Gestorben wird immer

Roman

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Drei Frauen. Drei Leben. Eine Geschichte, die endlich erzählt werden muss

Der Tod war Agnes’ Geschäft. Über Jahrzehnte hinweg führte sie den Steinmetzbetrieb Weisgut & Söhne in Hamburg und lenkte gebieterisch die Geschicke der Familie. Mit 91 Jahren nun hat Agnes von allem und jedem genug, sie will reinen Tisch machen und endlich das Geheimnis lüften, das sie viel zu lange schon mit sich herumträgt. Da ihre Tochter das Weite gesucht hat, beauftragt sie ihre Enkelin Birte, die Einzige, die aus demselben harten Holz geschnitzt ist wie sie, den ganzen Clan zusammenzutrommeln – kein einfaches Unterfangen, denn alle sind sich spinnefeind. Es ist Zeit für die Wahrheit.

»Alexandra Fröhlich verknüpft Zeitgeschichte und Schicksalsdramen zur spannenden Familiensaga über die Macht von Wahrheit und Vergangenheit. Rasant geschrieben und voller Frauen, die einem beim Lesen ans Herz wachsen.«

FÜR SIE (24. Oktober 2016)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-18629-6
Erschienen am  11. Oktober 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Einfach toll

Von: Jenny Murakami

27.02.2020

Und wieder eine Familiengeschichte mit Oma und Enkelin die mich absolut umgehauen hat. Selten hat es eine Autorin geschafft zu vermitteln warum Menschen so werden wie sie sind und das doch immer mehr dahinter steckt. Agnes vom 2. Weltkrieg geprägt wirkt im Alter zum Teil hart und stur aber sie würde alles für ihre Familie und Kinder tun und das hat sie auch ihr Leben lang, am Ende ist man zu Tränen gerührt. Familie ist und muss auch nicht perfekt sein, sie ist geprägt von einzelnen Charakteren und ihrer Zeit, sprich den äußeren Umständen.

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Agnes packt aus

Von: leseleben

17.11.2018

Die Familie Weisgut ist tief zerrüttet. Unausgesprochene Geheimnisse werfen ihre Schatten bis in die Gegenwart. Nun möchte Matriarchin Agnes mit 91 Jahren und unter Anwesenheit aller Familienmitglieder reinen Tisch machen. Ihre Komplizin dabei soll Enkelin Birte sein, eine toughe Karrierefrau, die allerdings finanziell von ihrer Großmutter abhängig ist und ihr daher den Wunsch erfüllen muss, alle Weisguts zusammenzutrommeln. Kein einfaches Unterfangen, denn Birtes beiden Onkel hassen einander, ihr Bruder ist völlig teilnahmslos, der Vater ein Trinker und die Mutter vor vielen Jahren scheinbar verrückt geworden und vor der eigenen Familie Richtung Osten geflohen. Agnes führt den Steinmetzbetrieb Weisgut & Söhne in Hamburg bestimmt und erfolgreich. „Gestorben wird immer“ ist ihr Motto. Die Geschichte des Familienunternehmens reicht bis in die 30er Jahre zurück. Widerwillig musste die junge Agnes damals ihr geliebtes Stadtleben in Königsberg aufgeben und mit ihren Eltern in die ostpreußische Provinz nach Groß Hubnicken an die Ostsee ziehen. Für Agnes das Ende der Welt. Einzige Ablenkung dort ist Wilhelm Weisgut – etwas grobschlächterisch zwar, aber immerhin Gentleman und für die ein oder andere Ablenkung gut. Vor allem aber ist er linientreuer Nazi. Agnes fällt aus allen Wolken, als ihre Eltern eine Heirat mit ihm arrangieren. Als der Krieg voranschreitet muss Wilhelm an die Front. Agnes schlägt sich alleine durch und ist nicht allzu traurig über die Abwesenheit ihres Mannes. Sie übernimmt im weisgutschen Steinmetzbetrieb immer mehr das Kommando und entwickelt ein gutes Gespür fürs Geschäft und die richtigen Entscheidungen. Als der Krieg auch Groß Hubnicken erreicht, packt sie ihre Kinder und flüchtet. Trotz widrigster Bedingungen und Schicksalsschlägen: Agnes lässt sich auch jetzt nicht unterkriegen. Die Kriegsjahre sind kaum vorbei, schon weiß sie die richtigen Fäden zu ziehen und eröffnet in Hamburg einen neuen Steinmetzbetrieb. Für diesen Neuanfang und das Wohl ihrer Kinder trifft Agnes eine weitere schwere Entscheidung ihres Lebens. Mit 91 Jahren nun möchte Agnes die Geheimnisse der Vergangenheit offenbaren, die die Familie bis in die Gegenwart beeinflussen. Allein das Leben der Enkelin Birte ist voller ungeklärter Fragen: Warum wurde sie von ihrer Mutter verlassen? Wohin ist sie geflüchtet? Warum musste ihre Cousine Astrid sterben? Und wer ist Gregor, der von ihrer sonst so strengen Großmutter so liebevoll behandelt wird? Ein Familienroman, der tief in die deutsche Geschichte abtaucht und tiefgründig aber mit Augenzwinkern sehr unterhaltsam von den Entscheidungen einer starken Frau und dem Leben mehrerer Generationen erzählt. Eine spannende Geschichte auch über die Abgründe der Kriegsgeneration und darüber, wie Traumata vererbt werden und wie das Gift des Krieges so auch in die nachkommenden Generationen sickert. Für alle Fans von „Altes Land“ von Dörte Hansen und „Ab heute heiße ich Margo“ von Cora Stephan.

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Vita

Alexandra Fröhlich lebt als Autorin in Hamburg und arbeitet als freie Textchefin für verschiedene Frauenmagazine. Mit ihren Romanen »Meine russische Schwiegermutter und andere Katastrophen« und »Gestorben wird immer« stand sie monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

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Pressestimmen

»Mehr-Generationen-Roman mit schrulligem Humor.«

BELLA (31. Oktober 2016)

»Ein wunderbarer Familienroman, der die Zeitgeschichte spannend und authentisch einfängt. Unterhaltsam geschrieben und zum Nachdenken anregend.«

Preußische Allgemeine Zeitung (17. März 2017)

»Eine erschütternde Familiengeschichte, die aus dem Königsberg der 30er-Jahre bis ins Hamburg von 2008 ihren dunklen Schatten wirft. Spannend und lesenswert!«

tina (26. Oktober 2016)

»Ein generationenübergreifender Familienroman mit vielen zeitgeschichtlichen Versatzstücken.«

Main Post (23. Februar 2017)

»Wer einmal anfängt, legt Alexandra Fröhlichs Buch nur ungern beiseite!«

Auf einen Blick (03. November 2016)

»Mich hat die Geschichte von Agnes von der ersten Seite an gefesselt.«

Neue Ruhr Zeitung (15. Oktober 2016)

»Spannungsreich und voller Finten. Lassen Sie sich von dieser Geschichte in der dunklen Jahreszeit ihr Herz erwärmen.«

Delmenhorster Kreisblatt (03. November 2016)

»Eine sehr tiefgründige und ansprechend erzählte Familiengeschichte, die einen tief berührt und gefangen nimmt.«

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