Ein Tag im Dezember

Roman

Bestseller Platz 17
Spiegel Taschenbuch Belletristik

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Ein Augenblick reicht aus, um sich zu verlieben. Doch es braucht ein halbes Leben, um sich zu lieben.

Jack und Laurie begegnen sich an einem kalten Dezembertag. Es fühlt sich an, als wäre es die große Liebe, doch dann verpassen sie den richtigen Zeitpunkt um ein paar Sekunden. Erst ein Jahr später treffen sie sich endlich wieder, aber mittlerweile ist Jack mit Sarah zusammen, Lauries bester Freundin, und ihre Liebe scheint unmöglich. Was bleibt, ist eine Freundschaft, die über Jahre hält, in der sie einander Geheimnisse und Träume anvertrauen. Eine Freundschaft, die ihnen Halt gibt, auch wenn alles andere aus dem Ruder läuft. Aber so richtig vergessen können sie ihre Gefühle füreinander nie …

»Herzerwärmend!«

Frau von heute (27. Juli 2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Babette Schröder
Originaltitel: One Day in December
Originalverlag: Penguin UK
Taschenbuch, Klappenbroschur, 480 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42292-6
Erschienen am  08. Oktober 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Leserstimmen

Ein Tag im Dezember von Josie Silver

Von: Our Booktastic Blog

13.12.2018

Hallihallo ihr lieben Booktastics! Wie waren eure Tage so? Lilli und ich haben wirklich richtig Stress gehabt!!! So richtig Stress! Den Stress, neben dem man nicht mehr zum Beitrag Schreiben und Bilder machen kommt! Wisst ihr, wie deprimierend das sein kann? Aaaaaber jetzt wird alles wieder besser! Also außer der Tatsache, dass wir noch Mathe schreiben, aber diese Tatsache ignorieren wir einmal! Kümmern wir uns also um das Buch, zugegeben, das Cover ist eines der schönsten in meinem gesamten Regal, ich liebe es wirklich!!! Aber konnte mich das Buch auch sonst überzeugen? Übrigens habe ich es als Rezensionsexemplar zugesendet bekommen, also danke and das Bloggerportal und dem Heyne Verlag für die Bereitstellung! Inhalt: Aber wie hätte ich wissen sollen, dass ich extra dazuschreiben muss, dass meine beste Freundin meinen Seelenverwandten nicht als Erste finden und sich auch nicht in ihn verlieben soll? Vielen Dank, Universum. Was für eine Kacke. (S. 59) Welchen würdest du als den wichtigsten Tag deines Lebens bestimmen? Den Tag deiner Geburt? Das erste Weihnachten? Für Laurie war es ein kalter Weihnachtstag, in den Bus gedrängt und frierend. Hört sich im ersten Moment nicht so besonders an. Aber es war der Tag, an dem sie Jack kennenlernte, in ein Buch vertieft an einer Bushaltestelle. Doch der perfekte Augenblick war zu Ende, denn der Bus schloss die Türen und fuhr davon, ohne Jack, aber mit Laurie. Und dann fing das Unmögliche an: Wie findet man die Stecknadel in dem Heuhafen, wie findet man die große Liebe in einer Großstadt, nicht wissend an welchen Eck der Menschenexplosion man suchen soll. Und je länger Laurie sucht, desto mehr verliert sie ihre Hoffnung, gibt es auf, ihren Bus-Boy jemals zu finden. Sarah, ihre beste Freundin ist natürlich immer dabei, unterstützt sie und versorgt sie mit den besten Sandwiches der Welt. Und dann passiert