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Gestorben wird immer Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-18629-6

Erschienen: 11.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback

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Der Tod war Agnes’ Geschäft. Über Jahrzehnte hinweg führte sie den Steinmetzbetrieb Weisgut & Söhne in Hamburg und lenkte gebieterisch die Geschicke der Familie. Mit 91 Jahren nun hat Agnes von allem und jedem genug, sie will reinen Tisch machen und endlich das Geheimnis lüften, das sie viel zu lange schon mit sich herumträgt. Da ihre Tochter das Weite gesucht hat, beauftragt sie ihre Enkelin Birte, die Einzige, die aus demselben harten Holz geschnitzt ist wie sie, den ganzen Clan zusammenzutrommeln – kein einfaches Unterfangen, denn alle sind sich spinnefeind. Es ist Zeit für die Wahrheit.

Interview mit der Autorin Alexandra Fröhlich Zum Special

»Alexandra Fröhlich verknüpft Zeitgeschichte und Schicksalsdramen zur spannenden Familiensaga über die Macht von Wahrheit und Vergangenheit. Rasant geschrieben und voller Frauen, die einem beim Lesen ans Herz wachsen.«

FÜR SIE (24.10.2016)

Alexandra Fröhlich (Autorin)

Alexandra Fröhlich lebt als Autorin in Hamburg und arbeitet als freie Textchefin für verschiedene Frauenmagazine. Ihr Roman „Meine russische Schwiegermutter und andere Katastrophen“ (2012) stand wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Auch in ihrem neuen Buch, „Gestorben wird immer“, erzählt sie augenzwinkernd eine ungewöhnliche Familiengeschichte.

»Alexandra Fröhlich verknüpft Zeitgeschichte und Schicksalsdramen zur spannenden Familiensaga über die Macht von Wahrheit und Vergangenheit. Rasant geschrieben und voller Frauen, die einem beim Lesen ans Herz wachsen.«

FÜR SIE (24.10.2016)

»Mehr-Generationen-Roman mit schrulligem Humor.«

BELLA (31.10.2016)

»Ein wunderbarer Familienroman, der die Zeitgeschichte spannend und authentisch einfängt. Unterhaltsam geschrieben und zum Nachdenken anregend.«

Preußische Allgemeine Zeitung (17.03.2017)

»Ein generationenübergreifender Familienroman mit vielen zeitgeschichtlichen Versatzstücken.«

Main Post (23.02.2017)

»Wer einmal anfängt, legt Alexandra Fröhlichs Buch nur ungern beiseite!«

Auf einen Blick (03.11.2016)

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eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-18629-6

€ 9,99 [D] | CHF 12,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

Erschienen: 11.10.2016

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Eine sehr tiefgründige und ansprechend erzählte Familiengeschichte

Von: Alexandra_BücherKaffee Datum: 30.07.2017

www.buecherkaffee.de

Wild und voller Tatendrang ist die junge Agnes, sie hat Pläne und Ideen, möchte etwas erreichen im Leben. Doch dann kommt alles anders: Sie, die das trubelig-bunte Leben zusammen mit ihren Freundinnen so liebt, soll nun mit ihren Eltern aufs Land ziehen, abgeschieden von allem! Aber es kommt noch schlimmer, denn eine Ehe mit dem Nationalsozialisten Wilhelm Weisgut, den sie gar nicht liebt, wird arrangiert und sie muss sich dem Willen der Eltern fügen. Erst später erfährt die die wahren Gründe für Umzug und Ehe und sie fügt sich ihrem Schicksal um ihre Familie zu schützen. Dafür nimmt sie viel in Kauf, auch den Hass der Schwiegermutter, der ihr unerbittlich entgegenschlägt. Der Krieg breitet sich aus und auch Wilhelm muss an die Front. Agnes bleibt mit den Kindern und der Schwiegermutter zurück und nimmt langsam, aber beständig die Zügel im heimatlichen Steinmetzbetrieb in die Hand. Sie hat viel geopfert, aber ihre Energie und ihren Stolz hat sie innerlich bewahrt. Sie ist klug, stark und sie weiss sich zu helfen, sie kann sich auf ihren Instinkt verlassen. Als der Krieg auch vor dem kleinen abgeschiedenen Dorf in Ostpreußen keinen Halt macht, muss sie Entscheidungen treffen und flüchten. Entbehrungsreiche, harte Zeiten brechen an, Verlust, Hunger und harte Arbeit prägen ihr Leben - aber sie hält durch. Das Leben geht weiter. immer. irgendwie.




Und gestorben wird auch immer. Als der Krieg endlich zu Ende ist, handelt Agnes umgehend und eröffnet in Hamburg unter widrigsten Umständen einen neuen Steinmetzbetrieb. Böse Überraschungen machen auch hier keinen Halt, doch ihr Willen ist weiterhin stark und mit eiserner Hand führt sie den Betrieb beständig zum Erfolg. Doch damit das gelingen kann und ihre Kinder nicht länger leiden müssen, bedarf es wieder einer harten Entscheidung, die Agnes treffen muss. Diese Entscheidung wird in die Tat umgesetzt und von Agnes behütet ihr Geheimnis all die Jahre. Doch so geheim, wie sie dachte, ist es nicht - es prägte die Familie sehr.

