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Totenfrau Thriller

Die Totenfrau-Trilogie (1)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-74926-3

Erschienen: 11.05.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Warum musste ihr Mann sterben? War es wirklich ein Unfall mit Fahrerflucht, wie alle behaupten? Blum beginnt Fragen zu stellen – und als sie die Antworten gefunden hat, schlägt sie zu. Erbarmungslos. »Sie denken, Lisbeth Salander ist tough? Warten Sie, bis Sie die Totenfrau gelesen haben« francesca Cristoffanini, rizzoli, italien

BERNHARD AICHNER BEIM BTB VERLAG

Die Max-Broll-Krimis

Die Totenfrau-Trilogie

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Bernhard Aichner (Autor)

Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck/Österreich. Aichner schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet. Für seinen Thriller Totenfrau erntete er begeisterte Kritiken, er stand damit sowohl in Österreich als auch in Deutschland auf der Bestsellerliste, der Roman wurde in zwölf Länder verkauft, eine Fernsehserie ist in Vorbereitung.

14.09.2017 | 21:00 Uhr | Goslar

Lesung
Im Rahmen von "Mordsharz"

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Mehr Infos

Wintersaal der Kaiserpfalz
Kaiserbleek 6
38640 Goslar

15.09.2017 | Selm

Lesung

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Mehr Infos

BIB - Bibliothek, Information, Begegnung
Willy-Brandt-Platz 5
59379 Selm

Tel. 02592 63000

21.09.2017 | 20:00 Uhr | Bludesch

Lesung

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Mehr Infos

Kronensaal
Hauptstr. 9
6719 Bludesch

25.09.2017 | 20:00 Uhr | Köln

Lesung
Einlass ab 19:30 Uhr
Tickets: VVK 14 € / AK 16 €

weitere Informationen
Tickets online

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Mehr Infos

Bestattungshaus Kuckelkorn (Domsaal)
Zeughausstr. 28-38
50667 Köln

Weitere Informationen:
Crime Cologne e.V c/o Emons Verlag
50667 Köln

info@crime-cologne.com

28.09.2017 | 19:00 Uhr | Herzogenburg

Lesung
Weinverkostung und Buffet im Anschluss an die Lesung

weitere Informationen

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Mehr Infos

Kulturzentrum Reither-Haus
Rathausplatz 22
3130 Herzogenburg

Tel. 02782 83315

29.09.2017 | 19:00 Uhr | Biedermannsdorf

Lesung

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Mehr Infos

Bibliothek Biedermannsdorf
perlasgasse 10/1
2362 Biedermannsdorf

Tel. 02236/71610, bibliothek@biedermannsdorf.at

07.10.2017 | 19:00 Uhr | Asten

Lesung

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Mehr Infos

10.10.2017 | Langen

Lesung

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Mehr Infos

Stadtbücherei
Südliche Ringstraße 77
63225 Langen

Tel. 06103/203421

15.10.2017 | 11:00 Uhr | Sillian

Lesung
mit Thomas Raab
im Rahmen des Krimifest Tirol

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Mehr Infos

Kulturzentrum
Sillian 83
9920 Sillian

16.10.2017 | 19:00 Uhr | Elmen

Lesung
im Rahmen des Krimifest Tirol

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Gemeindesaal
Elmen 2
6644 Elmen

18.10.2017 | 19:00 Uhr | Elmen

Lesung
im Rahmen des Krimifest Tirol

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Mehr Infos

Gemeindesaal Elmen
Elmen 2
6644 Elmen

19.10.2017 | 18:30 Uhr | Wattens

Lesung und Krimidinner
im Rahmen des Krimifest Tirol
Kulinarium und Krimis von Bernhard Aichner und Thomas Raab
Eintritt: 75 €
Anmeldung unter: +43 5224 51080

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Daniels Kristallwelten Caé und Restaurant
Kristallweltenstr. 1
6112 Wattens

Tel. +43522451080, swarovski.kristallwelten@swarovski.com

21.10.2017 | Salzburg

Lesung
im Rahmen des Krimitages

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Mehr Infos

Literaturhaus
Strubergasse 23
5020 Salzburg

Tel. 0043 43/662422410, info@literaturhaus-salzburg.at

26.10.2017 | 20:00 Uhr | Braunschweig

Lesung
im Rahmen des Krimifestivals Braunschweig

Tickets: 14 € VVK, 18 € AK

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Braunschweiger Hafen, ehemaliges Getreidesilo

Weitere Informationen:
Buchhandlung Graff GmbH
38100 Braunschweig

Tel. 0531/480890, infos@graff.de

27.10.2017 | Wiesmoor

Lesung

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Mehr Infos

Big Ben
Marktstr. 2
26639 Wiesmoor

Tel. 04944 990414, info@bigben-wiesmoor.de

03.11.2017 | 19:30 Uhr | Neunkirchen

Lesung
Eintritt: 18 € inkl. Weinverkostung

Tickets online
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07.11.2017 | Baesweiler

