes verurteilt und in eine Strafanstalt eingewiesen. Im Wiener Milieu ist er als Zuhälter und Gewalttäter bekannt. Sein Roman "Der Minus-Mann" entsteht in etwa sieben Wochen, während der Haft Sobotas in einem Marseiller Gefängnis. Heinz Sobota lebt in München.

Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-01111-3

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 01.04.1980

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Schwachsinn

Von: Indianchief aus Köln Datum: 03.08.2016

Interessant für mich ist, dass alle Zuhälter offensichtlich aus dem gleichen Holz geschnitzt sind. Extrem narzisstisch, feige (außer Frauen verprügeln können sie nichts), einfach Loser. Ich habe in meinem Leben etliche Zuhälter kennengelernt. Menschlicher Abschaum ohne Rückgrat.

Grauenhafter Schund

Von: Kurt aus Köln Datum: 16.05.2016

Das Buch ist von vorne bis hinten eine reine Selbstbeweihräucherung des Autors. Er stellt sich intellektuell und körperlich als der absulute Superman dar. Für derartige Bücher habe ich die Bezeichnung "Poser-Literatur". Unbedarfte Leser halten das Werk kurioserweise für authentisch. Nervtötend sind auch die häufigen Stellen im Wiener Dialekt. Kann in einem Atemzug mit "Karl von der Küste" oder "Der Todestrieb" genannt werden, wobei letzteres zumindest über einen guten Schreibstil und einen wahren Hintergrund verfügt. Wie der Autor von Der Minus-Mann durchgehend mit seinen Sexuakstraftaten angibt ist geradezu widerlich.

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