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Die Geschenke meiner Mutter Roman

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€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10019-5

Erschienen: 11.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Schon lange fürchtete Cecilie sich vor diesem Tag: Ihre an Alzheimer erkrankte Mutter muss in ein Pflegeheim. Beim Ausräumen des Elternhauses findet sie in einer Schublade Zettel, auf denen die Mutter über vier Jahrzehnte hinweg gewissenhaft alle Weihnachtsgeschenke notiert hat, die in der Familie ausgetauscht wurden. Mit den Gaben werden Erinnerungen an geliebte Menschen wach, an Familiendramen, Schicksalsschläge, aber auch große Momente des Glücks.

Ein selten schönes, Trost spendendes Buch über die Vergänglichkeit, über die Liebe einer Tochter zu ihrer Mutter, die Kraft der Familie und über die Freude, die das Schenken bereitet.

Cecilie Enger (Autorin)

Cecilie Enger, Jahrgang 1963, studierte Geschichte, Norwegisch und Journalismus und arbeitet als Journalistin bei einer der führenden norwegischen Zeitungen. 1994 legte sie ihr Romandebüt vor, das mit dem Nota-Bene-Buchpreis ausgezeichnet wurde. 2000 war sie für den Brage-Preis nominiert, 2008 erhielt sie den Amalie-Skram-Preis. "Die Geschenke meiner Mutter" ist ihr siebtes Buch, wurde für den Kritikerpreis nominiert, mit dem Buchhändler-Preis ausgezeichnet und war ein Bestseller in Norwegen.


Gabriele Haefs (Übersetzerin)

Dr. Gabriele Haefs studierte in Bonn und Hamburg Sprachwissenschaft. Seit 25 Jahren übersetzt sie u.a. aus dem Dänischen, Englischen, Niederländischen und Walisischen. Sie wurde dafür u.a. mit dem Gustav- Heinemann-Friedenspreis und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, zuletzt 2008 mit dem Sonderpreis für ihr übersetzerisches Gesamtwerk. Sie hat u.a. Werke von Jostein Gaarder, Håkan Nesser und Anne Holt übersetzt. Zusammen mit Dagmar Mißfeldt und Christel Hildebrandt hat sie schon mehrere Anthologien skandinavischer Schriftsteller herausgegeben.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs
Originaltitel: Mors Gaver
Originalverlag: Gyldendal Norsk Forlag, Oslo 2013

Taschenbuch, Broschur, 272 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10019-5

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

Erschienen: 11.10.2016

  • Leserstimmen

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Beeindruckend und sensibel

Von: Rela Datum: 08.03.2017

https://relacra.blogspot.de/

Dieses Buch mit seinem sehr feinfühligen Inhalt war für mich beim Lesen ein Geschenk. Es zeigt, wenn auch manchmal ganz am Rande, das allmähliche „Verschwinden“ eines lieben Menschen und das Verlorengehen an die Demenz. Der Inhalt zeigt auf sehr liebenswerte Art, wie Erinnerungen an die Kindheit, an die Jugendjahre, auf das Vergangene zurückgeholt werden. Die Mutter lebt nun in einem Altersheim. Beim Ausräumen des Hauses findet die Tochter Aufzeichnungen der Mutter. Aufzeichnungen über all die Weihnachtsgeschenke, die die Mutter im Laufe von Jahrzehnten an die Familie, an Verwandte und Freunde verschenkt hat. Aber auch die erhaltenen Geschenke wurden genau aufgeschrieben. Es ist einfühlsam beschrieben, wie diese Notizen Erinnerungen aufleben lassen. Erinnerungen an Menschen, die es gar nicht mehr gibt, an Erlebnisse, an Geschehnisse in der Familie oder an politische Begebenheiten. Alles wurde wie beiläufig in dem Buch erwähnt, ergibt aber im Ganzen einen stillen und beeindruckenden Roman. Sehr empfehlenswert.

Die Geschenke meiner Mutter

Von: Merendina Datum: 27.02.2017

www.merendinabloggt.wordpress.com

Cecilie Engers Roman „Die Geschenke meiner Mutter“ ist ein sehr nachdenklich machendes Buch über das Alter und Demenz. Gleichzeitig war es für mich aber auch ein äußerst emotionales Buch, das mich oft sehr nachdenklich machte.

Die Autorin kannte ich bisher noch nicht. Den Klappentext und das Buchcover finde ich sehr interessant und ansprechend. Man sieht darauf rote, vorn etwas abgeschabte Schuhe, die wohl von einer Frau in einem hellblauen Kleid vor dem Körper gehalten werden. Das Buchcover passt perfekt zum Inhalt des Buches.

Cecilies Mutter ist an Altersdemenz erkrankt und kann nun nicht mehr allein leben. Als Cecilie ihren Haushalt auflöst, findet sie in einer Schublade einen Stapel Papier. Auf vielen Seiten hat Cecilies Mutter über Jahrzehnte akribisch alle Weihnachtsgeschenke notiert, die innerhalb der Familie ausgetauscht wurden. Davon hat kein Familienmitglied gewusst. Nun taucht Cecilie über diese Notizen in ihre eigene Vergangenheit ein, denkt an Menschen, von denen viele schon gestorben sind, und nimmt irgendwie auch von der Vergangenheit Abschied. Ihre Mutter kann sie bei ihren Besuchen im Pflegeheim nicht fragen, da die Demenz immer weiter fortschreitet.

Die Sprache der Autorin fand ich wunderschön. Oft ist sie auch poetisch und bildhaft, was mir wirklich gut gefallen hat.

An manchen Stellen war das Buch allerdings auch etwas langatmig. Hier fehlte es dann an Spannung. Die Autorin hätte sich also manchmal etwas kürzer fassen können.

Nichtsdestotrotz ein wunderschönes Buch über Altersdemenz und das Abschiednehmen in einer sehr schönen, bestens lesbaren Sprache.

Weil mir das Buch an manchen Stellen aber etwas langatmig war, vergebe ich insgesamt nur vier Sternchen!

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