das Unglaubliche: Laurie findet ihren verschollenen Liebhaber, Jack heißt er, im ersten Moment überglücklich, doch noch nicht darüber bewusst, was das für Konsequenzen haben wird. Denn Jack ist nun mit Sarah zusammen und damit unerreichbar für Laurie geworden. Fragen schwirren in ihrem Kopf: Weiß er, dass wir uns an jener Bushaltestelle schon einmal getroffen haben, dass ich all die Jahre nicht aufhören konnte, an ihn zu denken. Doch das alles spielt keine Rolle. Denn Laurie weiß, was sie zu tun hat … Und dann kommt alles doch plötzlich ganz anders, als das Mädchen dachte … Meine Gedanken: Ich gebe „Ein Tag im Dezember“ von Josie Silver 3 von 5 Sternen. Wo beginne ich denn jetzt nur, Leute. Außerdem, ich wollte euch alle nur warnen, ich bin noch Meinungsredegeschädigt, weil ich vor kurzem eine als Arbeit in der Schule geschrieben habe!!! Also wundert euch nicht, wenn ihr am Ende dieses Beitrags vor Emotionalität (ist das kein Wort?) zittert, nicht mehr wisst, wo hinten und vorne ist. Zuerst einmal ein paar Gedanken so vorweg: Verliebt habe ich mich ja eigentlich in das Cover des Buches, wie ich ehrlich zugeben muss. Den Inhalt … räusper … der war eher nebensächlich, wie ich im Nachhinein schuldig zugeben muss. Und dann habe ich das Buch unwissend begonnen und bin gepackt worden von Emotionen, Traurigkeit, Glück, Hoffnung, und noch so vielem mehr. Die Sichten von allen drei im Mittelpunkt stehenden Personen, also Sarah, Jack und Laurie nachzuvollziehen, fand ich leider ungemein schwierig, vielleicht ist es gut, damit zu beginnen. Ich glaube, es war diese unglaublich, verworrene Situation, die ich von Anfang an etwas abschreckend gefunden habe und ich habe mich augenblicklich in ein Buch zurückversetzt gefühlt, das ich im März gelesen habe, ich verlinke es euch einmal hier. Aber wer sagt, dass man überhaupt für immer irgendwohin gehören muss. Warum gehöre ich nach England wenn da sowieso alles grau, verwirrend und schwierig ist. (S. 160) Beginnen wir also einmal mit Laurie. Eigentlich mochte ich sie ja, ja wirklich! Laurie war von Anfang an eine sehr selbstständige Frau, sie will ihr Leben immer selbst auf die Reihe bekommen, kämpft für ihre Ziele, gibt nicht auf, bevor sie bekommt, was sie will. Es waren nur ihre Entscheidungen, mit denen ich nicht immer zurecht gekommen bin, weil es diese waren, die sie eigentlich immer tiefer in ihr Lügenmuster verstrickt haben und ich hätte sie nach einer Welle von falschen Entscheidungen am liebsten erwürgt, angeschrien und kräftig geschüttelt. Am besten alles auf einmal!! Ich muss auch ehrlich gestehen, die Beziehung zwischen Jack und Laurie, die nach kurzer Zeit schon als so unglaublich einzigartig beschrieben worden ist, fand ich leider nun auch nicht soooo ganz überzeugend … hust. War es die Tatsache, dass ich es nicht gut fand, dass sie Sarah nicht eingeweiht haben, aber … ja, das hat mich leider schon ziemlich gestört. Gerade stöbere ich in meinen Gedanken. Gab es Knistermomente? Momente, in denen ich Gänsehaut hatte? Mich von Jack packen ließ. Ach, ich weiß es nicht. Anfangs gab es die schon. Anfangs hatte ich Herzchen in den Augen, fand die ganze Welt