Lesung

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Mehr Infos

Kulturzentrum Burg Baesweiler
Burgstr. 16
52499 Baesweiler

Weitere Informationen:
Buchhandlung Mathilde Wild
52499 Baesweiler

Tel. 02401/1577, baesweiler@buch-wild.de

09.11.2017 | Hamm

Lesung

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Stadtbücherei
Platz der deutschen Einheit 1
59065 Hamm

Tel. 02381/17-5751, stadtbuecherei@stadt.hamm.de

28.11.2017 | 19:30 Uhr | Salzburg

Lesung

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Literaturhaus
Strubergasse 23
5020 Salzburg

Tel. 0043 43/662422410, info@literaturhaus-salzburg.at

18.01.2018 | 20:00 Uhr | Villach

Lesung
im Rahmen von "Literatur um 8"

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Taschenbuch, Broschur, 464 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-74926-3

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 11.05.2015

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Grenzüberschreitender Thriller

Von: Thomas Lawall Datum: 25.09.2016

www.querblatt.com

Sie haben das Haus der Blums entkernt. Alles, was an die Adoptiveltern erinnert, existiert nicht mehr. Brünhilde Blum und ihr Mann Mark gehen noch einen Schritt weiter. Jeden Raum räuchern sie aus, so als ob es alles Böse vertreiben würde: "Jeder Winkel wird mit positiven Gedanken geflutet." Endgültig scheinen die Tage mit Hagen und Herta vorbei zu sein. Das was war, ist nicht mehr.

Das Entsetzen vergangener Tage ist purer Harmonie gewichen. Zweiunddreißig Jahre alt ist "Blum", seit acht Jahren mit Mark, dem Polizist, zusammen. Seit fünf Jahren sind sie verheiratet und mit ihren drei- und fünfjährigen Töchtern Uma und Nela glücklich wie an jenem denkwürdigen ersten Tag vor der kroatischen Küste.

Damals, als ihre Adoptiveltern ertranken und sie ganz allein auf dem Boot war. Von Triest kommend, endete die Fahrt in einem Desaster. Der österreichische Polizist Mark, der ebenfalls mit einem Segelboot unterwegs war, leistete erste Hilfe, bis die örtlichen Behörden den Fall übernahmen. Zu ermitteln gab es aber scheinbar nichts ...

... und so begann ein Alptraum, der für alle Seiten ungeahnte Folgen haben sollte.
Auch für Leserinnen und Leser, die sich zweifellos einen spannenden Thriller, als Auftakt zur geplanten Trilogie, erhofft hatten. Ambivalenter geht es jedoch kaum, denn die zunächst sympathische Hauptdarstellerin beweist sich bereits auf den ersten Seiten als eiskaltes Luder.

Daran mag der Roman in erster Linie kranken, denn Rache rechtfertigt noch lange nicht alles. Doch damit nicht genug, denn nach ihrer "Befreiung" führt Blum ein ganz normales Familienleben, bis das nächste Drama sie ereilt. Nun zeigt Blum ihr wahres Gesicht und gleichzeitig beginnt Bernhard Aichner, die Grenzen des Thrillers zu überschreiten.

In gewohnt ebenso knapper wie präziser Sprache formuliert er eine bösartig-ironische Parodie des Genres und betritt mit großen Schritten die düsteren Sphären des Horrors. In jedem Fall überzeichnet er stark und schert sich einen Dreck um die üblichen Konventionen, auch wenn die Thematik an sich nicht unbedingt Neuland darstellt. In gewisser Weise lässt der letzte Max-Broll-Krimi "Leichenspiele" grüßen (Erstausgabe 2012).

Wie es weitergeht? Möchte man trotzdem wissen!

"Und ja, es musste sein."

Von: Mikka Liest Datum: 26.04.2016

mikkaliest.blogspot.de

Handlung:

Mark, der Mann der jungen Bestatterin Blum, wird vor ihren Augen überfahren und stirbt. Ihre große Liebe, der Vater ihrer Kinder, tot, einfach so. Fahrerflucht, keine Antworten. Ihr glückliches Bilderbuch-Leben bricht in sich zusammen.

Dann findet sie Tonaufnahmen auf dem Smartphone ihres Mannes, der Polizist war: Interviews mit einer jungen Frau, Dunja, die davon berichtet, wie sie fünf Jahre lang in einem Keller misshandelt, vergewaltigt und gequält wurde. Von fünf Männern: dem Koch, dem Priester, dem Jäger, dem Fotographen und dem Clown. Niemand will Dunja glauben. Nur Mark. Und jetzt auch Blum, die zunehmend der Verdacht beschleicht, dass Mark deswegen sterben musste. Sie sucht nach Antworten… Und dann sucht sie nach Rache.

Meine Meinung:

In meinen Augen ist "Totenfrau" ein Thriller, der polarisiert.

Die Geschichte ist auf den ersten Blick nicht ungewöhnlich für das Genre (auch wenn es sonst meist Männer sind, die auf blutigen Rachefeldzug gehen, und nicht junge Mütter). Tatsächlich fand ich sie sehr spannend, mit enormer Sogwirkung! Sie ließ mich von der ersten bis zur letzten Seite einfach nicht mehr los, ich habe mich nie gelangweilt… Und deswegen liest man doch Thriller.

