Das Lied von Eis und Feuer 10

Ein Tanz mit Drachen

(9)
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Daenerys Targaryen, die Königin der Drachen, muss sich entscheiden, welchen ihrer adligen Freier sie heiraten wird. Wer wird der mächtigste Verbündete für die Eroberung von Westeros sein? Es ist eine rein politische Entscheidung, denn Daenerys' wahre Liebe gilt einem einfachen, aber machtlosen Söldner. Leider haben in diesem Fall die Wünsche einer Königin keine Bedeutung.

Über das Schicksal von Westeros entscheiden jedoch nicht die Intrigen der Adligen. Denn die Anderen jenseits der Mauer bereiten den entscheidenen Schlag vor. Jon Schnee und die Nachtwache könnten sie aufhalten. Aber kann der junge Kommandant noch auf die Loyalität seiner Männer vertrauen?

Das Lied von Eis und Feuer - Game of Thrones

„Das unterscheidet Martin von Tolkien: Tolkiens Bücher werden in 3D verfilmt. Martin schreibt sie in 3D.“


Aus dem Amerikanischen von Andreas Helweg
Originaltitel: A Dance with Dragons (A Song of Ice and Fire 5, 2/2)
Originalverlag: Bantam Books, New York 2011
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-08518-6
Erschienen am  19. Juli 2012
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Stark angefangen, stark nachgelassen

Von: 3millionen

20.11.2016

Worum geht’s? Der zweite Teil des fünften Bandes von Das Lied von Eis und Feuer konzentriert sich nun auf u.a. die Charaktere Tyrion, Jon Schnee, Aria und auch Cersei! Die Zukunft der sieben Königslande ist nun in der Schwebe. Jeder hat mit seinem eigenen Schicksal zu kämpfen, basierend auf den Entscheidungen, die sie getroffen haben. Die Wildlinge spielen eine große Rolle, die Motive der roten Priesterin Melisandre scheinen langsam klarer und das Land selbst steht vor einer großen Wende. Wie war mein Eindruck? Zugegeben, nach dem sehr spannenden und mitreißenden Band 6 hat die Reihe für mich an Spannung und Überraschung verloren. Alles, was mich an der großen Fantasy-Saga gereizt hat, ist mehr oder weniger die letzten Bände vor sich hin geplätschert. Der zehnte Teil konnte mich zwar genauso wenig packen, jedoch verspricht das Ende wieder Besserung. Gestört hat mich vor allem, das nach all den Geschehnissen der Vorgänger – sagen wir ruhig bis zu Band 6 -, irgendwie die Luft raus ist. Martin versucht zwar, sich mit Wendungen der Handlungen, überraschenden Allianzen und Todesfällen über Wasser zu halten. Jedoch habe ich das Gefühl, das etwas fehlt. Der Effekt, der einem an Anfang so in den Bann gezogen hat, ist verflogen. Ich mochte wirklich nur wenige Kapitel in dem zehnten Teil. Ich mochte Cerseis gerne, auch die von Tyrion. Jedoch fehlte es mir an richtiger spannender Handlung bzw. auch Dialog. Es gibt viel zu viele unendlich lange Beschreibungen und innere Monologe. Das zieht die Geschichte unnötig in die Länge, da es so schon schwer ist, bei den eher weniger interessanten Charakteren am Ball zu bleiben. Die Geschichte plätschtert mehr oder weniger dahin und alles wirkt irgendwie schwammig. Inzwischen gibt es unzählige neue Charaktere. So sehr ich mich auch bemühe, je mehr sie werden, desto weniger gewöhne ich mich an sie. Dadurch fallen manch andere völlig hinten runter. Sehr arg vermisst habe ich zum Beispiel Sansa. Sansas Kapitel waren immer mit meine liebsten, nun fehlt sie völlig. Auch andere werden gerade einmal kurz angeschnitten und dann außen vorgelassen. Über die Menge an Seiten und neuen Perspektiven frustriert das schon sehr. Besonders bei Fantasy brauche ich eine Beziehung zu den Personen, um richtig mit ihnen mitzufiebern. Das macht für mich einfach eine Menge aus und geht in diesem Band verloren. Während des Lesens hatte ich das Empfinden, das – je weiter die Bücher voranschreiten – sie immer … mystischer/religiöser werden? Mir fehlt gerade der richtige Begriff dafür. Es sind einfach so viele Hexen und Priesterinnen und Grünseher und, und, und. In Kombination zu den ellenlangen Beschreibungen ist es einfach langweilig. Bestimmte Szenen und Perspektiven sind gut geschrieben und lesen sich auch schnell weg. Und es gibt einige tolle Wendungen und auch die gesamte Konstellation dieser Reihe ist gut durchdacht – nur das wiegt das nicht die negativen Kritikpunkte im Moment einfach auf. Das eine spannende Ereignis am Ende war zwar gut gemacht, um den Leser für den nächsten Band zu locken, aber worauf, frage ich mich. Versteht mich nicht falsch, natürlich gibt es noch so viel zu erzählen. Aber wann? Wann kommt Daeny endlich nach Westeros? Wann gibt es den großen Krieg zwischen den Weißen Wanderern und den Menschen? Wer wird denn nun „wahrer“ König? Leider habe ich das Gefühl, dass ich die nächsten Teile – wenn sie denn erscheinen, das wiederum ein anderer Haken ist – nicht mehr weiterverfolgen werde.

