Die Liebenden vom Ende der Welt

Roman

(2)
Taschenbuch
11,00 [D] inkl. MwSt.
11,40 [A] | CHF 16,90 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Nur hier, am Ende der Welt, zwischen schroffen Gletscherklippen und eisigen Gewässern, fühlt sich Deborah wirklich zu Hause. Nur in den paar Wochen im Jahr, in denen es das feindselige Klima der Antarktis zulässt, dass sie den Lebensraum der Pinguine erforschen kann - auf einer entlegenen Forschungsstation, abgekapselt vom Rest der Welt. Hier trifft Deborah auf Keller Sullivan, einen Abenteurer und Aussteiger - und die Mauer, die sie um sich gebaut hat, bekommt langsam Risse. Doch genau wie sie selbst ist auch Keller nicht ohne Grund hier ...

»Eine Liebesgeschichte, die lange nachklingt. Midge Raymond entführt uns ans Ende der Welt, auf einen Kontinent, der jeden Besuch wert ist.«

New York Times Book Review

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Astrid Finke
Originaltitel: My Last Continent
Originalverlag: Scribner
Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-442-71420-9
Erschienen am  10. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Liebe in der Antarktis ...und noch so viel mehr!

Von: Beauty Butterflies

14.02.2020

"...mittlerweile sehe ich Antarktika icht mehr nur als Ort, sondern als lebendiges Wesen, denn für mich war es immer so wandelbar wie die Geschöpfe, die es beherbergt..." Vom Klappentext her erwartete ich eine (vielleicht recht kitschige) Liebesgeschichte zwischen zwei Forschern am Ende der Welt - in der Antarktis. Doch was ich bekam war so viel mehr! Die Liebesgeschichte ist wichtig, nimmt aber nicht das gesamte Buch ein, sie erklärt warum die Protagonistin handelt wie sie es tut, aber gleichzeitig steckt in diesem tollen Buch so viel mehr. Vor allem viele Pinguine ;) Deborah ist Forscherin und auch Expeditionsleiterin auf Antarktis-Kreuzfahrtschiffen. Das Setting ist von der Autorin fantastisch gezeichnet und als jemand der selbst erst kürzlich durch das antarktische Meer geschippert ist und auch wenige Sekunden drin "baden" konnte, kann ich alles unterstreichen was die Autorin schreibt. Sehr authentisch! Dabei webt sie in die Geschichte passend sehr viele Informationen zur Geschichte und der Natur & Tierwelt der Antarktis ein. Vielleicht bin ich etwas voreingenommen, weil mir das Setting und die vielen Infos so viel gegeben haben >> Erinnerungen an eine fantastsiche Reise, aber trotzdem ist das Buch vom Schreibstil her sehr gut und die Geschichte war spannend. Man springt in den Zeiten hin und her und erfährt so zum einen wie Deborah und Keller sich treffen, verlieben und warum ihre Geschichte so Komplex ist, gleichzeitig steuern wir auch auf ein Schiffsunglück zu, was mir zu Ende wirklich den Atem anhalten lies. Alles in allem ein tolles Buch für Antarktis-, Pinguin- und schöne Geschichten - Fans.

Lesen Sie weiter

Glück und Unglück am Ende der Welt

Von: YukBook

07.11.2018

Der Roman erzählt die Geschichte einer Biologin, die zwei Berufe unter einen Hut bringen muss: Sie ist Reiseführerin auf einem Kreuzfahrtschiff, das den südlichen Polarkreis überquert und zugleich Naturforscherin, die den Lebensraum von Pinguinen erforscht. Die Überschrift des ersten Kapitels „Eine Woche vor Schiffsuntergang“ lässt bereits Dunkles erahnen und baut so einen Spannungsbogen auf. In mehreren Rückblenden lässt uns die Ich-Erzählerin Deborah an verschiedenen Phasen ihres Lebens teilhaben: wie nach dem Studium ihr Interesse für Pinguine geweckt wurde, wie sie auf der Forschungsstation in der Antarktis ihre große Liebe Keller Sullivan kennenlernte bis hin zur Gegenwart. Obwohl ich mich mehr für Geistes- als für Naturwissenschaften interessiere, konnte ich mich sofort mit der Hauptfigur identifizieren. Ihre Begeisterung für die Schönheit der Antarktis und ihr Zwiespalt sind allgegenwärtig und gut nachvollziehbar: Einerseits möchte sie die Touristen für den Naturschutz sensibilisieren, andererseits ist ihr bewusst, dass trotz größter Vorsicht auch diese Schiffsreisen die Tier- und Naturwelt gefährden. Mit viel Sachkenntnis stellt uns die Autorin die Eigenheiten verschiedener Pinguinkolonien und die ökologischen Veränderungen des Lebensraums vor. Zwischenmenschliche Krisen unter den Passagieren, die sich zuspitzen, und Deborahs Bemühen, ihre Beziehung und ihren Beruf in Einklang zu bringen, sowie die unbarmherzige Härte der Natur, die sich gegen den Eroberungsdrang der Menschen rächt, haben mich bis zum Schluss in Bann gehalten und zutiefst berührt.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Midge Raymond hat lange im Verlagswesen in New York gearbeitet und in Boston kreatives Schreiben unterrichtet. »Die Liebenden vom Ende der Welt« ist ihr erster Roman. Midge Raymond lebt in Oregon und führt dort einen kleinen Verlag.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Atmosphärisch und aufregend, die Story und die lebhafte Sprache lassen den Leser nicht mehr los.«

Library Journal

»Man kann sich dem Sog dieser schönen, bedrohten Welt nicht entziehen. Midge Raymond ist ein großes Talent.«

M.L. Stedman, Autorin des Bestsellers "Das Licht zwischen den Meeren"