Schlafe still

Roman

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Taschenbuch
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Die vermögende Londonerin Vivien führt mit ihrem Mann Ben und ihrer gemeinsamen Tochter ein Leben, von dem die meisten nur träumen können. Doch dann wird sie eines Tages tot im Badezimmer aufgefunden. Die Familie steht noch unter Schock, als plötzlich Cleo, Bens Exfreundin, auftaucht. Sie gibt Viviens Mutter Rose gegenüber zu, dass sie nie aufgehört hat, Ben zu lieben. Als Rose Cleo wenig später in ihrer Wohnung aufsucht, ist sie zutiefst verstört – denn sie entdeckt eine ganze Wand voller Fotos von Vivien. Offenbar hat Cleo sie jahrelang heimlich beobachtet. Und dann beginnt sie auch noch, sich zurechtzumachen wie Vivien und ihre Kleidung zu tragen …

»So viel und vor allem so genialen Nervenkitzel findet man nur selten zwischen zwei Buchdeckeln. Der absolute Lesewahnsinn, was man hier in die Hände kriegt.«

literaturmarkt.info

Aus dem Englischen von Elke Link
Originaltitel: Forget Me Not
Originalverlag: Bantam Press / Transworld
Taschenbuch, Broschur, 288 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48844-5
Erschienen am  19. November 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein ungeheuer packender Roman

Von: Annette Traks

15.07.2017

Vivien, Ben und ihre 8-jährige Tochter Alexandra zählen zu Londons wohlhabenden Familien. Doch Vivien ist nicht glücklich, und als sie eines Tages tot mit einer Kopfwunde in ihrem Bad gefunden wird, stellt sich die Frage, ob es sich um einen Unfall, Selbstmord oder sogar Mord handelt. Ben und Alexandra leiden sehr unter dem Verlust, aber Großmutter Rose will fortan für beide da sein - ganz besonders für ihre Enkelin will sie sorgen. Doch plötzlich taucht auch regelmäßig Cleo, Bens Exfreundin auf, um sich um den Witwer und seine Tochter zu kümmern. In seiner Wohnung scheint sie sich schon bald wie zu Hause zu fühlen. Sie gesteht Rose, Ben immer noch zu lieben und Vivien jahrelang heimlich beobachtet sowie fotografiert zu haben. Als sie sich dann wie die Verstorbene frisiert, schminkt und schließlich auch noch deren Kleidung trägt, kommt es fast zu einer Katastrophe. Resümee: Es wäre meines Erachtens durchaus vertretbar gewesen, diesen Roman dem Genre "Psychothriller" zuzuordnen. Denn zum einen ist die Handlung von Anfang an spannend und zieht einen mit. Zum anderen haben neben Vivien auch die Protagonisten Ben, Cleo, Rose und nicht zuletzt sogar die kleine Alexandra ihr "Päckchen zu tragen", das einen Großteil ihres Handelns bestimmt. Daher weiß der Leser bei den markant herausgearbeiteten Charakteren bis zum Schluss nicht, was er von ihrem Verhalten und ihren Absichten zu halten hat, ob sie möglicherweise etwas mit Viviens Tod zu tun haben. Und sogar bei Isaac kamen mir immer wieder Zweifel, ob er wirklich der integre Freund und Helfer ist, als den er sich ausgibt. Je mehr wir über die Vergangenheit der Familie erfahren, umso mehr erscheint auch die Verstorbene in einem dubiosen Licht, sodass der Leser mal die Selbstmord-, mal die Mord- oder die Unfalltheorie für wahrscheinlich hält. Erst ganz zum Schluss schwante mir Furchtbares ... und wurde schließlich Gewissheit. Die Handlung, in der es thematisch vor allem um Beziehungen und Schuldgefühle geht, wird aus der Perspektive von Viviens Mutter Rose erzählt. In ein paar Rückblenden kommt auch Vivien selbst zu Wort, wobei die zeitlichen Abstände zu ihrem Tod immer kürzer werden - die Assoziation der sich immer stärker zuziehenden Schlinge drängt sich auf. Fazit: ein ungeheuer packender Roman!

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Vita

Luana Lewis

Luana Lewis ist klinische Psychologin und Autorin zweier Sachbücher. Sie verfasst regelmäßig Artikel für Zeitungen, Magazine und Zeitschriften und hat einen Abschluss in Kreativem Schreiben. Mit ihrem ersten Spannungsroman, »Lügenmädchen«, hatte sie auf Anhieb großen Erfolg.

Zur AUTORENSEITE

Elke Link

Elke Link, geboren 1962 in Erlangen, hat in München und Canterbury studiert. Sie lebt in Berg am Starnberger See, wo sie zeitgenössische und klassische Literatur aus dem Englischen und Amerikanischen übersetzt. Für Ihre Übersetzung des Romans „Silas Marner“ von George Eliot erhielt sie gemeinsam mit Sabine Roth 1997 den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur.

zum Übersetzer

Pressestimmen

»Luana Lewis' Bücher bringen einen um den Schlaf.«

Books, Biscuits and Tea

»Lewis gelingt es hervorragend, den Verdacht des Lesers auf immer wieder neue Figuren zu lenken.«

Guardian

»Nervenkitzel pur!«

Glücks Revue

»Fesselnd und voller unerwarteter Wendungen.«

Culturefly

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