VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Die Geschenke meiner Mutter Roman

Kundenrezensionen (10)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 10,00 [D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10019-5

Erschienen: 11.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch, eBook (epub)

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Service

  • Biblio

Schon lange fürchtete Cecilie sich vor diesem Tag: Ihre an Alzheimer erkrankte Mutter muss in ein Pflegeheim. Beim Ausräumen des Elternhauses findet sie in einer Schublade Zettel, auf denen die Mutter über vier Jahrzehnte hinweg gewissenhaft alle Weihnachtsgeschenke notiert hat, die in der Familie ausgetauscht wurden. Mit den Gaben werden Erinnerungen an geliebte Menschen wach, an Familiendramen, Schicksalsschläge, aber auch große Momente des Glücks.

Ein selten schönes, Trost spendendes Buch über die Vergänglichkeit, über die Liebe einer Tochter zu ihrer Mutter, die Kraft der Familie und über die Freude, die das Schenken bereitet.

Cecilie Enger (Autorin)

Cecilie Enger, Jahrgang 1963, studierte Geschichte, Norwegisch und Journalismus und arbeitet als Journalistin bei einer der führenden norwegischen Zeitungen. 1994 legte sie ihr Romandebüt vor, das mit dem Nota-Bene-Buchpreis ausgezeichnet wurde. 2000 war sie für den Brage-Preis nominiert, 2008 erhielt sie den Amalie-Skram-Preis. "Die Geschenke meiner Mutter" ist ihr siebtes Buch, wurde für den Kritikerpreis nominiert, mit dem Buchhändler-Preis ausgezeichnet und war ein Bestseller in Norwegen.


Gabriele Haefs (Übersetzerin)

Dr. Gabriele Haefs studierte in Bonn und Hamburg Sprachwissenschaft. Seit 25 Jahren übersetzt sie u.a. aus dem Dänischen, Englischen, Niederländischen und Walisischen. Sie wurde dafür u.a. mit dem Gustav- Heinemann-Friedenspreis und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, zuletzt 2008 mit dem Sonderpreis für ihr übersetzerisches Gesamtwerk. Sie hat u.a. Werke von Jostein Gaarder, Håkan Nesser und Anne Holt übersetzt. Zusammen mit Dagmar Mißfeldt und Christel Hildebrandt hat sie schon mehrere Anthologien skandinavischer Schriftsteller herausgegeben.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs
Originaltitel: Mors Gaver
Originalverlag: Gyldendal Norsk Forlag, Oslo 2013

Taschenbuch, Broschur, 272 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10019-5

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

Erschienen: 11.10.2016

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Ein Liste der besonderen Art ...

Von: Phoenixofthe_Ashes Datum: 21.02.2017

https://phoenixoftheashes.wordpress.com/

Mich hatte vor allem der Cover angesprochen. Es hat etwas so beruhigendes und anrührendes. Man spürt irgendwie das Lächeln des Mädchens, das diese roten Lederschühchen zu Weihnachten bekommt. Wie schön sie wohl getragen ausgesehen haben. Waren sie bequem oder haben sie bei jedem Schritt gedrückt?

Alles beginnt mit einer Liste über sämtliche Weihnachtsgeschenke. Die Mutter der Protagonistin hat jedes Geschenk (sei es noch so klein, z.B. drei kleine Filzherzen für eine Tante, die unter sehr starken Depressionen gelitten hat) aufgeschrieben. Ursprünglich hat sie das vielleicht gemacht, um den Überblick nicht zu verlieren, wem sie was geschenkt hat und um unbedingt zu verhindern, dass der Beschenkte ein Geschenk doppelt bekommt. Ich finde diese Idee eigentlich großartig. Vor allem vor dem Hintergrund, wie sich die Geschichte entwickelt und was sie mit der Protagonistin macht.

Man kann förmlich das Papier rascheln hören, auf dem vor so langer Zeit Ruth mit fein säuberlicher Handschrift geschrieben hat. Es ist bestimmt zerknittert und an manchen Stellen verblasst die Tinte schon. Im Laufe des Romans wird die unausgesprochene Botschaft immer deutlicher: Wie ist dein Verhältnis zu deiner Familie? Wie gehst du mit kranken oder alten Mitmenschen um? Natürlich braucht man nicht unbedingt eine Atmosphäre wie die der Weihnachtszeit, um über diese Fragen nachzudenken. Aber vielleicht ist gerade dieser Geist das entscheidende an dieser Geschichte.
Mit jedem Geschenk auf der Liste, werden Erinnerungen an längst verstorbene Verwandte/ Freunde, geliebte Menschen, Momente des puren Glückes, Schicksalsschläge oder Familiendramen wach. Man erinnert sich und schwelgt vielleicht in Tagträumen.

Von mir bekommt dieses Buch eine klare Leseempfehlung, denn auch wenn das Buch hin und wieder nicht so schöne Erinnerungen wach gerufen hat und man ja auch weiß, dass es kein Happy End geben kann, hat es mir trotzdem Trost gespendet. Es zeigt auf eine liebenswürdige Art und Weise die Vergänglichkeit von uns allen und wie wichtig doch die Familie und deren Lebendigkeit und Liebe ist.

Eine tiefgründige Story

Von: Mara Datum: 27.01.2017

mara-ladystyle.blogspot.de/

Inhalt:

Schon lange fürchtete Cecilie sich vor diesem Tag: Ihre an Alzheimer erkrankte Mutter muss in ein Pflegeheim. Beim Ausräumen des Elternhauses findet sie in einer Schublade Zettel, auf denen die Mutter über vier Jahrzehnte hinweg gewissenhaft alle Weihnachtsgeschenke notiert hat, die in der Familie ausgetauscht wurden. Mit den Gaben werden Erinnerungen an geliebte Menschen wach, an Familiendramen, Schicksalsschläge, aber auch große Momente des Glücks.

Ein selten schönes, Trost spendendes Buch über die Vergänglichkeit, über die Liebe einer Tochter zu ihrer Mutter, die Kraft der Familie und über die Freude, die das Schenken bereitet.


Meine Meinung:
Das Buchcover finde ich an sich total schön es hat mich sofort angesprochen und auch der Inhalt des Buches, das ich es einfach lesen musste. ich bin wirklich ohne große Erwartungen an die Story heran gegangen, und wurde auch nicht enttäuscht sondern wurde überrascht. Die Autorin hat es geschafft mich als Leserin zu begeistern der Schreibstil war leicht und flüssig zu Lesen ich habe an einigen Stellen sogar richtig mit gefühlt eine herzerwärmende Geschichte mir haben die Anekdoten haben mir an und für sich gut gefallen .
Gerade die Szenen in der Cecilie ihre an Alzheimer erkrankte Mutter besuchte waren für mich eben doch berührend und interessant den Verlauf der Krankheit ein wenig zu verfolgen. Gute Tage mit zu erleben aber auch die ganz schlechten.
Große Emotionen sind hier zu spüren da die Mutter Dinge sagt die verletzen und die tief ins Mark gehen und dann ist da die Wut und Verzweiflung der Mutter, die einfach sehr greifbar zu spüren ist. Außerdem ist es so belastend, dass man weiß, dass es kein Happy End geben wird, weil die Krankheit es einfach nicht zulässt, das war schon sehr traurig. Aus dem Licht der Vergangenheit treten Gestalten und Orte hervor und verzaubern noch einmal mit ihrer Originalität und Lebendigkeit den Leser, der angeregt von diesen Aufzeichnungen auf die eigene Lebensgeschichte stößt.
Ich fand alle Charaktere richtig sympatisch sie wirkten lebendig und glaubwürdig.

Voransicht