Götterdämmerung

Roman

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Der große Wagner-Roman, erstmals auf Deutsch

Ein märchenhaft reicher Fürst, der sich auch Jahre nach der bürgerlichen Emanzipation noch geriert wie ein absolutistischer Potentat: Dieser Anachronismus inspirierte Élémir Bourges zu einem der raffiniertesten Werke des Fin de Siècle. In seinem Roman spiegelte er alle Spielarten der «Décadence» – Prunksucht, Künstlichkeit, Inzest. Und gewährte Richard Wagner einen prominenten Auftritt in der Weltliteratur.

Der deutsche Herzog Karl von Este lauscht gerade seinem von Wagner dirigierten Geburtstagskonzert, da fallen die Preußen in seine Residenz ein. Überstürzt muss er das verschwenderische Fest abbrechen und ins Pariser Exil fl iehen. Schon in der Kutsche, verleiht der Herzog Wagner einen Orden. Ihr Gespräch endet mit einem Eklat: Dass der letzte Teil des Nibelungenzyklus «Götterdämmerung» heißen soll, empfi ndet der Herzog als Provokation. Doch Wagners Replik erweist sich als verhängnisvolles Omen, denn in Paris erlebt das Fürstenhaus seinen moralischen Niedergang. Élémir Bourges versteht es, im Pomp seiner Erzählwelten zu schwelgen und im nächsten Moment deren Abgründe aufzuzeigen. Er bewunderte Wagners Musik und ließ sich bei seinem Roman von den opulenten Klängen des Komponisten anregen.

»Bourges ›Götterdämmerung‹ […] sollte man lesen, weil hier anschaulich, kunstvoll und unterhaltsam vorgeführt wird, was Fin de Siecle bedeutet.«

WDR3 - Passagen (28. Mai 2013)

Aus dem Französischen von Alexandra Beilharz
Originaltitel: Le Crépuscule des Dieux
Mit Nachwort von Albert Gier
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-10393-4
Erschienen am  25. März 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Zitate

»Diese Ausgabe darf als vorzüglich bezeichnet werden: Ein komplexer informativer Apparat und die über alle Zweifel erhabene, sehr elegante Übersetzung von Alexandra Beilharz stechen hervor.«

Neue Zürcher Zeitung - Internationale Ausgabe (CH), 09.07.2013

»In seinem Roman „Götterdämmerung“ spiegelte er alle Spielarten der „Décadence“ […] Bourges versteht es, im Pomp seiner Erzählwelten zu schwelgen und deren Abgründe aufzuzeigen.«

Fränkische Nachrichten, 17.08.2013

»[…] eine literarische Perle […] Ein sinnlich-raffiniertes Werk des Fin de Siècle.«

Schwarzwälder Bote, 22.11.2013

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