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Das Lied von Eis und Feuer - 10. Ein Tanz mit Drachen

Von: Poldi

07.01.2016

In Meereen ist Daenarys gezwungen, sich mit einem Adeligen zu verheiraten, um ihre Macht zu erweitern und ihr Volk vor einer grausamen Gruppierung zu schützen ' und das, obwohl ihr Herz einem anderen gehört. Doch schon kurz nach ihrer Hochzeit bricht das Chaos in der Stadt aus. Tyrion hingegen wird als Sklave für ein Kuriositätenkabinett gehalten, arbeitet aber weiter an seinem Weg zurück in seine Heimat... Hat George R.R. Martin die ersten sechs Bände (nach der originalen, englischen Aufteiliung drei Bände) im Abstand von nur wenigen Jahren veröffentlicht, hat er sich für die nachfolgenden Bände mehr Zeit gelassen, da sich die Komplexität der Handlung immer weiter steigerte. Auch in den Büchern ist das Tempo seitdem deutlich weiter gedrosselt, da an zahlreichen weiteren Handlungssträngen erzählt wurde. Im zehnten Band mit dem Titel 'Ein Tanz mit Drachen' wird wieder etwas schneller erzählt, was wieder einen deutlichen Aufschwung mit sich bringt. Dabei konzentriert sich die Handlung weiter auf die faszinierende Figur der Daenarys und die Ereignisse in Meereen, hier kommen einige sehr spannende und actiongeladene Szenen auf, in der auch die Drachen wieder eine stärkere Rolle spielen. Dabei entwickelt sich die Handlung durchaus unvorhersehbar und führt zu einer gänzlich anderen Grundsituation als noch zu Anfang des Bandes. Besonders atmosphärisch, wenn auch nicht sonderlich spannend oder dynamisch, sind die Szenen um Arya Stark im Haus von Schwarz und Weiß gelungen. Die mystische Ort und die ungewöhnliche Lehre Aryas werden weiter vorangetrieben, was gespannt auf die weitere Rolle des Charakters innerhalb der Buchreihe macht. Auch die anderen Anteile dieses Romans sind sehr gelungen, auch wenn sich einige kaum zu entwickeln scheinen. Dafür hat Martin wieder eine sehr dichte und eindringliche Atmosphäre geschaffen, die den Leser wieder voll in ihren Bann zieht. Durch eine feinsinnige und sehr lebhafte Sprache entstehen immer wieder klare Bilder vor dem inneren Auge, sodass alles sehr greifbar wirkt, man selbst fast ein Teil von Westeros und den anderen Ländern wird. Die Charaktere sind dabei alles andere als schablonenhaft oder einseitig, selbst kleine Nebenrollen entfalten viel Potenzial und sind mit ganz eigenen Charakterzügen ausgestattet. "Ein Tanz mit Drachen" kann sich mit einen gesteigerten Tempo von seinen drei Vorgängerbänden abheben, auch wenn sich zum Beispiel die Handlungsstrang um Jon Schnee nicht wirklich weiterentwickelt. Doch sehr prägend sind wieder die unglaublich eng miteinander verwobenen Beziehungen, die lebendige und eindrucksvolle Atmosphäre sowie die sehr stark gezeichneten Charaktere, sodass Martins Schreibstil über sehr kleine Schwächen in der Handlung hinwegtrösten kann.

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Vita

George Raymond Richard Martin wurde 1948 in New Jersey geboren. Sein Bestseller-Epos »Das Lied von Eis und Feuer« wurde als die vielfach ausgezeichnete Fernsehserie »Game of Thrones« verfilmt. George R.R. Martin wurde u.a. sechsmal der Hugo Award, zweimal der Nebula Award, dreimal der World Fantasy Award (u.a. für sein Lebenswerk und besondere Verdienste um die Fantasy) und dreimal der Locus Poll Award verliehen. 2013 errang er den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Besten Internationalen Roman. Er lebt heute mit seiner Frau in New Mexico.

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Zitate

"George R.R. Martin hat mit seinen Büchern Millionen Leser zu Fantasy-Fans gemacht."

Bild am Sonntag (06. April 2014)

„Das Lied von Eis und Feuer ist einfach das Beste und Fesselndste, was es auf dem Fantasy-Markt gibt.“

AGM – Das Medienmagazin (18. September 2012)

„Band 10 ist noch spannender, aufwühlender, tragischer und mitreißender als die vorherigen.“

Schweizer Familie (20. September 2012)

„Ersetzt ein Halbjahr Ethik, ein Halbjahr Sozialkunde, zwei Splatterfilme, ca. sieben Liter Rum und zehn Gramm Marihuana.“

Bücher (29. Januar 2013)

„Diese Prosa entwickelt Dynamik und Wucht und macht durchaus süchtig.“

Passauer Neue Presse (23. Oktober 2012)

„Detailgetreu geschrieben, raffiniert und vielschichtig erzählt.“

SWR Fernsehen, Sendung „Nachtkultur“ (17. Januar 2013)

„Das ist erstklassige Fantasyliteratur. Ich kann mir kein größeres Lesevergnügen vorstellen.“

ARD, Fernsehsendung „Druckfrisch“, (23. September 2012)