Mit 91 Jahren nun möchte die Patriarchin Agnes nun reinen Tisch machen und lässt von ihrer Enkelin Birte die zerstreute, zum teil tief zerstrittene und nicht sehr glücklich erscheinende Familie zusammentrommeln. Alles kommt auf den Tisch, auch das bisher unausgesprochene Geheimnis, dass doch so sehr die Generationen der Familie beeinflusste. Doch nur, wenn man auch das Geheimnis kennt, dann versteht man und kann vergeben…

Wie sehr die damaligen Ereignisse tatsächlich das Familienleben prägten, erfährt man durch die unterschiedlichen Erzählebenen. Denn nicht nur Agnes Geschichte wird erzählt sondern auch Birtes zum Teil sehr schwere Kindheit in den 80er Jahren, in der die Mutter heimlich verschwindet, der Vater unausstehlich wird und dem Alkohol verfällt und auch den Sohn auf diese schiefe Bahn mitreisst. Und die dritte Erzählebene spielt dann in der Gegenwart, in der eben diese Birte, die vom Charakter her Agnes sehr ähnelt, die Familie zusammenbringen muss. Diese abwechselnde Erzählweise sorgt für einen facettenreichen Einblick und das Familienleben und lässt all die Fäden zusammenkommen und die Zusammenhänge werden klar.

Persönliches Fazit
Eine sehr tiefgründige und ansprechend erzählte Familiengeschichte, die einen tief berührt und gefangen nimmt.
Wem „Altes Land“ von Dörte Hansen gut gefallen hat, der sollte auch zu diesem Buch greifen. Eine klare Leseempfehlung.

Eine absolut berührende Familiengeschichte

Von: die.buecherdiebin Datum: 24.06.2017

https://www.instagram.com/die.buecherdiebin/

Meine Meinung: Das Buch ist eine Familiengeschichte, die auf drei verschiedenen Zeitebenen erzählt wird. Sie beginnt 1935 in Ostpreußen, einige Jahre vor Kriegsbeginn, als die erst 17-jährige Agnes einen ungeliebten Mann heiraten soll. Einen weiteren Rückblick gibt es in die 70er Jahre, in Birtes nicht leichte Kindheit, denn sie wird von ihrer Mutter verlassen. Inzwischen wohnt die Familie in Hamburg. Die Rahmengeschichte spielt in der Gegenwart, in der Agnes ihr Geheimnis preisgeben will und sich alle Familienmitglieder nach langer Zeit wiedersehen.
Während die Geschichte in der Gegenwart noch etwas humorvoll gehalten ist, so ergreifend, tragisch und spannend ist die Geschichte von Agnes während der Kriegs- und Nachkriegszeit. Da auch meine eigene Oma in Ostpreußen lebte und fliehen musste, hat mich dieses Thema besonders interessiert und berührt.
Das Buch ist wundervoll erzählt und nach einem eher ruhigen Einstieg wurde es nach etwa der Hälfte so fesselnd, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Alle Charaktere sind gut gezeichnet und wirken authentisch. Agnes Geschichte erklärt schließlich auch, warum jedes ihrer Kinder und auch ihrer Enkel genauso geworden ist, wie es ist. Agnes Taten kann ich allerdings nicht gutheißen, auch wenn sie wirklich ein schweres Leben hatte, werden sie dadurch nicht gerechtfertigt. Aber davon abgesehen ist sie eine starke Frau und für dieses Buch eine tolle Protagonistin.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Reise in die Vergangenheit

Von: Waltraud Schließke aus 27624 Geestland OT Bad Bederkesa Datum: 29.10.2016

Buchhandlung: Buchhandlung Schließke

Das Buch hat mich komplett eingefangen. Ich bin ganz voll davon, hat mich die Geschichte auf jeder Seite an die Erzählungen meiner in diesem Jahr mit 98 Jahren verstorbenen ostpreußischen Schwiegermutter, die im Naturell sehr der Agnes glich, erinnert. Enorm was diese Frauen geleistet haben, als die Männer im Krieg waren. Auch die Flucht, hochschwanger, mit drei kleinen Kindern auf dem Pferdewagen, begleitet von einem 16-jährigen polnischen Kindermädchen, im Winter über die zugefrorene Weichsel. Dieses Mädchen hatte meinem Schwiegervater in die Hand versprochen, sollte es zur Flucht kommen, würde sie Schwiegermutter und die Kinder begleiten. . Die Polin lebt in Lodz. Der Kontakt existiert noch. Zuletzt haben wir sie in diesem Frühjahr besucht.
Absolut lesenswert, starke Charaktere, fesselnd bis zum Schluss. Manchmal zum Luftanhalten. Auch wer keine zeitgeschichtlichen Bücher mag, dieses wird ihm gefallen.

Von: Tania Neuhaus aus Essen Datum: 11.10.2016

Buchhandlung: Buchhandlung Leselust

WOW - was für ein kluges, tiefgründiges und rasend unterhaltsames Buch, die Figuren so lebendig und schlüssig gestaltet, der Plot und der Aufbau - sensationell. Für die vielen interessierten Leser der Titel Sabine Bodes bester Lesestoff, Liebhaber gut erzählter Familiengeschichten werden hier juchzen, der Spannungsbogen sorgt für den absoluten Sog, der Wunsch kommt auf es möge nicht mehr enden. Also besser gehts nicht. DER Titel des Herbstes!

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