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Belgravia Roman

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CHF 11,00*
(* empf. VK-Preis)

eBook (epub) ISBN: 978-3-641-20517-1

Erschienen:  14.11.2016
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»Belgravia« – mit seinem neuen Roman setzt der Schöpfer der Erfolgsserie »Downton Abbey« Julian Fellowes dem nobelsten Londoner Stadtteil ein großartiges Denkmal. Dabei entführt er seine Leser mitten ins 19. Jahrhundert, wo alter Hochadel, neureiche Unternehmer und korrupte Dienstboten aufeinandertreffen und die Liebe sich den Standesgrenzen widersetzt … Überaus spannend lässt Julian Fellowes in »Belgravia« eine versunkene Welt lebendig werden.

Julian Fellowes (Autor)

Julian Fellowes wurde 1949 in Ägypten geboren, wuchs in England auf und studierte in Cambridge. Er ist Schauspieler und preisgekrönter Autor von Romanen, Drehbüchern und Theaterstücken; für »Gosford Park« wurde er mit einem Oscar ausgezeichnet, die Serie »Downton Abbey« hat ihn weltweit berühmt gemacht. 2009 wurde er in den Adelsstand erhoben. Julian Alexander Kitchener-Fellowes, Baron Fellowes of West Stafford, lebt mit seiner Frau Emma im Südwesten der englischen Grafschaft Dorset.

Aus dem Englischen von Maria Andreas
Originaltitel: Belgravia
Originalverlag: Weidenfeld & Nicolson (Orion Publishing), London 2016

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-20517-1

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: C. Bertelsmann

Erschienen:  14.11.2016

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Belgravia - Ein MUSS für Downton Abbey Fans

Von: Ladysmartypants Datum: 11.03.2018

https://ladysmartypants.wordpress.com

Inzwischen ist Downton Abbey ohne jeden Zeifel eine Institution, eine Serie epischen Ausßmaßes, die man einfach gesehen haben muss. Lange hat es gedauert, bis ich das endlich spitz gekriegt habe, doch schon nach der ersten Folge war es um mich geschehen. Downton ist schlicht DAS Period Drama des 21. Jahrhunderts. Und auch wenn unsere Zeit in Downton leider schon abgelaufen ist, hat der Autor Julian Fellowes noch eine weitere epische Geschichte für uns parat: Belgravia. Am 14. November 2016 beim C.Bertelsmann Verlag erschienen und theoretisch auch in Episodenform erhältlich, entführt uns Fellowes ins Viktorianische Zeitalter.

Belgravia beginnt am Vorabend der Schlacht von Waterloo, dem 15. Juni 1815, als in Brüssel die Herzogin von Richmond einen prächtigen Ball für den Herzog von Wellington gibt. Kurz nach Mitternacht kommt die Nachricht, dass Napoleon unerwartet die Grenze überschritten hat. Wellington und seine Truppen müssen umgehend in die Schlacht ziehen. Eingeladen zum Ball sind auch die Trenchards, die durch Geschäfte mit der Armee reich geworden sind. Auf ihre schöne Tochter Sophia hat Edmund Bellasis, der Sohn und Erbe einer der prominentesten Familien des Landes, ein Auge geworfen. Nach diesem Abend wird nichts mehr so sein wie zuvor. Fünfundzwanzig Jahre später werden die beiden Familien noch immer von dem dunklen Geheimnis verfolgt, das am Vorabend der Schlacht von Waterloo seinen Anfang nahm. (Klappentext)

Period Drama ist in jeglicher Hinsicht mein Ding. Deshalb war mir auch schon nach Lesen des Klappentextes klar, dass dieses Buch genau das richtige für mich sein würde. Und ich sollte Recht behalten. Die Geschichte beginnt gleich mit Vollgas in 1815, man ist sozusagen live dabei, wenn der Rahmen für den gesamten Roman geschaffen wird. Wo einen die Geschichte allerdings 25 Jahre später hinführen würde, konnte man am Anfang noch nicht erahnen. Es bleibt aber eine turbulente Reise, so viel sei gesagt.

Während der längeren Kapitel wechselt die Erzählperspektive immer wieder zwischen den verschiedenen Charakteren hin und her, was dem Leser seinen sehr umfassenden Einblick in den Stand der Dinge gibt. Die Kommentare des Erzählers sind dahingehend auch äußerst hilfreich, wobei nie zu viel verraten wird. Insgesamt entwickelt sich die Geschichte stetig und selbst wenn man alles zu wissen glaubt, sollte man sich nie zu sehr darauf verlassen, denn es kann sich, ganz in Downton Manier, immer alles ändern.

