Das Schwert der Könige

Roman

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Das Königreich Ossian wurde vor langer Zeit unterworfen. Jetzt müssen seine Bewohner unter der Herrschaft der krodanischen Eroberer leben, die Proteste und Revolten mit äußerster Gewalt unterdrücken. Der junge Aren und sein Freund Cade wachsen als Ossianer unter der Fremdherrschaft auf. Als die Krodaner Arens Vater wegen Hochverrats hinrichten, werden die beiden ins Straflager verbannt. Jetzt gibt es nur noch eins, das ihr Leben und die Zukunft ihres Landes retten kann – die Flucht und die Suche nach dem legendären Schwert der Könige von Ossian, der magischen Glutklinge. Das Abenteuer ihres Lebens beginnt …


Aus dem Englischen von Michael Siefener
Originaltitel: The Ember Blade
Originalverlag: Gollancz
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23977-0
Erschienen am  08. April 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Tolle Fantasy mit etwas zu vielen Seiten

Von: Jenny

29.08.2019

Was lange währt ... Es hat eine Ewigkeit gedauert, bis ich endlich Lust hatte, mich diesem dicken Schinken zu widmen. Dabei hat sich das Lesen echt gelohnt! Das Buch beinhaltet viele Dinge, die ich bei High Fantasy mag: Magie, Rebellion, Götter, gruselige Wesen und legendäre Wächter. Es wird aus ausbruchsicheren Lagern aus- und in uneinnehmbare Festungen eingebrochen, zum Wohle der Gemeinschaft werden Opfer gebracht und Loyalität sowie Freundschaft schmieden eine Gruppe unterschiedlicher Charaktere eng zusammen. Die Idee und die Welt haben mich absolut überzeugt und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzungen. Erzählt wird das Buch aus vielen unterschiedlichen Perspektiven, die teilweise direkt zusammengehören, teilweise nach kurzer Zeit zusammen gebracht werden. Trotzdem bleibt es immer ein einziger Handlungsstrang, der durch alle Erzähler vorangetrieben wird. Dadurch konnte ich allen Charakteren näher kommen als wenn ich sie nur durch Arens Brille betrachtet hätte. Platz genug für gedankliche Exkurse in die Vergangenheit diverser Figuren war in diesem Buch auf jeden Fall. Da sie alle von unterschiedlichen Seiten beleuchtet werden, haben sie viel Tiefe und die meisten mochte ich auch. Gut gefallen hat mir außerdem, dass die Charaktere an ihren Aufgaben gewachsen sind. Zudem gab es nicht „die Guten“ und „die Bösen“. Jeder Charakter hat beides in sich vereint und die Beurteilung der Entscheidungen jeder Figur hängt, wie Aren auch erkennt, immer von der Perspektive ab. In Summe haben mir die meisten Charaktere so gut gefallen, dass ich beinahe Tränen vergossen hätte, wann immer jemand sein Leben lassen musste. Nicht nur bezüglich der Charaktere, sondern auch bei Völkern, Orten und der Handlung generell zeigt der Autor sehr viel Liebe zum Detail. Es wird beispielsweise auf geschichtliche Hintergründe ausführlich eingegangen. Die komplexe Welt wird detailliert beschrieben und erläutert. Dementsprechend langsam ist die Geschichte erzählt. Trotzdem fand ich sie interessant und war ständig neugierig darauf, wie es weiter gehen würde. Es gab aber tatsächlich keine Spannungshöhepunkte und manchmal hatte ich das Gefühl, dass es überhaupt nicht vorwärts ging, weil die Handlung sich so extrem langsam entwickelt hat. Das Buch hat viel Inhalt und viele Perspektiven und verdient daher auch viele Seiten, an einigen Stellen zog es sich dann allerdings doch. Hundert oder zweihundert Seiten weniger, um an bestimmten Stellen das Tempo ein klein wenig mehr anzuziehen, vorzugsweise bei Arens oder Cades Schmachterei, und das Buch wäre ein Highlight geworden. So war es trotzdem ein gutes Buch, hatte aber ein paar Atempausen zu viel. Fazit Das Buch beinhaltet viele Dinge, die ich an High Fantasy schätze, sodass mich die Idee und die Welt absolut überzeugt haben. Auch die Charaktere mochte ich, da sie an ihren Aufgaben gewachsen sind, gute und schlechte Dinge in sich vereint haben und ich ihnen durch die verschiedenen Perspektiven nahe kommen konnte. Zudem war das Buch interessant und grundsätzlich spannend, auch wenn es sehr detailliert und dementsprechend langsam erzählt wurde. An einigen Stellen zog es sich zwischendurch aber, sodass ich „Das Schwert der Könige“ schlussendlich vier Schreibfedern gebe. Ich bedanke mich beim Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar.

