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Der Rushhour-Killer Thriller

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-48121-7

Erschienen: 16.03.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Wie stoppt man einen Killer, dessen einziges Motiv die pure Lust am Töten ist?

Als bei einem Überfall auf einen Gefangenentransport der berüchtigte „Chicago Sniper“ Caleb Wardell entkommen kann, herrscht beim FBI die höchste Alarmstufe. Wardell, der nur zwei Wochen später hingerichtet werden sollte, gilt als völlig unberechenbar und sucht sich seine Opfer bevorzugt in großen Menschenmengen. Das FBI zieht den externen Berater Carter Blake hinzu, der einst während eines Militäreinsatzes im Irak eine äußerst verstörende Begegnung mit Wardell hatte. Wird es Carter diesmal gelingen, den gemeingefährlichen Killer zu stoppen?

Mason Cross (Autor)

Mason Cross wurde 1979 in Glasgow geboren. Er studierte Englisch an der Universität von Stirling und ist derzeit im Wohltätigkeitssektor tätig. Cross lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Glasgow.

Aus dem Englischen von Helmut Splinter
Originaltitel: The Killing Season
Originalverlag: Orion

Taschenbuch, Broschur, 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48121-7

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 16.03.2015

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Rushhour Killer

Von: Kaisu Datum: 26.02.2016

life4books.blogspot.de

"Er war nicht vom Krieg gezeichnet, sondern hatte sich den Krieg ausgesucht, weil er Menschen töten wollte, und als sein Krieg vorbei war, hatte er ihn mit nach Hause genommen, weil er weiterhin Menschen töten wollte." (S.91)

Caleb Wardell wartet auf die Todesspritze. Sein Todestag rückt langsam näher, als er plötzlich verlegt werden soll. Zusammen mit einem anderen Gefangenen. Er ist etwas verwundert über die geringe Bewachung, aber letztlich ist ihm das herzlich egal. Denn wer bettelt schon freiwillig um sein Todesurteil? Es kommt wie es kommen musste: Der Gefangenentransport wird überfallen. Wardell gelingt die Flucht und lässt einige Leichen zurück. Sofort schaltet sich das FBI ein und beginnt emsig zu ermitteln. Doch rasch geraten sie ins Stocken, da einige Fragen ungeklärt sind und keiner genau weiß, was der geflohene Scharfschütze wo vor hat. Also wird Carter Blake in beratender Funktion hinzugezogen und ist mit seinen Vorschlägen direkt ein Dorn im Auge der Ermittler.

Man zieht einen Mann hinzu, wo man glaubt, dass er das Denken des Schützen durchschaut und weiß was er als Nächstes vor hat und zugleich will man ihn nicht dabei haben? Ja, leider keine Seltenheit bei derartigen Einsätzen, wo der Chef von ganz oben andere Flausen im Kopf hat, als seine Untertanen vor Ort. Aber das stört Blake nicht sonderlich. Er arbeitet eh lieber allein und geht seinen Weg, schließlich hat man ihn dafür engagiert den Fall die entscheidende Wendung zu geben. Problematisch ist hier nur, dass sich Blake an Wardell vage erinnern kann und es somit persönlich für ihn wird. Vor einigen Jahren hatte er bereits eine unschöne Begegnung mit ihm. Im Krieg. Damals kamen beide relativ ungeschoren davon. Ob das diesmal auch der Fall sein wird, wenn einer über die Stränge schlägt?

Mit Wardell und Blake hat der Autor Mason Cross zwei sehr interessante Charaktere an Land gezogen und aufeinander losgelassen. Beide wirken äußerst professionell und kalt, sobald es um ihren Job geht. Nur, dass der eine liebend gerne Menschen erschießt und dabei den Umgang mit seinem Scharfschützengewehr bevorzugt und der andere eher dazu neigt Menschenleben zu retten, indem er Killern das Leben entsprechend schwer macht.
Gleichzeitig haben jedoch beide eine warme Seite an sich, die zaghaft an ein paar Stellen im Laufe der Geschichte ans Licht kommt, sodass sie menschlich wirken. Daher hat Wardell zu Beginn auch ein paar Sympathiepunkte bei mir einheimsen können. Gemäß dem Motto: So böse ist er doch gar nicht, er will nur Rache nehmen. Was natürlich Blödsinn ist, aber wenn ein Autor den Leser so verführen kann, hat er eindeutig Pluspunkte verdient.

Weitere Bonuspunkte hat Cross von mir bekommen, da er einen immer wieder von dem ersten Gedanken ablenkt, den man hat, sobald man alle relevanten Figuren kennt und ahnt wohin alles führen wird. Durch den undurchsichtigen Blake spricht er Worte aus, denen man freiwillig folgt. Genauso flechtet er geschickt die gesetzliche Seite in Form der beiden FBI-Agents Banner und Castle ein. Die beiden stehen für Struktur und Gehorsam. Blake bringt dort ein wenig Unruhe hinein und sorgt vor allem bei Agent Banner dafür, dass sie seine Vermutungen in Betracht zieht. Vor allem, nachdem er erste Erfolge erzielen kann. Aber er keine Angst! Bei allen, wo jetzt die Alarmglocken angehen und die eine schmuse Love-story sehen. Dieses Kapitel wird ganz nüchtern abgehandelt und ist so harmlos, wie der sanfte Flügelschlag eines Schmetterlings.

Man merkt deutlich, dass mich dieses Buch positiv überrascht hat.Mister Blake läuft eindeutig Herrn Winter ("Watch Me") den Rang ab. Zwar sind viele Dinge von ihm im Unklaren geblieben, aber das macht ihn für mich nur noch umso interessanter. So bleiben noch viele unbeschriebene Buchseiten offen, die gefüllt werden wollen. Mit diesem normal aussehenden Mann, der wie ein Camelion in der Masse wandert und nur mit seinem Wissen und Geschick auffällt, auch wenn er stolpern kann, wie jeder gewöhnliche Mensch eben.

Spannend, unterhaltsam und interessante Charaktere, die man gerne weiter auf ihrem Weg begleiten möchte!

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