Belgravia erzählt eine Geschichte voller Liebe, Missgunst und Neid, mit einer ganzen Menge an dramatischen Geheimnissen. Langeweile ist absolut fehl am Platz, da an einer der vielen Fronten immer etwas passiert. Mit Fronten sind in diesem Fall die verschiedenen Erzählstränge gemeint, die Fellowes kunstvoll durch die gesamte Geschichte zieht. Dabei sind die einzelnen Erzählstränge jedoch bei weitem nicht so isoliert, wie man zu Beginn denkt, da sie sich nicht nur immer wieder berühren, sondern Teils auch von einander abhängen. Dies führt zu einer sehr vielfältigen Geschichte, die stets spannend ist.

In dieser spannenden Geschichte findet man außerdem eine Vielzahl an interessanten Charakteren, die sehr viel zur Geschichte beitragen. Manche mag man, manchen kann man nicht vertrauen und bei einigen hat man sich vielleicht doch gettäuscht. Das schöne ist hier, dass man durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven immer einen guten Einblick in die Motive der Antagonisten bekommt. Dadurch kann man diese umfassende Geschichte in ihrem gesamten Facettenreichtum genießen.

Belgravia ist ein genial geschriebener historischer Roman, der einen unterhält, berührt und nicht mehr loslässt, wenn man erstmal in die Geschichte eingetaucht ist. Die Intrigen sind dabei mindestens genauso unterhaltsam und faszinierend, wie die Geschichten hinter den Liebesbeziehungen und die Werdegänge einzelner Charaktere. Wer also Geschichten mit historischem Setting und einer Menge Liebe, Gier und Verrat zu schätzen weiß, ist mit Belgravia auf jeden Fall gut beraten. Ebenso würde ich jedem Downton Abbey Fan dringend raten, sich dieses Buch mal näher anzusehen

Intriegen und Machtspiele

Von: Eliza Datum: 26.02.2017

https://elizasbuecherparadies.wordpress.com

Ein opulenter und dramatischer Familienroman, der die Fans von Downton Abbey und Jane Austen begeistern wird.
Das Cover ist wunderschön, so blau wie der Adel und elegant wie die Kleider der Damen auf den Bällen und Empfängen. Auch die Aufmachung des Buches ist sehr schön und ansprechend gestaltet. Der Klappentext gibt eine gute Zusammenfassung des Geschehens. Der Prolog spielt 26 Jahre vor dem eigentlichen Roman, danach folgt der Roman einen chronologisch zeitnahen Aufbau von wenigen Monaten.
In Zentrum dieses Romans stehen die Intrigen, Machtspiele und Familienfehden der beiden im Fokus stehenden Familien. Es geht um das Erbe, sowohl im finanziellen als auch ideellen Sinn, um welches gestritten wird. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Wahrheit ans Licht zu bringen, denn sie wird über das Schicksal der Familien entscheiden. Aber auch die politische Lage und die gesellschaftliche Stellung spielen in diesem Roman immer wieder eine Rolle, sodass dieser Roman eine gewisse Tiefe und einen unabwendbaren Anspruch hat.
Der Schreibstil von Julian Fellows ist ein wenig sperrig und ausschweifend, ich habe ein paar Seiten gebraucht, um in die Geschichte rein zu kommen. Die Figuren und Dialoge gewinnen dann aber wie wir es schon von Downton Abbey kennen ein Eigenleben und ziehen den Leser in den Bann. Besonders gut hat mir die facettenreiche Gestaltung der Protagonisten gefallen, keine Figur ist das was man zuerst glaubt, was sie sei. Der oder diejenige überrascht sowohl mit ihren Aussagen, als auch mit ihren Handlungen, was der Geschichte eine wunderbare Dynamik verleiht.
Etwas mehr gestört haben mich die doch recht sehr langen Kapitel, da habe ich dann auch schon mal bei einem Abschnitt unterbrochen, dies ist aber sicher Geschmacksache.
Mit hat der Roman von Julian Fellows gut gefallen und ich würde sicherlich auch bei einer Fortsetzung bedenkenlos zugreifen. Wer gerne Familiensagas mit einem gewissen Anspruch liest wird hier sicherlich fündig werden. Von mir gibt es daher für diesen Roman eine klare Leseempfehlung nicht nur für die Fans von Dowton Abbey und Co. Julian Fellwos wird der Erwartungshaltung gerecht und zeigt, dass er nicht nur Autor einer unvergesslichen Serie ist, sondern dass er auch das Potential hat sich in die Herzen seiner Leser und Leserinnen zu schreiben.
Ich bedanke mich bei der Verlagsgruppe Random House und dem C. Bertelsmann Verlag für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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