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Die Madonna der Berge Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-22006-8

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Erschienen:  20.08.2018
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Venezien 1923: Maria Vittoria muss dieses Jahr heiraten, sonst wird es nie geschehen. Sie ist schon fünfundzwanzig, trotzdem findet ihre kleine Schwester sie schön. Ihr Vater findet einen Ehemann für sie, und Maria hat Glück: Gut sieht der Fremde aus, er ist kein alter Mann, er ist nicht kriegsversehrt. Sie ist dem neuen Inhaber des Dorfladens eine gute Frau, gebärt ihm über die Jahre fünf Kinder, und an Arbeit mangelt es nicht. Doch die Zeiten sind beschwerlich in den italienischen Bergen. Und man muss sich in Acht nehmen. Denn im Faschismus ändern die Regeln sich fast täglich. Maria ist fest entschlossen, ihre Familie zu beschützen. Koste es, was es wolle.

Elise Valmorbida (Autorin)

Elise Valmorbida ist Schriftstellerin, Drehbuchautorin und preisgekrönte Filmproduzentin. Als Kind italienischer Eltern wuchs sie in Australien auf. Sie studierte Englisch und Graphikdesign und unterrichtet heute Kreatives Schreiben an der University of the Arts in London. Die Madonna der Berge ist ihr erster Roman im Diana Verlag.

Aus dem Englischen von Pauline Kurbasik
Originaltitel: The Madonna of the Mountains
Originalverlag: Faber & Faber

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-22006-8

€ 17,99 [D] | CHF 22,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

NEU
Erschienen:  20.08.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Eine gefährliche Zeit

Von: my book world Datum: 12.09.2018

https://www.instagram.com/my_book_world._/

Maria Vittoria ist schon 25 Jahre alt und hat noch immer keinen Mann. Deshalb macht ihr Vater sich auf die Suche, da es in den Dörfern in der Nähe nur kriegsversehrte Männer gibt. Schließlich findet er einen jungen Mann, der auch Maria gefällt. Schon bald zieht sie zu ihm und nimmt nur ihre handgenähte Aussteuer und eine Madonnastatue mit. Maria bekommt fünf Kinder und die Familie besitzt einen kleinen Laden. Doch dann bedroht der Faschismus das glückliche Leben der Familie und Maria tut alles um sie zu beschützen.
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��Die Geschichte ist wirklich toll. Man bewundert Maria immer wieder wie sie diese schwere Zeit meistert. Und man bekommt auch einen guten Eindruck vom Leben der Menschen zu dieser Zeit. Das ist sehr interessant.
��Wie die Protagonistin ihren Alltag schildert ist unglaublich. Man kann sich alles sehr bildhaft vorstellen und hat das Gefühl als wäre man dabei.
��Der Schreibstil ist einfach gehalten. Es gibt kaum Ausschmückungen. Und genau das passt sehr gut zu der Geschichte und vor allem zu den Charaktern.
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��Eine sehr ergreifend Geschichte, die man gelesen haben sollte.

Bedrückend

Von: Valerie Süßmuth Datum: 31.08.2018

https://seitenfluestern.blogspot.de

Ich hatte bei diesem Roman eine bestimmte Vorstellung vor Augen: Italien, Berge, Einsamkeit, ein altes Haus und eine große Familie, vielleicht ein bißchen düstere, melancholische Stimmung.
Zunächst einmal war ich beim Lesen ziemlich überrascht vom Schreibstil- denn der ist bewusst einfach gehalten. Kurze, knappe Sätze ohne blumige Ausschmückungen und recht schnörkellos. Von jemandem der kreatives Schreiben unterrichtet hätte ich auf Anhieb erstmal etwas anderes erwartet.
Nach einiger Zeit jedoch fand ich gerade diesen Stil sehr kunstvoll - weil er genau zu der Figur passt, aus deren Sicht das Buch geschrieben ist. Maria ist eine gläubige Christin, eine gute Tochter und eine brave Ehefrau, die überdies recht einfach gestrickt ist; und genau deshalb passt die knappe Erzählweise so gut. Marias Welt ist in Schubladen eingeteilt und besteht im Groben aus harter Arbeit und ihrer Familie. Es war für mich schwer zu schlucken wie beiläufig sie beispielsweise über häusliche Gewalt berichtet- ist eben so, Frauen müssen diszipliniert werden. Kinder auch. Sie geht darüber hinweg als sei es selbstverständlich, und genau das ist es für Frauen ihrer Generation und ihres Lebensraumes gewesen. Sich das bewusst zu machen ist bedrückend. Solange der Mann christlich und stark und gutaussehend ist, ist doch alles fein. Was macht es da schon, wenn er einen grün und blau schlägt. Das ließ mich mehrfach wirklich schlucken, wie normal das alles für Maria und ihre Kinder ist. So ist es auch völlig normal dass die Faschisten an die Tür klopfen und dass irgendein hoher Diktator verlangt, dass sie noch mehr Kinder bekommt. Sie nimmt einfach alles im Leben hin. Und gerade in diesem Punkt ist der Roman unheimlich authentisch, man ist sehr nahe dran an den Figuren. Gleichzeitig störte mich diese extreme Einfachheit im Gemüt aber auch, ich habe lieber Frauen die sich gegen ihr Los auflehnen. Unterm Strich war es für mich nicht wie ich es erwartet hatte- aber durchaus lesenswert. Richtig für jemanden, der bereit ist sich wirklich in die Zeit fallen zu lassen, falsch für jemanden der zu stark moderne Maßstäbe und Erwartungen an Charaktere hat.

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