Nein, was ich so polarisierend finde, ist die Hauptfigur: Brünhilde Blum.

Denn Blum mordet.

Nicht aus Lust am Töten, sondern, weil sie es für zwingend nötig erachtet. Rache. Gerechtigkeit. Schutz möglicher künftiger Opfer der Widerlinge, die sie abschlachtet. Ihre Ziele fand ich nachvollziehbar. Zum Teil habe ich mich sogar mit Unbehagen dabei ertappt, dass ich ihre Methoden billigte oder gar insgeheim guthieß. Kann man - darf man! - rechtfertigen, was sie da tut? Ich habe mich oft gefragt, ob sie nicht andere Wege hätte finden können.

So polarisierend das ist, so faszinierend ist es meines Erachtens auch.

Die beinahe gelassene Selbstverständlichkeit, mit der Blum tötet, macht auf traurige Art Sinn. Sie ist als Kind nicht mit Liebe und Verständnis groß geworden, sie wurde abgerichtet zur perfekten Arbeitskraft. Statt mit Puppen zu spielen oder im Park zu schaukeln, musste sie im Bestattungsunternehmen des Vaters schon mit sieben Jahren Leichen waschen und mit zehn Münder zunähen. Spurte sie einmal nicht, wurde sie in einem Sarg eingeschlossen. Was klingt wie die abgedroschene Entschuldigung für den soziopathischen Bösewicht eines Buches, ist hier die Hintergrundgeschichte einer Heldin mit soziopathischen Zügen. Ich fand sehr originell, wie hier die Erwartungen auf den Kopf gestellt werden.

Fand ich Blum liebenswert? Nein. Fand ich alles gut, was sie tat? Nein. War sie eine interessante Protagonistin? Auf jeden Fall. Aber mitfühlen konnte ich mit ihr nur selten, trotz ihrer tiefen Liebe zu ihren Kindern und Mark. Trotzdem: ich fand sie unglaublich gut geschrieben, gerade weil sie es dem Leser nicht einfach macht. Die anderen Charaktere blieben für mich dagegen eher blass, bloße Randerscheinungen - Statisten in Blums Drama.

Heftige Emotionen kamen in vielen Szenen gar nicht bei mir an. Das lag sicher vor allem am ungewöhnlichen Schreibstil, denn der ist oft nüchtern, minimalistisch. Kurze Sätze. Dialoge, die aufs absolute Minimum reduziert werden.

Zitat:
- Wann kommst du wieder?
- Spät.
- Schwierige Dinge?
- Ja.
- Welche?
- Das willst du nicht wissen, Blum.

Und trotzdem: Ich liebe den Schreibstil und die prägnante "Stimme" des Autors. Sie hat etwas Drängendes, Atemloses, das mich immer wieder gepackt hat. Manchmal erwischten mich die kurzen, abgehackten Sätze eiskalt, wie ein Schlag ins Gesicht, während sich in anderen Szenen sogar eine unerwartete Poesie entfaltete.

Zitat:
Sie lächelt, weil sie weiß, dass es bald zu Ende geht. Dass sie aufhören werden zu schreien, dass endlich alles gut sein wird. Warm alles, glücklich fast. Da sind nur sie und der Himmel. Sonst nichts. Endlich leben.

Für einen Thriller ist die Geschichte sehr gradlinig, und sie hatte für mich nur wenige Überraschungen zu bieten; tatsächlich habe ich zwei unerwartete Wendungen am Schluss schon nach den ersten hundert Seiten vorausgeahnt. Ich fand auch nicht immer alles 100%ig glaubhaft. Blum hat geradezu unverschämtes Glück, ihr fliegen die Antworten oft nur so zu…

Ich kann mir meine eigene Faszination mit diesem Buch nur so erklären: man weiß eigentlich, was passieren wird, aber das ist auch nicht das Wichtige - was so fesselnd wie verstörend ist, ist Blums Abstieg in einen fatalen, immer schneller werdenden Zyklus der Selbstjustiz. Wie es sie verändert. Was von ihr noch bleibt.

Fazit:

Eigentlich ist es fast eher ein Psychodrama als ein Thriller, aber ich fand das Buch unglaublich spannend. Trotz einer eher gradlinigen Handlung konnte ich mich der Anziehungskraft der schwierigen, oft skrupellosen Heldin der Geschichte einfach nicht entziehen. Ihre Handlungen sind so ungeheuerlich wie nachvollziehbar; sie tötet und dennoch ist sie kein Monster. Den Schreibstil kann man wahrscheinlich nur hassen oder lieben, deswegen würde ich auf jeden Fall empfehlen, erstmal eine Leseprobe herunterzuladen.

Ein bequemes Buch ist es nicht, aber ich fand es sehr lohnend, mich darauf einzulassen und darüber nachzudenken.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Ines Strickrodt aus Erfurt Datum: 04.02.2014

Buchhandlung: Buch Stapp

Ein fantastisches Buch !!!!

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