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High Fantasy, wie ich sie mag

Von: Der Büchernarr Frank

23.05.2019

Endlich! Endlich mal wieder ein grandioser High-Fantasy-Roman epischen Ausmaßes. Letzteres ist dabei in vielerlei wörtlich zu nehmen. Nicht zuletzt, dass der Heyne-Verlag dieses Buch trotz seiner knapp 1.000 Seiten nicht für den deutschen Markt in mehrere Teile geplittet hat. +++ Spannung +++ Dieses Buch hat mich in vielerlei Hinsicht fasziniert. Allen voran natürlich die Charaktere, die diesen Roman im wesentlichen prägen. Dabei gibt es gleich mehrere Hauptcharaktere, die durchaus Witz und Charme versprühen und so manche Sympathie in mir als Leser wecken konnten. Untermalt wird die Darstellung der Charaktere mit einem ständigen Wechsel der Erzählperspektive, die für einen Fantasy-Roman recht ungewöhnlich ist. Es kommt der Standpunkt von allen Hauptfiguren zum Tragen, denn mit fast jedem Kapitel wechselt die Erzählperspektive. Ein sehr interessanter Schachzug. Ebenso wie die für einen High-Fantasy-Roman schon fast kleinteilige Aufteilung in 108 Kapitel, wodurch das Lesetempo deutlich erhöht wird. Verstärkt wird letzteres durch einen relativ hohen Action-Anteil. Es geht weniger um Politik und Intrigen (auch wenn diese durchaus vorhanden sind), sondern vielmehr um das Leben und Wirken der Heldengruppe. Die Geschichte wird dabei durchaus wendungsreich und spannend erzählt, auch wenn immer wieder gewisse Passagen vorhersehbar sind. Und wo ich gerade bei den Kritikpunkten bin: Wooding hat es meines Erachtens ein bisschen übertrieben, die Charaktere scheitern zu lassen. Das erhöht natürlich die Spannung, wirkt als Stilmittel aber irgendwann überstrapaziert. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, denn grundsätzlich macht dieser Roman alles richtig. +++ Fazit +++ Ein wirklich gut gelungener Fantasy-Roman, der als erster Band von »Die Saga von Dunkelwasser « erscheint. Ob am Ende wirklich eine für das Genre übliche Trilogie herauskommt, kann ich nicht sagen und habe es auch nicht herausgefunden, aber was sehr löblich ist, ist das Ende. Das Buch ist nämlich durchaus abgeschlossen, auch wenn die Handlung fortgeführt wird. Die Episode wurde aber beendet und auf die Gruppe warten nun neue Herausforderungen. Auf böse Cliffhanger hat Wooding glücklicherweise verzichtet. Wer sich im High-Fantasy heimisch fühlt, sollte sich diesen Roman nicht entgehen lassen.

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Vita

Chris Wooding ist nicht nur ein preisgekrönter Jugendbuchautor, sondern auch ein erfolgreicher Musiker und Drehbuchschreiber für Hollywood. Seine Romane wurden bereits in zwanzig Sprachen übersetzt und mit den verschiedensten Preisen ausgezeichnet. Chris Wooding lebt in London.

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