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Der gläserne Himmel Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-35920-8

NEU
Erschienen: 09.01.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Christian ist Mitte dreißig und Lehrer, als er in sein Heimatdorf in der Eifel zurückzieht. Seine Eltern stritten sich oft, doch sie sind immer noch ein Paar. Mit der jungen Sina, die er schon bald kennenlernt, will er eine bessere Ehe führen. Doch was bedeuten seine Träume, in denen Sina blutüberströmt in einem Graben liegt? Als Christian entdeckt, dass sowohl sein Vater als auch seine Mutter die auf mysteriöse Weise verunglückten Eltern von Sina gekannt haben, passiert das Unfassbare: In einem Moment der Unachtsamkeit verliert er die Kontrolle über seinen Wagen – auf dem Beifahrersitz seine hochschwangere Frau …

Petra Hammesfahr (Autorin)

Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Bestseller "Der stille Herr Genardy" bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt, wie "Die Lüge" mit Natalia Wörner in der Hauptrolle. Zuletzt erschienen: "Die Frau, die Männer mochte" und "Der gläserne Himmel".

Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-35920-8

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

NEU
Erschienen: 09.01.2017

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Ein typischer Hammesfahr!

Von: Leben-Lieben-Lesen Datum: 11.01.2017

leben-lieben-lesen.blogspot.de/

Die Story:
Chris kommt als junger Lehrer zurück nach Kirchfelden, wo er als Kind unbeschwerte Zeiten verbringen durfte. Hier begegnet ihm das Mädchen Sina, das eine rätselhafte Macht über die Bewohner des Dorfes hat und auch auf ihn eine ungeheure Anziehungskraft ausübt. Als Sina sich auch zu ihm hingezogen fühlt, heiraten die beiden und schon bald ist Sina schwanger. Dem ungetrübten Glück stehen einzig Chris' Träume und Visionen im Weg: Wer ist die Unbekannte, die er immer wieder bitterlich weinen hört? Und warum scheint Sina manchmal eine ganz andere Person zu sein? Chris versucht den Ursachen auf den Grund zu gehen und findet heraus, dass in dem idyllischen Dorf vor vielen Jahren ein grausames Verbrechen begangen wurde, das von Allen totgeschwiegen wurde....

Die Autorin:
Petra Hammesfahr, Jahrgang 1951, begann schon im Alter von 17 Jahren mit dem Schreiben. Rund 20 Jahre lang bot sie Verlagen und Redaktionen vergeblich ihre Manuskripte an, bis schließlich das Männer-Magazin Playboy 1989 ihre erste Kurzgeschichte veröffentlichte und 1991 endlich ihr erster Thriller erschien. Seitdem ist Petra Hammesfahr aus der deutschen Krimi-Literatur nicht mehr wegzudenken und erobert mit ihren Büchern regelmäßig die Bestsellerlisten. Petra Hammesfahr wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, einige ihrer Romane wurden für das Fernsehen verfilmt.

Mein Leseerlebnis:
Seit ich in den Neunziger Jahren Petra Hammesfahr als Autorin für mich entdeckt habe, habe ich alle ihre Bücher verschlungen. Wie kaum eine andere bringt sie menschliche Irrungen und Verfehlungen auf den Punkt und zeigt in ihren Romanen auf, wie falsche Annahmen, mangelnde Kommunikation und fehlende Ehrlichkeit eine fatale Dynamik entwickeln, die die Beteiligten oft in einen tödlichen Strudel reißt. So auch in "Der gläserne Himmel": Die Geschicke von Chris und Sina sind auch hier stark bestimmt von ihrem Umfeld, die Protagonisten haben kaum eine Chance, ihr Leben selbst zu lenken. Und vollkommen genial ist der überraschende Schluß, wenn man denkt, die tragische Geschichte sei eigentlich schon zu Ende erzählt....
Mein Fazit: **** 4 Sterne für Der Gläserne Himmel - nicht Hammesfahr bestes Buch, aber ein sehr gutes.

Ein kleines Dorf und ein großes Geheimnis

Von: Harakiri Datum: 07.01.2017

harakirisleseecke.jimdo.com/

Sina, die „Prinzessin“ des Dorfes erregt Lehrer Christians Aufmerksamkeit. Ihre starke Persönlichkeit lässt ihn nicht mehr los und die beiden kommen sich näher. Doch dann erregt ein Verdacht Christians Aufmerksamkeit: ist Sina womöglich seine Schwester? Was ist damals in Kirchbergen passiert, dass niemand darüber reden mag? Und was hat es mit seinen Träumen auf sich?



Christian und Sina – eine unheimliche Anziehungskraft wirkt auf die beiden. Anfangs wollen sie es noch nicht so recht wahr haben, vor allem Christian. Aber der Zauber, der von Sina ausgeht ist zu groß. Allerdings kam mir dieser Zauber gar nicht so recht nahe. Hammesfahr beschreibt ihre Charaktere etwas distanziert, was an sich kein Fehler ist, es dem Leser aber schwer macht, Sympathien zu entwickeln. Sina wäre mir aber auch sonst kaum sympathisch gewesen, sie hat so eine Art, die einen abschreckt. Herrschsüchtig, eigensinnig und sehr von sich eingenommen. Dennoch liest man sie gerne, denn der Stil Hammesfahrs‘ macht auch aus unsympathischen Charakteren interessante.

Das Buch beginnt mit Christians Kindheit. Er ist elf als seine Mutter vorübergehend von zu Hause auszieht. Schon hier startet das „Geheimnis“. Was ist passiert? Hammesfahr lässt den Leser eine ganze Weile im Ungewissen und verknüpft später geschickt einige Fäden miteinander, nur um diese dann wieder zu entknoten.

Am Ende muss man für sich selbst entscheiden: mag ich den Schluss oder nicht? Auf alle Fälle fiebert man diesem Ende sehr entgegen.
Hammesfahr muss man mögen. Ihre Bücher liest man nicht eben im Vorbeigehen, dafür ist der Schreibstil zu schwer. Die Autorin webt Sätze über die man nicht so wegliest, die hängen bleiben. Bücher mit Anspruch eben. Und diesem ist sie auch in „Der gläserne Himmel“ wieder gerecht geworden.

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