unfair und wollte, dass doch nun Jack und Laurie verstehen würden, was ihre Liebe wert ist, aber auch Sarah nicht benachteiligt werden würde. Und am Ende? Am Ende hat mich vor allem Jack einfach nur noch genervt, ja, am liebsten hätte ich ihn aus den Seiten verbannt. Jack ist mir leider im Laufe der Geschichte immer unsympathischer geworden. Klar, er hatte viel zu verkraften, hat einiges mitgemacht und trotzdem ist es nicht okay, mit seinen Mitmenschen so umzugehen, wie er es getan hat. Er hat seine Freundschaften wortwörtlich in den Boden gestampft und noch einmal kräftig darauf herumgetreten. Leider ist das nicht unbedingt den Jack, den man sich in den ersten Seiten erträumt, erhofft und seine kleinen großen Aussetzer konnte ich ihm auch gegen Ende nicht verzeihen. Dass ich noch immer in diesem Hotel arbeite, ist sowohl deprimierend als auch beängstigend. Ich sehe, wie leicht Menschen in einen Trott verfallen und ihre Träume aufgeben. Aber ich gebe nicht auf, noch nicht. (S. 59) Die Thematik des Buches fand ich dafür aber umso besser. Was braucht es, damit man glücklich im Leben ist? Den perfekten Mann? Eine Familie? Einen tollen Beruf? Viel Geld. Und die Antwort ist so simpel, wie es auch schwerfällt, es zuzugeben: Wahrscheinlich von allem ein bisschen. Da sich die Geschichte über mehrere Jahre zieht, ist es unglaublich Laurie beim Erwachsenwerden zuzuschauen. Raus heißt es irgendwann aus dem Studentenwohnheim, aus ihrer engen Beziehung mit Sarah, irgendwann heißt es dann Realität, der Wahrheit ins Auge blicken und ins kalte Wasser springen. Vielleicht werde ich doch gerade so sentimental, weil das Erwachsenwerden doch etwas ist, das mich hautnah betrifft. Ich muss selbst mit meinen falschen Entscheidungen zurecht kommen, umso anstrengender war es wohl, auch noch Laurie anzuschreien, dass sie nun doch bitte endlich etwas an ihrem verkorksten Leben ändern soll!!! Gut, das war vielleicht ein bisschen hart, sagen wir … sagen wir noch nicht ganz ausgereiftem Leben. Fazit: „Manchmal trifft man wohl einfach die richtige Person zum falschen Zeitpunkt,“ sage ich sanft. „Ja“, erwidert er. „Und dann wünscht man sich jeden einzelnen Tag, dass man die Zeit zurückdrehen könnte.“ (S. 467) Und die Moral aus der Geschicht? Lügen tut man nicht. Sonst endet ihr wie Laurie, seid in den Freund eurer besten Freundin verknallt, ohne dass diese es weiß und ihr habt Recht, sie wird es irgendwann herausfinden, also besser früher als später!!! Ja, haha, ich weiß, ich bin so lustig, der Reim in der ersten Zeile ist mir gerade während dem Schreiben eingefallen, also wenn das keine kreative Phase ist, die ich hier habe, dann weiß ich auch nicht. Aber um wieder auf das Buch zurückzukommen … habt ihr gerade Lust, ein Buch voller Höhen und Tiefen zu lesen, ein Buch, in dem ihr die Charaktere nacheinander anschreien und erwürgen könntet, dann solltet ihr „Ein Tag im Dezember vielleicht eine Chance geben (: Allerdings: Lasst euch vom Titel nicht irritieren. Dies ist kein Winterbuch, wie es der Titel vermuten lassen würde, soviel schon einmal vorweg😇. Allgemeines: Autorin: Josie Silver Verlag: Heyne Verlag Seitenanzahl: 480

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Wunderschön!

Von: Lari_Leseliebe

13.12.2018

Der Klappentext: Jack und Laurie begegnen sich an einem kalten Dezembertag. Es fühlt sich an, als wäre es die große Liebe, doch dann verpassen sie den richtigen Zeitpunkt um ein paar Sekunden. Erst ein Jahr später treffen sie sich endlich wieder, aber mittlerweile ist Jack mit Sarah, Lauries bester Freundin, zusammen, und ihre Liebe scheint unmöglich. Was bleibt, ist eine Freundschaft, die über Jahre hält, in der sie einander Geheimnisse und Träume anvertrauen. Eine Freundschaft, die ihnen Halt gibt, auch wenn alles andere aus dem Ruder läuft. Aber so richtig vergessen können sie ihre Gefühle füreinander nie… Das Cover: Ich finde das Cover wunderschön. Es ist in verschiedenen Blautönen gehalten und man sieht die Silhouette von einem sich küssenden Pärchen bei Nacht, im Hintergrund die Skyline von London. Der Sternenhimmel wird schön dargestellt, indem die Sterne glitzern und ein wenig hervorgehoben sind. Der Schreibstil: Josie Silver hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil. Man kommt gut in die Geschichte rein und kann sich auch gut darin zurechtfinden. Ich finde, die Beschreibung von Orten, Personen und Gefühlen sind sehr detailreich, sodass es einem leicht macht, sich die Situationen vorzustellen. Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben und man liest immer abwechselnd aus der Sicht der zwei Hauptcharaktere, Laurie und Jack. Die Charaktere: Laurie ist eine von zwei Hauptcharakteren. Man lernt sie als verträumte und eher schüchterne junge Frau kennen. Sie ist stets freundlich zu ihren Mitmenschen und man merkt schnell, dass sie am Anfang noch etwas naiv ist. Dennoch ist sie sehr loyal ihrer besten Freundin gegenüber und verhält sich in kritischen Situationen, in denen der ein oder andere weich geworden wäre, oft selbstlos. Ich finde sie sehr sympathisch und ich fand es schön zu sehen, wie sie sich im Laufe des Buches entwickelt hat. Jack ist ein freundlicher junger Mann, den man jedoch erst ein paar Kapitel später so richtig kennenlernt. Er ist sehr humorvoll und ehrlich, außerdem scheint er mir ein guter Zuhörer und Beobachter zu sein, weil man das Gefühl hat, dass ihm nichts entgeht. Man erkennt eine romantische Seite an ihm, die aber erst später so richtig zum Vorschein kommt. Optisch wäre er zwar nicht mein Typ, aber sein Charakter empfand ich als sehr angenehm und liebenswert. Er kam mir von Anfang an schon sehr reif und erwachsen vor, und das merkt man auch an seinen Entscheidungen die er trifft. Die Geschichte: Das Buch begleitet Laurie und Jack über insgesamt 10 Jahre, von der ersten Begegnung, dem ersten Wiedersehen, dem ersten Kuss und zu vielen weiteren ersten Malen. Es ist ein sehr Gefühlvolles und Emotionales Buch über Herzschmerz, Freundschaft, Sehnsucht und dem Versuch alles richtig zu machen. Die zwei versuchen verzweifelt eine Freundschaft aufzubauen, jedoch stehen ihnen geradezu immer ihre Gefühle füreinander im Weg. Man erlebt mit den beiden etliche Höhen und Tiefen und wie sie diese meistern. Da man die Charaktere so lange begleitet, bekommt man auch mit wie sie erwachsener werden und sich ein Leben aufbauen, sich aber dennoch nie so wirklich aus den Augen verlieren. Mein Fazit: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es hatte genau die richtige Portion an Gefühlen, sodass es nicht schnulzig wirkt. Das besondere an dem Buch war einfach, dass man das halbe Leben der Charaktere miterleben durfte, so die Personen noch viel besser kennenlernen und deren Entwicklung deutlich erkennen konnte. Einen halben Punkt muss ich dem Buch jedoch abziehen, da es mir in den ersten paar Kapiteln etwas schwer gefallen ist reinzukommen. Dennoch.. Es war mein erstes Winter-/Weihnachtsbuch und ich werde es jedem weiterempfehlen, der einfach mal seinen Kopf abschalten sollte, um in die Londoner Welt einzutauchen und um sich bei Jack in die Arme zu kuscheln. 😉 Ich möchte mich hiermit auch noch ganz herzlich beim Bloggerportal, Randomhouse und dem Heyne Verlag bedanken, dass es mir ermöglicht wurde, ein so tolles Buch rezensieren zu dürfen. Ein Tag im Dezember erhält von mir 4,5/5 Sterne.

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Vita

Josie Silver ist eine hoffnungslose Romantikerin, die ihren Ehemann an seinem 21. Geburtstag kennenlernte, nachdem sie ihn fast über den Haufen gerannt hätte. Mit ihm und ihren beiden Kindern lebt sie in einer kleinen Stadt in den Midlands.

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Zitate

»Wenn man nur ein Buch in diesem Jahr lesen könnte – „Ein Tag im Dezember“ von Josie Silver sollte in die enge Wahl kommen.«

Ruhr Nachrichten (31. Oktober 2018)

»Ich verspreche Ihnen, vor allem das Ende bringt Gänsehaut pur und es ist so romantisch.«

Charivari 98.6

»Romantisch«

Closer (11. Juli 2018)

»Ein altbekanntes Thema, herzerwärmend und frisch erzählt von der britischen Romantikspezialistin Josie Silver.«

Hörzu (12. Oktober 2018)